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F-Weichen Simulation? RUNDE 2!

  • Clyde
  • 17. Januar 2004 um 23:21
  • Clyde
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    • 17. Januar 2004 um 23:21
    • #1

    Hi Leute,

    wie macht Ihr das bei der Fweichen entwicklung?

    Nehmt Ihr erst mal blind das, was das Prog. euch vorgibt, oder variiert Ihr solange bis die Simu einen, für euch, vernünftigen Fgang aufzeigt und baut und messt nach?

    Bin momentan mit dem Program "Speaker" zugange und kann da so manches wie einen 2200uF C im Zobelglied nicht nachvollziehen...

    2 Mal editiert, zuletzt von Clyde (11. März 2004 um 22:16)

  • DJ-JAJA
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    • 17. Januar 2004 um 23:33
    • #2

    im Grunde mach ich es wie ein Regelkreislauf. Simu, überlegen , evtl. modifizieren, Simu, dann bauen messen, schauen, evtl. wundern, modifizieren, messen, wieder simmulieren. und von forn...solange bis soll annähernd ist entspricht.

    Leider habe ich für neue Chassis bisher keinen besseren Weg gefunden.

    Bauteile steck ich erstmal auf soo nem testboard (Busch hobbybaukasten)

    dann wenns das tut was ich will, löt ich es erst auf die Platine.

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • SRAM
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    • 17. Januar 2004 um 23:33
    • #3

    http://www.pvconsultants.com/audio/crossover/pcdc.htm


    .....das hier ist recht gut.

    Wenn mann sich die Mühe macht und den gemessenen Frequenz- und Impedanzgang der Chassis eingibt, erhält mann eine recht gute Näherung als Startwert.

    Auch bei Korrekturgliedern erhält mann recht gute Startwerte.

    Auf der homepage sind auch Programme downloadbar, mit denen das Zusammenspiel Treiber/Gehäuse/Weiche simulierbar ist, dazu ist aber in jedem Falle ein gemessener Frequenz- und Impedanzgang erforderlich.

    http://www.pvconsultants.com/audio/frdgroup.htm


    Gruß SRAM

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  • pm-acustics
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    • 17. Januar 2004 um 23:37
    • #4
    Zitat von "Clyde"

    Hi Leute,

    wie macht Ihr das bei der Fweichen entwicklung?

    Nehmt Ihr erst mal blind das, was das Prog. euch vorgibt, oder variiert Ihr solange bis die Simu einen, für euch, vernünftigen Fgang aufzeigt und baut und messt nach?

    Bin momentan mit dem Program "Speaker" zugange und kann da so manches wie einen 2200uF C im Zobelglied nicht nachvollziehen...


    Man nehme 100 Ministrippen mit Krokoklemmen, führe alle Wege des Speaker durch die Bassreflexrohre an die Außenluft. Da geht man in den Keller und schleppt eine Armada von Cs; Rs und Ls in den Messraum und baut das Messsystem auf.

    Man misst die Lautsprecher "nackt", Amplitude/ Phase etc und beginnt mit dem fröhlichen Bauteiletauschen...... zwischendurch darf man auch mal Musikmaterial mit verschiedesten Abhörpegeln auflegen.

    Wenn man dann denn Frequenzgang auf +/- 1 dB optimiert hat stellt man fest das der ganze Speaker nicht klingt und geht erstmal ein Bier trinken.. :D

    Wenn man nun das Optimum im Labor gefunden hat darf man den Speaker auch "on the road" mal testen, eventuell sieht man sich im Labor wieder.... wenn nicht: Freuen und geldverdienen.

    Fazit: Wir habe noch nie eine Passivweiche am Rechner designed.

    P.S: 2200µF sind ein bisschen viel, ich hätte noch zwei Pufferelkos aus dem Car-Hifi Bereich mit jeh 1 Farad :wink:

    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • audio-zenit
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    • 17. Januar 2004 um 23:49
    • #5

    Da kann ich hinter jedem Satz ein Häkchen machen ( wenn man Bier durch Kaffee ersetzt ).
    Beim Zobelglied ist wohl das Komma um 2 Stellen verrutscht.
    Das hat man aber ohnehin bei einer Impedanzmessung mit 2 Handgriffen raus.

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • Clyde
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    • 18. Januar 2004 um 00:10
    • #6

    Hmm...super Resonanz, muß ich mal sagen!

    Also, an Programm mangelt es nicht, habe von Hobbybox die Messdaten in Speaker exportiert und klappte prima.

    Nun ist es so, das ich bei 88hz einen Impedanzpeak von 52Ohm habe und bei 2870hz einen Peak von 78 Ohm.
    In der SImu habe ich ohne den Zobel einen Fgang anstieg bei ca. 1350hz um 5dB und dann abfallend um ca. 12dB bei 1800hz.

