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dbx AFS 224 FB-Killer - Erfahrungswerte?

  • Georg_Koeln
  • 12. April 2004 um 21:34
  • Georg_Koeln
    Profi
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    529
    • 12. April 2004 um 21:34
    • #1

    Hallo, liebe Leute,

    ich hatte in letzter Zeit diverse Monitor-Jobs durchzuführen, sehe mich allerdings noch als ziemlichen Neuling in Bezug auf Monitorjobs. Ich hatte bei meinen letzten 2 Jobs Klark DN 360er zur Verfügung, von daher untadelig, jedoch neige ich dann immer dazu, im Laufe des Abends (4 Bands nacheinander...) zu viele Bänder runterzuziehen, so daß es zwar kaum noch koppelt, jedoch der Sound immer schlechter wird. Die Wedges waren EV-15er, alle schon ziemlich ausgelutscht, und leider alle unterschiedlich schlecht klingend. Zudem war es bei 4 Bands nicht eben einfach, die Einstellungen vom Beginn des Soundchecks wiederzufinden (ja ich weiss... mitschreiben... habe ich blöderweise nicht gemacht, hinterher ist man immer schlauer). Die Gesangsmikros waren durchweg 58er bzw. Beta 58er. Leider hampeln die Sänger dann immer mit dem Mikro in der Hand umher (natürlich die Kapsel mit der Hand umschlossen...), so dass eine vernünftige Monitoraufstellung (die durchaus gegeben war) einfach nutzlos ist, es koppelt trotzdem immer mal wieder.

    Jetzt meine eigentliche Kernfrage: Hat schon jemand in diesem Forum Erfahrungen mit dem dbx AFS 224 gemacht? Ich habe bisher nur Gutes darüber gelesen, aber ich möchte da mal ein paar Stimmen aus der Praxis hören, bevor ich mir eventuell so ein Gerät (oder zwei) zulege. Auch bin ich jederzeit für Tipps von erfahrenen Monitorleuten dankbar, da ich - wie gesagt - noch relativ am Anfang stehe.

    Schöne Grüße aus Köln,

    der Georg :)

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • Wulfson
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    • 13. April 2004 um 09:00
    • #2

    mit dem monitoring ists fast wie im dunkeln mit ner taschenlampe auto fahren...du brauchst schnelle hände und nen gut geschultes ohr für die koppelfrequenzen..
    ich nutze-buht mich ruhig aus- für den voc monitor eine sabine fb901.geht super und fast nicht hörbar. das gute ist, daß das gerät die gesetzten filter auch wieder frei gibt und seehhr schmalbandig arbeitet. den dbx kenn ich nicht.

  • derautor
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    • 13. April 2004 um 14:17
    • #3

    Der dbx geht ganz gut, wenn man das Gerät optimal aussteuert. Die Bedienung erfordert etwas Einarbeitung. Mir persönlich gefällt der Peavey Feedback Ferret besser. Allerdings wirst Du auch damit die Feedbacks nie vollständig vermeiden können, wenn bei Krawall-Bands völlig überzogene Lautstärke herrscht und so genannte Sänger nicht mit dem Mikrofon umgehen können.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • andi.h
    Beiträge
    617
    • 13. April 2004 um 17:43
    • #4

    Ich halte nicht viel von Feedback-Killern, mag aber schon sein dass sie manchmal nicht zu vermeiden sind.
    Was ich aber sagen kann ist, dass ich für SM58 und Beta58 immer unterschiedliches Monitor-EQing und andere Monitorposition gebraucht habe, liegt an den verschiedenen Richtcharakteristika. Wenn ich mehrere Bands habe, versuche ich, dass immer alle das selbe Gesangsmikro nehmen, ansonsten hilft nur umbauen und Monitor-Presets notieren.
    Ansonsten Psychologie: Vor dem Auftritt den Sänger schnappen und ihm sagen wie man ein Mikro richtig hält. Du erklärst ihm, wenn er es falsch macht, dann musst du den Monitor leiser drehen, weil es sonst pfeift. Beim Auftritt immer dann wenn er das Mikro falsch hält einfach konsequent den Monitorsound leiser drehen. So erzieht man Sänger! :wink:

  • Wulfson
    Verifiziert
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    • 13. April 2004 um 23:07
    • #5

    dann hast du scheinbar noch keine "semi profs" und schülerbands gehabt...wenns pfeift, egal warum, bist nur du der a.... :x

  • Georg_Koeln
    Profi
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    529
    • 15. April 2004 um 09:07
    • #6

    Danke erstmal für die diversen Tipps, ich werde mich mal weiter umhören. Momentan schwanke ich zwischen dem dbx AFS 224 und dem Peavey Feedback Ferret II. Evtl. mal schauen, was ich eher in die Finger bekomme, da ich auf die nervtötende Feedbackerei einfach keinen Bock mehr habe (verständlich, glaube ich...)

