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Welches Gerät nutzt Ihr für Delay-Lines

  • Botex
  • 27. Januar 2004 um 13:01
  • Botex
    Beiträge
    225
    • 27. Januar 2004 um 13:01
    • #1

    Hi,

    wie bzw. mit welchem Geräten realisiert Ihr Delay-Lines? Ich meine die Sache nicht boxentechnisch, sondern verzögerungstechnisch.

    Es gibt günstige Möglichkeiten: z.B. ein Effektgerät, welches Delayprogramme hat. Am besten eins, bei dem man entweder die Delayzeit oder Meter angeben kann.

    Es gibt aber auch die etwas teurere Lösung: z.B. Dynacord DDL 240.

    Mir ist klar, dass man bei dem DDL 240 bis zu 4 und bei einem normalen Stereo-Effekt max. 2 Delaystrecken bauen kann. 2 Delaystrecken würde mir zur Zeit auf jeden Fall reichen, meist fahre ich Front-PA und eine Delay-Line.

    Hintergrund ist folgendes Problem:
    Das DDL 240 könnte ich theoritsch sowohl als Delay, als auch als ZoneMixer (2in & 4out) nutzen. Kostenpunkt lt. dem großen T so ca. 1400 EUR. Ich könnte jedoch auch einen reinen ZoneMixer nehmen (z.B. Altair DA-410) und ein separates Gerät für das Delay zukaufen. Nur ist dann die Frage, welches !?

    Gruß
    Frank

  • Johannes Schilling
    Beiträge
    184
    • 27. Januar 2004 um 20:58
    • #2

    Hallo,

    da ich meistens mit d&b arbeite steuere ich kleine Delays(E3´s oder 602) mt den E-packs an, die ein delay eingebaut haben.

    Bei größeren Dingen nehm ich ein BSS Delay her, einfach nur die Meterzahl eingeben und das wars.

  • Botex
    Beiträge
    225
    • 27. Januar 2004 um 21:13
    • #3

    Johannes Schilling

    welchen BSS nimmst Du?

    Gruß
    Frank

  • KREISS
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    4.542
    • 27. Januar 2004 um 21:16
    • #4
    Zitat von "Botex"

    Johannes Schilling

    welchen BSS nimmst Du?

    Gruß
    Frank

    Klassisch: TCS 804
    Flexibel: Soundweb, Omnidrive, Minidrive

  • Johannes Schilling
    Beiträge
    184
    • 27. Januar 2004 um 21:20
    • #5

    ja, Kai hat dir die Frage an mich bereits beantwortet

  • KREISS
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    4.542
    • 27. Januar 2004 um 21:29
    • #6
    Zitat von "Johannes Schilling"

    ja, Kai hat dir die Frage an mich bereits beantwortet

    @JS: Wollte Dir nicht zuvorkommen...!

    Botex: Empfehlenswert sind neben den klassischen Linedelays ( BSS TCS 803 / 804, XTA DP 200, Yamaha D1030, TC, Klark usw.) digitale Speakercontroller.
    Der Vorteil liegt primär darin, das Du neben der Verzögerung noch Parameter wie X-Over sowie Filter zur Verfügung hast.

    Noch flexibler bist Du zb mit einer digitalen DSP Matrix wie BSS Soundweb, Yamaha DME 32 oder Peavey Mediamatrix.

    Letztendlich ist es eine Frage dessen was Du hauptsächlich für Anwendungen hast, bzw wie flexibel deine Systeme genutzt werden.

  • Botex
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    • 27. Januar 2004 um 22:57
    • #7

    @ all

    danke für die Hinweise.

    Primär geht es mir in erster Linie um das reine Delay. Aber wenn man etwas mehr ausgibt und dadurch flexibler ist, dann bin ich auch nicht abgeneigt.

    Wo liegen denn die BSS TCS 803 / 804 und Konsorten preislich? (Grob, ich will keinen genauen VK wissen, nur ne Hausnummer)

    und wie teuer sind Soundweb, Omnidrive, Minidrive?

    Gruß
    Frank

  • guessi
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    • 28. Januar 2004 um 04:06
    • #8

    effektgeräte wären mir für die aufgabe zu "wertvoll" und auch zu fehleranfällig - was passiert, wenn aus versehen das feedback offen bleibt?
    für einfache sachen, die man "verstecken" kann, tut es bspw. auch völlig ein ultracurve mit delay-option, oder ein preiswerter digital-controller (lem, ...)