    Wenn ich jetzt den Simu-Zobel nehme, dann habe ich eine gewaltige Senke bei 1500hz was mir garnicht gefällt.
    Aus Spass habe ich mal die Bauteilwerte genommen die ich noch hier rum liegen habe und siehe da, er fällt zwar von 150hz bis 1500hz um ca.13dB ab, aber dann gleichmäßig weiter...

    Wie sich das anhört weiß ich erst morgen aber es sieht schonmal gut aus, zumal das Top ab 150hz/18dB Aktiv getrennt wird wodurch ja ein abfall um die 150hz erfolgen müsste...oder liege ich da falsch?

    Die Impedanzen liegen dann nur noch bei ca 30Ohm/110hz und 47Ohm/2500hz.

    Das mit dem verutschten "," kann sein, da ich statt 2200uF nämlich 22uF eingetragen habe und dann sah es besser aus,also nicht mehr soo buckelig...

    Ich hoffe ihr habt da so ein paar Tips noch, da ich nicht wirklich weiß was ich tue...learning by doing...halt.

  • audio-zenit
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    • 18. Januar 2004 um 14:46
    • #7

    Ich hab's jetzt 3x durchgelesen, aber verstanden habe ich noch nicht so recht, was Du machst.
    Das Zobelglied ist nicht geeignet, um die Impedanzspitzen des Basses sowie das Maxima einer 2-Wege Kombi an der Trennfrequenz zu glätten, falls das Deine Intension sei sollte.
    Es wird vielmehr dazu verwendet, um den Impedanzanstieg des unbeschalteten Basses nach höheren Frequenzen hin zu kompensieren, sodass das Filter im relevanten Frequenzbereich eine konstante Impedanz im Bereich der Nennimpedanz vorfindet.
    Also Impedanz des unbeschalteten Basses messen und R und C solange variieren, biss sich ab ca. 500 Hz aufwärts ein konstanter Wert einstellt.
    Mit 22µF und 8,2 Ohm liegst Du bei den meissten PA-Anwendungen mit grösseren Chassis richtig.
    Dann wird auch das Filter das machen, was Du erwartest.

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • Clyde
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    • 18. Januar 2004 um 15:19
    • #8

    Genau das wäre meine intension gewesen...wobei das maxima nicht bei der Trennfrequenz liegt sonder darüber. Es sei denn die Trennf. hat sich nach oben verschoben(falls sowas geht).
    Das maxima zieht lt. Messung um 3khz ein tiefes Loch in den Fgang und das möchte ich schliessen...

    naja, gut zu wissen das es damit nicht geht...
    Die Simu schlug es nur vor und dann habe ich damit rumgespielt...


    Meinst R/C beim Zobel oder im einfachen R/C-Glied verändern/probieren?
    Ich hatte da eine 5.6Ohm mit 22uF genommen und gefiel mir nicht ganz und habe jetzt 6.8uF genommen. erst mal...
    Werde nochmal umtauschen und Messen/Hören.

    Wie bekomme ich das max. bei den 3khz in den griff?

    Die Simu stimmt momentan auch nicht mit meinen Messungen überein und Klanglich scheint mir die Box mit dem Zobel direkter und klarer als die mit dem R/C Glied, diese klingt brummeliger und etwas nach Dose...
    Die HT´s sind verpolt was auch sein musste nach messen/hören.

    Ich weiß ja auch nicht....

  • audio-zenit
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    • 18. Januar 2004 um 15:56
    • #9
    Zitat von "Clyde"

    Das maxima zieht lt. Messung um 3khz ein tiefes Loch in den Fgang und das möchte ich schliessen...

    Dann verpole den Hochton !

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • Clyde
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    • 18. Januar 2004 um 17:03
    • #10

    Da ist ja das Problem, verpolt sind die HT´s schon.

    wenn ich die richtig anschliesse habe ich bei 1,5khz eine Senke von -14dB
    und verpolt befindet sich die Senke bei 3khz mit -8dB.

  • Clyde
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    • 18. Januar 2004 um 17:22
    • #11

    Wie berechne ich eigentlich sowas für HT-Treiber?
    Die Programme verlange ja Qes und Qms usw. aber diese Daten sind ja nicht angegeben bei HT´s
    Oder lässt man solche Kreise weg bei HT´s...nur wie werden die dann entzerrt und angepasst?

    Dank schonmal im Vorraus für die Mühe!!!

  • audio-zenit
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    • 18. Januar 2004 um 19:06
    • #12
    Zitat von "Clyde"

    Wie berechne ich eigentlich sowas für HT-Treiber?
    Die Programme verlange ja Qes und Qms usw. aber diese Daten sind ja nicht angegeben bei HT´s
    Oder lässt man solche Kreise weg bei HT´s...nur wie werden die dann entzerrt und angepasst?

    Dank schonmal im Vorraus für die Mühe!!!

