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Gesangsmikro bis 150€ Rock/Pop Frauenstimme

  • Patric A.
  • 15. November 2003 um 21:54
  • ProSound
    Profi
    Beiträge
    473
    • 23. November 2003 um 12:47
    • #21

    Also für eine klare Frauenstimme bevorzuge ich immer BETA 58A. Alternativ auch mal das e865 ausprobieren. Sennheiser hat auch neue mics rausgebracht, 900er-Serie. Konnte ich noch nicht testen, aber wenn die Möglichkeit besteht auch mal ansingen!

    Gruß

    http://www.davidheuer.de

  • Hertzkasper
    Beiträge
    99
    • 23. November 2003 um 14:32
    • #22

    Es erscheint mir in letzter Zeit einfach "en Vogue" das SM 58 zu hassen, weil man allgemein der Meinung ist, daß es schon zu lange existiert und mal Zeit für was Neues wäre. Ich arbeite viel mit professionellen Acts. Bis auf die Endorsement-Schiene, die im Moment Sennheiser sehr stark betreibt, sehe ich bei Profi-Acts fast nur SM58, Beta58 oder Shure UHF mit SM 58 Kapsel in der Bühenenanweisung (warum wohl???). Ihr könnt hier rumdiskutieren und philosophieren bis zum jüngsten Tag. Aber Fakt ist, daß wenn SängerInnen nach einer Kaufempfehlung für ein Mikro fragen, steht das SM58 (oder von mir aus Beta58) an oberster Stelle, weil es nun mal der Standard ist und man damit einfach keine Probleme hat und der Preis stimmt. Über Sound kann man sich streiten.
    logi:
    Wenn Dich jemand nach nem guten und preisgünstigen Auto fragt, wirste ihm wahrscheinlich nicht die Vorzüge eines Ferraris erklären, oder was? Das SM 58 ist nun mal der VW unter den Mikros. Robust, zuverlässig, preisgünstig und kompatibel. Sicherlich gibt es besseres, aber das kostet nun mal und bitte lies einmal die Überschrift zu diesem Thread und lies mal meine vorherigen Post (gerade in Bezug auf Neumann).
    Wie greifend das Argument: "Man kennt es halt" ist, kann ich Dir mal anschaulich demonstrieren, wenn Du nur ca. 2 min. hast, um ne Band klarzumachen!
    P.S.:
    Ein SM57 wäre so ungefähr das letzte, was ich einem Leadvocalisten in die Hand drücken würde. Das macht das nämlich nicht lange mit! Außerdem ist es fast identisch mit SM58! Deswegen verstehe ich Deinen Einwand gar nicht.

    Theorie ist, wenn alle wissen wie's geht, aber nix funktioniert.
    Praxis ist, wenn's funtioniert aber keiner weiß warum.

  • Campfire
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    1.356
    • 23. November 2003 um 15:11
    • #23

    Ich mag das TGX 58 von Beyer, sowohl für mich als Sänger wie auch für die Sängerin (eher laute Stimme, für Frauenstimme relativ tief, hatte es aber auch schon für hohe und leise Frauenstimmen bei denen es auch gut kam) in unserer Band. Habe auch SM 58, je nach Sänger benutze ich als Tontech für andere Bands auch mal das (und komme als Sänger auch damit zurecht).
    TGX ist eben klarer im Sound bei mindestens genau so guter Rückkopplungsfestigkeit, klingt halt nicht so warm wie das SM58.
    Grüße, Peter

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • derautor
    Profi
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    18
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    1.089
    • 23. November 2003 um 18:41
    • #24

    Mein Favorit in der "günstig, aber gut bis sehr gut"-Klasse ist derzeit eindeutig das e845 von Sennheiser (ca. 85 Euro). Rückkopplungen mit dem Monitor treten im Vergleich mit einem Standard SM 58 (kein Beta!)erst bei deutlich höherer Lautstärke auf. Auch mit dem beyer TGX 58 habe ich klanglich gute Erfahrungen gemacht.