    (dbx driveRackPA geht nicht, da er max. 10ms delay macht!)

    die u.U. bequemste lösung wäre ein größerer "system-controller", der vom FoH aus eben das ganze system ansteuert, also bspw. 2x3-weg-PA, mono-sub und mono-delay-line. dazu bräuchte man dann natürlich mind. ein 2in4out (dbx480, bss388, ...)

    eine reine delay-line wie der tcs ist sicher die "amtliche" lösung, incl. sepzialanwendungen wie optional automatische temperaturanpassung. bei den anderen geräten kannst du aber auch fix mal noch einen hochpass setzen, etc.

  • TomyN
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    • 28. Januar 2004 um 13:18
    • #9

    Hi,

    für meine Delaylines nehm ich normalerweise den Ultradrive. Der ist aber bei mir im Amprack, drum hab ich noch nen k3 DSP im FOH, damit ich dann da raus kann.
    Für Komplexe Sachen hab ich mir mal vor langer Zeite ein Symetrisches Interface für den RV4 (???) von Kawai gebaut (vierfach stereo Effektgerät).

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • Botex
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    • 28. Januar 2004 um 13:54
    • #10

    Danke an alle, die mir bisher weitergeholfen haben.

    Bisher habe ich einen UltraCurve als Delay und EQ genutzt. Als EQ setze ich zukünftig den Altair EQ-230 ein.

    Da bei dem Namen Behringer keine Begeisterungsstürme entstehen, bin ich mir nicht sicher, ob die der UltraCurve PRO DSP8024 so die geeignete Wahl ist.

    Das FOH-Rack habe ich in letzter zeit ein wenig "umgebaut". Dort sind nun als Mixer ein A&H Wizzard 16:2, DBX Kompressoren, Lexicon Hall, und halt Altair EQ-230 drin. Nur der UltraCurve macht mir ein wenig Kopfschmerzen, da ich weiß, das er eigentlich nicht so gut sein soll (zumindest als EQ).

    Oder kann man den UltraCurve als reines Delay empfehlen (EQ auf Bypass) ?

    Gruß
    Frank

  • m.e.
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    • 28. Januar 2004 um 15:53
    • #11

    Hallo!

    Wir nehmen die DFR11 von Shure, lassen sich allerdings nur über Laptop einstellen, dafür läßt sich nach abziehen desselben nichts mehr gewollt oder - die weniger lustige Variante - ungewollt verstellen. Die Geräte haben auch noch den Feedbackkiller und einen EQ und einen Limiter drin (ab Version 5). Sind preislich allerdings überzogen.

  • guessi
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    • 30. Januar 2004 um 02:16
    • #12

    bei einem (digitalen) delay kommt es m.E. doch ausschließlich auf die wandler an. meint: die dsp-funktion "delay" dürfte theoretisch betrachtet keinerlei signalveränderung ergeben, da ja lediglich die samplewerte in einen zwischenspeicher gelegt und nach der entspr. verzögerungszeit wieder ausgelesen werden. es findet im gegensatz zu ALLEN anderen funktionen keinerlei berechnung an den samplewerten statt.

  • ton-thorsten
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    • 2. Februar 2004 um 14:32
    • #13

    Hallo,

    wenn Du nicht viel Geld für das Delay ausgeben kannst, oder willst, dann kannst Du bedenkenlos ein Behringer Gerät nehmen. Aber dann empfehle ich Dir nich den 8024 zu nehmen, sondern den relativ neuen ULTRACURVE PRO DEQ2496. Da hast du zusätzlich zum Masterausgang einen komplett seperaten Stereoausgang, den Du seperat links/rechts delayen kannst. Du kannst also auch zwei verschiedene Monodelaylines erstellen. Das Delay läßt sich in feet, metern und msec einstellen. Sogar die Raumtemperatur kannst Du eingeben. Und das ganze funktioniert sogar so rauschfrei, das Du es bedenkenlos auch für Theater oder ähnliches einsetzen kannst.

    Ich hatte es mehrfach bei Bühnenprogrammen im Einsatz, wo es wirklich auf rauschfreie Sprach- und Gesangübertragung ankam......es funktionierte super, und es gab keinerlei Beanstandungen, weder von den Künstlern, noch vom Veranstalter oder Publikum.

