Je nach Zeit und Entfernung hätte ich auch Interesse.
Sehr gut finde ich, dass ein Ohrenarzt mal sagt, was da Sache ist und dass rechtliche Sachen geklärt werden.
Den Paragraphenreitern wird 99dB leq aber bei einer Vorführung schon viel zu laut sein.
Vorschlag: Forumstag "Lautstärke"
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Zitat von "Didy"
Am Rande der Prolight&Sound sind doch auch immer Vorträge etc; in diesem Rahmen das zu machen dürfte aber organisatorisch schwierig sein oder?
Die Vorträge laufen im Rahmen des CAVIS (Congress für audiovisuelle Informationssysteme). Am Mittwoch, den 31. März 2004 findet im Raum "Lounge" ("Recht/Wirtschaft") um 10.45 Uhr der entsprechende Vortrag statt: Die zulässige Lautstärke bei Veranstaltungen (TA Lärm, BGV B3, DIN 15905). Allerdings ist die Zeit auf eine Stunde begrenzt und mit praktischen Verführungen wird es etwas schwierig...
EDIT ADMIN: Ja, wir haben schon 2004...
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Zitat von "ADMIN"
Am Mittwoch, den 31. März 2003 findet im Raum "Lounge" ("Recht/Wirtschaft") um 10.45 Uhr der entsprechende Vortrag statt: Die zulässige Lautstärke bei Veranstaltungen (TA Lärm, BGV B3, DIN 15905).
Interessant zu wissen, da ich voraussichtlich grade am 31.03. (2004... am Jahresanfang hängts halt immer noch gell?) auf der PL+S sein werde. (D.h. ich bin definiv an diesem Tag dort, muß nur noch zusagen).
Kann da jeder rein oder nur geladene Gäste? Ich meine auf der CAVIS gabs Vorträge sowohl als auch?
Hast du mit dem Vortrag auch was zu tun?Zu ner sonstigen Veranstaltung werd ich sonst wohl nur kommen, wenns einigermaßen in meiner Nähe ist. Nachdem ich das ganze nur Hobbymäßig mach, fahr ich da eher weniger durch halb Deutschland...
Schönen Gruß
Didi -
Zitat von "Didy"
Hast du mit dem Vortrag auch was zu tun?
Okay frage erledigt
http://pls.messefrankfurt.com/global/de/cavis_wi_r3103.htmlIch schau vorbei!
Gruß
Didi -
Ich halte das für keine gute Idee.
Es ist sicher gut und richtig, das "Problem" hier unter uns zu diskutieren. Dabei wird auch deutlich, dass viele Kollegen, die "laut" müssen, gerne "leiser " wollten.
Behörden und andere "offizielle" hinzuzuziehen birgt die Gefahr, bei denen verstärkten Handlungsbedarf zu erwecken. In Deutschland gibt es Gott sei dank noch sehr wenig "Lärmgesetze", denn eine Din-Norm ist nur eine Handlungsrichtline.
Die meisten Vorschriften im Bühnenbereich (BGV C1) sind absurd straff gefasst und mit Gummiformulierungen gespikt (die berühmte "szenische Notwendigkeit"). Das hat zur Folge, dass ein "Offizieller" praktisch jede Veranstaltung sofort verbieten kann, z.B. deren Bühnenhöhe 20 cm überschreitet und keine Geländer oder Fangnetze an der Bühnenvorderkante aufweist. Das ist kein angenehmer Gedanke.
Wenn man Aufmerksamkeit in diesem Bereich erregt, besteht die Gefahr, dass neue, diesmal wirkliche Gesetze - keine Richtlinien - erlassen werden, die ebenso absurd niedrige Lautstärkewerte vorschreiben und nur in wenigen Ausnahmefällen "Musik mit Spaß" (also: loud and clear) erlauben.
Euer Vertrauen in solche Gremien und die Findung sinnvoller Vorschriften ehrt euch, aber die Erfahrung mit der neuen Versammlungsstättenverordnung sollte euch gelehrt haben, dass eine präzisere Reglementierung meist eine Einschränkung jedweder Handlungsfreiheit bedeutet.
