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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

"sauberer" HT Schutz gesucht

  • DJ-JAJA
  • 5. Januar 2004 um 16:26
  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 6. Januar 2004 um 19:36
    • #21

    Hi DJ-JaJa,

    habe mich an alte Zeiten erinnert und tatsächlich den Plan gefunden!!!!!!

    HIER EIN KOMPLETTSCHUTZ für eine 50 W Box:

    Das Teil funzt tatsächlich, "probiert" mit Verstärker an Schutzleiter und Tuner das erste Mal in ne Gemeinschaftsantenne gesteckt!!! Tippe mal so gut 3V zwischen SchuLei und Masse dort, ein mörderischer Rums, aber kurz und die Boxen hatten überlebt....

    Nu gibts natürlich etwas Arbeit bei der Dimensionierung...... hier bedeutet: "blinkeln" der LED noch im grünen Bereich, Dauerleuchten: kurz vor dem Abschalten! Wenn abgeschalten ca. 5sek Pegel = 0 zum deaktivieren der Schaltung.

    Naja, ein Tip, aus dem man was machen kann, ich arbeite aber nicht mit großen Leistungen am HT und benutze aktive Behringerweichen, so dass ich keinen ( zZ.) an solcher Schaltung habe. Wenn Interesse und einige Tage Zeit ist, könnte ich mal was für entsprechende Pegel probieren....


    MfG
    Peter

  • stami
    Beiträge
    481
    • 6. Januar 2004 um 20:13
    • #22
    Zitat von "PeterG"

    Hi DJ-JaJa,

    habe mich an alte Zeiten erinnert und tatsächlich den Plan gefunden!!!!!!

    :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o

    Diese Transistorbezeichnungen sind mir ja gar nicht geläufig.

  • mufffty
    Beiträge
    431
    • 6. Januar 2004 um 21:04
    • #23
    Zitat von "stami"

    :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o :o

    Diese Transistorbezeichnungen sind mir ja gar nicht geläufig.

    DDR Typen ca. 1980 Halbleiterwerk Frankfurt Oder

    MfG Andreas

  • fks
    Beiträge
    354
    • 7. Januar 2004 um 17:17
    • #24

    PTC Schutzelement vor der Hochton-Weiche funktioniert nur, wenn zusätzlich eine Impedanz-Linearisierung vorgenommen wird (Reihen-Schwingkreis parallel zur HT-Weiche). Empfehlung bei 1,4" - 2" Treiber (je nach tatsächlicher Impedanz und Schwingspulen-Durchmesser) PTC 1,6 bis 2 A. Parallel zum PTC empfiehlt sich ein Folienkondensator mit ca. 3,3 uF. Zusätzlich empfiehlt sich der Einsatz einer bipolaren Überspannungs-Schutzdiode (ca. 20 V / 1500 W - 20 ms) in Reihe mit ca. 6,8 Ohm/20 W - Widerstand parallel zum Treiber. In der Praxis sehr gut funktionierender Überlastschutz mit vergleichsweise geringem Aufwand.

  • SRAM
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    • 7. Januar 2004 um 17:27
    • #25

    Volle Zustimmung,

    aber die Funktion des 3.3 mF parallel zum PTC ist mir nicht ganz klar ????


    Gruß SRAM

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  • fks
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    354
    • 7. Januar 2004 um 19:23
    • #26

    Der Kondensator (ca. 3,3 uF) parallel zum PTC bewirkt, daß bei entsprechender Überlast nur die "Mitten" bedämpft werden - d.h. es werden proportional die Frequenzen am stärksten bedämpft, bei denen i.d.R. auch die meiste Leistung anfällt - der Treiber wird nicht kpl. stumm geschaltet und der Return des PTC funktioniert schneller.

  • SRAM
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    • 7. Januar 2004 um 20:02
    • #27

    Danke !

    Gute Idee :)

    Vorschlag: eine "Forums-Schutzschaltung" incl. Dimensionierungs-Rechenblatt währe doch für viele recht nützlich.

    XL-Blatt erstelle ich gerne und lade das Ganze dann hoch, aber input bräuchte ich schon von möglichst vielen.
    So kommt erfahrungsgemäß mehr bei raus.

    Wer macht mit ? Vorschläge bitte hier posten. Entwurf XL kommt dann zeitnah.

    Ziel: einfach, kostengünstig, nachbausicher

    Gruß SRAM

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  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 7. Januar 2004 um 21:00
    • #28

    coole idee SRAM ich mach mit

    es gibt ja schon nen schutzschaltung ala "tthorsten" :D

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 7. Januar 2004 um 21:04
    • #29

    fänd ich absolut genial!
    würde auch mithelfen, wüsste allerdings leider nicht wie. hab mich leider noch nie mit schutzschaltungen beschäftigt. studiere zwar elektrotechnik und kenne mich ein bisschen mit schaltungstechnik aus, könnte aber ruhig erheblich mehr sein ;)
    würd mich freuen, wenn was bei herrum kommt.

