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ONE ROOM - TWO FLOORS

  • Chipsee
  • 13. Januar 2004 um 11:50
  • Chipsee
    Beiträge
    31
    • 13. Januar 2004 um 11:50
    • #1

    Habe vor ne Party in einer Halle zu machen.

    45x20m, Höhe ca. 5-6m

    Jetzt sind n paar DJ-Kollegen von mir auf die Idee gekommen in dieser Halle 2 Floors zu errichten.
    Angeblich haben sie das schon bei anderen Veranstaltungen gesehen und das würde funktionieren.

    Die Abtrennung soll durch nichts anderes als 2m hohe Bauzäune erfolgen, die mit einer 6cm dicken Styroporschicht und n bischen Stoff verkleidet sind.

    Für den Sound sind pro Floor Anlagen geplant, etwa vergleichbar mit HK Actor Doppelstack (also ca. 5kw pro Floor).

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit solchen Geschichten, da ich der Sache momentan sehr skeptisch und ungläubig gegenüber stehe.

    Achso in dem einen Floor sind geplant: Drum'n'Bass, HipHop und House, in dem anderen Rock, Chartsmucke, usw..


    Danke schon mal!!!

    "Ruhe bewahren, viele Sachen klären sich von selber!!!"

  • ADMIN
    Administrator
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    • 13. Januar 2004 um 12:27
    • #2
    Zitat von "Chipsee"

    und das würde funktionieren.

    Und wie definieren wir "funktionieren" ? Wenn die Sicherung drin bleibt?

    Wenn auf beiden Floors ähnliche Musik läuft, und es vielleicht die DJs noch schaffen, das "Umpf-Umpf-Umpf" zu synchronisieren, dann mag das noch erträglich sein.

    Das Problem sind weniger die Dance-Floors, wenn man die hübsch klein macht. Nehmen wir einmal an, das die 10 x 10 m sind und Vierpunktbeschallung bekommen. Da ist man dann von der "eigenen" PA vielleicht 3m weg und von der "fremden" PA über 30. Schon wegen der Entfernung sollte die andere PA 20 dB leiser sein, das kann man ja mal am Pult ausprobieren, das klingt zwar nicht hübsch, aber meinetwegen....

    Aber zwischen den Floors sind ja auch noch Leute. Und wenn da unterschiedliche Mucke läuft, wie will man das denn aushalten, ohne sich semikomatös zuzudröhnen?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 13. Januar 2004 um 12:43
    • #3

    Also auf der Time Warp in Mannheim hatten sie vor ein paar Jahren als ich da war einen Vorhang zwischen den beiden Mainfloors hängen.
    Hat ganz ordentlich funktioniert ohne sich zuzudröhnen - zumindest bei mir :D
    Weis aber nicht was das für ein Vorhang war.

  • Michel
    Profi
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    1
    • 13. Januar 2004 um 15:15
    • #4
    Zitat von "Mnyut"


    Weis aber nicht was das für ein Vorhang war.

    Das war und ist stinknormaler Mollton. (schwere Variante). Floor 1 und Floor 2 werden je durch so einen Vorhang (Raumhoch) begrenzt. Dazwischen (15m) ist der Technikbereich. Fertig.

    Bedingt durch die gerichtete 4 Punkt Beschallung (vdosc) geht das einigermaßen. Übersprechen zwischen den Floors wird durch enormen (illegalen) Direktschallpegel quasi "weggedrückt".

    Wenn man sich jedoch zwischen den Floors aufhält oder gar dort arbeitet, hat man einen unglaublichen und jeder Vorschrift spottenden Lärmpegel.

  • kane
    Beiträge
    58
    • 13. Januar 2004 um 17:05
    • #5

    wir haben das schon öfters gemacht -> 2 dünne sperrholzplatten mit ein wenig Luft dazwischen zum Floorabtrennen -> den Durchgang doppelt mit dicken Moltion verhängt -> wichtig ist das die Bässe möglichst weit ausseinanderstehen

  • maschine
    Beiträge
    440
    • 13. Januar 2004 um 17:20
    • #6

    sorry das ich störe aber was sind floors ?

