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Kölner Oper 8000 Mängel nach Kosten von 1.5 Mrd

  • slaytalix
  • 8. Oktober 2026 um 06:30
  • =RS=
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    • 8. Oktober 2026 um 21:18
    • #21
    Zitat von slaytalix

    Beitrag des WDR.

    Externer Inhalt youtu.be
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    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Statt 250 Mio dann 1,5 Mrd Kosten & immer noch 8000 Mängel

    Wo in dem Beitrag wird behauptet, dass es nach Bau Abschluss noch 8000 Mängel gibt? Zumindest muss man Deine Überschrift und Deinen Post so verstehen...

  • julian-k
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    14
    • 8. Oktober 2026 um 21:20
    • #22

    Nirgendwo wird das erwähnt. Die 8000 Mängel haben zu den bekannten Verzögerungen geführt.

    Was ist ist, was nicht ist ist möglich

    http://www.unicque.de - Unicque Lighting Augsburg

  • =RS=
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    • 8. Oktober 2026 um 21:26
    • #23

    Genau, so verstehe ich das auch, aber deswegen umso weniger die Thread Überschrift.

    Sind wir hier bei der Boulevard Presse, oder versuchen wir Fakten zu besprechen?

  • HenrySalayne
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    • 8. Oktober 2026 um 22:18
    • #24
    Zitat von Marian Humann

    Das System der Leistungsphasen und Ausschreibungen, die gar nicht alles bedenken können ist einfach ein riesen Hemmnis, noch dazu ein unwägbarer Kosten- und Zeitfaktor.

    Das sehe ich genau umgedreht. Die Probleme entstehen oftmals in den ersten Leistungsphasen, fallen aber erst später auf und schlagen dann richtig zu Buche.

    In der WDR-Dokumentation sind sich auch alle einig, dass fehlende Planung, mangelndes Controlling und die fehlende fachliche Eignung der Baubeteiligten und Entscheidungsträger ursächlich für die Abläufe um die Kölner Bühnen waren. Dazu mangelnde Bestandsanalysen, mangelnde Untersuchung und Bewertung von Lösungsvarianten, mangelnde Klärung der Aufgabenstellung, des Leistungsumfangs und der Schnittstellen, Mängel bei der Erstellung von verbindlichen und realistischen Zeitplänen, mangelhafte oder fehlende Erstellung von Planungskonzepten, mangelnde Erstellung von fundierten Kostenschätzungen - all das sind Aufgaben für die LP2.

    Wirkungsvolles Controlling erfordert, dass die gesamte Planung neben einer formalen auch einer intensiven inhaltlichen Prüfung unterzogen wird. Dass die inhaltliche Prüfung von Mitarbeitenden der Kommunen durchgeführt werden kann, ist bei Theatern unrealistisch. Dort fallen solche Sanierungen nur alle paar Jahrzehnte an. Das muss also durch externes Fachpersonal abgedeckt werden, was erst einmal wieder Geld kostet. Außerdem erfordert wirkungsvolles Controlling ausreichend Zeit, damit die Prüfung stattfinden kann und die Anforderungen aus der Prüfung in einer Korrekturschleife in die Planung übernommen werden können.

    Zitat von Christian S.

    Ohne Fachplanung, Berater und öffentliche Hand Einmischung wäre es bestimmt günstiger, mängelfreier und für Technik und Kunst besser nutzbar

    Wir haben aktuell auch ein Projekt am Laufen, wo ich bei den Dingen, die das Fachplanungsbüro abliefert, ganz viel schlechte Laune und Ohrensausen bekomme. Mit großer Wahrscheinlichkeit habe ich Prüfungen, Kommentaren, Hinweisen, Korrekturen und der ganzen Zuarbeit mittlerweile mehr Zeit in das Projekt gesteckt, als das Fachplanungsbüro.

    Projektstart war im Mai und wir sind aktuell mindestens (!) drei Monate hinter dem Zeitplan. Zum aktuellen Zeitpunkt deckt der Planungsstand noch nicht einmal die Aufgabenstellung vollständig ab (die Aufgabenstellung war die im Rahmen der Ausschreibung der Fachplanung erstellte Auflistung des Leistungsumfangs, der technischen Anforderungen und Nebenbestimmungen). Und das mittlerweile nach mehreren (!) Korrekturschleifen und mehrfachen Verschiebungen von verbindlichen Abgabeterminen.