  • Peerless
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    • 7. Januar 2004 um 21:15
    • #30

    jetzt würde ich aber noch gerne wissen warum das ganze nicht auch nur mit dem Varistor klappt... der Begrenzt ja ab nem gewissen Pegel die Spannung => Quasi Limit. Kommt hier dann wieder das gesamte Netzwerk mit der Impendanz durcheinander und die Weiche versagt ?

    http://www.ae-rental.de

  • audio-zenit
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    • 8. Januar 2004 um 00:51
    • #31
    Zitat von "Peerless"

    jetzt würde ich aber noch gerne wissen warum das ganze nicht auch nur mit dem Varistor klappt... der Begrenzt ja ab nem gewissen Pegel die Spannung => Quasi Limit. Kommt hier dann wieder das gesamte Netzwerk mit der Impendanz durcheinander und die Weiche versagt ?

    Stell´s Dir wie ein Compressor / Limiter vor, wobei der PTC den Compressor - und der Varistor den Limiterpart übernimmt.
    Wie weit die Schaltung den Hochpass beeinflusst, hängt vom Spannungsteiler ab, sofern die Schutzschaltung dahinter plaziert wird.
    Wobei die ansteigende Impedanz eines PTC die Filtergüte steigen lässt, während sie bei Einsatz des Varistors sinkt. Der Einfluss wird um so geringer, je höher die Pegelabsenkung ist.

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • Peerless
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    • 8. Januar 2004 um 08:08
    • #32

    so weit so gut.... wobei das ja noch nicht so ganz die Frage beantwortet obs nicht auch nur mit dem varistor klappt... ob ich jetzt nen PTC oder ne Halogen/Sofitten Birne nehme ist vom Prinzip egal, oder wird die Lampe Schlagartig hochohmig und der PTC nur langsam ?

    http://www.ae-rental.de

  • DJ-JAJA
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    • 8. Januar 2004 um 08:34
    • #33

    Neee das ist doch genau andersrum, oder.
    Der PTC ist doch ein temperaturabhängiger Halbleiter-Widerstand. Sein Widerstandswert steigt bei zunehmender Temperatur nahezu sprungförmig an, sobald eine bestimmte Temperatur (Bezugstemperatur)
    überschritten wird.

    Die Lampe wird langsam Hochohmig (Glaub ich jedenfalls)

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • audio-zenit
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    • 8. Januar 2004 um 16:03
    • #34

    Man muss wohl unterscheiden zwischen den PTC`s des Elektronikfachhandels und den Polyswitch ( z.B. von Intertechnik ), die eine Schaltfunktion aufweisen und stenggenommen keine PTC'S im ursprünglichen Sinne sind.
    Der Polyswitch hat nach meinen Informationen den Nachteil, dass der Arbeitspunkt nach mehrmaligem Aktivieren wegläuft, also ein gewisser Alterungsprozess eintritt. Daher habe ich mich für eine Suffittenschaltung entschieden. Diese wiederum hat nur komprimierende aber nicht limitierende Wirkung bis zur Zerstörung.
    Ein Polyswitch in Verbindung mit einem Varistor ist wohl wenig sinnvoll, mit einer Suffitte kann ich mir das sehr gut vorstellen.

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • SRAM
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    • 8. Januar 2004 um 19:55
    • #35

    Ein Glühfaden (vorzugsweise Halogenlampe) ändert seinen Widerstand allmählich mit der Temperatur, die Steigung der Kurve ändert sich zwar etwas, aber im Großen und Ganzen hat mann eher einen Kompressor-Effekt: der Treiber wird schon weit vor erreichen der maximal zulässigen Leistung eingebremst.

    Der Polyswitch arbeitet mit einem leitfähigen Polymer, das eine Sprungtemperatur hat, bei der sich der Widerstand schlagartig ändert, das führt dazu, dass der Treiber erst fast überhaupt nicht in seiner Lautstärke vermindert wird, dann aber schlagartig fast ganz "abgeschaltet" wird.

    Diese Art der Kennlinie bewirkt zusammen mit der Wärmeabfuhrkennlinie des Polyswitch-Gehäuses einen Selbsthalteeffekt, den die Halogenlampe nicht hat. Die Rückstellung erfolgt daher erst nachdem die anliegende Spannung soweit abgesenkt wurde, dass der haltestrom unterschritten wird.

    Das Verhalten der Lampe ist sanfter und wenn der Grundwiderstand der Lampe im Normalbetrieb (sagen wir mal -10 dB Effektiv) in die Dimensionierung von Spannungsteiler und Weiche mit einfließt ist das sicherlich eine Möglichkeit, bei der mann im Normalfall das Ansprechen des Schutzes nur wenig bemerkt.

    Der Polyswitch hat demgegenüber den Vorteil, dass die Dimensionierung einfacher ist (Normreihe).

    Demgegenüber bleibt bei der Halogenlampe nur übrig, diese Auszumessen (Strom, Spannung --> Widerstand) um die richtige für den jeweiligen Treiber zu finden.

