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  5. Strom

FI-Schutzschalter mit Fehlerstromanzeige???

  • DJ Sawtooth
  • 19. Juni 2004 um 12:50
  • DJ Sawtooth
    Beiträge
    1.119
    • 19. Juni 2004 um 12:50
    • #1

    Hallo beisammen!

    Gibt es auf dem Markt einen 30ma FI-Schutzschalter, in dem eine kleine Anzeige integriert ist, wie hoch der momentane Fehlerstrom der Anlage ist?

    Bzw. gibts es für die Festinstallation ein FI-Messgerät, dass den Fehlerstrom misst?

    Das wäre insbesondere dann interessant, wenn Isolationsfehler etc. erst bei erwärmten Geräten auftreten, da da oft eine Messung mit einem Isolationsmessgerät nicht möglich ist.

    mfg

    tob

    Ich hasse Leute, die einen Satz beginnen und ihn nicht....

  • Lj_Gadena
    Beiträge
    579
    • 19. Juni 2004 um 13:07
    • #2

    Hallo. Also an Messgeräten das den Fehlerstrom messen kann kenn ich z.B. die Geräteserie von Pro-FI.

    siehe hier

    http://www.gmc-instruments.com/resources/p1/profi_c/db_d.pdf

    Habe einmal damit arbeiten müssen. Ist eigentlich recht einfach und übersichtlich.

    Mfg

    !!! Es werde Licht !!!

  • Elektron
    Beiträge
    14
    • 19. Juni 2004 um 22:19
    • #3

    Hallo,

    mit so einem FI-Messgerät kann nur ermittelt werden ab welchem Fehlerstrom der RCD auslöst. Die VDE Vorschrift läßt allerdings auch schon ein Auslösen ab 50% des Nennfehlerstroms zu. Also ein 30mA RCD darf auch schon bei 15 mA auslösen.

    Einen RCD mit einer Anzeige des aktuellen Fehlerstrom kenne ich nicht. Allerdings gibt es was Ähnliches es sind Differenstromüberwachungsgeräte die eine Anzeige in Prozent haben. Allerdings benötigen diese Geräte eine Hilfesspannung. Eine gute Hersteller von solchen Geräten ist die Fa. Bender

    siehe hier:

    http://www.bender-de.com/www/products/products.asp?c_id=8&parent=3&lng=1031


    Gruß Elektron

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 20. Juni 2004 um 01:40
    • #4

    rein theoretisch dürfte dies ja gehn, indem du einfach ein ampermeter in die erde hängst.
    allerdings bin ich mir ziehmlich sicher das dies dann NICHT normgerecht ist, da meines wissens nach im PE-leiter keine technischen geräte eingebaut sein dürfen, die könnten ja ausfallen und dadurch den PE unterbrechen.
    es könnte evlt über eine indirekte messung gehen, bei der du misst welche spannung an einem widerstand abfällt. aber dies ist ein haufen bastelarbeit mit gefährlichen spannungen und strömen!!!!!
    auf KEINEN fall selbst machen, sondern von einer FACHKRAFT. ich weiß nicht wie so eine schaltung auszusehen hat (und ob dies überhaupt geht) und selbst wenn würd ich dies nicht hier schreiben, hernach bauts doch jemand nach und es geht etwas schief.

    man kann es nicht oft genug sagen:
    ARBEITEN AM 230V NETZ, UND VOR ALLEM WENN DIESE TEILE DANN IM ÖFFENTLICHEN BEREICH EINGESETZT WERDEN, NUR VON FACHKRÄFTEN DURCHFÜHREN LASSEN.

    die fachkraft hat das entsprechende equipment, wissen und erfahrung, um diese arbeiten fachgerecht durchführen und testen zu können.

    ok, ich hoffe des was ich dir jetz verzählt habe, ist nicht vollständig falsch und ich konnte dir zumindest etwas helfen, aber eine fachkraft wird dann bescheid wissen!

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • DJ Sawtooth
    Beiträge
    1.119
    • 20. Juni 2004 um 01:47
    • #5

    Hallo! Die Möglichkeit mit dem Strommessgerät im Schutzleiter ist mir auch schon durch den kopf geschossen...

    Es würde ja schon reichen, wenn man das ganze nur kurz zur Überprüfung einer Anlage messen könnte.

    Ein Festinstalliertes Gerät wär natürlich am elegantesten...

    Aber mal schauen, irgendwas geht sicher...

    PS: Bin Elektrofachkraft :D

    An euch alle auf alle Fälle ein grosses Dankeschön für die zahlreichen Antworten!!!


    mfg

    tob

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  • ADMIN
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    • 20. Juni 2004 um 17:21
    • #6
    Zitat von "da_user"

    rein theoretisch dürfte dies ja gehn, indem du einfach ein ampermeter in die erde hängst.

    Das geht nicht mal rein theoretisch, weil der Strom ja gar nicht über den Schutzleiter zurück muss, der kann noch viele andere Wege nehmen...

    Deshalb misst der FI ja auch nicht den Strom im Schutzleiter, sondern den aller Phase und des Nulleiters.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • DJ Sawtooth
    Beiträge
    1.119
    • 20. Juni 2004 um 18:02
    • #7

    Auch wieder richtig... (nur wieder einen Schritt gedacht...) :cry:

    mfg

    tob

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  • ThomasLe
    Beiträge
    12
    • 20. Juni 2004 um 18:18
    • #8

    Nimm ein Zangenamperemeter und messe alle Leitungen die durch den FI gehen gleichzeitig L1 L2 L3 N aber nicht PE dann kannst du den fehlerstom ablesen

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 22. Juni 2004 um 18:44
    • #9

    Zeig mir mal ein Zangenamperemeter, dass zuverlässig 30mA misst.
    Was meint ihr denn, warum so ein RCD so teuer ist?
    Das ist ein Präzisionsinstrument.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Elektron
    Beiträge
    14
    • 22. Juni 2004 um 20:21
    • #10

    Es gibt dafür spezielle Stromzangen.
    Die nennen sich Leckstromzange.

    Ist im Prinzip nichts anderes wie ein RCD nur dass anstatt eine Auslösung erfolgt der Differenzstrom im Display angezeigt wird.

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 22. Juni 2004 um 22:18
    • #11

    Spezielle Zangen haben immer spezielle Preise.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

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