    Mich verwundert es immer wieder, wie wenig Bewußtsein und Verständnis Sänger und Sängerinnen bezüglich der Auswahl ihrer Gesangsmikros besitzen. Ein Gitarrist bringt ja auch seine eigene Gitarre zum Gig mit und lässt sie sich nicht vom Verleiher hinstellen! Viele scheinen nicht zu wissen, dass mit dem Mikro entscheidend Sound gemacht wird, und dass das richtige Mikro Stärken der eigenen Stimme fördern und Schwächen kaschieren kann.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Hertzkasper
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    99
    • 23. November 2003 um 19:24
    • #25
    Zitat von "derautor"

    Mich verwundert es immer wieder, wie wenig Bewußtsein und Verständnis Sänger und Sängerinnen bezüglich der Auswahl ihrer Gesangsmikros besitzen. Ein Gitarrist bringt ja auch seine eigene Gitarre zum Gig mit und lässt sie sich nicht vom Verleiher hinstellen! Viele scheinen nicht zu wissen, dass mit dem Mikro entscheidend Sound gemacht wird, und dass das richtige Mikro Stärken der eigenen Stimme fördern und Schwächen kaschieren kann.

    Um Gottes Willen: ich sehe schon Horden von Gesangsakrobaten mit Billigstfunkmikros auf mich zukommen!! :o

    Theorie ist, wenn alle wissen wie's geht, aber nix funktioniert.
    Praxis ist, wenn's funtioniert aber keiner weiß warum.

  • logi
    Beiträge
    862
    • 23. November 2003 um 20:04
    • #26

    Ich mache das hier seit Ende der 70`er, damals waren wirklich brauchbare Mikes sehr selten, ich hatte das 565? (Silbern mit schwarzem Ring unter dem Korb). Da gehörte das SM58 zur höherwertigen Sorte, trotzdem mochte ich noch nie den Sound (evtl. bei Blues...), aber das gehört alles in den Topf Geschmacksache.

    Ein paar Mikrophone wurden schon genannt, in meinen Augen alle besser als das 58. Trotzdem ist es wichtig alle Möglichen auszuprobieren, d.h. möglichst leihen (oder auch mieten) und dann selbst probieren.

    Ich kann auch nur zu den Mikros was sagen, die ich selbst kenne. Und es gibt sehr schöne Kondenser auch im Bereich von 150,-- Euro, z.B. von AT. Ansonsten sich bei Gebrauchtem umsehen.

    Hier sieht man wieder wie unterschiedlich die Hörgewohnheiten, Geschmäcker oder auch der Zustand der Ohren ist.

    Gruß
    Frank

    Gruß Frank

  • Hertzkasper
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    99
    • 23. November 2003 um 22:18
    • #27
    Zitat von "logi"

    Hier sieht man wieder wie unterschiedlich die Hörgewohnheiten, Geschmäcker oder auch der Zustand der Ohren ist.


    Da kann ich Dir nur zustimmen! Deswegen gibt es in punkto Sound auch meiner Meinung nach nicht das Patentrezept. Würde mich nur eins mal interessiern, wenn Du so lange dabei bist: Was kostete damals eingentlich ein 58?

    Theorie ist, wenn alle wissen wie's geht, aber nix funktioniert.
    Praxis ist, wenn's funtioniert aber keiner weiß warum.

  • logi
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    862
    • 24. November 2003 um 10:06
    • #28

    Boah, das ist schon so lange her 8)

    Ich weiß nur noch, daß das Geld für ein paar 565 langte. Schließlich mußten auch noch andere Mikros her (Ein SM57 hab` ich noch aus der Zeit, glaube es war 1979). Dann noch die Dinger von AKG mit Sinterbronze oder das 1200??, war jedenfalls mit einem Kranz um das Gitter, das aussah wie Burgzinnen (quadratisch Gezackt eben).

    Ist, glaube ich, ein bißchen OT :D

    Aber daran sieht man mal wieder, es lohnt gute Mikros zu kaufen, die laufen, laufen, laufen...

    Gruß
    Frank

    Gruß Frank

  • Hertzkasper
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    • 25. November 2003 um 01:38
    • #29

    ja, wir ham auch noch so eine ecke mir antiquitäten im Lager. Die Dinger sehen echt skuril aus!

    Theorie ist, wenn alle wissen wie's geht, aber nix funktioniert.
    Praxis ist, wenn's funtioniert aber keiner weiß warum.

