Ihr macht einen Aufwand... :o :o :o
Dimmensioniert das Flug-Geraffels doch einfach so, das nichts passieren kann und fertig...
Stahlrahmen in der Kiste ist schon keine schlechte Wahl...
Ihr macht einen Aufwand... :o :o :o
Dimmensioniert das Flug-Geraffels doch einfach so, das nichts passieren kann und fertig...
Stahlrahmen in der Kiste ist schon keine schlechte Wahl...
Zitat von "PA-Peter"Ihr macht einen Aufwand... :o :o :o
Dimmensioniert das Flug-Geraffels doch einfach so, das nichts passieren kann und fertig...
Stahlrahmen in der Kiste ist schon keine schlechte Wahl...
Super Idee...?!?
Was machst Du denn bei der nächsten Baubnahme wenn die Zertifikate für`s Rigging verlangt werden???
Halte solche Aussagen für nicht angebracht bei einem so heiklen Thema wie Sicherheit.
Gruß
Kai
Zitat von "Kai"
Super Idee...?!?Was machst Du denn bei der nächsten Baubnahme wenn die Zertifikate für`s Rigging verlangt werden???
Halte solche Aussagen für nicht angebracht bei einem so heiklen Thema wie Sicherheit.
Gruß
Kai
M.E.n. gibts keine Forderung für TÜV-Zetifikate bei z.B. Flugbügeln!
Diese werden von einem Statiker berechnet, gezeichnet, nach DIN geschweißt und fertig!
Zertifikate für Flugösen, Flugschienen etc pp bekommst Du von den Herstellern (halt z.B. bei MAN, ATM usw usw)...
Ich sprach explizit von Bügeln!
Nur, wenn ich die fertigen Flying Parts von Ancra, ATM oder MAN verbau, dann sollte doch die Baumusterprüfung vom Hersteller gemacht sein.
Was gibts denn da nicht zu verstehen?
Also erstmal gibt es Materialien die an sich schon geprüft sind. Da kann sich dann der Typ vom TüV sparen das nochmals zu Prüfen.
Dennoch wird dann noch geprüft, ob das Material im Zusammenspiel mit Deinem Zeugs sicher ist.
Das ist im Grunde so wie wenn Du Dir Leichtmetallfelgen an Dein Auto schraubst. Beim einen Auto geht’s beim anderen nicht.
Die Felge an sich selbst, kann da mit Sicherheit nix für. Wenn aber die Felge an sich schon unsicher wäre, weil Du die z.B. selber auf der Drehbank gemurkst hast, dann wirst Du auch keinen TüV für dein Fahrzeug bekommen.
PA-Peter
Bitte nicht solche Aussagen. Genau das machen hier einige. Und solange nix passiert ist´s wohl grad mal gut gegangen. Aber wenn was passiert, dann gnade Gott. Ich habe das bis vor nem Jahr ja noch genauso geshen wie Du, aber jetzt bin ich sozusagen bekehrt worden. Jeder schiebt nen Hass auf einen der Besoffen Auto fährt und ein Kind totfährt. Wo bitte ist der Unterschied, was die Verantwortungslosigkeit angeht, wenn einer ohne Sachverstand Material hochhängt und hofft dass es schon keinen trifft.
Außerdem hab ich meine Zweifel ob Du z.B jemals wieder für den SWR oder NDR oder sonst wen arbeiten wirst, wenn das einer sieht, dass da "gepfuscht" wurde. Wenn man den entstanden Schaden vorwegnimmt, dann kann man es auch gleich richtig machen.
Auch Deine Außenbügelgeschichte unterliegt doch den gleichen Regeln. Macht doch keinen Unterschied, ob´s in der Box drin ist, oder außen dran.
Wichtig ist, es hängt wo rum und könnte jemandem aufs Hirn fliegen.
Der Aufwand lohnt doch wirklich kaum. Bei mir werden 95% aller VA gestackt. Wegen 5% gefährde ich niemandem seine Zukunft. Meine nicht und die von anderen auch nicht. Wen ich mehr fliegen müsste, dann hätte ich dickere Aufträge. Dann sollte aber auch das Equipment in seiner Professionalität zum Auftrag passen. Sonst sind wir im „Tollcollect-Bereich“.
Ich will da jetzt gar nicht sagen, dass man immer alle Regeln richtig einhält. Auch ich habe vor einigen Jahren richtig rumgemurkst. Zum Glück ist nix passiert. Glaub mir, jetzt wo ich es weiß wie gefährlich das wahr, würde ich es nie mehr tun. Und weil es bei mir an mangelndem Wissen lag, denke ich, dass hier genau die richtige Plattform ist, auf diese Problematik hinzuweisen.
