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Rider-Vorwort

  • ivo
  • 22. Juli 2004 um 23:42
  • ivo
    Beiträge
    182
    • 22. Juli 2004 um 23:42
    • #1

    Moin zusammen.

    Aufgrund der Diskussion in den einschlägigenTreads habe ich mal im quick and dirty-style ein Vorwort zu einem Rider verfasst (teilweise geliehen von einem in diesem Forum durchdiskutiertem Rider).

    Schreib mal eure Meinungen dazu, was okay ist, was so garnicht geht etc.

    Wie gesagt, es ist ein ENTWURF!

    ---

    Dieser Rider, Version B, gilt für Veranstaltungen, bei denen der Monitorsound von einem getrennten Monitorpult aus gefahren wird. Für Veranstaltungen bei denen der Monitorsound vom FOH aus gefahren wird, gilt der Rider in der Version A. Eine aktuelle Version der Rider kann jederzeit unter URL heruntergeladen werden!

    Diese Bühnenanweisung ist untrennbarer Bestandteil des Gastspielvertrages von BAND. Wir wollen Ihnen mit dieser Bühnenanweisung keinesfalls unnötige Mehrarbeit aufbürden, vielmehr soll damit ein reibungsloser Verlauf des Gastspieles ermöglicht werden.
    Aus diesem Grund möchten wir Sie bitten, Probleme die Sie erkennen, mit uns so bald wie möglich zu besprechen. Bitte lesen Sie dieses Dokument sorgfältig durch und geben Sie es an ihr Sound- und Lichtpersonal weiter.
    Generell sind wir flexibel, wenn es um Equipment geht, wir benötigen jedoch eine gewisse Mindestausstattung. Falls von Ihrer Seite Änderungen an dem hier beschriebenen Setup notwendig sind, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Wir werden Ihnen jede von uns gebilligte Änderung schriftlich bestätigen.
    Sollten Sie ohne Rücksprache diese Bühnenanweisung jedoch nicht einhalten, so behält sich BAND vor, den Auftritt, auch noch am Auftrittstag, abzusagen. Die Gage ist in solch einem Fall voll zu zahlen. Ansprüche auf Aufwandsentschädigung, oder auf andere Kosten, eingeschlossen Vertragsstrafen, gegenüber BAND verfallen in solch einem Falle.
    Bitte unterschreiben Sie diese Bühnenanweisung auf jeder Seite unten rechts, und schicken Sie das unterschriebene Exemplar schnellstmöglich zurück!

    Kontaktadressen
    ->Beginn des eigentlichen Riders...
    ---

    Und jetzt zerreisst mich :)

    Gruesse
    Hendrik

  • ThomasA
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    1
    • 23. Juli 2004 um 06:36
    • #2

    Hi Hendrik!

    Hoert sich grundsaetzlich gut an, aber ich geb halt jetzt mal meinen Senf dazu:

    ::::::::
    1.
    ::::::::
    Den Ansatz mit "Rider A" und "Rider B" finde ich eigentlich nutzlos. Wenn man in der Liga spielt, wo ein separater Monitorplatz nicht jedesmal vorhanden ist (schon allein durch die kleinere Publikumsflaeche und dadurch geringere Entfernung zum FOH), dann gibt's grundsaetzlich nicht so viel an Technik zu verlangen, dass man das nicht in einem Rider unterbringen kann.

    In meinen Ridern mach ich das mit einer Klausel in der Art:

    "Wenn die FOH Position mehr als 15 Meter von der Buehne entfernt ist, muss ein separater Monitor Mischplatz mit kompetentem/r Techniker/in zur Verfuegung gestellt werden."

    Anschliessend kommen dann die Anforderungen an den Platz (sehr gering!), und was ich dann am FOH nicht mehr brauche (zB. nur 3 statt 7 Aux Wege, dann auch keine 31-band Graphik EQ an den Aux Outputs mehr, usw.)

    ::::::::
    2.
    ::::::::

    Meiner Meinung nach ist die Formulierung "Monitorsound fahren" zu umgangssprachlich fuer ein Vertragsdokument.

    Ich weiss ja auch nicht, wie man jetzt "sound" gut eindeutschen koennte, aber wenigstens das Wort "fahren" kann man doch mit etwas professioneller klingendem ersetzen.