Ich bedauere zutiefst, dass es nun "Vereinen" wie den Handelskammern gelungen ist, über die Versammlungsstättenverordnung und den Beruf der Fachkraft der Veranstaltungstechnik in der früher so freien R´n´R Branche sehr viel fester Fuss zu fassen.
Natürlich wünsche ich mir auch sichere Bühnen. Aber ich glaube nicht, dass wir dazu einen gesetzlich vorgeschriebenen Ausbildungsberuf brauchen, dessen Lehrinhalte nur lose an die praktischen Notwendigkeiten angelehnt sind.
Man kann die Ergebnisse solcher Gespräche, wie sie euch vorschweben, doch schon sehr schön an der Entwicklung der Genehmigungen für Open-Airs sehen. Wo es früher hies "es darf aber nicht zu laut werden", ist heute von verplombten, vom Tüv eingemessenen Limitern samt Messprotokoll die Rede. Auf solche Ideen kommen die Amtsschimmel nur, weil ihnen jemand gesteckt hat, dass es so etwas wie einen Limiter überhaupt gibt.
neenee
Lass uns lieber heimlich still und leise Veranstaltungen in vernünftiger Lautstärke machen, so dass neue Gesetzte nicht notwendig werden.
Sonst darf am Ende nur der "schön laut", der in der Handelskammer oder beim VPLT einen guten Bekannten sitzen hat.Das kanns ja wohl nicht sein.
schöne Grüße
Opi -
@ alter ego
Dann können wir ja zusammen nach Berlin fahren!
MFG
wblt
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Ich habe da ähnliche Bedenken wie Ton-Opa.
Vielleicht wecken wir mit solchen Aktionen wirklich schlafende Hund und dann ist es wie so oft in der Politik, dass "blinder Aktionismus" eine Sache ins Absurde treibt.Zitat Admin:
3.) Praktischen Vorführungen:- Wie laut sind 99 dB Leq ...
Zitat Ende
wenn ich eine Vorführung aus dem "Nichts" am besten mit rosa Rauschen mit 99 db mache, sagen alle "uiui, is das laut", sagt aber Null über den praktischen Nutzen von 99db auf der Baustelle aus!
Mann sollte eine Vorführung machen, mit 98db Publikums-Grundrauschen und dann 99db Live-Musik dazu, das wäre mal was mit einer Aussage mit praktischem Wert!
Hochachtungsvoll
Leitwolfi
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Zitat von "Leitwolfi"
Ich habe da ähnliche Bedenken wie Ton-Opa.
Vielleicht wecken wir mit solchen Aktionen wirklich schlafende Hund und dann ist es wie so oft in der Politik, dass "blinder Aktionismus" eine Sache ins Absurde treibt.Keine Sorge, die Verwaltung weiss sich schon selbst zu beschäftigen, dazu braucht sie keine Anregung aus dem PA-Forum.
Konkret:
1.) Es beschäftigt sich irgend so eine Bund-Länder-Kommission mit dem Thema, und das auch nicht seit gestern.
2.) Die DIN 15905 Teil 5 wird gerade überarbeitet, ich habe gerade erst heute den aktuellen Entwurf reinbekommen. (Erster Eindruck: Alles noch ein wenig konfus und praxisfremd...)
Unter diesen Umständen halte ich es für sinnvoller, den Dialog mit den Verantwortlichen zu führen.
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Zitat von "Leitwolfi"
Mann sollte eine Vorführung machen, mit 98db Publikums-Grundrauschen und dann 99db Live-Musik dazu, das wäre mal was mit einer Aussage mit praktischem Wert!
Da werden ja ein paar Leute da sein, die sollen während der Vorführung diskutieren, und zwar in der Lautstärke, die für eine Diskussion nötig ist.
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Also ich würde eine solche Veranstaltung ebenfalls sehr begrüßen.
