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Wieviel Strom kommt an ???

  • codesieben
  • 29. Juli 2004 um 23:33
  • codesieben
    Beiträge
    356
    • 29. Juli 2004 um 23:33
    • #1

    Moin leude,

    wir hatten letztes WE ne Veranstaltung am See und hatten da nen Stromaggregat... das Ding stand knappe 400m weg... war n ganz normales Aggregat mit 230V...

    wir hatten 4 gleiche trommeln a 100m, Querschnitt 3x1²mm...

    mich würde jetzt mal rein rechnerisch interessieren, wieviel strom da ankam...

    vielen Dank...

    mfg
    benny
    cu

    :::codesieben:::

    DUTY FREE ! ! !

  • Shinski
    Beiträge
    484
    • 29. Juli 2004 um 23:53
    • #2

    wieso hastes nich mal ausgemessen?

    Den Punkt das Handeln zu verpassen nennt ihr es sich die Dinge entwickeln lassen.

  • Commander-HP
    Beiträge
    1.004
    • 29. Juli 2004 um 23:57
    • #3
    Zitat von "codesieben"

    Moin leude,

    wir hatten letztes WE ne Veranstaltung am See und hatten da nen Stromaggregat... das Ding stand knappe 400m weg... war n ganz normales Aggregat mit 230V...

    wir hatten 4 gleiche trommeln a 100m, Querschnitt 3x1²mm...

    mich würde jetzt mal rein rechnerisch interessieren, wieviel strom da ankam...

    vielen Dank...

    mfg
    benny
    cu

    Alles anzeigen

    was hast du denn alles "drangehängt"?

  • Fischback
    Beiträge
    1.387
    • 29. Juli 2004 um 23:57
    • #4

    hey sry aber ihr seid ja scho bissle ??!!??!! oder?
    Also erstens würd ich mich um sowas im Vorfeld kümmern weil öhm wenn dir da ma schön die spannung auf 190 Volt doer so sinkt bei der Leitungslänge und dem Querschnitt mal gut drin dann is aber schicht im schacht mit deim Equip. Sowas macht man doch net

    Schreibfehler sind absicht und dienen der allgemeinen Brettunterhaltung

    mfg maTze

  • slayer
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    1.478
    • 30. Juli 2004 um 01:25
    • #5
    Zitat von "codesieben"


    wir hatten 4 gleiche trommeln a 100m, Querschnitt 3x1²mm...

    ...ihr nehmt bestimmt 0.22er als LS-Kabel. :evil:

    hauptsarre gitarre !

  • ADMIN
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    • 30. Juli 2004 um 10:15
    • #6
    Zitat von "codesieben"

    mich würde jetzt mal rein rechnerisch interessieren, wieviel strom da ankam...

    1.) Strom kommt so viel an, wie Du ziehst, maximal jedoch 16,1 A (Kurzschlussfall).

    Im Klartext: Du kannst die Leitung hinten kurzschließen, ohne dass Du sie wirklich überlastest (bei einem kleinen Aggi wird vielleicht noch etwas abschalten, ein 5 kW-Aggi dürfte relativ unbeeindruckt weiterlaufen...)

    2.) Der Leitungswiderstand beträgt

    Rl = l / (56 * A) = 800 m / 56 = 14,3 Ohm.

    Somit hast Du für jedes gezogene Ampere einen Spannungsabfall von 14,3 Volt. Wird beispielsweise 5 A gezogen, dann beträgt der Spannungsabfall gut 70 Volt.


    3.) http://www.pa-forum.de/buecher_elektro.html

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • David
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    37
    • 30. Juli 2004 um 10:43
    • #7
    Zitat

    wieso hastes nich mal ausgemessen?

    Kannst du nicht so einfach! Wenn keine Last dran hängt haste nen Leerlauffall, sprich du misst die Klemmenspannung des Aggregaten! Und mit Last hast du halt den kompletten Spannungsabfall.

    Einzigst möglicher, richtige Weg ist der vom Admin beschriebene.

    @Fishback
    bleib mal locker! Ihm ist sichernicht damit geholfen wenn du schreibst was du davon hälst! Scheinbar hat es funktioniert...

    Machen würd ich es trotzdem nicht.... bei der Länge? den Querschnitt? würd mich da glaube icht nicht mal mit 2,5² drantrauen...

    David

  • codesieben
    Beiträge
    356
    • 30. Juli 2004 um 16:01
    • #8

    Moin,

    sorry... muss mich korrigieren: Kable hatte nen querschnitt von 3x2²mm...

    danke Admin... damit kann ich jetzt was anfangen...

    @rest: mehr wollt ich gar nicht wissen, und ja, es ging einwandfrei...

    slayer: lach mich tot :mrgreen:

    also danke für eure Hilfe...

    wie krieg ich denn raus wieviel Ampere ich gezogen habe ???

    schönen tach noch...

    mfg
    benny
    cu

    :::codesieben:::

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  • ADMIN
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    • 30. Juli 2004 um 16:29
    • #9
    Zitat von "codesieben"

    wie krieg ich denn raus wieviel Ampere ich gezogen habe ???

    Normalerweise über die Leistungsaufnahme der Geräte.

    Aber was die bei Unterspannung ziehen?