    Mein (verbesserungswuerdiger) Vorschlag:
    ...Veranstaltungen, bei denen ein separater Mischplatz fuer den Buehnensound vorhanden ist. (oder benoetigt wird,...)

    ::::::::
    3.
    ::::::::

    Das Herunterladen des aktuellen Riders kann meiner Meinung nach nicht verlangt werden. Die Verantwortung dafuer, dass der Veranstalter den aktuellsten Rider bekommt liegt meines Erachtens bei der booking-Agentur/dem Kuenstler und dem Techniker. Ich als Veranstalter wuerde mich nicht darum scheren, was auf einer Homepage als aktuell angegeben wird. Fuer mich wuerde nur zaehlen, was ich von meinem Vertragspartner per Fax/Post geschickt bekomme.

    Allerdings: Wenn es moeglich ist, einen ge-updateden Rider immer online zur Verfuegung zu haben hat das natuerlich den Vorteil, dass engagierte PA-Verleiher diesen mit der Version vergleichen koennen, die sie in Haenden halten und damit moegliche Aenderungen gleich erkennen. Trotzdem - das hat mit dem Kuenstlervertrag dann nichts zu tun und erleichtert einfach nur hin und wieder die Kommunikation.

    ::::::::
    4.
    ::::::::

    Zum Ende des Vorworts: Ist das eine Buehnenanweisung, ein Rider, ein "Technical Rider" oder was auch immer. Uns als Techniker kanns ja wurscht sein, aber im Kuenstlervertrag muss halt stehen, was noch alles dazu gehoert und wenn wir jetzt verschiedene Bezeichnungen fuer den Technical Rider verwenden, wird das dann moeglicherweise anfechtbar. Also mein Vorschlag - grundsaetzlich "Technischer Rider" oder so verwenden, laesst keinen Freiraum fuer Interpretationen.
    (kann da ein Jurist aufklaeren? ADMIN?)

    ::::::::
    5.
    ::::::::

    "schnellstmoeglich" wuerde ich vermeiden. "Spaetestens 20 Werktage vor dem vereinbarten Auftrittsdatum" oder "gleichzeitig mit dem Kuenstlervertrag" waere meines Erachtens besser.

    ::::::::
    6.
    ::::::::

    Oli "monithor" hatte da eine sehr nette Formulierung in dem Rider des KUH threads. Ich weiss sie jetzt nicht mehr Wort fuer Wort, aber ungefaehr so:

    "Im Vorfeld sind wir flexibel und koennen ueber vieles diskutieren, aber am Tag der Veranstaltung wollen wir keine Ueberraschungen mehr erleben."

    Das fand ich sehr klar verstaendlich, auch fuer jeden Veranstalter. Solch eine Formulierung zu inkludieren faende ich besser, als das allgemeine "grundsaetzlich sind wir flexibel".

    _______________________________________

    Der Umgangston ist freundlich und doch sachlich, gut getroffen meiner Meinung nach.

    Jetzt bin ich gespannt, was die anderen hier sagen.

    lg, Thomas

    "Klappe zu Gehirn! Sonst kriegst du eins mit dem Wattestäbchen."
    H. J. Simpson

    Thomas Albenberger
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  • TomyN
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    • 23. Juli 2004 um 09:29
    • #3

    Ich find den Passus 'sind wir flexibel' sehr problematisch, denn er klingt für mich wie 'das ist halt mal ne Diskussionsgrundlage'.
    Irgendwie muss man halt sprachlich den Mittelweg zwischen 'arrogantes Arschloch' und 'wir spielen mit jedem Sch..' finden.
    Ich denke, es hängt auch davon ab, wie der Rider selbst aussieht, d.h. wie konkret die Forderungen sind. Ich denke, je konkreter die Forderungen, desto höher der Diskussionsbedarf.
    Ich hatte schon mal nen Veranstalter, der bei ner HipHop/Rock Band angerufen hat, ob die Drummikros wirkliche benötigt werden :-). War auch sonst ein schrecklicher Gig.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • ivo
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    • 23. Juli 2004 um 09:29
    • #4
    Zitat


    Den Ansatz mit "Rider A" und "Rider B" finde ich eigentlich nutzlos. Wenn man in der Liga spielt, wo ein separater Monitorplatz nicht jedesmal vorhanden ist (schon allein durch die kleinere Publikumsflaeche und dadurch geringere Entfernung zum FOH), dann gibt's grundsaetzlich nicht so viel an Technik zu verlangen, dass man das nicht in einem Rider unterbringen kann.