    Gruß SRAM

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  • fks
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    • 8. Januar 2004 um 19:57
    • #36

    Polyswitch ist eine PTC-Variante des Herstellers TYCO. Intertechnik ist diesbezüglich lediglich eine von mehreren Vertriebsfirmen. Entsprechende PTC bzw. Polyswitch sind belastbarer, stabiler und günstiger als Soffittenbirnen mit Halterung - insbesondere bei Verwendung von entsprechend parallel geschalteten Bauelementen (Kondensator bzw. Hochlastwiderstand).
    Beides sind Kaltleiter - jedoch ist der Widerstand im Kaltzustand beim PTC (Polyswitch) geringer (soweit > 0,5 A).

  • Peerless
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    • 8. Januar 2004 um 20:05
    • #37

    ...jetzt sehe ich aber immer noch keinen Grund den Varistor nicht auch alleine einzusetzen. Der Müsste doch im Normalfall erst Hochohmig sein und somit den Betrieb kaum beeinflussen und im Schaltungszustand so niederohmig werden, das er den HT-bereich fast kurzschliesst => Quasi Limit. Von den Dimensionierung könne die Teile so weit ich das sehen konnte, erhebliche Ströme abhaben, somit sollte da auch keine Sorge der Überlastung bestehen. Bitte nennt mir nen Grund warum meine Überlegung total falsch ist, damit ich nich dumm sterben muss :)

    Zudem sollte es doch auch möglich sein wie SRAM beschrieben hat, nicht nur den Hochtonbereich mit ner trägen Schmelzsicherung abzusichern, sondern auch den Tieftonbereich, nur das man hier höhere Toleranzen wählen muss ?

    http://www.ae-rental.de

  • SRAM
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    • 8. Januar 2004 um 20:13
    • #38
    Zitat

    jedoch ist der Widerstand im Kaltzustand beim PTC (Polyswitch) geringer (soweit > 0,5 A).

    Was nicht unbedingt ein Vorteil ist, da ja i.d.R bei passiver Weiche sowieso ein Spannungsteiler erforderlich wird und mann den Widerstand des Schutzelementes eben in die Dimensionierung miteinbezieht.

    O.K. jetzt mal Frage zu der Schaltung die von den meisten befürwortet / bevorzugt / mit Erfolg eingesetzt worden ist:

    --> was macht Ihr und was schlagt Ihr vor.

    Meine Präferenz:

    --> Schutzelement direkt vor Treiber, d.h. nur der Treiberzweig der Weiche wird hochohmiger (bedenke: schon der Treiber selber wird seinen Widerstand wegen der Erwärmung der Schwingspule zwischen -16 dB und 0 dB fast verdoppeln !). Bei großer Dämpfung des Treibers durch den Spannungsteiler ändert sich dann beim Ansprechen des Schutzelementes die Trennfrequenz kaum.

    --> Schutzelement: Halogenlampe, wenn entsprechender Typ verfügbar (habe dazugelernt --> Adenauer)

    --> mechanischer Überlastschutz: Varistor über die Klemmen des Treibers

    --> Montage des Schutzelementes in der Treiberkammer um bei Anstieg der Umgebungstemperatur des Treibers ein früheres Auslösen zu haben.

    --> Schutz des Hochtonteiles der Weiche mit träger Schmelzsicherung am Eingang des Hochtonteiles. (oder besser hier einen Polyswitch --> kein Sicherungswechsel)

    Bitte um RM, denn nur wenn die Schaltung festgeklopft ist kann mann vernünftig nach geeigneten Bauteilen suchen und dann auch eine Dimensionierungsanleitung nebst Rechenblatt erstellen.


    Gruß SRAM

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  • SRAM
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    • 8. Januar 2004 um 20:25
    • #39
    Zitat

    Bitte nennt mir nen Grund warum meine Überlegung total falsch ist, damit ich nich dumm sterben muss

    Nehmen wir mal einen großen BMS-Treiber:

    thermisch (=Langzeit) veträgt der 150 Watt

    mechanisch (=Impuls) verträgt der 1000 Watt

    Schutzdiode und Varistor sind sehr schnell ansprechend. Einen sicheren Schutz hättest Du also nur wenn Du auf 150 Watt auslegst.

    Damit rasierst Du aber auch alle Spitzen ab, die über 150 Watt liegen, d.h. Du verminderst deinen Aussteuerbereich enorm und nutzt die Möglichkeiten des Treibers nur zum kleinen Teil.

    Beste Methode besteht darin, ein Schutzelement mit derselben thermischen Zeit-Konstanten (darin liegt die Kunst) wie die Schwingspule des Treibers auf 150 Watt auszulegen und einer mechanischen Überlast mit einem sehr schnell reagierenden Schutzelement das auf die peak-Belastung dimensioniert wird zu begegnen.

    Gruß SRAM

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  • fks
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    • 8. Januar 2004 um 21:28
    • #40

    BMS-Treiber - Belastbarkeit: Was zu beweisen wäre
    Ich halte diese Angaben für übertrieben !
    Reale Messungen würden für Klarheit sorgen - verbunden mit Kostenaufwand für Ersatzschwingspulen !

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