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Monitorwege per DI Box symmetrieren?

  • voetter1
  • 8. Juni 2004 um 15:04
  • impact
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    23
    • 9. Juni 2004 um 00:46
    • #21

    Auch wenn ich Gefahr gehe mich als Noob zu verraten:

    Ich wollte eigentlich ne Behringer Ultradrive im Auto betreiben (weil günstig und im Auto-Bereich funktional ohne Konkurrenz). Und da das Auto ja ziemlich "stört" dachte ich ich könnte das umgehen indem ich das unsymmetrische Chinch-Signal meiner Headunit symmetriere und dann auf den Behringer geb.

    Bitte um kurze Einschätzung:
    Übersteigen die klanglichen Nachteile solcher "Symmetrierer" (im Auto) den Nutzen einer störungsfreien Übertragung ?

  • PA-Peter
    Profi
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    7.614
    • 9. Juni 2004 um 09:06
    • #22

    Vernünftige DI-Boxen werden hier keinen Stress machen...
    ...jedoch klaut die DI-Box deutlich zu viel Pegel (Wickelverhältnis 1:3.5)!


    Wir haben halt die Teile mit den Lundahl-Trafos...
    ...darüber lass ich nichts kommen (erst recht kein Monacor Übertrager) ;)

    Die Teile haben mir schon oft das Leben gerettet!

    Dann zu unseren DI's: die Kiste macht +33dBu mit einem müden Lächeln (ist halt auch ein verdammt guter Lundahl-Trafo drin)...
    ...also bestimmt keine Pegelprobleme :)
    Im Direktvergleich am E-Bass zu ner DIB100 (davon haben wir ja auch ein paar), klingt der EBass mal deutlich fetter!
    Der Direktvergleich mit ner AR113 gibts bald!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

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    • 9. Juni 2004 um 11:10
    • #23
    Zitat von "HMPF"

    Was mich allerdings jetzt so im Nachhinein stutzig macht ist, dass der Sound nicht nur nach der sekundären Spule am FOH gezerrt hat, sonder auch schon an seinem Bass Amp, der ja parallel durchgeschliffen ist... Wie auch immer: Mit dem Ding stimmt irgendwas nicht :)

    Wie wurde die DI-Box den angeschlossen?

    (Ich meine mich zu erinnern, neulich mal gelesen zu haben, dass die Monacor DI bei hohen Frequenzen drastisch mit dem Innenwiderstand nach unten geht, das könnte das Problem gewesen sein. Gegengekoppelte Op-Amp-Ausgänge wie in einem Pult üblich sollten damit aber überhaupt keine Probleme haben.)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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    • 9. Juni 2004 um 11:18
    • #24
    Zitat von "PA-Peter"

    Wir haben halt die Teile mit den Lundahl-Trafos...
    ...darüber lass ich nichts kommen (erst recht kein Monacor Übertrager) ;)

    Ich möchte bestimmt nicht behaupten, dass ein Übertrager für 11,70 Endverbraucherpreis das Maß aller Dinge ist. Aber mit einem recht überschaubaren Betrag und ein wenig Löterei bekommt man damit enorm viel Probleme gelöst...

    BTW: Bin gerne bereit, auch andere Produkte durchzumessen, einfach schicken an

    Michael Ebner
    Dolgenseestraße 22 / 1806
    10319 Berlin

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

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    • 9. Juni 2004 um 11:23
    • #25

    @ PAPeter

    Deine Meinung über Lundal vs. DIB100 kann ich gut nachvollziehen
    (du wirbst ja schließlich für deine Produkte) kann ich aber andererseits
    nicht bestätigen. Im Blindvergleich div. DI Boxen, meine DIB sind nicht als solche zu erkennen, haben auch rennomierte Bassisten nicht über mangelhaften Sound klagen können.

    Zurückkommend auf die ursprüngliche Fragestellung: als Hilfsmittel zur
    verwendung symetrischer Kabel bzw. Adapter von KlinkenAUX out auf
    Multicore XLR klappts (bei mir) einwandfrei.

