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Speaker out auf Linepegel transformieren.

  • mischpultschorsch
  • 14. November 2003 um 09:15
  • mischpultschorsch
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    3.503
    • 14. November 2003 um 09:15
    • #1

    Moin! Für ne Theatergeschichte habe ich folgende Aufgabenstellung:
    Auf der Bühne steht ein altes Tonbandgerät aus den 50ern (das Stück spielt auch zu der Zeit, deswegen ist vom Bühnenbild her kein anderer Zuspieler machbar), welches die Akteure zu gewissen Zeiten einschalten. Da die Künstler sehr viel improvisieren, ist es nahezu unmöglich, die Zuspielung vom FOH aus mit modernen Mitteln zu machen.

    Leider hat dieses Gerät nur einen Lautsprecherausgang und keinen NF-Out, somit muss ich den LS Pegel der eingebauten Röhrenendstufe irgendwie so umwandeln, dass mir der Pultkanal am 01V nicht völlig überfahren wird.
    Ich meine mal gelesen zu haben, dass Ohringer ne DI-Box anbietet, die Eingangsseitig LS-Pegel verträgt.

    Kann mir da jemand aus dem Kollegenkreise was dazu sagen?

    Danke schonmal im Vorfeld!

  • siedfleisch
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    • 14. November 2003 um 09:27
    • #2

    Normalerweise wird die Spannung am LS-Ausgang noch unter 1Volt sein, zumindest bei Zimmerlautstärke. Das sollte Dein Pult händeln können.

    1Volt gibt 0,25 Watt an 4 Ohm, das reicht um eine Unterhaltung zu stören...

    Nur wenns Probleme mit Brummschleifen gibt, muß der Übertrager ran. Und dann langt auch jede linepegelfähige DI-Box.

  • Radio-Aktiv
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    • 14. November 2003 um 10:31
    • #3

    so was würde ich nie machen , ruck zuck ist das Pult kaputt, es gib spezielle wandler ( Car-Hifi ) , einfach mal in den Conrad-Katalog schauen !!!!
    Auszug aus dem Conrad Katalog !!!!
    Pegeladapter HLA-5N
    Artikel-Nr.: 377515 - U4

    Preis 10,95 EUR Stück

    Zum Anschluss von Verstärkern/Equalizern an Autoradios ohne Verstärker-Ausgang über die Lautsprecher-Anschlüsse. Technische Daten: 4 x Kabelschuhe isolierter Eingang · 2 x Cinch-Buchsen-Ausgang · Frequenzgang 40 Hz - 32 kHz · Ausgangsimpedanz 10 kΩ · Eingang max. 2 x 20 W · Abm. (B x H x T): 65 x 30 x 30 mm.


  • mischpultschorsch
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    • 14. November 2003 um 10:41
    • #4
    Zitat von "Radio-Aktiv"

    so was würde ich nie machen , ruck zuck ist das Pult kaputt, es gib spezielle wandler ( Car-Hifi )

    Das geht schon in die Richtung... Und jetzt das ganze noch in "Professionell"... :wink:

  • stefanfx
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    • 14. November 2003 um 10:49
    • #5

    Hallo,
    ich denke die DI-Box vom Atelier der Tonkunst müsste das machen....
    Sollte sich ja hier rauskriegen lassen.... :)

    stefan

  • Stephan Graeske
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    • 14. November 2003 um 11:24
    • #6

    Auf keinen Fall direkt anschließen. Die meisten DI-Boxen haben Eingänge für Instrumentenverstärker. Dies wäre eine brauchbare Lösung.

    Bei der obigen Rechnung muß man berücksichtigen, daß die Impedanz nur im Resonanzfall 4 Ohm beträgt, sonst nicht!

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • derautor
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    • 14. November 2003 um 12:06
    • #7

    Auf jeden Fall würde ich eine DI-Box zwischenschalten, die eine galvanische Trennung (interner Trafo/Übertrager) durchführt und genügend zuschaltbare Vordämpfung zur Verfügung stellt. Die BSS AR 133 bietet 2x 20 dB Pad, das dürfte reichen. Wenn die zu teuer ist, funktioniert auch die preiswerte Kopie DI 100 von Ohringer recht zuverlässig. Beide Boxen sind jedoch aktiv und benötigen Phantompower (oder 9V-Block), was mit dem 01V aber kein Problem sein sollte. Wenn es eine passive DI sein soll, probier in der Tat ruhig mal A.D.T. oder -wenn ihr ganz knapp bei Kasse seid - die DIB 100 von Monacor. Die soll sich zwar gelegentlich mal verabschieden :( , das ist mit persönlich aber noch nie passiert.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • siedfleisch
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    379
    • 14. November 2003 um 12:08
    • #8

    Leute,

    wovor habt ihr solche Panik?

    Es handelt sich hier um ein Tonbandgerät mit max. 5Watt Ausgangsleistung, nicht um einen kW-PA-Boliden. Line-Eingänge vertragen mind. +20dBVolt, also 10V eff. Das wären selbst an einem 8Ohm-LS noch 12,5 Watt.

    Außerdem hat der Eingang mind. 10kOhm Impedanz, also wird gar keine nennenswerte Leistung umgesetzt. Das schlimmste, was passieren kann, wäre eine Übersteuerung des Eingangs, sonst nix!

    Und noch außerdem ist der Übertrager ja schon eingebaut, nämlich in der Endstufe des Tonbands. :lol:

    Zitat

    Bei der obigen Rechnung muß man berücksichtigen, daß die Impedanz nur im Resonanzfall 4 Ohm beträgt, sonst nicht!


    Äh, wie ? :o

    Einfach mal ein Multimeter dranhängen, Du wirst staunen, wie wenig das bei normaler Lautstärke anzeigt....