    Danke an alle, schöne Grüße,

    der Georg :)

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • Thomi
    Beiträge
    37
    • 30. Januar 2005 um 22:25
    • #7

    und, für was hast du dich nun entschieden? Ich bin mir auch am die Anschaffung eines dbx überlegen, aber bin mir noch nicht so sicher... Hat sonst wer noch Erfahrung mit dem Teil?

  • Georg_Koeln
    Profi
    Beiträge
    529
    • 30. Januar 2005 um 22:47
    • #8

    Hallo Thomi,

    bis jetzt habe ich den Peavey Feedback-Ferret in der Mono-Version und zwei alte Sabines (900 und 901), ebenfalls Mono, bei ebay geschossen bekommen. Den dbx AFS224 habe ich gebraucht noch nicht zu einem annehmbaren Kurs gefunden, den Neupreis kann ich mir derzeit leider nicht leisten.

    Der Peavey macht allerdings einen besseren Job als die zwei Sabines, die scheinen wohl noch aus der ersten bzw. zweiten Generation zu stammen.
    Schade nur, dass ich den Peavey nicht auch in der Stereo-Version "schiessen" konnte (über ih-bäh oder so...), ich habe es auch schon erlebt, dass aus Platzgründen die Frontboxen sehr nah an die Bühne gestellt werden mussten und die Gesangsmikros dann mit der Front koppelten, auf dem Monitor war komischerweise Ruhe mit Feedbacks.

    Generell pfeife ich erstmal mit einem 31-Bänder grob ein, bevor ich dann den Peavey zusätzlich in den Haupt-Gesangsweg mit reinnehme (seriell verdrahtet, erst EQ, dann den Peavey). Kaum Klangverfärbungen, gute Reaktion, das Ding ist wirklich OK, aber wie gesagt, immer nur als zusätzliche Sicherung hinter einem EQ.

    Ich schaue aber weiterhin nach dem dbx-Gerät, weil der eben nicht nur 9 Bänder (wie die alten Sabines) oder 16 Bänder (wie der Peavey) schmalbandig rauszieht, sondern 2 x 24 Bänder schafft! Und ich habe schon erlebt, dass die 16 Bänder vom Peavey fasst alle weg waren (LED-Anzeige), und ab und zu ein wenig Reserve ist sicher nicht verkehrt.


    Grüße,

    der Georg

    We're on a mission from God. - Elwood Blues

  • derautor
    Profi
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    1.089
    • 31. Januar 2005 um 12:40
    • #9
    Zitat

    Generell pfeife ich erstmal mit einem 31-Bänder grob ein, bevor ich dann den Peavey zusätzlich in den Haupt-Gesangsweg mit reinnehme (seriell verdrahtet, erst EQ, dann den Peavey). Kaum Klangverfärbungen, gute Reaktion, das Ding ist wirklich OK, aber wie gesagt, immer nur als zusätzliche Sicherung hinter einem EQ.


    Ich würde das mal anders herum probieren! Erst den Peavey die anfälligsten Frequenzen absenken lassen und mit dem Terz-EQ nur im Notfall nachhelfen. Die Filter des Peavey sind deutlich schmaler als die eines Terz-EQs und somit klanglich weniger auffällig.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Schrumpeln
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    • 1. Februar 2005 um 10:47
    • #10

    Hallo
    ist zwar en wenig OT:
    Hast du statt mitscheiben schon mal ne Digicam probiert, ich mache das seit einiger Zeit immer so, einfach ein Foto machen und nacher kann man die Einstellung zimlich gut wieder finden.
    ICh hab auch schon andere von der Methode überzeugt. das ist halt bei der Merkphase viel schneller.

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