Ein gelangweiltes Abwinken, macht Dich im Havariefall eigentlich zum Mittäter.
Den Schuh will ich mir bestimmt nicht anziehen.
Noch einmal:
Und ja, mein Material steht auch auf mehr als amtlichen Produktionen... Bis dato noch kein Problem gehabt!
Auch mal ehrlich: ich habe schon viele viele Nummern mit gemacht und bin noch nie irgendwo nach Zertifikaten gefragt worden!
Falls doch, kann ich dem Prüfer gerne die Statik vom Ing zukommen lassen (schon mal was von prüffähiger Statik gehört?)!
Und JA, ich kann mir den Schuh ruhigen Gewissens anziehen, weil das Material GEWISSENHAFT berechnet und dimensioniert wurde (und ja, wir überdimmensionieren so etwas immer)...
...wohlgemerkt: es geht hier um die Möglichkeit ne MUFU unters Truss zu baumeln!
35kg incl. Flugbügel...
Ach so: was wird überhaupt bei ner Baumusterprüfung geprüft???
Zählt doch mal auf...
...ich werde danach meinen Gedanken zu Papier äh Keyboard bringen!
Sind ja zwei paar Schuhe, soweit ich weiß:
Die Baumusterprüfung untersucht die Funktionstüchigkeit der Konstruktion an sich, also ob da schon in deren Grundidee Mängel sind oder nicht. Das wird bei fast allen (sicherheitsrelevanten) Industrieprodukten gemacht, so auch bei Alufelgen und Flugbügeln. Die bekommen dann die ABE = allgemeine Betriebserlaubnis, womit die innerhalb des vorgesehenen Verwendungszwecks ohne weitere Prüfung verwendet werden können. Wenn man die Alufelge an 'nen Kinderwagen bastelt fällt das aus dem "vorgesehen Verwendungszweck" heraus...
Was jetzt hier die Frage glaub ich war, ob (wegen der besonders hohen Sicherheitsanforderungen beim Fliegen von u.U. gewichtigem Equipment über den Köpfen unseres geschätzen Publikums) der Einbau in das Gehäuse, was ja statisch relevanter Bestandteil der Konstruktion wird, extra nochmal vom TÜV abgenommen werden muss, oder nicht! Aber selbst wenn nicht, würde ich mich sicherer fühlen, wenn ich den Stempel drauf hab...!
- Materialzeugniss durchgängig ab dem Hersteller, auch für Halbzeug. Dieses muß von jemandem, der Stempelerlaubniss hat umgestempelt werden, wenn der ursprüngliche Stempel z.B. beim Ablängen von Halbzeug nicht auf dem abgelängten Teil ist. (Viel Spaß :wink: )
- Schweißerzeugniss aktuell, Schweißzusatzwerkstoffe mit Abnahme und Nachweis wie oben. i.d.R. Probestück. Bei hochbelasteten Teilen mindestens Farbeindringprüfung an Mustern oder sogar in der Serie bei einer Stichprobe. (ich nehm mal an, daß KEINE großen Querschnitte verbaut werden, bei denen wären dann sogar Ultraschall oder Röntgenprüfung angesagt).
- Abnahme durch Sachverständigen. Dazu vollständige Dokumentation erforderlich, nebst den oben angesprochenen Zeugnissen. Bei Baumuster oder auch wenn gefordert aus Kleinserie wird/kann ein Lasttest gefordert werden (ggf. NICHT zerstörungsfrei, was aber keine Rolle spielt, da das überlastete Teil sowieso nicht weiterverwendet werden darf --> proto futsch).
Hab sicher noch einiges vergessen. --> nicht ganz so der Bringer :o
Ich würde es lassen (durfte gestern Aben grade ne Kette aus 6 Craaft-Würfeln in 15 m Höhe über dichter Bestuhlung bewundern --> das würd ich im Eigenbau sicher nicht auf meine Kappe nehmen).
Gruß SRAM
Zitat von "SRAM"Alles anzeigen- Materialzeugniss durchgängig ab dem Hersteller, auch für Halbzeug. Dieses muß von jemandem, der Stempelerlaubniss hat umgestempelt werden, wenn der ursprüngliche Stempel z.B. beim Ablängen von Halbzeug nicht auf dem abgelängten Teil ist. (Viel Spaß :wink: )
- Schweißerzeugniss aktuell, Schweißzusatzwerkstoffe mit Abnahme und Nachweis wie oben. i.d.R. Probestück. Bei hochbelasteten Teilen mindestens Farbeindringprüfung an Mustern oder sogar in der Serie bei einer Stichprobe. (ich nehm mal an, daß KEINE großen Querschnitte verbaut werden, bei denen wären dann sogar Ultraschall oder Röntgenprüfung angesagt).