    Das Fachplanungsbüro des letzten größeren Projektes hatte dagegen eine pünktliche und grundsolide Arbeit durch alle Leistungsphasen erbracht. Und genau das sollte ja auch eine gute Fachplanung machen: mit den Nutzenden die notwendige Funktionalität abstimmen, Kosten- und Zeitrahmen definieren, eine solide Planung erstellen und die Ausführung überwachen.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • TomyN
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    • 8. Oktober 2026 um 22:39
    • #25

    Oft will man halt auch zu viel. In Köln wurde ja wohl als aller erstes der Termin der Neueröffnung festgelegt, dann angefangen zu planen und dann festgestellt, dass es vielleicht sinnvoll wäre, ersteinmal zu schauen, wie eigentlich der Bestand aussieht (etwas, was man ernsthaft halt auch erst machen kann, wenn das Haus nicht mehr bespielt wird).
    Dann fangen halt alle parallel das planen an, und am Ende stellt man fest, dass die richtig geplante Tür und der richtig geplante Brandmelder sich gegenseitig physisch beeinflussen.

    Gerade bei so komplexen Dingen wie Bauen im Bestand wird halt immer wieder was angepasst (oh, die Tür müssen wir einen Meter nach links verlegen, weil an der geplanten Stelle Rohre in der Wand liegen. Allerdings bekommt der Installateur die diese Änderung nicht mit und bohrt sein Kernloch für die Sprinklerversorgungsleitung genau da, wo sie in seinem Plan hinsoll. Leider soll da jetzt auch die Tür hin ... )

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • HenrySalayne
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    • 8. Oktober 2026 um 23:06
    • #26
    Zitat von Pfälzer

    Deswegen wollen ein paar ja auch die Berliner Wohnungsbaugesellschaften enteignen. Behörden können alles viel besser und effizienter.

    Ich habe gelesen das es in Berlin um unfassbare Quadratmeterpreise von knapp 10€ geht!
    War von denen eigentlich schon mal jemand in München? :S

    iron

    Bevor wir uns zu sehr von den Kölner Bühnen entfernen, nur in Kürze:

    • die Berliner Landespolitik hat reichlich wenig Wirkungsmöglichkeiten in München (fallacy of relative privation)
    • es geht nicht um Enteignung (Art. 14 GG), sondern um Vergesellschaftung (Art. 15 GG)
    • Viele Wohnungen waren einmal im Besitz des Landes Berlin (https://taz.de/Ausverkauf-der-Stadt/%216010700/) - der Begriff Wohnungs-bau-gesellschaften sollte ehrlicherweise durch den Begriff Wohnungs-rendite-gesellschaften substituiert werden. *finger
    • die durchschnittlichen Bestandsmieten und die Angebotsmieten sind zwei Paar Schuhe. Zwar ist München absolut gesehen noch teurer, aber die relative Steigerung in Berlin ist mit 69% in den letzten 10 Jahren immens. (https://www.tagesspiegel.de/berlin/hochste…n-15438531.html)

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • test
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    • 9. Oktober 2026 um 00:15
    • #27

    also, wenn ich so manchen event veranstalter sehe, dann kann man auch mit viel weniger großen geschichten so richtig was an die wand fahren :)

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • niggles
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    • 9. Oktober 2026 um 09:33
    • #28
    Zitat von Loloverde

    Das kenne ich doch 😉

    Und die Workarounds sind CAT-Verstärker, damit AES50 zuverlässig funktioniert oder es wird gleich die Gummiwurst gelegt.

    Die fehlenden analogen Kanäle sind aber ein gutes Argument für eine digitale Stagebox. Die aber nur von Regie A aus geht (AES50 Verstärker). Regie B ist immer noch eingeschränkt.

    Genau aus dem Grund hat mMn AES50 in Festinstallationen grundsätzlich nix zu suchen...

    Zurück zum Thema: Bei dem ganzen Getöse in der Boulevardpresse wird gern mal übersehen das politisch durchgedrückt wurde dass im Bestand renoviert wird statt das einzig vernünftige zu tun und einen Neubau an anderer Stelle hin zu setzen. Es gab auch genug fachlich fundierte Warnungen dazu; irgendwo im Netz kursiert noch ein Bestandsaufnahmebericht zu Bausubstanz und Technik des bestehenden Gebäudes in dem nicht mit haarsträubenden Details gespart wird und der mit einer dringenden Empfehlung schliesst eine Sanierung hier gar nicht erst zu probieren.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

Anstehende Termine

  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 27. Oktober 2026 – Donnerstag, 29. Oktober 2026

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