NAchdem gestern hier in Baden-BAden in der Event-Akademie Hearsafe mit dem Ohrmobil war und abends ich dann abends noch das Seminar zum Thema Gehörschutz von Eckhard Beste, Gründer von Hearsafe, besucht habe, ist mein Interesse zu dem Thema geweckt.
Wie wäre es denn, wenn wir Eckhard Beste auch anschreiben, ob er an der Veranstaltung teilnehmen will, z.B. als Referent oder Diskussionspartner?
Wo soll das ganze denn steigen?
MfG, Thilo
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Zitat von "Soundworld"
Wo soll das ganze denn steigen?
Das steht noch nicht ganz fest....
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Sehr gute Idee...
würde dafür auch mal wieder nach Berlin fahren...
Gruss
Mike -
Zitat von "MIKE"
Sehr gute Idee...
würde dafür auch mal wieder nach Berlin fahren...
Gruss
Mikeso jetz lies dir mal den link nochmal genau durch und überleg dir ob Du wirklich nach BERLIN willst

Ich lese da so Dinge wie:
Zitatim Großraum Frankfurt, Giessen oder Kassel
Alternativ dies:
http://pls.messefrankfurt.com/global/de/cavis_wi_r3103.html -
Auch eine Idee,
hätte da glaube ich in Kassel auch schon eine Idee wo man das machen kann.
Hatte ich total übersehen :oops:
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>Es ist sicher gut und richtig, das "Problem" hier unter uns zu diskutieren.<
Dazu dürfte es schon zu spät sein, da das Forum eben öffentlich ist. Ich bin mir sicher, daß auch diejenigen, die Lärmschutz durchsetzen sollen, nicht auf der Buttermilch hergeschwommen sind und hier mitlesen.
>Lass uns lieber heimlich still und leise Veranstaltungen in vernünftiger Lautstärke machen, so dass neue Gesetzte nicht notwendig werden.<
Das hast Du schön gesagt, aber freiwillige Selbstbeschränkung und -kontrolle scheint nun mal nicht zu funktionieren. Schon gar nicht bei so was Nebensächlichem wie Lautstärke.
Dazu brauchst Du Dir nur den Straßenverkehr anschauen. Weswegen gibt es denn Ärger? Wegen der Prolls, die meinen, den Auspuff ausleeren zu müssen. Darunter zu leiden haben nicht nur die Leute, die den Radau abbekommen; sondern auch die, die mit vorschriftsmäßiger Auspuffanlage rumfahren und trotzdem rausgewunken werden (weil sich die Ordnungshüter tw. nicht vorstellen können, daß ein V8 sich nun mal nicht unbedingt lauter, aber etwas anders anhört als ein kleiner Motor).MfG
DB
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Zitat
Dazu dürfte es schon zu spät sein, da das Forum eben öffentlich ist. Ich bin mir sicher, daß auch diejenigen, die Lärmschutz durchsetzen sollen, nicht auf der Buttermilch hergeschwommen sind und hier mitlesen.
Ich glaube nicht, dass dem so ist. Man wird sich an "Fachkreise" wenden, und genau nicht an eine öffentliche Spielwiese. Also wahrscheinlich den VPLT, der sich mit seinen Standards "in Zusammenarbeit mit der VBG" erfolgreich versucht, zu etablieren. Sie werden zustimmen, dass es schrecklich laute Veranstaltungen gibt, und prompt wird es einen Verordnungsvorschlag geben. Und weils auf einer Show auch mal ordentlich rumpeln muß, wird es auch eine Ausnahmeregelung -natürlich nur unter fachkundiger Überwachung- geben. Vielleicht wird auch eine neue Bezeichnung erfunden zB ein Chief-Noise-Guy. Diese Qualifikation kannste dann in einem Wochenendkurs an der Riviera für 3000 Euro machen, nachdem Du deine Qualifikation dem VPLT nachgewiesen hast.Horror!
