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Warum PA-Bässe für Subwooferanwendungen?!

  • Farad
  • 27. Dezember 2003 um 15:20
  • Farad
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    1.071
    • 27. Dezember 2003 um 15:20
    • #1

    Hi,

    und noch eine Frage von mir. Die scheinen aber ja doch ganz interessant zu sein. Daher:

    Im Hochtonbereich setzt man im Hifibereich breitabstahlende Kalotten mit müdem Antrieb ein, im PA-Bereich Druckkammertreiber mit Horn. Es ist sofort klar warum, der Wirkungsgrad ist viel Höher, die Bündelung gewünscht, alles klar.

    Im Mitteltonbereich benutzt man entweder auch Hörner (siehe oben *g*) oder eben relativ große, leichte Pappen mit starkem Antrieb. Bass machen die keinen, inzwischen kommt man aber auf Mitteltonwirkungsgrade um die 100dB. Tolle Sache, belastet man die jetzt mit ordentlich Leistung, kommt eine Menge raus.

    Im Bass benützt man sowohl im Hifibereich als auch im PA-Bereich großflächige Lautsprecher mit großem Hub und somit großem Verschiebevolumen. Es wird in beiden Bereichen größtenteils das Bassreflexprinzip eingesetzt. Letztendlich kommt es also nur auf lineares Verschiebevolumen (hier wären wir wieder bei den Formeln zum Strahhlungswiderstand und Pak, die ja sowohl für Hifi als auch für PA gelten :wink: ) an.

    Warum verbaut man dann aber keine 50 TW3000 von Mivoc, sondern abartig teure 18sound, B&C oder wie sie alle heißen?

    Ich darf euch kurz die Werte vorstellen:

    12"
    Impedanz 4Ohm
    Xmax +-6,3mm (!)
    fs 29Hz
    Qts 0,36
    Vas 93l
    Mmg 112g (das ist zwar schwer, aber die Pappe ist megastabil!)
    RMS 180 W

    Polkernbohrung. Relativ starker Antrieb.

    in 25 Litern bekomme ich eine saubere Bassreflexabstimmung hin. In den 125 Litern die ein billiger Kappa15LF braucht bekomme ich als ganz lässig 5 unter und hab ein vielfaches Verschiebevolumen bei höherem Pak. Die Belastbarkeit ist gleichgroß oder eher höher, der Preis auch gleich.

    (der Kappa jetzt bloß mal als extrembeispiel, weil der ja auch schon ein billiges ding ist)

    Die Membran ist aber wie gesagt sehr stabil, die MIVOC-Chassis ordentlich verarbeitet. Warum nicht?!

    Das ist ein Beispiel!

    Peerlesschassis sind sicher sehr gut Verarbeitet und von denen gibts nen 12" Bass mit +-12mm Auslenkung LINEAR. X-damage geht noch weiter.

    Mir geht es allgemein darum, warum HART aufgehängte PA-Bässe für Subwooferanwendungen benützt werden, bei denen nachher wieder mega viel Leistung darauf verwendet wird, die Einspannung zu dehnen.

    Das Impulsverhalten ist mit Hifibässen doch auch nicht viel schlechter und wer hört bei PA schon, ob das jetzt ne Güte von 0,7 oder 0,8 ist. Ich will mal behaupten, dass im Hifibereich die Ansprüche an den Klang eher höher sind, wir uns da also keine Gedanken machen brauchen.

    Die Schwingspulen sind genauso aus Kupfer, die Polkernbohrungen sind gleichgroß, Wärme wird ja wohl in etwa dieselbe abgeführt.


    Kann mir jemand erklären, wo der Vorteil von PA-Bässen liegt?

