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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Flugöse AH5745 mit Befestigung AH5725...

  • AlphaC
  • 8. Januar 2004 um 00:38
  • AlphaC
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    • 8. Januar 2004 um 00:38
    • #1

    Hat schon mal jemand diese Hart-Alu-Platten verbaut? Um die bündig in die Kiste zu bekommen, müsste man die 10mm versenken... Da bleiben bei 15er Multiplex nur noch 5mm "Fleisch"... Wie habt Ihr das gelöst? Eine großflächige Stahlplatte von innen dagegen geschraubt? Kann die Platte (AH5725) überhaupt so tief versenkt werden, ohne dass ich dann Probleme mit dem Einfädeln der Flugöse (AH5745) bekomme?

    Hier ein paar Gedankenstützen:
    AH5725: AH5745:

  • TomyN
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    • 10. Januar 2004 um 12:23
    • #2

    Hallo Alpha,

    also bei Teilen deiner Fragestellung krieg ich schon etwas Angst.
    Wenn du die Box an sowas aufhängen willst, dann musst du natürlich innen eine Stahlplatte o.ä machen, und auch der Kraftfluss über die Ecken muss gesichert sein (d.h. wenn du die Ösen oben hast, müssen die Ecken rechts und links oben mit einem Zusatwinkel gesichert sein). Falls du auch unten noch welche haben willst, zum Drunterhängen von noch ner Box, dann muss ein Kraftschluss zwischen den Ösen da sein, d.h. die Zugkraft der unteren Box DARF NICHT DURCH DAS HOLZ GELEITET WERDEN!!!!

    Zur Ausgangsfrage: Die Dinger sind nicht zum einfräsen gedacht. Zum Versenken gibt es die Schienen (immer gleich mit Gegenplatte)

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Farad
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    • 10. Januar 2004 um 14:06
    • #3

    kurze dumme zwischenfrage:

    Die Kraft darf NIE über Holz übertragen werden?

    Die Stahlplatte oben muss DURCHGEHEND und um die Kante verlaufen? Beim drunterhängen einer Box muss also ein durchgehender Stahlrahmen vorhanden sein (verschweißt), richtig?

    Gibts da irgendwelche Vorschriften für den Rahmen selbst?

    farad

  • TomyN
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    • 10. Januar 2004 um 14:28
    • #4

    Hi Farad,

    es gibt da meines Erachtens keine speziellen Vorschriften, ausser den bekannten Sicherheitsfaktoren. Und ich denke, der Stahlrahmen muss auch nicht zwingend sein, wenn mann z.B. die Hängepunkte oben und untern direkt mit einem Stahlstab o.ä. verbindet.

    Tomy

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  • Farad
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    • 10. Januar 2004 um 14:31
    • #5

    Es muss halt einfach halten, oder wie? Nicht die 10-Fache Streckgrenze der Kraft eines Falls aus 50cm oder sowas?

    farad

    (der von rigging eigentlihc keine Ahnung hat und es auch sicher nicht machen wird. ihn interessierts nur einfach mal. :wink: )

  • TomyN
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    • 10. Januar 2004 um 14:43
    • #6

    Hi,

    ich hab auch nicht die volle Ahnung, aber soweit ich weiss gelten folgende Sicherheiten:

    Faktor 7 über Spielflächen o.ä.
    Faktor 12 über Publikum.
    Zwei unabhängige Sicherungsysteme (d.h. zwei Ketten zum Aufhängen).

    Eine dynamische Last ('Fallen in die Kette') ist hier m.E. nicht anzunehmen, da ja die Box im Normalzustand schon an der Kette hängt.

    Tomy

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  • Farad
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    • 10. Januar 2004 um 14:53
    • #7

    ok, das ist also immernoch eher für die Ketten AUSSEN interessant.

    Wenn ich da ne Stahlplatte reinmach bin ihc jenseits von gut und böse.

    Nehmen wir nen S235JR, der hat ne Zugfestigkeit von 360N (also knappe 36kG) bei einem Quadratmillimeter. Wiegt die Box jetzt etwa die 36kG und ich brauch das 12-Fache ....

    ok, also n vierkantrohr reicht. ;)

    farad

  • AlphaC
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    • 10. Januar 2004 um 20:42
    • #8

    Gut. Also auf jedenfall von innen verstärken (hatte ich schon geahnt, wenn Dich das beruhigt... ;o)). Unversenkt (oben wie unten) ist doch aber superschei** weil dann beim Stacking die Kisten auf den Plates stehen, und nicht das Holz aufliegt. Versenken ist also Pflicht!!! Nur muss man halt von innen Metall oder Holzplatten dagegen schrauben, damit das hält.