  • newbie
    Beiträge
    557
    • 13. Januar 2004 um 17:27
    • #7
    Zitat von "maschine"

    sorry das ich störe aber was sind floors ?


    floor/area = ein neudeutsches wort für tanzfläche :wink:

    I belive in Beams!
    -
    Live as if you were to die tomorrow. Learn as if you were to live forever. (Gandhi)

  • maschine
    Beiträge
    440
    • 13. Januar 2004 um 18:19
    • #8

    ok danke

  • gobogeek
    Verifiziert
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    2.105
    • 13. Januar 2004 um 20:37
    • #9

    sowas hab ich schon mal miterlebt..
    das letzte mal wars in einer art "stadl", sprich holzhütte.. da wurde in der mitte eine wand aus holzlatten aufgestellt, die wurde gedämmt und mit molton verhangen..
    die anlagen möglichst weit auseinander..

    das funktioniert schon, aber besonders toll ist es nicht.

    drop movinglights, not bombs! ;)

  • DavidH
    Beiträge
    533
    • 13. Januar 2004 um 20:49
    • #10

    also, mein Beispiel wäre jetzt:
    Festival-Situation:
    da sind teilweise ca. 100m zwischen den Bühnen und meist ein "Zelt" um die Second Stage und trotzdem kann es (mein Empfindung) ungeheuer nervig sein, bei einer Ansage oder in einem ruhigen Song das geballer der Bässe des Hip-Hop Acts "nebenan" im Ohr zu haben.
    Ich könnt' mir vorstellen, dass das bei anderer Musik (DJ=Konserve) nicht anders ist.

    MfG David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • Mnyut
    Beiträge
    2.329
    • 13. Januar 2004 um 21:42
    • #11
    Zitat von "DavidH"

    Ich könnt' mir vorstellen, dass das bei anderer Musik (DJ=Konserve) nicht anders ist.


    DJ Mukke ist halt stark komprimiert und es gibt meist auch nicht so große oder nur wenige Pausen. DA fällt da dann nicht sooo stark auf.

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 23. Januar 2004 um 15:00
    • #12

    Ich hatte auch mal eine solche VA. Einen von 3 Floors in einer Halle, hieß es. Erst vor Ort hab ich gesehen, dass die einfach nur "abgehangen" waren. Das war sowas von fürchterlich, dass ich froh war, dass keiner kam und somit sehr früh Schluss war.

    Denn man kann zwar den Mittelhochtonbereich richten und auch Übersprechen durch Dauerpegel vermeiden (das leisere Signal wird makiert), aber im Bassbereich ist das was ganz anderes. Denn:
    1. Trendmusik braucht kräftige Bassüberhöhung.
    2. Bass strahlt meist omnidirektional.
    3. Der Bass MACHT Pausen. Zwischen zwei "Kicks" hört man unsynchronerweise den "Kick" von der andere Area mehr als deutlich. Denn Mittelton maskiert denn Bassbereich nicht allzusehr. Im Mitteltonbereich ist immer was los... aber beim Bass eben nicht.

  • ThomasB
    Beiträge
    137
    • 23. Januar 2004 um 16:11
    • #13

    Hallo,

    hatten wir auch mal. Große alte Industriehalle, 2 Floors (Mainstream und House), je 8 Stacks K&F Access als 4-Punkt-Beschallung. Die Tops hingen im Rig und waren stark nach unten angewinkelt, um den Floor möglichst gut zu erreichen. Je vier Bässe standen darunter. Die Abtrennung in der Halle bestand aus einem Baugerüst, dass fast den kompletten Querschnitt ausfüllte. Das Gerüst war (glaube ich) mit Molton o.ä. verkleidet.
    Auf den Floors war der Sound ok, dazwischen problematisch. Nun ist leider immer ein größerer Teil des Publikums unterwegs und kommt so in den "Genuss" der Mischung beider Musiken. Bei einem einzelnen Floor kann man dann mit dezentralen Stützlautsprechern auch in der Peripherie für einigermaßen erträglichen Sound sorgen, aber das hätte dort die Sache nur schlimmer gemacht.

    Insgesamt würde ich sagen: Geht, wenn man die Kompromisse von vornherein akzeptiert. Dies muss insbesondere der Veranstalter tun, damit er nicht enttäuscht ist.

    Thomas

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