Also...
Die normalen Hochtonhörner (meist auch die Mitteltonhörner)
haben ja nen vertikalen abstrahlwinkel bspw. von +20/-20° zur
Nullachse.
Werden jetzt die Tops über Kopfhöhe gestackt, gehen
ja theoretisch ca 50% (!!!) der Schallenergie an die Decke...
Da sollte man doch mal drüber nachdenken, oder nicht?
Vertikaler Abstrahlwinkel
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Topteil etwas kippen damit es nach unten strahlt (Holzklotz hinten unterlegen und gut verzurren bzw. sonstige sicher Konstruktionen).
oder:
beim Triaks von KS oder auch der Forums MuFu wurde die Box schon so konstruiert, das sie etwas nach unten abstrahlt.
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Siehe HK´s Duo Tilt Boxenständerflansch
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Genau Martin, das ist eine der Schlüsselerkenntnisse, die Beschaller von Deppen unterscheiden. Du darfst Dich jetzt zu den Beschallern rechnen.
Da ja auch fast jede dödelige 12"/1" Box mit einem 60-90° hor. und 40° vertikal Hörnchen ausgerüstet ist, gehört zu einer solchen Box untrennbar ein Schwenkbügel, der das Kippen nach unten auf dem Hochständer oder im Rig zuläßt !!!!
Für größere Systeme gilt natürlich auch schon immer, ( auch in der Vorlinearrayzeit ) daß es sinnvoll ist über die vertikale Abstrahlung nachzudenken.
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Das mit den Tops kippen ist mir ja nicht neu, haben
wir z.B. bei der letzten VA auch gemacht.
Nur warum baut man sowenig assymetrische Hörner
in Topteile die zu 95% gestackt und nicht geflogen werden?
Hat das klangliche Nachteile?
Man könnte ja auch den Vertikalen Abstrahlwinkel
ein wenig verkleinern und hätte dadurch wieder mehr
Schalldruck/Reichweite! -
Ich denke nicht das das klangliche Nachteile hat. Allerdings sprichst du ja einige Gründe für Hersteller, es nicht zu machen, quasi schon an. Das ist halt ne Philosophiesache. Ein asymmetrisches Horn macht beim Stacken Sinn, aber es gibt auch Anwendungsfälle wo mans lieber anders hätte, und wie verhält sich so ein Ding beim Arrayen mehrerer Tops (gibts ja auch mit kleinen oft). Da ist dann vielleicht dieser HK Duotilt die bessere Lösung.
Und Schwenkbügel hätte wahrscheinlich fast jeder, wenn sie nicht so teuer wären. Da spielen leider auch mal finanzielle Gründe rein ("ob mit oder ohne, die merkens eh nicht" - und oft stimmt das dann auch noch!).
Ich hätte am liebsten alle Zubehörteile!

Janko
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Ausserdem ist eine Box in der Abstrahlung nicht nur vom HT-Definiert.
Das HT-Horn läuft frühestens ab 800 Hz, meist aber ab 1,6 bis 2,2 Kilo.
Die angegebene Abstrahlung wird da aber noch nicht erreicht, ist von der Grösse abhängig, also nicht alles nur an den Angaben vom Hochtöner festmachen, der Tieftöner macht da was ganz anderes. Wnn du eine Box mit sehr engem Winkel hast, (im HT) hast du ausserhalb der Achse einen dumpfen Sound. Dieser Dumpfe Sound erzeugt dumpfe Reflexionen und Hallfelder, was dann scheisse klingt. Wer enge Hörner nimmt, muss sich ums ganze Konzept der Beschallungsanlage kümmern. -
Zitat
Wer enge Hörner nimmt, muss sich ums ganze Konzept der Beschallungsanlage kümmern.
Na, genau dafür ist doch ein Tontechniker da. Einfach mal ne Box am Stil hinstellen kann auch der Hausmeister.
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Das mit dem Schwenkbügel ist so eine Sache - "übertreiben" sollte man es auch nicht. In der Regel gilt (falls die LS nicht wirklich sehr hoch hängen), dass man mit der Hauptabstrahlachse auf die hintersten Zuhörer zielen sollte. Dadurch erreicht man im allgemeinen eine recht gleichmäßige Pegelverteilung im Hochtonbereich (im Tieftonbereich ist die Direktschallpegelverteilung leider auf die 6 dB Pegelabfall pro Entfernungsverdoppelung beschränkt).
Man sollte also nicht etwa mit der Hauptabstrahlachse in den mittleren Zuhörerberech zielen, da der Pegel im hinteren Bereich dann (durch die symmetrische vertikale Abstrahlcharakteristik) zu schnell "absäuft".
Die Problematik die Martin da anfangs richtig beschrieben hat wird übrigens bei Line-Arrays weitestgehend vermieden. Hier erzeugt man nämlich durch das Curving eine sehr strak asymetrische vertikale Abstrahlung.
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Ich arbeite mittlerweile am liebsten mit einem 50x25 System.
Wenn das Puplikum nur 2 Dimensional steht (keine Ränge) kann man
damit schön über die Köpfe wehen, ohne das man unnötig auf die Decke oder den Boden presst. Die ersten an der Bühne haben davon allerdings nicht so viel (scheiß auf die Grupies). Der Perfektionist kann ja noch nearfills hängen. Oder man Vertraut auf das Sidefill und rest-Monitoring auf der Bühne das die ersten was hören.Das Hornsysteme gerichtet werden müssen sollte jetzt ja auch jedem klar sein.
Bei Line-Arrays stellen sich bei mir die Nackenhaare. Die Anwendungen sind so gering das es bei V-Dosc hätte bleiben sollen.
Doch jetzt hat plötzlich jeder so nen Quatsch am Start. Meiner Meinung nach ist die Aufgabe eines Beschallers, den Schall dahin zu bringen, wo er auch gebraucht wird. An den Hörer. Nicht an den Bierstand oder Wurstbude und nicht ins Nachbardorf. Es sollte zu unseren Aufgaben zählen unnötige Schallemisionen zu vermeiden. Was bringt uns 100m und mehr Rechweite in einem System im Open-Air-Betrieb? Das kleinste Windchen und alles ist futsch.Hiermit erkläre ich mich zum Linearray-Gegner
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Zitat von "HippeliPA"
Meiner Meinung nach ist die Aufgabe eines Beschallers, den Schall dahin zu bringen, wo er auch gebraucht wird. An den Hörer. Nicht an den Bierstand oder Wurstbude und nicht ins Nachbardorf. Es sollte zu unseren Aufgaben zählen unnötige Schallemisionen zu vermeiden.
Ja, aber das gelingt doch gerade sehr gut mit LAs!
:shock:
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Was so ein System (LA) kann, mekt man erst wenn man eins hat, oder ?
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Ein LA kann man nur Vertikal ausrichten und nicht Horizontal.
Die Standart 90° sind vor der Bühne ja in Ordung aber auf Distanz voll daneben. Oder habt ihr nur Trapezoide Hallen?Weiter ist der Sound, bei fast allen System mehr ein Kompomiss als eine Richtige Lösung. Für mich ist Line-Array "wie mach ich es möglichst billig" ich steh eher auf "wie mach ich es möglichst gut".
Wer Sound mag, liebt Cluster....
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Wieso muss ich ein LA besitzen, um zu wissen was es kann?
Ißt Du etwa Fliegenpilze, um herauszufinden, dass sie tötlich sind?