    In meinen Ridern mach ich das mit einer Klausel in der Art:

    "Wenn die FOH Position mehr als 15 Meter von der Buehne entfernt ist, muss ein separater Monitor Mischplatz mit kompetentem/r Techniker/in zur Verfuegung gestellt werden."

    Anschliessend kommen dann die Anforderungen an den Platz (sehr gering!), und was ich dann am FOH nicht mehr brauche (zB. nur 3 statt 7 Aux Wege, dann auch keine 31-band Graphik EQ an den Aux Outputs mehr, usw.)

    Fand das einfach etwas unpraktisch (wenn, dann aber X,Y so und nicht so plus....). Mache das bei allen Bands so die ich mische und zum Veranstalter wird der jeweils passende geschickt. Hmmm, Meinungen von anderen?

    Zitat


    Meiner Meinung nach ist die Formulierung "Monitorsound fahren" zu umgangssprachlich fuer ein Vertragsdokument.

    Ich weiss ja auch nicht, wie man jetzt "sound" gut eindeutschen koennte, aber wenigstens das Wort "fahren" kann man doch mit etwas professioneller klingendem ersetzen.

    Mein (verbesserungswuerdiger) Vorschlag:
    ...Veranstaltungen, bei denen ein separater Mischplatz fuer den Buehnensound vorhanden ist. (oder benoetigt wird,...)

    Gute Idee

    Zitat


    Das Herunterladen des aktuellen Riders kann meiner Meinung nach nicht verlangt werden. Die Verantwortung dafuer, dass der Veranstalter den aktuellsten Rider bekommt liegt meines Erachtens bei der booking-Agentur/dem Kuenstler und dem Techniker. Ich als Veranstalter wuerde mich nicht darum scheren, was auf einer Homepage als aktuell angegeben wird. Fuer mich wuerde nur zaehlen, was ich von meinem Vertragspartner per Fax/Post geschickt bekomme.

    Allerdings: Wenn es moeglich ist, einen ge-updateden Rider immer online zur Verfuegung zu haben hat das natuerlich den Vorteil, dass engagierte PA-Verleiher diesen mit der Version vergleichen koennen, die sie in Haenden halten und damit moegliche Aenderungen gleich erkennen. Trotzdem - das hat mit dem Kuenstlervertrag dann nichts zu tun und erleichtert einfach nur hin und wieder die Kommunikation.

    Dafuer war es ja auch nicht gedacht, sondern, wie Du schon sagst, zur Erleichterung der Kommunikation. Es gilt auch jeweils der zugeschickte, diese werden teilweise von mir auch den Vorraussetzungen angepasst, bzw der Musikeranzahl (das kann von Konzert zu Konzert stark variieren)

    Zitat


    Zum Ende des Vorworts: Ist das eine Buehnenanweisung, ein Rider, ein "Technical Rider" oder was auch immer. Uns als Techniker kanns ja wurscht sein, aber im Kuenstlervertrag muss halt stehen, was noch alles dazu gehoert und wenn wir jetzt verschiedene Bezeichnungen fuer den Technical Rider verwenden, wird das dann moeglicherweise anfechtbar. Also mein Vorschlag - grundsaetzlich "Technischer Rider" oder so verwenden, laesst keinen Freiraum fuer Interpretationen.
    (kann da ein Jurist aufklaeren? ADMIN?)

    Auch ne gute Idee. Jemand der weiterhelfen kann?

    Zitat


    "schnellstmoeglich" wuerde ich vermeiden. "Spaetestens 20 Werktage vor dem vereinbarten Auftrittsdatum" oder "gleichzeitig mit dem Kuenstlervertrag" waere meines Erachtens besser.

    Jawoll!


    Zitat


    Oli "monithor" hatte da eine sehr nette Formulierung in dem Rider des KUH threads. Ich weiss sie jetzt nicht mehr Wort fuer Wort, aber ungefaehr so:

    "Im Vorfeld sind wir flexibel und koennen ueber vieles diskutieren, aber am Tag der Veranstaltung wollen wir keine Ueberraschungen mehr erleben."

