Hallo Leute,
ich benutze normalerweise ew565 Funken und lebe eigentlich ganz glücklich damit. Jetzt habe ich ew500 Lavalier Kugeln dazugekauft und wundere mich über den doch sehr schlanken Sound :wink:
Hat jemand Tips wie ich das ohne ein Flötenkonzert über die Bühne bringe ?
tips gesucht für lavaliermicros
-
Anonymous -
14. Oktober 2002 um 23:39
-
-
Für welchen Einsatzzweck?
Wie viele solche Systeme auf der Bühne?
Was steht am FOH/Monitor zur Verfügung?
-
Danke für die schnelle Reaktion :smile:
Ich möchte mit den Lavaliermicros "flüchtige" Redner einfangen, Referenten mehr bewegungsfreiheit geben und auch "Zauberern" die Hände freihalten.
Am Start habe ich ein Set mit ew500 Empfängern + entsprechenden abgesetzten Antennen. Es stehen DN360 (im Insert), dbx166, dbx160a, und ein dn60 im Rack. Die Speaker variieren zwischen Syrincs mm12 und mm15 + entsp. Sub.
Im konkreten Fall war es ein Saal mit Spiegeln an den Wänden
.....
Die Lavalier hab ich an den Krawatten der Referenten mittig ca 8cm unterhalb des Knotens angebracht. Das Ganze klang für meine Ohren alles etwas dünn. Bei den 565 bin ich einen vollen runden klaren Sound gewohnt, aber irgendwie klappte es diesmal nicht den Sound fett zu machen. -
anstecker klingen immer dünn...
es ist ein spiel von mikroempfindlichkeit und feedbackempfindlichkeit....mit den günstigen serien aller hersteller sind die angebote eh dünn ... es gibt von sennheiser auch empfindlichere kapseln die sind aber fast so teuer wie dein ganzes HF-Set...
wenn möglich nimm einfach headsets...
das spielt gut und mit druck...gruss
Skelly
-
lavalier-mic´s sind halt für den einsatz in beschallungsanlagen nicht geeignet, weil du vom sprecher keinen ausreichend hohen pegel am mikro bekommst... wenn ein redner sein mikro vor den bauch hält, klappt´s ja auch nicht mehr, gell?
wenn´s denn trotzdem sein muss versuch´s mal mit nieren, die funktionieren im zusammenspiel mit beschallungsanlagen deutlich besser. allerdings poppen die sennheiser nieren sehr gerne... ich persönlich mag für solche kritischen anwendungen am liebsten das WL184 von shure (hyperniere).
falls das auch nicht zu deiner zufriedenheit funktionieren sollte, musst du dir was anderes überlegen... headsets? -
Ich persönlich rate sowieso von Lavaliers mit Kugelcharakteristik ab. Wir benutzen "leider" das WL183 von Shure - eben eine Kugel. Da muss man sehr aufpassen wegen Feedbacks, vorallem wenn der Eingangspegel mal wieder schwach ist. Klangtechnisch gibts da eigentlich keine Probleme, es sei denn du musst irgendwelche Feedbackgegenmassnahmen benutzen (Bsp. Feedback-EQ). Dann hast du nämlich das Problem das es nicht koppelt, aber sich total besch***** anhört.
-
Als lavalier das einzig ware shure WL 184 niere klingt gut koppelt kaum
alles andere kann da ein packen.
immer ein gutes mic kaufen sondst wird das nix.
das WL 184 müsstest du auch ohne stecker daran bzw. mti 3,5mm klinke von shure bekommen.
oder aadapter buaen 4pol mini xlr auf klinke.
dann kannst du sie auch am shrue beltpacks oder im dryhire verwenden.
-
man bekommt von sennheiser auch bereitwillig auskunft, wenn man beabsichtigt das shure WL184 an deren sender anzupassen.
das finde ich sehr gut, daran sollten sich andere mal ein beispiel nehmen... -
Ganz wichtig ist bei Lavalliermikros die Position. Im Theater werden die meistens am Kopf getragen. Das wird natuerlich bei Sprechern schwierig. Versuche das mal Schritt fuer Schritt zu erklaeren wie ich die nutze. Kein algemeingueltiges rezept.
Ich fasse immer alle Mikros in einer Subgruppe zusammen auf welche ich dann einen EQ im Insert setze.
Das einzige was ich dann am Kanal mache ist ein Low Cut bei ca 250Hz sowie Compression in jeden Kanal. Wobei ich dort den Threshold sehr hoch setze und dann eine hoehere Rate nehme. Ich will also nur die Spitzen buegeln.
Zum Einstellen befestige ich ein Mikro an einem Stativ ( Tape oder so) und such mir dann die Koppelfrequenzen. Aber sehr vorsichtig um nicht zuviel rauszunehmem.
Das simuliert die Situation an der Jacke relativ gut.
Gut ist dann auch zu makieren wo der Redner sich bewegen darf und wo nicht. Man sollte dem Redner dann noch immer erklaeren zu sprechen als wenn er kein Mikro hat.
Dann muesste das schon klappen.
Wenn Du die Moeglichkeit hast das Mikro am Kopf anzubringen ist die am besten klingende Position auf der Stirn. Dort mit nem Streifen Pflaster befestigt mit nem leichten Winkel nach vorne damit kein Schweiss reinlaeuft.
Die lauteste Position am Kopf ist am Ohr in Richtung Mund oder an einer Brille..
Ach so ganz wichtig ist noch den Audioinput am Sender soweit runterzuregeln das die Compression im Sender nicht zu stark wird. Dei den Sennheisern ruhig -30db.
Hoffe das hilft nen bisschen>