    Berechnen kannst Du das nur, wenn Du die Lage der akustischen Zentren, sprich Laufzeitunterschiede, bestimmen kannst ( so wie Soundklinik das schon mal ausgeführt hat ). Diese kann man bei Fg in einen Phasenwinkel umrechnen, und die Struktur des Filters entsprechend auslegen.
    Das erfordert aber ein gewisses Know How und entsprechende Messtechnik, sodass dieser Weg für die meissten hier wohl nicht gangbar ist. Ansonsten bleibt nur try and error.

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • SRAM
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    • 18. Januar 2004 um 19:16
    • #13
    Zitat

    Wie berechne ich eigentlich sowas für HT-Treiber?
    Die Programme verlange ja Qes und Qms usw. aber diese Daten sind ja nicht angegeben bei HT´s
    Oder lässt man solche Kreise weg bei HT´s...nur wie werden die dann entzerrt und angepasst?

    Was berechnen ?

    Die Impedanzkorrektur ? --> Impedanzkurve messen, dann geht auch vorausberechnen.

    Phasenkorrektur ? --> Phasengang und Lage der ak.Zentren zueinander bestimmen, dann Netzwerk entsprechend auslegen, auch hier geht rechnen durchaus, allerdings iterativ mit der Messung.


    Gruß SRAM

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  • Clyde
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    • 18. Januar 2004 um 19:50
    • #14

    Tja, da wären sie nun wieder meine Probleme...
    Das mit der Impedanzkurve würde ich gewiss noch hin kriegen, aber
    Die Laufzeit und Phase heraus zu finden wird wohl schwieriger...
    Mein Messprg. zeigt die Phase zwar an, aber ich kann damit noch nix anfangen...

    Aber zur Impedanz, wäre das hier

    http://www.lautsprechershop.de/tools/index.ht…nzkorrektur.htm

    was passendes zum berechnen?

    Müsste ich solch eine Korrektur direkt vor den Treiber hängen oder kann ich die generell vor die Weiche bringen damit Weiche inkl. Treiber linearisiert wird?
    Eigentlich befindet sich das Maxima im Hochtonzweig also nach der Trennfreq.

    Einmal editiert, zuletzt von Clyde (18. Januar 2004 um 20:00)

  • SRAM
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    • 18. Januar 2004 um 19:56
    • #15
    Zitat

    Oder habt Ihr da was besseres?

    ...siehe oben.

    Die einzelnen Programme runterladen, installieren, etwas Theorie dazu aneignen und sich damit vertraut machen musst Du schon selber.


    Gruß SRAM

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  • Clyde
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    • 18. Januar 2004 um 20:06
    • #16

    Da ich der Englishe sprache nicht so mächtig bin, helfen mir diese Programm nicht wirklich...
    gibts sowas auch in Deutsch?
    An der Theorie bin ich dran dank Herrn Dáppolito was die Sache aber nicht einfacher macht...

  • SRAM
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    • 18. Januar 2004 um 20:08
    • #17
    Zitat

    gibts sowas auch in Deutsch?

    ...nicht dass ich wüßte, sieh es als notwendige Sprachübung.


    Gruß SRAM

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  • Clyde
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    • 19. Januar 2004 um 00:36
    • #18

    Hey,
    Erfolgserlebnis auf der ganzen Linie...

    Habe nun Impedanz und Phasengang bei 12er und Treiber im Gehäuse gemessen und den Fgang auch. Sowohl mit als auch ohne Weiche.
    Dann habe ich die jeweiligen Fgänge von TM und HT verknüpft und siehe da, es ward der Fgang der Gesamten Box...

    Naja OK...war vieleicht vorher zu sehen

    Die Phasen habe ich auch verknüpft...nur wie erkenne ich jetzt genau woran die Senke im 3khz Bereich liegt, da die Phasen da scheinbar nich gegenläufig sind...

    Die Akustischen Zentren habe ich noch nicht bestimmt, konnte dem noch nicht ganz folgen

  • Clyde
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    • 19. Januar 2004 um 17:28
    • #19

    So,
    mittlerweile habe ich die Phasengänge von Weiche, Ht und TT gemacht sowie HT/TT in verbindung mit dem jeweiligen Weichenzweig.

    Nun habe ich viele Phasen und alle etwas versetzt zu einander, nur woraus ist zu erkennen, welche Phase das problem macht?
    Ist es die Phase, die der Frequenz am nächsten ist oder beide phasen die jeweils neben der Frequenz sind?

    Wer kann und möchte mir da was zu sagen?

  • Clyde
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    • 19. Januar 2004 um 18:09
    • #20

    Hi,

    ist evtl. "einfacher" ein Top in sich Aktiv mit nem Controller zu trennen?
    Messen muß man wohl trotzdem, aber ist das mit dem anpassen und einstellen dann nicht einfacher?

    Wie wird mit nem Controller der Impedanzverlauf bearbeitet und wie wird das da mit der Phasenlage?

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