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Live Aufnahme mit Rode NT3!!!

  • Kaische
  • 18. Januar 2004 um 21:37
  • Kaische
    Beiträge
    6
    • 18. Januar 2004 um 21:37
    • #1

    Hallo, ich möchte an Rosenmontag ein Live Mitschnitt von einer Band machen. Mit PA habe ich eigentlich nicht viel am Hut, aber ein ganz klein wenig kenn ich mich aus. Ich habe ein Tascam 788 (oder so ähnlich) als Aufnahmegerät zur Verfügung und zwei Rode NT§ Mikrophone

    http://www.jmmusikland.de/beschallung/mi…pa840313338.htm

    Ich habe einmal vor, das Signal hinter dem Mischpult abzugreifen und in das Aufnahmegerät zu leiten. Das Ganze mit zwei Spuren! Außerdem will ich die beiden Rode Micros mit ORTF in den Raum stellen und so mit zwei Spuren aufnehmen.

    Die beiden Spuren die mir zum Schluss am Besten gefallen, will ich dann entgültig als Aufnahme verwenden.

    Ist meine Idee OK, oder habt ihr bessere Vorschläge???

    MFG,

    Kaische

  • Koeppi
    Beiträge
    31
    • 19. Januar 2004 um 11:26
    • #2

    Hi -
    mach doch einen 4-Spur-Mix. Je nach Location wird die Pultsumme evtl. viel Baß, Bassdrum, Snare und vor allem Vocals haben, und je nach Amp-Naturlautstärke zu wenig E-Gitarre.
    Diesem trockenen Grundsound dann die Rode zumischen, kann gut werden.

    Würde vorher mal testen, ob wirklich strenges ORTF oder evtl. schmaler oder auch AB. Denn die NT-3 bündeln (als Hypernieren) recht stark (stärker z.B. als Rode NT-5 - Nieren; wenn verfügbar dann lieber NT-5!). Sind auch fette "Klopper", muß man seh'n, wie sie zu befestigen gehen - vorher testen besser!

    Michael Koeppen

  • mitleser67
    Beiträge
    69
    • 19. Januar 2004 um 17:30
    • #3

    Hi,
    4-Spur ist auch mein Vorschlag. Beim Zusammenmischen von Pultsignal und Raummikros die Laufzeit (Bühne->Pult und Bühne-> Raummikros)beachten und ggf. das Pultsignal entsprechend verzögern, sonst gibt es u.U. herrlichen Matsch.
    gruss
    joachim

    'Tontechniker? Aha, Sie töpfern.' :-S

  • Kaische
    Beiträge
    6
    • 19. Januar 2004 um 19:07
    • #4

    Wie kann ich denn die Laufzeit verändern??? Habe wie gesagt das Aufnahmegerät Tascam 788 mit einer Festplatte!

    Aber mal ne andere Frage: Wie ist denn die Räumlichkeit und die Stereophonie bei direkt abnhme vom Signal??? Also wenn ích das Siganla vom Mischpult alleine nehme???

    MFG,

    Kaische

  • mitleser67
    Beiträge
    69
    • 19. Januar 2004 um 22:05
    • #5

    Hi,
    ok, das war vielleicht etwas knapp.
    Nehmen wir einmal an, die Saalmikrofone stünden 6,8m von der Bühne entfernt. Dann braucht der Schall etwa 20 Millisekunden von der Bühne bis zu den Mikrofonen. Das Signal aus dem Pult ist aber unverzögert. Werden nun beide Signale gemischt, so können Kammfiltereffekte auftreten, die sich nicht gut anhören. Abhilfe: Die Spuren mit dem Pultsignal werden beim Abmischen der Aufnahme mit einem Delay um eben diese 20 Millisekunden verzögert und die Welt ist wieder in Ordnung. Daraus folgt, dass es notwendig ist, die Position der Mikrofone zu vermessen, um später das Delay korrekt einstellen zu können.

    Wie oben bereits erwähnt liefert das Pult viel Bass, viel Drums, viel Vocals aber wenig Gitarre, weil die schon direkt von der Bühne tönt.
    Ebenso liefert das Pult so gut wie kein 'Publikum' und es soll ja eine Liveaufnahme werden.
    Ausserdem klingt 'Pult alleine' meist steril. Den Raumeindruck bringen die Saalmikrofone.->4-Spur

    Mit der Stereophonie ist das so eine Sache: Das hängt vom Live-Mischer ab. Da scheiden sich die Geister. Die einen schwören auf Mono ('damit man überall alles hört'), die anderen auf Superbreitwandstereo ('die PA ist doch Stereo, oder?') und zwischen diesen Extremen tummeln sich die anderen Mischer.

    Die Saalmikrofonanordnungen (stark vereinfacht): x/y - richtungstreu (Intensitätsstereofonie); a/b - räumliche Tiefe (Laufzeitstereofonie)

    gruss
    joachim

    'Tontechniker? Aha, Sie töpfern.' :-S

  • Koeppi
    Beiträge
    31
    • 20. Januar 2004 um 09:42
    • #6

    Hi nochmal -

    das Delay kannst Du doch auch nach der Aufnahme machen, einfach indem Du die beiden Spuren aus dem Pult intern im Tascam um (z.B.) 20 ms nach hinten verschiebst (weiß nicht, wie intern der entspr. Befehl heißt, vielleicht MOVE oder sowas).
    Vielleicht klingt aber ein (kurzes) Delay grade gut. Kannst Du ja rumprobieren, oder auch so lassen wie's ist.

    Good luck.
    Michael

  • HrSchlitzer
    Beiträge
    1
    • 20. Januar 2004 um 11:27
    • #7

    Hallo,

    also ich würde auch vorschlagen (ich glaub das war auch unsere eigentliche Idee, wie ich sie mit Kaische ausgmacht habe), dass man ein Signal aus dem Mischpult nimmt (natürlich Stereo rechts und links -> PA ist Stereo) und daneben auf Spur 3 und 4 dann jeweils das linke Mikro und rechte Mikro aufnimmt.
    und anschließend beim Mixdown/Mastern den Mischoultsound zu dem Mikrosound dazuzumischen,denn der reine Mischpultsound ist ja auf den Raum abgestimmt und wird später zu trocken oder manche Instrumente zu leise klingen, da muss man dann den Mikrosound dazumischen. (Kann man ja alles NACH der aufnahme ZUHAUSE im Homestudio machen, dass muss ja nicht während dem Konzert sein. Das ist ja der vorteil von 4 simultanaufgenommenen Spuren).

    das verschieben der spuren im Millisekundenbereich ist beim Tascam kein Problem (ich guck sicherheitshalber nochmal genau nach).


    Tschö !

    Martin


    (der bassist der band)

  • Kaische
    Beiträge
    6
    • 20. Januar 2004 um 15:19
    • #8

    Also soweit ich weiß, mischen die auf jeden Fall Stereo ab! Aber was ich halt befürchte, ist das sie dann nur rechts / links abmischen! Wisst ihr was ich meine? Das sie einzelne Instrumente entweder ganz links oder ganz rechts abmischen! Aber ich kenn mich da auch nicht so aus, wie man das anders machen kann.

    Was das mit dem Delay auf sich hat wusste ich schon, aber ich wusste nicht, ob man das mit dem Tascam ausgleichen kann! Aber HrSchlitzer mein ja, das das geht!!!

    Also, Danke schonmal!!!

    Kaische

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