Wenn zum Thema Lärm-Veranstaltungen tatsächlich Gespräche laufen, ist es natürlich richtig, sich einzumischen.
Gruß
Opi -
Ton Opa.........vorsicht
!Du sagst was ich denke, an anderer Stelle habe ich auch des öfteren schon über unsere Behörden hergezetert.
Dabei gerät man schnell in die Schusslinie einiger Kollegen mit viel Erfahrung aus der realen Szene :roll: !Aber grundsätzlich halte ich die Diskussionsidee für einen guten Gedanken. Dadurch kann nichts verkehrt gemacht werden!
Praktische Tests können aber nur in praktischem Umfeld gemacht werden. Ich schlage als Testgelände eine Veranstaltung am 3. April in einer Reithalle vor!
Besucheraufkommen ab 23h ca. 1500 Leute, Reithalle ungedämpte gemauerte Bude mit Wellblechdach, Top 40 Coverband mit 2 x 8kW Amping.Dann bitte ordentliche Messung des Grundlärms der Besucher und Vorschläge/Lösungen zu dazu angepasstem Pegel! Dabei muß unbedingt die notwendige Durchsetzungsfähigkeit der Banddarbietung gewährleistet sein. Es hat keinen Sinn, dass die Kappelle nach 5 Metern nicht mehr zu hören ist!
So eine praktische Übung hätte Sinn. Dabei habe ich bewußt keine Veranstaltung gehobenen Niveaus vorgeschlagen, sondern eine ganz normale 08/15 Geschichte wie sie tausendmal im Jahr überall gemacht wird.
An die "Lärmbeschränker"fraktion ein kleiner Hinweis: Messungen werden wahrscheinlich zu später Stunde schon ohne spielende Band und PA bedenkliche Pegelwerte ergeben!
Falls die Idee aufgenommen werden sollte....Ort, Zeitpunkt usw. gebe ich dann bekannt.
Stefan -
Zitat von "rockline"
Praktische Tests können aber nur in praktischem Umfeld gemacht werden. Ich schlage als Testgelände eine Veranstaltung am 3. April in einer Reithalle vor!
Wenn es nicht gerade während der Pro Light & Sound wäre...
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Zitat
Dabei gerät man schnell in die Schusslinie einiger Kollegen mit viel Erfahrung aus der realen Szenereal world, what real world?
Ja, ich halt ja schon den Mund. Ich hoffe,dass mein Inkognito noch gewahrt ist, meine Name ist nämlich Hase und ich weiß von nix :lol:Mach doch einfach mal Messungen auf deinem Reiter-Bums. Am Pult oder so.
Die kannst dann hier unters Volk werfen.Vielleicht kannste Dir vom T "zum Testen" den PAA2 besorgen.
http://www.netzmarkt.de/thomann/artike…a1ec051192cc430
Der ist kalibriert und mittelt mit deinem Laptop zusammen sogar sowas wie äquivalenten Schalldruckpegel in dB (A) SPL. Das wär doch was. Sogar fast amtlich.
schöne Grüße
Opi -
finde die idee sehr sehr gut.
es sollte nur ein sehr ausfürlicher bericht in den diversesten fachzeitschriften kommen. wir haben immer wieder das problem, dass unsere auftraggeber am foh-platz 120 dba fordern, da es so in der bühnenanweisung steht. der foh-platz ist nur leider 30m von der bühne entfernt. was dann an der bühne für lautstärken herschen kann sich wohl jeder selbst denken..... eaw schiebt eben richtig gut...solltest du das "meeting" zustande kommen, bin ich gerne bereit, dafür kostenlos technik zu spenden. leihweise. wir sind seit heute im besitz der shure conference one anlage. an diesem punkt muss ich shure einfach mal ein kompliment aussprechen. bei bedarf, wenn es bei uns frei ist, kannst du es gerne für dein "SEMINAR" haben.
über transport usw. müsste man noch reden. kommt drauf an was du noch alles benötigst. aber meine unterstützung hast du.
gruß
raimund
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