    Sag mir bitte keiner, dass der Mivoc Probleme mit der Nullagenfindung hat. 93Liter Vas sind garnicht soviel. Da haben manche PA-Bässe tatsächlich weichere Einspannungen...Das Antriebs/Masse/Flächeverhälntis ist mit 12,4Tm Antrieb auch nicht schlecht. Ein AXX1515 (15"Bass) hat beispielsweise +-9mm Auslenkung und 21Tm Antrieb.

    Ganz allgemein führt das natürlich zur Frage: Was ist an teureren PA-Bässen besser als an billigen? Wo doch alle nur Luft verschieben?!

    farad

  • SRAM
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    • 27. Dezember 2003 um 16:10
    • #2

    a) In 25 Liter bekomme ich keine saubere BR-Abstimmung hin. Was mache ich falsch ?

    b) Interessantes Chassis, in 50 Liter ist immerhin eine Eckfrequenz von 40 Hz möglich. Da werden dann aber auch die 180 Watt gebraucht, um x_max auch zu erreichen ! das wird bei 25 Litern wohl eher nicht möglich sein.

    c) Der Kappa ist deshalb ein "schlechter" Vergleich, weil er für ein 40 Hz Eckfrequenz-Chassis ziemlich ideale Parameter hat, wenn mann zugunsten von Wirkungsgrad ein etwas größeres Volumen in Kauf nehmen kann.

    d) grundsätzlich gilt: will ich möglichst kleines Volumen, dann brauche ich für das gleiche Verschiebevolumen eben kräftige Chassis, die dann, um die Resonanz nicht zu hoch kommen zu lassen, auch noch eine relativ schwere Membran benötigen. Oder ich lasse die Membran leicht, habe nach oben einen höheren Wirkungsgrad, falle aber schon bei relativ hohen Frequenzen im Schalldruck ab, was ich dann per EQ richten muss.

    ---> Wenn Du die Frage so stellst:

    Zitat

    Kann mir jemand erklären, wo der Vorteil von PA-Bässen liegt?

    würde ich antworten: mann muß weniger Leervolumen bewegen.

    Wohlgemerkt: ich persöhnlich halte den Kappa LF für den gelungenen Kompromiss für 80% aller Anwendungen (sub/woofer)


    Gruß SRAM

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  • Farad
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    • 27. Dezember 2003 um 18:14
    • #3

    Hi SRam

    Bei 25 Litern komme ich mit den gängigen Formeln auf eine Gesamtgüte von 0,78. das ist vertretbar.

    Ausserdem auf eine fc von 63Hz. Lege ich nun fb bei etwa 0,7*fc bin ich genau bei 44Hz. Das ist ne sehr praxisgerechte Sache, wie ich finde.

    Wenn man das volumen jetzt noch mit etwas Dämpfungsmaterial versieht rutscht die Güte genau auf 0,7.

    Das ist für BR zwar eigentlich zu hoch, funktioniert aber in der Praxis ganz prima.

    25 Liter Leervolumen bei 0,053m² Fläche und einem Verschiebevolumen von 0,36 Litern ist doch nicht wenig....

    Ein gewöhnlicher 15" Bass (etwa 960cm²) hat auch nicht viel mehr Hub als +-6,3mm und hat sicherlich weniger Membranfläche als zwei 30er (zusammen etwa 1060cm²) und braucht wenn er sehr genügsam ist auch in etwa 50 Liter.

    Der Preis ist bei den 30ern aber geringer und man hat wesentlich mehr Antrieb pro Fläche. Ausserdem stabilere Membrane, weniger Powercompression....


    farad

  • SRAM
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    • 27. Dezember 2003 um 19:08
    • #4

    Na ja, für meinen Geschmack sieht der Frequenzgang in 25 Litern nicht sehr schön aus, aber Geschmackssache.

    Ansonsten voll einverstanden, das Chassis ist als Subwoofer sicher eine günstige Alternative zu Lösungen wie dem Ciare 12.00SW. Wobei es aber der Ciare nun wirklich im 25 Liter Gehäuse kann. Vergleich mal die Frequenzgänge :wink: . Hier ist der stäkere Antrieb und Belastbarkeit nun wirklich im Vorteil.