  • andi.h
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    617
    • 14. November 2003 um 13:19
    • #9

    Ich würde auch auf jeden Fall eine DI vorschalten, sicherheitshalber und außerdem hab ichs dann gleich symmetrisch.
    Sogar die Behringer DI-Boxen können Speaker-Out Signale verwurschten, laut Datenblatt sogar bis 3000W, hab ich allerdings noch nicht probiert...

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 14. November 2003 um 15:24
    • #10

    ich schließe mich Andi an. Bei der DI-100 lässt sich der Eingangspegel zweimal separat um 20db absenken, das dürfte in der Summe mit 40db locker reichen. Außerdem kostet die Kiste bloß 35 Euro (als aktive Box). Wer für *den* Zweck hier eine arschteure Ausführung vom ADT kauft, hat nicht mehr alle Kerzen an der Tanne imho.

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 14. November 2003 um 15:39
    • #11

    Ganz wichtig: DI-Box davor, viele Röhrenverstärker habe ne gegenkopplung die Sekundärseitig am AÜ abgegriffen wird und auf den Treiber rückführt. ---> von daher keine 100% galvanische Trennung.
    Oder lass mal den Trafo nen Windungsschluss haben, im extremfall liegt dann die Anodenspannung am Ausgang an! (die beträgt je nach Amp zw. 200 und 800V )

    Ein Problem das dabei auftreten könnte (bei Eingangsimpedanzen um die 10kOhm der DI) --> der AÜ läuft quasi ohne Last! das kann und hat negative auswirkungen auf die Endröhren und den Klang, wenns net sogar kaputt geht.

    Einen Röhrenverstärker mit Ausgangsübertrager (die meisten) NIEMALS ohne angeschlossenen LS einschalten!!! oder gar betreiben!!! (deshalb wird in vielen Schaltungen auch ein Schutzwiderstand umdie 100Ohm parallel zum LS ausgang eingebaut)


    Signal überm LS abgreifen oder anstatt LS nen Widerstand nehmen ( mit Wert der LS Impedanz) und von da in eine DI gehen.

    Grüsse

    blubb.

  • 303king
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    2
    • 14. November 2003 um 19:04
    • #12

    ... mal ne andere frage:
    wieso nicht mit einem mikro abnehmen?
    natürlich bühnen-ästhetisch trappiert(!), dann hättest du gleich
    auch einen authentischen sound...

  • noiseshaper
    Beiträge
    439
    • 14. November 2003 um 19:33
    • #13

    Die AdT-DI kann das ganz locker, passiv und galvanisch getrennt. siehe

    http://tonkun.st/content/e36/e46/e76/index_ger.html

    oder gleich

    http://tonkun.st/content/e36/e93/e96/index_ger.html

    letzteres sollte man sowieso im koffer ham.

  • mischpultschorsch
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    3.503
    • 15. November 2003 um 08:25
    • #14
    Zitat von "derautor"

    Auf jeden Fall würde ich eine DI-Box zwischenschalten, die eine galvanische Trennung (interner Trafo/Übertrager) durchführt und genügend zuschaltbare Vordämpfung zur Verfügung stellt. Die BSS AR 133 bietet 2x 20 dB Pad, das dürfte reichen. Wenn die zu teuer ist, funktioniert auch die preiswerte Kopie DI 100 von Ohringer recht zuverlässig. Beide Boxen sind jedoch aktiv und benötigen Phantompower (oder 9V-Block), was mit dem 01V aber kein Problem sein sollte. Wenn es eine passive DI sein soll, probier in der Tat ruhig mal A.D.T. oder -wenn ihr ganz knapp bei Kasse seid - die DIB 100 von Monacor. Die soll sich zwar gelegentlich mal verabschieden :( , das ist mit persönlich aber noch nie passiert.

    es grüßt

    derautor

    Wir haben zwar einige aktive BSS DI´s, die haben aber keinen so hohen PAD. Dann werd ich doch noch ne AR133 in den Koffer legen... 8)

    Danke für die Antworten!

    PS: Direktanschluss wäre bei mir aus dem von Fossi123 genannten Grund nie in die Tüte gekommen. Lieber es zerschiesst mir ne DI als das ganze Pult! Und bei 50 Jahre alter Röhrentechnik trau ich der Sache nunmal nicht mehr so ganz....

    Zitat

    Ein Problem das dabei auftreten könnte (bei Eingangsimpedanzen um die 10kOhm der DI) --> der AÜ läuft quasi ohne Last! das kann und hat negative auswirkungen auf die Endröhren und den Klang, wenns net sogar kaputt geht.

    Wiele Geräte aus der Zeit (auch dieses Tonbandgerät Marke "Saia") hatten einen LS-Anschluss, bei dem je nach Steckvariante der eingebaute LS mitläuft oder nicht. In meinem Falle wird dieser mitspielen, die DI-Konstruktion läuft also paralell dazu - somit geht nix kaputt!

  • mischpultschorsch
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    3.503
    • 15. November 2003 um 08:34
    • #15
    Zitat von "noiseshaper"

    http://tonkun.st/content/e36/e93/e96/index_ger.html

    letzteres sollte man sowieso im koffer ham.

    Hab mir grad die Features der ISO.L.D.E angesehen...
    Klingt ja äusserst interessant!
    Wieso erfahr ich da jetzt erst davon? :wink:

  • noiseshaper
    Beiträge
    439
    • 15. November 2003 um 11:02
    • #16

    Das weis ich nicht :) gibts schon bald zwei jahre wenn ich mich recht entsinne... auf jeden Fall antesten, sehr praktisches Tool.

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