  • mischer
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    • 29. November 2003 um 17:21
    • #30

    Hab mir vor kurzem ein AKG C900 besorgt, da ich nicht glauben will, das sich seit 20 Jahren (SM58) nix getan hat.
    Anwendung: Jazzduo, Gesang und Klavier.
    Kein Vergleich zum SM58, das C900 ist viel transparenter und klarer. Wenn man das C900 in ein Handtuch wickeln würde, klänge es wie das SM58. Bin sehr zufrieden damit.
    Ob es auf einer lauten Rockbühne allerdings ebenfalls Sinn macht, wage ich zu bezweifeln - das SM58 ist einfach unglaublich robust.

  • wora
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    • 29. November 2003 um 23:18
    • #31

    ich glaube, das hab ich hier im forum vor längerer zeit schon mal geschrieben:
    das SM58 besticht weder durch besonders guten sound, tolles design oder die beste feedbackfestigkeit... sein erfolgsrezept beteht vielmehr aus vielen verschiedenen faktoren, die es gut miteinander verbindet.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • logi
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    • 2. Dezember 2003 um 00:31
    • #32

    Na ja, die Optik war ja schon ein Meilenstein, erinnere dich mal an die anderen Gurken von damals (lang, schlank, komische Köpfe...).
    Das beste aber war (ist?) der Halter, hab` selten ein heilen gesehen oder das Orginal auf der Bühne, so schafft man Legenden und Geschichten :D

    Gruß
    frank

    Gruß Frank

  • wora
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    • 2. Dezember 2003 um 01:11
    • #33

    jaja, du meinst die mitgelieferte klemme... hihi.

    ich kenne eigentlich keinen verleih, der nicht die beyerdynamic klemme verwendet. auch wenn sie teuer ist...

    die shure klemme sieht man jedenfalls nur bei musikern... :wink:


    oh oh oh ---- ganz weit off topic !!!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • iona
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    • 2. Dezember 2003 um 08:27
    • #34

    Um mal hier noch was in die Diskussion zu werfen:

    Ich habe gestern per Zufall mal die Preisliste von EV studiert und dabei festgestellt, dass die ein Mikro im Programm haben, welches speziell für Frauenstimmen designt wurde (ND 367S - Neodymserie). Kennt das Teil jemand? Könnte - auch preislich - eine interessante Alternative sein.

    http://www.electrovoice.com/electrovoice/p…11?Opendocument

    Das C 900 kenne ich und habe ich schon häufig in Festinstallationen als Allroundmic für nicht allzu laute Bühnen verkauft. Dort klingts wirklich super - ist allerdings nicht allzu robust (Kapselhalterung übersteht keinen Absturz auf einen Hartbelag-Boden!!).

  • wora
    Profi
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    • 2. Dezember 2003 um 09:29
    • #35

    ich habe noch ein altes EV 357ND, das setze ich auch sehr gerne für frauenstimmen ein...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guitargeorge
    Verifiziert
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    • 22. Dezember 2003 um 19:56
    • #36

    hat unsere Sängerin, für sie ein bischen besser noch als Sm58, kann ich nur empfehlen.

    mfg,
    guitargeorge

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
    "Joe, kann ich dieses Kabel für mein Mikro nehmen?"
    "Steht da "Speaker" drauf" ?
    "Ja"

  • turner
    Beiträge
    171
    • 24. Dezember 2003 um 06:44
    • #37

    Hatte neulich das Vergnügen eine Jazz/Rockband mit einer sehr dynamischen Sängerin zu mischen, die es auch per Close-Miking versteht ihrer Stimme einen intimen Touch zu verleihen. Hat mit einem Beta 87 sehr gut funktioniert. Das Ding ist sehr leicht und hat einen annehmbar hohen Output. Klingt sehr transparent und hat mit normalen Aktivmonitoren ohne Graphic EQ nicht gekoppelt. Würde ich mir sofort kaufen. Beta 58 finde ich auch sehr gut.
    Kennt jemand das neue Shure SM 86.
    Würde auch Audix gerne mal testen.

    Gruß, Didi

  • Krusty
    Beiträge
    517
    • 24. Dezember 2003 um 10:10
    • #38
    Zitat von "Turner"


    Kennt jemand das neue Shure SM 86.
    Würde auch Auix gerne mal testen.