    Zwei von den Mivoc brauchen für dasselbe Ergebniss zwar so zwischen 75 und 80 liter, aber auch nur ein Drittel der Leistung, und das ist ja auch was wert, oder :D


    Gruß SRAM

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  • ERICH
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    • 28. Dezember 2003 um 14:44
    • #5

    Intressante Sache.

    Ich würde mich ja spontan bereiterklären, ein Testgehäuse mit 8 von den Treibern zu basteln und das gegen Kappa BRs zu testen.
    Wenn mir jemand die Treiber borgt, mach ichs, denn es geht nichts über praktische Erfahrungen.
    Wobei es für den Hobbybastler intressant wird, wenn man mit 2 von den Speakern einen Kappa 15 LF ersetzen kann. Preislich nimmt sich das ja nichts.

    Intresse?

    MfG


    ERICH

  • DJ-JAJA
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    • 29. Dezember 2003 um 00:27
    • #6

    hmmmm. ..habe diesen Peerless noch nicht in der Hand gehabt. Aber diejenigen die, waren alle nicht so hart von der Membran her, dass ich da bedenkenlos 8 Stück koppeln würde.

    Wie siehs denn da mit der Membran aus?

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • ERICH
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    • 29. Dezember 2003 um 09:56
    • #7

    Die sieht (wie man es im Katalog eben sieht, hab keinen da) gut stabil aus, wird schon einiges aushalten. 8Stück sind doch nicht viel. Bei 25L/Treiber gerademal ne 200L Box, kleiner, als meine doppel 15er.
    Da sollte es schon möglich sein, 16 oder 24 zu Stapeln. Währe jedenfalls praktisch. Immer 4 Pappen pro Kiste.

    Wie gesagt, ich würds gern mal testen, mir müsste aber jemand zwecks Geld und Gewerbescheinmangel die Chassis stellen (kann man ja später evtl. EBay`n).

    MfG


    ERICH

  • Farad
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    • 31. Dezember 2003 um 12:10
    • #8

    man kriegt halt sofort wieder das Problem, dass die Gehäuse nicht tief genug sind, hm?

    Für so kleine Sachen ist das sicherlich in Ordnung, wo sowieso kugelförmig abgestahlt wird, kann man die Chassis auf die seiten verteilen, aber soll sich irgendwie ne richtwirkung ergeben wirds halt schonwieder blöde.

    Ruckzuck ist man wieder bei abgefahrennen Urpskonstruktionen, die über resonnierende Kanäle den Schall an die Front bringen...


    farad

  • ERICH
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    • 31. Dezember 2003 um 12:45
    • #9

    An den Seiten würd ichj das nicht anordnen, das ist eher Hifi mäßig.
    Warum sollte man den Speakern nicht etwas mehr Volumen geben?
    Und dazu noch ein paar mehr (4) in ein Gehäuse und gescheit aufteilen an der Front.

    Wie gesagt, wenns klappen würde, sicherlich ne intressante Sache.

    MfG


    ERICH

  • Farad
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    • 31. Dezember 2003 um 13:04
    • #10

    auch wenn es hier im Forum inzwischen zu den Unworten gehört: Das gleicht dem Örpz.

    Dazu hat der Speaker dann glaub doch zu wenig kraft. Interessant isses allemal, Schalldruck gibts auch gewaltig, wenn die Chassis gegen den hohen Strahlungswiderstand ankommen. (Anderer Thread!)

    Die entsprechende Anordnung wäre dann auch ähnlich. Jeweils 4 Chassis zeigen aufeinander und haben eine Öffnungsfläche zur Seite (die in dem Fall vorne ist) die in etwa Sd entspricht. Das funktioniert, keine Frage.