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
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  • derautor
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    • 9. Juni 2004 um 12:17
    • #26
    Zitat

    Ich verstehe jetzt irgendwie nicht so ganz das Problem.
    Aber vorsicht mit billigen DI-Boxen, das kann ich bestätigen. So eine Monacor DI-Box kann definiv keinen Line-Pegel ab. Ausserdem klingt das Ding nach A+F und zerrt schon, wenn man es an einen E-Bass dran hängt :-/
    Den Lineübertrager von Monacor kenne ich leider nicht.

    Im aktuellen tools4music (http://www.t4m-online.de) haben wir passive DI-Boxen, darunter auch die besagte Monacor DIB-100, im Vergleich getestet und auch durchgemessen. Die DIB-100 hat sich dabei als äußerst pegelfest herausgestellt! Unter hochohmiger Ansteuerung (z.B. passiver Bass direkt in die DI, und weiter zum Amp) war bei unserem Exemplar der Impedanzverlauf über der Frequenz allerdings außergewöhnlich: ein starker Anstieg im Präsenzbereich, so dass die bei Billig-Boxen sonst oft anzutreffende Mitten/Höhenbeschneidung des Klangs hier ebenfalls kein Thema war.

    Dass andere User andere Erfahrungen gemacht haben, könnte u.U. aber auch daran liegen, dass Monacor bzw. deren Hersteller über die Jahre immer mal andere Trafos verbaut hat.

    Doch zum eigentlichen Thema: Prinzipiell bevorzuge ich auch symmetrierte, galvanisch getrennte Ausgänge, also die Trafolösung, egal ob Monitor-Aux, L/R-Summe oder Matrix. Line-Übertrager sind vorzuziehen, denn diese übersetzen 1:1, während DI-Trafos ja auch die Impedanz wandeln müssen, was automatisch einen heruntertransformierten Pegel zur Folge hat (oft bis 10:1!!). Für professionelle, riderfeste Sachen kann ich dem PA-Peter nur zustimmen, Lundahl & Hauffe machen hier einen amtlichen Job.

    Auf so genannten Brot & Butterjobs habe ich aber auch schon besagte Monacor Line-Trafos und sogar die DI-4000 vom Ohr :mrgreen: benutzt, ohne dass mich irgend jemand schräg angeguckt hätte :D


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • HMPF
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    • 12. Juni 2004 um 14:42
    • #27
    Zitat von "ADMIN"

    Wie wurde die DI-Box den angeschlossen?

    (Ich meine mich zu erinnern, neulich mal gelesen zu haben, dass die Monacor DI bei hohen Frequenzen drastisch mit dem Innenwiderstand nach unten geht, das könnte das Problem gewesen sein. Gegengekoppelte Op-Amp-Ausgänge wie in einem Pult üblich sollten damit aber überhaupt keine Probleme haben.)


    Naja, den Bass erst mal durch 25 Effekte, wie Moog-Bodentreter etc., aus dem letzten Effekt raus, in die DI rein, aus DI parallel raus in Amp und getrennt zum FOH. Eigentlich nix besonderes.
    Sowas ist mir halt bis jetzt erst einmal passiert und das war halt eben mit einer Monacor DI-Box (nicht mit einer, sonder mit mehreren, die wir durchprobiert haben). Von BSSen oder Klarken oder auch palmer oder proco kenne ich das halt z.b. nicht. Was jetzt aber nicht der endgültige Beweis dafür sein muss, dass die Monacors nix taugen, mag sein, dass ich in diesem einen speziellen Fall auch mit einer anderen DI-Box Probleme bekommen hätte.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • andi.h
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    617
    • 12. Juni 2004 um 16:39
    • #28

    PA-Peter:
    Wo gibt's denn DI-Boxen und Line-Übertrager mit Lundahl-Trafos drin? Was kostet sowas?
    Ich hab jetzt nur was bei "Otztronics" (http://www.otz.com) gefunden, weiß aber nicht ob du die meinst...