    Ich habs beide getestet. Das SM 86 ist ok, mein Favorit ist es aber bei weiten nicht, es ist halt feedbackempfindlicher als seine dynamischen Kollegen und macht auch so nen komischen Höhenpeak bei 8kHz rum, der mir gar nicht gefällt, und wenn ich den rausdrehen muss, bleibt mir meist kein filter mehr für die stimme selber.

    Audix sind sehr cool. Habe om-3, om-5, om-6 und om-7 getestet.
    Fazit: Alle zu gebrauchen, und ein großen klanglichen Unterschied gibt es zwischen OM-5, OM-6 und OM-7 nicht. OM-3 zeigt im Gegensatz dazu etwas weniger Präsenz. Feedbacksicher sind sie alle.

    Aber back to Topic, die gerade genannten Mics und auch das Beta 87 liegen teilweise etwas zu weit über dem Budget des Thread-Erstellers.

    Ich würde demnach einfach mal Beta 58 in den Raum "schmeissen". Läuft sicher und zuverlässig, aber auch nicht für jede Stimme.

  • Benny
    Beiträge
    754
    • 25. Dezember 2003 um 12:02
    • #39

    das evoice mic wird von musikhändlern gerne an sängerinnen verkauft die reinkommen und sagen ich brauch ein gesangsmikro und es soll nicht zu teuer werden. ich hab damit desöfteren eine dame betreut, die auf dieses mikro besteht. mir persönlich war es zu tiefmitten betont. da der korb schon mit schminke zugesetzt ist möchte ich mich über den hochtonbereich nicht äußern, das kann ich nicht beurteilen. die dame ist helena paul falls das jemandem was sagt.
    zum sm 57: wieso soll das denn für ne frau besser sein? die kapsel ist doch die selbe( glaube ich zumindest), aber auf jeden fall ist kein popschutz gewährleistet. das 57 taugt nichteinmal zur ansage. bei gesang hängen die mundausscheidungen ja genau auf dem filz der die membran schützt, statt im schaumstoff/popschutz. das macht der aber höchstens ein jahr mit, dann wird er wohl dicht sein.
    zum sound vom 58er: sicher gibt es da vieles was besser ist, aber gerade weil es überall am start ist ist man den sound ja gewohnt. das klingt dann halt so richtig nach live. weitere vorteil: der preis das ding kostet nicht die welt, ist amtlich und falls man es wirklich kaputt bekommt dann ist es auch nicht schlimm, dann kauft man einfach das nächste. zumindest als erstanschaffung ist das 58er ein sicherer schritt. wäre die überschrift: "ich mache seit 8jahren musik und möchte meinen gesangssound mal ändern"-da wären alternativen zu diskutieren.
    für den starter ist das 58 auf jedenfall schonmal das erste was man nicht falschmachen kann.

    gruß Benny

    "...Wer den Durchfall hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen...!"

  • Michael.dri
    Beiträge
    699
    • 25. Dezember 2003 um 12:35
    • #40
    Zitat von "derautor"

    Mein Favorit in der "günstig, aber gut bis sehr gut"-Klasse ist derzeit eindeutig das e845 von Sennheiser (ca. 85 Euro). Rückkopplungen mit dem Monitor treten im Vergleich mit einem Standard SM 58 (kein Beta!)erst bei deutlich höherer Lautstärke auf.
    derautor


    Hallo derautor,

    ich kann es kaum glauben was Du da schreibst! Ich veranstalte oft Karaokeshows und habe oft die Sänger/innen auf engsten Raum neben dem Monitor, bzw. den Boxen stehen. Bzw. die Sänger stehen sehr dicht beisammen. DAs e845 ist von allen meinen Mic´s das empfindlichste und
    verstaubt jetzt in meinem Koffer! Grauenhaft sage ich nur. Jedes andere meiner Gurken macht da weniger Probleme.

    Und das SM58 gehört zu den rückkopplungsärmsten Mics die ich habe.
    Da meine Sänger/innen fast alle bei einer Gesangspause das Mic nach unten halten - Richtung Monitorbox :evil: bin ich schon begeistert was das SM58 kann.

    Selbst das Behringer XM8500 für 20 EUR überzeugt da auf längen.

    Habe auch noch die Audio Technica 1400 Serie im Einsatz die sehr Rückkopplungsarm aber leider auch sehr plopp-Anfällig ist. Von den
    Geräte bin ich, nach dem großen positiven Feedback hier im Forum, eigendlich entäuscht.

    gruß Michael

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