    Btw: ich finde die Montage sowieso ungünstig.. weil dann - so wie Tomy schon erwähnte - die Kraft übers Holz fließt, was sich sehr schwer berechnen lässt, und man also auf einen internen Metallrahmen (oder zumindest Stahlseile) angewiesen ist, welche unnötig das Gewicht hochtreiben. Ich würde die Plates auf jeden Fall rechts und links anbringen, und á la MAN Studs (z.B. d&b C4, Turbowürfel u.ä.) fliegen. Dabei trägt das jeweilige Plate mit Stud nur die jeweilige Box (noch dazu an deren Langseiten!). Die darunterhängende Box hängt damit nur an der Kette, und nicht an der darüberhängenden Box (was ja auch der große Voreil am MAN System ist). Lässt sich nur halt nicht so easy ausrichten, wie das Ancra Aeroquip-Schienen-Zeugs...

    PS: Ich hab auch noch ein ganz eigenes, neues Flugsystem in der Entwicklung... sehr simpel und safe zugleich. Aber dazu komm ich ein andern mal... *g*

  • Adam Selene
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    • 10. Januar 2004 um 21:53
    • #9

    Wenn Du die Dinger in die Seiten bauen willst:
    Darf man denn bei diesem Zeug die Last unter 90° einleiten?
    Bei normalen (Schraub-) Ringösen für Installationen ist das nämlich nicht zulässig.
    Liefert denn AH keine Montageanleitung dazu? Bei MAN gibt´s pro Lieferung `ne ganze Mappe mit Sicherheitsrichlinien.

    Adam

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  • AlphaC
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    • 10. Januar 2004 um 23:22
    • #10

    Ja darf man (macht im übrigen PSE auch so). Vertikal zur Plate sind 1800kg zulässig, horizontal 900kg. Bei PSE sind die Plates im übrigen auch versenkt (siehe K3, K4, ...).

  • Adam Selene
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    • 11. Januar 2004 um 00:11
    • #11

    Das dünne Ringelchen soll senkrecht zur Schraubrichtung 9000 N mit Sicherheit 12 wegziehen?
    Kann ich mir gar nicht richtig vorstellen, wenn ich mal vergleiche, dass ein kleiner MAN Flugpunkt nur bis 500 N zugelassen ist.

    Adam

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  • Farad
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    • 11. Januar 2004 um 00:59
    • #12

    9000N scheint mir sehr viel. Nicht dass ich Ahnung von Rigging hätte, aber ein klein wenig von Maschinenbau...


    farad

  • AlphaC
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    • 11. Januar 2004 um 02:22
    • #13

    Ich geh davon aus, dass damit die Bruchlast gemeint ist! Also kommen da "netto" 150kg (1800/12) und 75kg (900/12) heraus!

  • Adam Selene
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    • 11. Januar 2004 um 14:59
    • #14

    Tja, sei Dir nur sicher, dass Du das alles richtig machst ...
    Hier nochmal zum Vergleich: http://www.manfly.co.uk/standard_flying.htm
    "Light Weight Series" wäre das Objekt der Begierde.

    Adam

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  • Thomas
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    • 11. Januar 2004 um 15:07
    • #15

    mhh weils gerade passt.
    hat irgendwer fotos vom innenleben von flugfähigen boxen?
    würd mal gerne sehen in wie weit die da stahlecken oder rohrkonstruktionen eingebaut haben.
    die concert audio kisten haben meist 2 platten und 2 stahlrohre dazwischen. mehr nicht so weit ich weiß.

  • Adam Selene
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    • 11. Januar 2004 um 15:53
    • #16

    Ich habe mal eine KF850 aueinandergenommen, da war ein komplettes Korsett aus Flach- und L-Stahl drin. An diesem inneren Stahlgestell waren auch die Aeroqips festgemacht. Das ganze Holzgehäuse hätte also verrotten können, ohne das mehr aks die Treiber runtergefallen wären.
    Da weiß man dann auch, warum das Zeug so schwer ist.