    Nur wie es mit der Stackbarkeit aussieht ist eine andere Frage. 12Tm sind dann doch nicht allzuviel. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir uns eben nicht im Unterresoannazbetrieb befinden und die hälfte des Antriebs folglich schonmal drauf verwendet wird, die Nullage nach dem einschwingen von 212g (zzgl Luft) wiederzufinden.

    farad

  • cyberlight
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    • 16. April 2004 um 14:10
    • #11

    Ich hätte da noch Interesse. Hat sich da noch was getan?
    Wo bekommt man die chassis zum HEK?
    Wie sieht es mit dem erreichbaren Schalldruck aus?
    Die sehr geringe Belastbarkeit wäre ja nicht so toll...
    Ich hätte daran lediglich wegen der Optik Interesse. Wenns dann noch günstig ist, warum nicht...

    Ich finde irgendwie nur den Raveland TW3000. Der würde allerdings zu den angegebenen Daten passen. Hat man den umgelabelt?
    Allerdings ist der sehr schwer und hat einen sehr bescheidenen Wirkungsgrad.
    Das Aussehen ist ja auch nicht sonderlich toll.

    Zitat

    Jeweils 4 Chassis zeigen aufeinander und haben eine Öffnungsfläche zur Seite (die in dem Fall vorne ist) die in etwa Sd entspricht. Das funktioniert, keine Frage.


    Wäre das nicht ein Bandpass?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • cyberlight
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    • 16. April 2004 um 15:04
    • #12

    Hab mal gerade etwas rumsimuliert.
    4xTW3000 ,127cm², 10cm lang, (etwa 35Hz), 100Liter. Dann fällt auch der Resonator-Sound nicht mehr so auf, weil er erst sehr tief zum Einsatz kommt.
    Geschlossen habe ich noch nicht ausprobiert, würde aber nur Sinn machen, wenn man dann das Volumen noch weiter runtersetzen könnte. Ausserdem habe ich Grosse Wärmeerzeuger in geschlossenen Kisten eher nicht so gern... Widerspricht einfach meinem technischen Verständnis.
    Magnete nach aussen wäre da eher unpraktisch, obwohl technisch gute Lösung.

    4 Stück gegen einen guten 15" jeweils in etwa 100Litern machen da gar keine so schlechte Figur.
    Preis/Leistungsmässig sicher interessant und vor allem imposanter durch mehr chassis... Ich sehe hier die Party-Anwendungen, wo man statt 1x15" 4x12" mit ähnlichen Maßen hinstellen könnte. Wiegt dann halt etwas mehr...

    Bei gleicher Leistung ist der einfach lauter durch viel mehr Fläche.
    Das bringt nichts, wenn man dann auch das Volumen stark vergrössert, da hätte man Vorteile verspielt.

    Ist der das überhaupt?
    http://www.speakertrade.com/site/products/…product=Ltw3000

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Sound-Klinik
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    • 16. April 2004 um 19:08
    • #13
    Zitat von "Farad"

    ... auch im PA-Bereich großflächige Lautsprecher mit großem Hub und somit großem Verschiebevolumen. Es wird in beiden Bereichen größtenteils das Bassreflexprinzip eingesetzt.
    ...

    ... daß man im PA-Bereich überwiegend BR-Kisten einsetzt, gilt wohl nur bis zu einer bestimmten Größenordnung - und auch dort nicht generell.

    Mit antriebsstarken Chassis und Parametern, die kleine Gehäuse ermöglichen (sowas geht ja auch schon mit Compound-Systemen durch die Halbierung von Vas ...) muß ich wahnsinnig viel Luftvolumen bewegen (wg. des geringen Strahlungswiderstandes bei direkter Abstrahlung bzw. über einen Vent).

    Ich verspreche mir mehr davon, wenn die Membran akustisch besser belastet wird, wodurch wegen der geringeren Auslenkung auch geringere Verzerrungen und ein deutlich höherer Wirkungsgrad zu erwarten ist.