    Also, wenn Du über den üblichen Behringer-Miesmachern stehst, dann sollstest du das Gerät speziell für diesen Zweck mal ausprobieren. Kostet nicht die Welt, und Du kannst es für kleine Anlagen auch gut als Masterprozessor nehmen (GEQ,DEQ,Kompressor,Limiter ....).

    Gruß,
    Thorsten

    Laut kann jeder................!

  • Botex
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    • 2. Februar 2004 um 14:41
    • #14

    @LordofSound

    danke für die Info.

    Ich habe hier noch zwei Behringer DSP8024 mit Delay-Funktion :lol: und bin wirklich am überlegen, ob ich die nicht behalten werde (nur für Delay-Aufgaben).

    Bei 2 Stück kann ich also entweder 2 Stereo- oder 4 Mono-Delay-Lines machen und dass sollte für meine Anwendungen reichen.

    Gruß
    Frank

  • TomyN
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    • 2. Februar 2004 um 14:43
    • #15

    Hi,

    ich würde dann aber doch den Ultradrive 2496 empfehlen, der kostet zwar ca. 100 Euro mehr, hat aber 6 Ausgänge, die man alle individuell delayen kann, und noch peq etc.
    Man kann auch einen interne Summe bilden, und so z.B. zwei Stereo delay lines und noch zwei Mono fills drüber fahren.

    Nebenbei kann er auch als normaler Speakerprozessor herhalten.

    Tomy

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  • Botex
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    • 2. Februar 2004 um 15:02
    • #16

    hm, die 3 in -> 6 out sind schon interessant.

    Wenn ich Glück habe, bekomme ich für die beiden DSP8024 gerade das, was der Ultradrive 2496 kostet. Aber ob sich der Tausch lohnt? :roll:

    Eigentlich wollte ich von Behringer weg. Ich habe die beiden 8024 bisher als Delays und als EQs benutzt und habe jetzt als EQs zwei Altair EQ-230 drin und da liegen soundtechnisch schon ein bis zwei Welten dazwischen.

    Wie sieht es denn mit dem "DBX DRIVERACK PA". Hat da schon einer von Euch Erfahrungen gemacht?

    Gruß
    Frank

  • TomyN
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    • 2. Februar 2004 um 15:07
    • #17

    Hi Frank,

    beim 8024 geh ich mit Dir konform, aber die neuen Teile sind da echt besser. Kannst auch hier im Forum einige Threads drüber lesen.

    Tomy

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  • tufkadawu
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    • 2. Februar 2004 um 15:51
    • #18

    Hallo, wir nutzen von Yamaha das D2040, ein 2->8 Gerät mit Weichenfunktion, PEQs, Limiter.... schön einfach vom Handling und für vieles zu verwenden, der kleine MonoBruder, der D1030 dürfte für kleine Sachen wohl auch ausreichen. Gibts auch schon mal sehr preiswert gebraucht.....

  • rockline
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    • 2. Februar 2004 um 16:00
    • #19

    Ganz tolle Sache ist der BSS Omnidrive 366 mit 3In und 6Out - allerdings teuer mit gut 3000.-

    Der Behringer Ultradrive stellt einen billigen Nachbau des BSS 366 für gut 500.- da, scheint auch zu funktionieren.

    Noch besser als ein Omnidrive ist das Soundweb von BSS, ebenfalls gut brauchbar sind Minidrivecontroler - überhaupt jede Art von Speakermanagement.

    Der Ultracurve tuts auch, zumindest kann er verzögern. Ob er direkt in Metern anzeigen kann weiß ich nicht!

    Gut und günstig, und auch so verwendbar: TC MOne XL!
    Die Delayprogramme bieten 1A Klang, Stereo Rein und Raus mit XLR Buchsen. Den Feedback kann man ja auf Null stellen :wink:
    Stefan

  • Botex
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    225
    • 2. Februar 2004 um 16:23
    • #20

    rockline

    Zitat

    Der Ultracurve tuts auch, zumindest kann er verzögern. Ob er direkt in Metern anzeigen kann weiß ich nicht!

    Ja, bei unseren beiden UltraCurve kann man auf jeden Fall Meter und MS angeben.

    Zitat

    Gut und günstig, und auch so verwendbar: TC MOne XL!
    Die Delayprogramme bieten 1A Klang, Stereo Rein und Raus mit XLR Buchsen. Den Feedback kann man ja auf Null stellen

    Kann man bei den Delay-Programmen auch die Meterzahl angeben?

    Gruß
    Frank

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