    Adam

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  • DJ-JAJA
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    • 12. Januar 2004 um 13:47
    • #17

    Ich hatte mal den wahnwitzigen Gedanken, unsere 12-2er Tops Flugfähig zu machen.
    Also fragte ich nen bekannten Sachverständigen vom TüV.
    Der laß sich genau ein und hat mir dann nen Vortrag gehalten (von dem habe ich nur die Hälfte verstanden, weil sehr speziell!)

    Also im Grunde gibt es so was wie ne Abnahme der Bauart. (Ich glaube so wie bei den Traversen, wo ja auch nicht jedes Stück einzeln abgenommen wird)
    Und daran muss sich dann zwingend gehalten werden. Das ändern von nur einer Komponente, führt dazu, dass die Zulassung hinfällig ist.

    Zu Sagen, es geht genau so oder so ist auch nicht richtig, weil es verschieden Wege nach Rom gibt.

    Jedenfalls darf nicht jeder Schweißen (Muss so nen speziellen Schweisserschein für die Boxenhalterung haben)
    Dann spezielle Schweissnahtdicke, Stahlgüte, Materialdicke etc.
    Anschließende versicherungstechnische Abstimmungen etc.
    Einschraubung in die Box und..und...und

    Weil ich nicht alles verstanden habe, habe ich dann nochmals bei unserem Freelancer nachgefragt. (Meister der Veranstaltungstechnik) der die ganzen Riggingsachen für mich macht.

    Der hat nur gelächelt und gemeint: "Vergiss es, Du wirst arm. So oder so!
    Entweder du machst den TüVscheiss genau wie die es wollen, und zahlst Dich daran tot (Herstellung und Abnahme) oder Du lässt es und zahlst noch wenn es einem auf den Kopf fällt...anschliessend gehst Du evtl. in den Knast. Kauf was Fertiges."

    Da kam dann die Sachen mit Loriots Jedeldiplom als Argument von mir:"Selber machen..blabla...da hab ich was Eigenes!"

    Wieder Gelächter. "Für das Geld bekommst Du aber was doppelt so Gutes, was auch abgenommen ist. Kauf Dir halt nen Fertiggehäuse, reiß die Treiber raus und verkauf die bei Ebay und dann bauste deine eigenen Treiber rein. dann haste fast ein Jodeldiplom! Aßerdem wenn ne Dynacord oder db runterkommt, und es liegt am Flugsystem, bist Du da außen vor!"

    Soweit erstaml das Thema Flugsystem in der Box!
    Ich hab mir also was Fertiges gekauft und Stack meine Eigenentwicklungen nur noch!

    DAS rate ich jedem anderen hier ernsthaft auch!

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • AlphaC
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    • 12. Januar 2004 um 21:31
    • #18

    *räusper* Das verwirrt mich jetzt ein wenig. Wenn ich ein eigenes Flugsystem entwickle, dann muss ich dazu vom TÜV eine Baumusterprüfung vornehmen lassen (welche mit Sicherheit schw...teuer ist). Das ist soweit klar. Nur, wenn ich die fertigen Flying Parts von Ancra, ATM oder MAN verbau, dann sollte doch die Baumusterprüfung vom Hersteller gemacht sein. Solange ich die Teile (welche ich am Anfang des Threads vorgestellt habe) im Sinne des Designs/Herstellers verwende, sollte ich ja keine Probleme bekommen. Oder muss ich dann mit der fertigen Box mit eingebauten Flugpunkten zum TÜV rennen und die Montage abnehmen lassen??? Hat hier jemand Zufällig 'ne Ahnung was der Spass kostet???

  • Thomas
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    • 12. Januar 2004 um 22:42
    • #19

    ich kann DJ-JAJA nur zustimmen. ich hatte auch erst vor meine 12/2er flugfähig zu machen. davon bin ich nun definitiv runter, viel zu gefährlich.
    und selbst wenn du geprüfte teile verwendest, bist du nicht aus dem schneider. dein gehäuse kann ja auch konstruktionsfehler aufweisen und dann runterkommen. was machst du dann? theoretisch muss jedes teil, was abfallen könnte gesichert sein. ich würds sein lassen.

  • TomyN
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    • 12. Januar 2004 um 22:56
    • #20

    Hi Alpha C,

    als erstes müsstest Du dir die Gutachten der Teile besorgen, da steht dann drinn, welche Bedingungen der Rest erfüllen muss.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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