    Egal wie gut oder optimiert der LS auch ist: es muß einfach viel Luftvolumen verschoben werden und ich halte diese Strategie auch für unwirtschaftlich (ggf. viele Chassis ...).
    Weiterhin denke ich, daß es klanglich ("Trockenheit", Präzision der Basswiedergabe ...) eher Nachteile hat (Beschleunigungskräfte ... Masseträgheit ... LS folgt dem Signal erst verzögert ...).

  • cyberlight
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    • 16. April 2004 um 19:17
    • #14
    Zitat

    Ich verspreche mir mehr davon, wenn die Membran akustisch besser belastet wird, wodurch wegen der geringeren Auslenkung auch geringere Verzerrungen und ein deutlich höherer Wirkungsgrad zu erwarten ist.


    Ich will aber keinen Hybrid, weil ich ihn nicht gebrauchen kann, weil er einfach zu unhandlich ist.
    Hier ging es um einen billigen kleinen BR.

    Zitat

    ich halte diese Strategie auch für unwirtschaftlich (ggf. viele Chassis ...).


    Aber was wäre, wenn 8x12" etwa so viel kostet wie 1x15"? (VK)
    Passt hier ziemlich genau und dabei sieht der 15" sehr alt aus. (ausser beim Gewicht)

    Ciare sieht zwar auch um einiges besser aus, aber der Preis...

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Sound-Klinik
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    • 16. April 2004 um 21:28
    • #15

    cyberlight

    ... ich will es Dir auch nicht ausreden, sowas zu bauen.

    Mir geht es bei einem PA-System - welches ja auch transportiert wird - um möglichst geringes Gewicht, hohe Effizienz (d.h. gute Ausnutzung der Amp-Leistung) und eine den gestellten Anforderungen angemessene Performance (also gewünschter Übertragungsbereich, mögliche Schallpegel etc.) für den Anwendungsbereich.

    Zum Gewicht: Ich habe im Laufe meiner Muckerei mit Party-,Top-40 und Oldiebands (... über 25 Jahre) genug schwere Trümmer geschleppt und hab dazu heute einfach keine Lust mehr.

    Es gibt auch wohl kaum noch ein LS-Prinzip, welches noch keiner irgendwann schon mal ausprobiert hat ... und irgendwie landet man dann schließlich wieder bei BR (einfach zu bauen, leicht, geht einigermaßen "tief" ...) oder bei einer der vielen - möglichen und unmöglichen - Lösungen mit Trichter (BP-Horn und andere "Mischformen", "richtiges" Horn ...).

    Jedes Prinzip hat - insgesamt betrachtet - immer mehrere Vor- und Nachteile und letztendlich muß jeder - gemessen an den EIGENEN gesteckten Prioritäten - sich SEINE Karten legen und das jeweils "richtige" System wählen.

    Also: Probier es aus ... und berichte dann davon ... :wink:

  • cyberlight
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    • 16. April 2004 um 21:51
    • #16

    Kannst du denn sagen, ob so ein Sub einigermassen gut funktioniert?
    Für diese eine spezielle Anwendung wird die Leistung von dem Ding reichen. Zitat:" Gibt es da nicht auch noch was billigeres?" (siehe 15G2) :wink:
    Etwa 40kg liegt da noch in einem akzeptablen Bereich, wenn man nur jeweils einen davon braucht.
    8 oder mehr in eine Kiste zu stecken, halte ich dann auch nicht mehr für sinnvoll, denn dann werden die wirklich zu schwer.
    Membranen höher zu belasten bedeutet immer sehr viel mehr umbautes Volumen, was hier aber möglichst klein gehalten werden sollte.
    Bei so kleinen Sachen wie <1kW pro Seite weiss ich ja nicht, ob sich so ein Aufwand lohnt. Da kann man besser etwas mehr Leistung reinschicken, um die gleiche Lautstärke zu bekommen. Schliesslich sollte das noch alles in ein Auto passen.
    Von den Abmessungen her sind die etwa so gross wie die Tops. Das will schon was heissen.