  • DavidH
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    • 12. Juni 2004 um 23:10
    • #29

    also ich möchte dann zur eigentlichen Frage (Brummproblem) nochmal einen Tip aus eigener (leidiger) Erfahrung in die Runde werfen:

    Ich mutmaße mal, dass eine DI-Box möglicherweise Abhilfe schafft, jedoch auf eine ganz besondere Art. Worauf ich hinaus will ist folgendes:
    In anderem Zusammenhang wurde hier schon oft die Problematik des Brummens durch Potentialausgleich zwischen verschiedenen "Erden" angesprochen. Diese wird (zum Glück) durch die Ground Lift Funktion einer DI-Box behoben, was ich aber mal als "Nebenwirkung" bezeichnen möchte. Der eigentliche Trafo (und seine Qualität) spielt hierfür keine Rolle. Demzufolge tut es in vielen Fällen auch die konsequente(!) Trennung der "Erden".
    Man glaubt gar nicht, auf was für abwegen da doch wieder die Dimmer-Streuungen ins Signal kommen :twisted:

    P.S.: wenn das jetzt wissenschaftlich nicht ganz korrekt war, bitte nicht hauen, es sind ja nur Erfahrungswerte und keine Theoreme

    In diesem Sinne beste Grüße,
    David

    Phantomspeisung....
    das heißt NICHT, dass der Mischer nix zu essen bekommt

  • Campfire
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    1.356
    • 13. Juni 2004 um 09:59
    • #30

    @ Hmpf: ohne DI direkt in den Bassamp habt ihr sicherlich probiert oder? Nicht dass das Zerren irgendwo aus der FX-Kette kommt

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • stepu
    Profi
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    678
    • 13. Juni 2004 um 14:39
    • #31

    Und wie stehen die Palmer-Produkte klang- bzw. messtechnisch?
    Es gibt da ja auch div. Lineübertrager im Programm,
    z.B. die Palmer PLI-02.

    (siehe http://www.netzmarkt.de/thomann/artikel-163407.html)


    mfg stepu

    Ey Digger, ich bin Plugger, nich Rigger!

  • HMPF
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    618
    • 13. Juni 2004 um 17:04
    • #32

    ja, das Zerren kam natürlich nicht von den Effekten.

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • PA-Peter
    Profi
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    • 14. Juni 2004 um 10:33
    • #33
    Zitat von "DavidH"

    also ich möchte dann zur eigentlichen Frage (Brummproblem) nochmal einen Tip aus eigener (leidiger) Erfahrung in die Runde werfen:

    Ich mutmaße mal, dass eine DI-Box möglicherweise Abhilfe schafft, jedoch auf eine ganz besondere Art. Worauf ich hinaus will ist folgendes:
    In anderem Zusammenhang wurde hier schon oft die Problematik des Brummens durch Potentialausgleich zwischen verschiedenen "Erden" angesprochen. Diese wird (zum Glück) durch die Ground Lift Funktion einer DI-Box behoben, was ich aber mal als "Nebenwirkung" bezeichnen möchte. Der eigentliche Trafo (und seine Qualität) spielt hierfür keine Rolle. Demzufolge tut es in vielen Fällen auch die konsequente(!) Trennung der "Erden".
    Man glaubt gar nicht, auf was für abwegen da doch wieder die Dimmer-Streuungen ins Signal kommen :twisted:

    P.S.: wenn das jetzt wissenschaftlich nicht ganz korrekt war, bitte nicht hauen, es sind ja nur Erfahrungswerte und keine Theoreme

    In diesem Sinne beste Grüße,
    David


    Hi,

    unrecht hast Du nicht, das ändert jedoch nicht daran, das die DI-Box hier fehl am Platze wäre!
    Wenn lediglich eine Potialtrennung sowie Symmetrierung gebraucht wird, sollte einfach der o.a. Weg gegangen werden (Line-Trafo ins Signal)!
    Der Groundlift gehört natürlich mit dazu...
    ...ist aber bei einer sauberen Verkabelung eigentlich nicht nötig ;)

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

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