    Das fand ich sehr klar verstaendlich, auch fuer jeden Veranstalter. Solch eine Formulierung zu inkludieren faende ich besser, als das allgemeine "grundsaetzlich sind wir flexibel".

    Finde ich etwas zu krass. Ist zwar in der Liga durchaus ueblich, ich habe mich aber auch jedesmal gefreut, wenn ich einen "freundlicheren" (sorry Monithor ;) ) Rider in Haenden hatte und diesen bearbeiten musste.

    Gruesse
    Hendrik

  • ivo
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    • 23. Juli 2004 um 09:31
    • #5
    Zitat von "TomyN"

    Ich find den Passus 'sind wir flexibel' sehr problematisch, denn er klingt für mich wie 'das ist halt mal ne Diskussionsgrundlage'.
    Irgendwie muss man halt sprachlich den Mittelweg zwischen 'arrogantes Arschloch' und 'wir spielen mit jedem Sch..' finden.


    Genau da sehe ich im Moment auch ein Problem.
    Klar haengt das auch vom Rest des Riders ab, nur sollte ja schon am Anfang etwas klares formuliert werden...

  • TomyN
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    • 23. Juli 2004 um 09:37
    • #6

    ... wobei ich immer versuche, wirklich nur die Minimalfoderungen anzugeben, z.B. Mischpult mit mindestens xx Kanälen, 2 parametrischen Mitteneqs pro Kanal und mit 4 pre und 2 post Auxwegen, die gleichzeitig genutzt werden können.
    Dann bin ich aber auch ein arrogantes AL, denn drunter geht nix.

    Tomy

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  • Meyerlein
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    • 23. Juli 2004 um 09:40
    • #7

    ...Letztens auf der Showbühne...

    Klar ist uns allen hier der Begriff Rider vertraut. Allerdings ziehe ich den Begriff "Bühnenanweisung" vor: Hat nicht vor kurzem ein Vereinsmeyer ganz tapfer alles unterschrieben und gedacht, das sei alles das, was die Band mitbringt :mrgreen: und sich gewundert, warum die das alles in den Vertrag schreiben. Am Veranstaltungstag dann das große Erwachen! Wo ist denn die Gerätschaft??? Gut für unseren Verleihumsatz, weil wir dann ganz schnell dazu gerufen wurden :wink: - der veranstaltende Verein war ziemlich sauer. Nebenbei: Ein Jahr zuvor hat die Band zum gleichen Preis mit eigenem Equipment gespielt, das aber nur am Rande.

    Fazit: Fachsprache ist O.K. aber die Bands sollten sich in der Landesliga im klaren sein, daß auf der anderen Seite selten Konzertveranstalter, sondern die Kassenwarte des Sportvereins sitzen, die ungern uns Verleihern ungeplant die Scheine in den Hals werfen müssen.

    Gruss

    Meyerlein

  • ADMIN
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    • 23. Juli 2004 um 14:10
    • #8
    Zitat von "ThomasA"

    Zum Ende des Vorworts: Ist das eine Buehnenanweisung, ein Rider, ein "Technical Rider" oder was auch immer. Uns als Techniker kanns ja wurscht sein, aber im Kuenstlervertrag muss halt stehen, was noch alles dazu gehoert und wenn wir jetzt verschiedene Bezeichnungen fuer den Technical Rider verwenden, wird das dann moeglicherweise anfechtbar. Also mein Vorschlag - grundsaetzlich "Technischer Rider" oder so verwenden, laesst keinen Freiraum fuer Interpretationen.
    (kann da ein Jurist aufklaeren? ADMIN?)

    1.) Ich bin kein Jurist, sondern Dipl-Ing (FH) der Theater- und Veranstaltungstechnik

    2.) Entweder nur englisch oder nur deutsch, also entweder "technical rider" oder kurz "rider", oder "technische Bühnenanweisung".