    Meinst du nicht, dass das Teil trockener ist als ein 18"?
    Nach simulierten 30ms ist da schon wieder ziemlich Ruhe eingekehrt.

    Zu Compound: Das halte ich aber dann für noch weniger sinnvoll in einer PA. (meine Meinung)

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

    Einmal editiert, zuletzt von cyberlight (17. April 2004 um 01:45)

  • cyberlight
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    6.061
    • 16. April 2004 um 22:17
    • #17

    Irgendwie hats mich gepackt :twisted:

    Bitte macht doch mal einen ernsthaften Vergleich zwischen 18" (18LW1401) und 4x12"

    Nochmal kleine Zusammenfassung:
    Das Zeitverhalten ist sich sehr ähnlich.
    Die Gehäuse kann man auch gleich gross machen.
    Beide sind ziemlich gleich laut (grobe Simu)
    Beide Vertragen etwa gleich viel Leistung. (Der 18sound wohl mehr und er wird vermutlich auch länger halten)

    12": ca.160 Euro; 20kg, 720W Tuningfrequenz recht tief (weniger Resonatorsound) einziger grosser Nachteil: Es steht gross Raveland drauf!
    18": 392Euro; 13,3kg ; 700W; amtliches Material, "Standardteil"

    Jetzt möchte ich das bitte bestätigt oder widerlegt haben von jemandem, der mehr Ahnung davon hat als ich.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Sound-Klinik
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    • 17. April 2004 um 16:47
    • #18
    Zitat von &quot;cyberlight&quot;

    Kannst du denn sagen, ob so ein Sub einigermassen gut funktioniert?
    Für diese eine spezielle Anwendung wird die Leistung von dem Ding reichen. Zitat:" Gibt es da nicht auch noch was billigeres?" (siehe 15G2) :wink: )

    ... dann müßte ich mir ja die Chassisparameter genau anschauen und ein wenig herumrechnen :? ... aber grundsätzlich kann sowas sicher funktionieren ...

    Zitat von &quot;cyberlight&quot;

    ...
    Meinst du nicht, dass das Teil trockener ist als ein 18"?
    Nach simulierten 30ms ist da schon wieder ziemlich Ruhe eingekehrt.

    Zu Compound: Das halte ich aber dann für noch weniger sinnvoll in einer PA. (meine Meinung)

    ... also: EIN GUT BEDÄMPFTER 18"er kann durchaus trockener klingen als ein weniger gut bedämpfter 10"er, wo die Membran nebst Zentrierung gefoltert wird.

    Compound war nur ein Beispiel für ein "neues Chassis" mit geänderten Parametern (halbes Vas :lol: - aber doppelter Leistungsbedarf :cry: ...) und MIR würde sowas für eine PA-Box wohl auch nur im Alptraum einfallen. :wink:

    Viele Grüsse

  • cyberlight
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    6.061
    • 17. April 2004 um 19:01
    • #19
    Zitat

    ... dann müßte ich mir ja die Chassisparameter genau anschauen und ein wenig herumrechnen


    Ich wäre dir sehr dankbar :P
    Es muss ja keine perfekte Lösung werden, es soll halt nur funktionieren.

    Ziel: Ein kleiner, lauter Subwoofer für "Kleinleistungsbereich" zu einem superbilligen Preis, der möglichst keinen "Wabbelbass" produzieren sollte.

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  • SRAM
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    • 17. April 2004 um 19:58
    • #20

    Damit Q im eingebauten Zustand in erträglichen Grenzen bleibt wirst Du ein relativ großes Gehäuse für 4 Treiber benötigen (siehe auch weiter oben). Für wirklich kleine Subwoofer ist das Q des nackten Treibers schon ein bisschen hoch.


    Gruß SRAM

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