- Abnahme durch Sachverständigen. Dazu vollständige Dokumentation erforderlich, nebst den oben angesprochenen Zeugnissen. Bei Baumuster oder auch wenn gefordert aus Kleinserie wird/kann ein Lasttest gefordert werden (ggf. NICHT zerstörungsfrei, was aber keine Rolle spielt, da das überlastete Teil sowieso nicht weiterverwendet werden darf --> proto futsch).
Hab sicher noch einiges vergessen. --> nicht ganz so der Bringer :o
Ich würde es lassen (durfte gestern Aben grade ne Kette aus 6 Craaft-Würfeln in 15 m Höhe über dichter Bestuhlung bewundern --> das würd ich im Eigenbau sicher nicht auf meine Kappe nehmen).
Gruß SRAM
Ist ja alles schön und gut, aber wir reden hier (in meinem Fall) über einen Flugbügel für 1 Kiste!
Alles was einfach zu berechnen ist, halt ich für sehr wohl zu realisieren...
Ich werde mich mal erkundigen, welcher "amtliche" Hersteller auf jedem Bügel ein TÜV-Stempelchen hat...
...ich bin mal sehr auf das Ergebnis gespannt!
Logischweise werde ich keine 20 Kisten übereinander o.ä. hängen, weil das mal einfach deutlich zu Komplex ist...
Ich denke hier muß man einfach mal unterscheiden!
Auch gibts bei den meisten(!) Herstellern keine Stahlrahmen im Inneren der Box, die die Flugpunkte miteinander verbinden!
Stellungsnahmen dazu?
Zitat von "PA-Peter"Auch gibts bei den meisten(!) Herstellern keine Stahlrahmen im Inneren der Box, die die Flugpunkte miteinander verbinden!
Stellungsnahmen dazu?
naja, es ist halt in den meisten Fällen völlig oversized - und grottenschwer.
Hier in diesm Forum sowieso. Hier haben die meisten Leute maximal 6 Topteile. Sollen sie die alle untereinanderhängen?
Wer´s gern einfach UND sicher (und teuer) haben möchte, nimmt eben MAN, weil dann der Kraftfluß an den Boxen vorbeigeht. In Kauf nehmen muß man dann, dass die Zeilen einer planar geflogenen Wand ca. 15cm Abstand zueinander haben (bei CTF4, also für Boxen bis 250 kg).
Auch die gesagten KF850 habe ich auf der Mayday gesehen, immerhin 24 Stück Topteile, Stacks zu je 3 Stück im Kreis aufgestellt, jeweils mit doppel18er drunter. Von den 24 standen (wenn ich mich jetzt richtig erinnere) 18 brav auf Bühnenelementen. Die restlichen 6 wurden als 2 Stacks zu 3 Stück nebeneinander geflogen, jeweils also einTopteil und drunter ein Bass. Selbst dort hätte man sich das innere Stahlkorsett also schenken können.
Möchte man sich allerdings ein LA o.ä. bauen, kommt man nicht drum rum, sich "innen" was schlaues zu überlegen.
Und Sicherheit hin oder her - wer seine 2 Stück 12er Topteile gerne fliegen möchte, der sollte üppig dimensionierte Schraubpunkte vorsehen und gut ist. Dafür lieber ein offenes Auge für Gefahrenquellen haben, also es nicht mit einem Schulterzucken abtuen, wenn eine Kante gebrochen ist, Safetys ordentlich verwenden etc. Ich kenne keine Statistiken darüber, aber ich schätze, ein spontan sich selbst zerlegendes Topteil (endogener exponentieller Strukturunwille) ist eher unüblich.
Da dürtfe die Handhabung von Traversen wesentlich größere Gefahrenquellen bergen.
Übrigens braucht man für Schraubverbindungen keinen Schweißerschein
Statik muß man aber trotzdem machen!
Adam
Zitatendogener exponentieller Strukturunwille
SRAM
Ich nimm das noch mal auf...
...habe mich in letzter Zeit mal ein bissl umgeschaut.
Nur wenige Hersteller haben ihr Flugmaterial (wir reden immer noch von kleinen Boxen) ner C1-Abnahme unterworfen.
Bitte um weitere Stellungsnahmen...