    3.) Da es immer etwas problematisch ist, in einem Vertragswerk fremdsprachlich zu werden, würde ich folgende Überschrift und Erläuterung verwenden:

    Technische Bühnenanweisung

    In diesem Dokument werden die technischen Einrichtungen aufgeführt, die der Veranstalter für den Auftritt der Band xy zur Verfügung zu stellen hat.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

    Einmal editiert, zuletzt von ADMIN (24. Juli 2004 um 11:11)

  • TomyN
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    • 23. Juli 2004 um 15:06
    • #9
    Zitat von "ADMIN"

    Technische Bühnenanweisung

    In diesem Dokument werden die technischen Einrichtungen aufgeführt, die der Veranstaltung für den Auftritt der Band xy zur Verfügung zu stellen hat.

    :D

    Tomy

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  • CaptainChaos
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    • 23. Juli 2004 um 15:59
    • #10

    Am Rande: Einen Rider online zu stellen finde ich super.

    Freu mich jedesmal wenn ich den Namen einer Auftretenden Band bekomme und dann nachschauen kann was die braucht. Wie oft dauert es ansonsten zu lange bis die Komunikation Verleiher - Veranstalter - Agentur - Band funktioniert.

    Habe ich den Namen der Band kann ich schonmal nachsehen was man mitbringen und damit auch Anbieten muss.

    Gruss

    Gruss

    Holger Steppke

  • ADMIN
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    • 24. Juli 2004 um 11:12
    • #11
    Zitat von "CaptainChaos"

    Am Rande: Einen Rider online zu stellen finde ich super.

    Ich eigentlich auch.

    Aber: Rider sind auch Vertragsbestandteile, eine Webseite lässt sich jederzeit abändern....

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • Seven
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    • 24. Juli 2004 um 11:59
    • #12

    Unser Rider steht noch nicht auf der Website. Wird denke ich aber noch kommen, wenn er eine webtaugliche Version erreicht hat.
    Ansonsten geht unser Rider als Vertragsbestandteil an jeden Veranstalter, bei dem wir nicht unsere eigene Firma mit im Boot haben.

    gruß
    jan

  • Jeremy
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    • 24. Juli 2004 um 14:26
    • #13

    Im folgenden ein paar Auszüge aus einem Rider, den wir vor einem Jahr abgearbeitet haben:

    Zitat


    Wichtige Infos zu $BAND$-Konzerten!
    Aufgrund der Erfahrungen sehen wir uns leider gezwungen, diese "Ansagen" zu machen. Wir wünschen uns nichts mehr, als eine gute Zusammenarbeit und einen reibungslosen Ablauf.

    ... (technische Angaben zu Pulten, Mikrofonen, Sideracks. alles absolut im üblichen und problemlos realisierbaren Rahmen) ...

    ...

    Selbstverständlich passen wir uns auf Festivals den lokalen Gegebenheiten an, wünschen uns aber trotzdem den entsprechenden Support ...

    ...

    Wir möchten Euch bitten und anzurufen, falls Fragen auftauchen. Vorab Lösungen zu finden ist immer besser als vor Ort Ärger zu haben.

    Techniker-Kontakte:

    FOH: ...
    Mon: ...
    Stage: ...

    Aktuelle Rider und weitere Infos unter: www. ... . de

    Bitte bedenkt, dass wir während Konzerten bzw. auf Tour NICHT per Fax oder Email zu erreichen sind.

    Management Kontakt

    Sollten von uns kurzfristig niemand zu erreichen sein, so wendet Euch bitta ans Management, die entsprechenden Fragen werden dann an uns weitergeleitet!

    ...$KONTAKT-MANAGEMENT$ ...

    Alles anzeigen

    SO kann man es auch machen. Da wird genau beschrieben, was man vor Ort in welcher Form erledigt haben möchte, ohne gleich den dicken Maxe herauszukehren. Bei vielen Ridern habe ich manchmal das Gefühl, dass da vorsichtshalber "Sicherungen" eingebaut werden, dh. Bestimmungen, die der Veranstalter vor Ort einfach nicht 100%ig erfüllen kann. Wenn dann der Künstler bzw. seine Crew irgendwelchen Mist baut, kann man es ja immer noch darauf schieben, dass das alles nicht passiert wäre, wenn der Veranstalter den frischgepressten O-Saft vereinbarungsgemäß mit der Concorde aus Florida hätte einfliegen lassen.

    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

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