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 30. Juli 2004 um 16:31
    • #10

    Diese müssten dann eigentlich mehr ziehen, denn

    P=U*I

    und das heißt ja dann so viel wie, desto weniger Spannung, desto mehr Stromstärke

    (The)Gecko GbR
    event | acoustics | media | studio
    An den Rampen 40-44
    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • Tyler
    Beiträge
    114
    • 30. Juli 2004 um 18:02
    • #11
    Zitat von "tom noise"

    Diese müssten dann eigentlich mehr ziehen, denn

    P=U*I

    und das heißt ja dann so viel wie, desto weniger Spannung, desto mehr Stromstärke


    Moin,
    kleiner Rechenfehler. :)

    Halbiert sich zum Beispiel die anliegende Spannung an einem Gerät, so fliesst auch nur der halbe Strom. Die Leistung des Geräts reduziert sich dann auf ein Viertel.
    Die auf dem Gerät angegebene Leistung bezieht sich auf seine Nennspannung und ist kein konstanter Wert.

    Grüße
    Tyler

  • Sven M
    Profi
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    2.530
    • 30. Juli 2004 um 18:14
    • #12

    Hey Tyler, wer hat dir das denn erzählt? Das gilt vielleicht für einen ohmschen Widerstand, aber auf keinen Fall für Schaltnetzteile.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Tyler
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    114
    • 30. Juli 2004 um 18:25
    • #13

    Öh,
    ich glaube das war ein gewisser Herr Ohm. ;)

    Ich habe meiner Aussage die Formeln P= U*I und I= U/R zugrundegelegt.
    Von Schaltnetzteilen war ja nicht die Rede, oder hab ich da was übersehen?

    Grüße
    Tyler

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 30. Juli 2004 um 18:27
    • #14

    nun ist das imho schon richtig was ich gepostet habe. weil die geräte ja immer die selbe leistung abgeben wollen. also holen sie sich bei unterspannung mehr strom. soweit mein denkansatz.

    (The)Gecko GbR
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    90443 Nürnberg

    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 30. Juli 2004 um 21:05
    • #15

    Naja, schaltnetzteile sind heutzutage in vielen Geräten drin, in fast jedem Fernseher...Auch gibt es schaltnetzteilendstufen die immer beliebter werden.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • ADMIN
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    1
    • 30. Juli 2004 um 22:42
    • #16

    Neben Schaltnetzteilen gibt es auch noch Kaltleiter (Glühlampen...), deren Widerstand ist auch nicht über die Spannung konstant.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 31. Juli 2004 um 14:02
    • #17
    Zitat

    1.) Strom kommt so viel an, wie Du ziehst, maximal jedoch 16,1 A (Kurzschlussfall).

    Im Klartext: Du kannst die Leitung hinten kurzschließen, ohne dass Du sie wirklich überlastest (bei einem kleinen Aggi wird vielleicht noch etwas abschalten, ein 5 kW-Aggi dürfte relativ unbeeindruckt weiterlaufen...)


    Bei 3x 1mm² ist die Leitung dann aber schon stark überlastet.
    Das Kabel dürfte nachher recht warm gewesen sein. Es ist möglicherweise schon beschädigt. Besonders billige Steckvrbinder (die wir hier nicht mitgerechnet haben) werden sehr heiss und wahrscheinlich beschädigt.
    3x2mm² gibt es nicht! Es würde auch nicht reichen.

    Man sollte immer erst die maximale Kabellänge ausrechnen und dann einen entsprechenden Querschnitt wählen, um den maximalen Strom (nach Absicherung) auch übertragen zu können. Es zählt nicht das, was du wirklich "ziehst", sondern allein die Vorsicherung.
    Ansonsten können diverse Geräte ebenfalls kaputtgehen. Wenn nicht sofort, so verkürzt sich doch die Zuverlässigkeit und die Lebensdauer.

    Das Kabel darf ohnehin nicht dünner als 1,5mm² sein.

    Bei Geräten allgemein erhöht sich die aufgenommene Leistung überproportional, da auch der Wirkungsgrad sinkt.
    Mal ganz abgesehen davon, dass solche Sachen wie z.B. Kühlschränke oder andere Motoren mit so geringer Spannung gar nicht erst anlaufen und dann durchbrennen oder hoffentlich vorher wegen Überlast abschalten.

    edit: Es heisst Spannungsfall, nicht Spannungsabfall

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

    Einmal editiert, zuletzt von cyberlight (31. Juli 2004 um 14:20)

  • HKL
    Beiträge
    379
    • 31. Juli 2004 um 14:19
    • #18

    Hi, das werden wir wohl nie mehr herausfinden.
    Die Berechnung des Querschnittes und des Spannungsverlustes bei Einphasenwechselstrom induktiv oder kapazitiv belastet:
    dU = 2*L*P/K*A*U => dU = 2*L*I*cosfi /K*A => I = dU*K*A/2*L* cosfi

    dU = Spannungsunterschied in V
    A = Leiterquerschnitt in qmm
    K= Elektrische Leitfähigkeit in m/Ohm *qmm
    L= einfache Leiterlänge in m
    cosfi, P und I ist klar.

    Und genau hier liegt der Hund begraben, der cosfi der dort vorgeherrscht hat lässt sich kaum
    nachvollziehen und ausserdem ändert er sich auch je nach Belastung gravierend.
    Sowas kann man leider nur messen. Am Besten mit einer Stromzange die auch Oberwellentechnisch
    keine Probleme bereitet.

    Grüsse Holger

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