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endstufen einstellung

  • tesa
  • 2. August 2004 um 21:59
  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 5. August 2004 um 13:02
    • #21
    Zitat von "TWOsider"


    Bei 2^24=16,7 Mio. ist der kleinste Spannungsunterschied, den der Wandler erkennt 19,52V / 16,7 Mio. = 0,00000116V

    a) nicht ganz richtig, da die Wandler intern mit max. +10dBu arbeiten. Da fehlen uns dann nochmal 12dB. Damit sind 0dBFS dann leider nur +-2,44V.
    Ergibt sich also als kleinstes Inkrement 4,88/16,7 Mio, = 2,9*10^-7
    b) Besitzt Du Equipment, dass 0,00000029V mit Präzision messen kann (also eigentlich noch eine Kommastelle dazu) ? Ich vermute mal, daß Umgebungsfelder, Stromversorgung oder ähnliches dann doch diesen "kleinen" Spannungsunterschied, den der Wandler da auflösen soll, eher relativieren. Es stehen uns also beim 24-Bit-Wandler eher mal 14-16 echte und weitere 8 gelogene Bits zur Verfügung.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • TWOsider
    Beiträge
    83
    • 5. August 2004 um 23:46
    • #22

    War ja nur ein Rechenspiel und ich hätte hier und da evtl. noch das Wort "theoretisch" ergänzen sollen ;-). Es ging mir nur darum, dass bei kleinen Pegeln nicht die Wandlergenauigkeit, sondern viel eher der SNR zum Problem wird.

    Faderfreaks Veranstaltungstechnik GbR

  • tufkafp
    Beiträge
    86
    • 13. März 2008 um 13:02
    • #23

    Hallo zusammen,

    das Thema ist zwar schon etwas älter, trotzdem muss ich es nochmal aufwärmen.
    Es geht um das besagte Thema, bisher hatte ich meine Endstufen nie voll ausgefahren (in dem glauben, somit die Endstufen zu entlasten), gestern habe ich jeodhc mit einem ziemlich erfahrenen Tontechniker gesprochen, der mir empfohlen hat, die Endstufen immer voll aufzudrehen und weniger Output durch das Pult zu geben.

    Ich habe das The Box TA Power Bundle: http://www.thomann.de/de/the_box_ta_power_bundle.htm

    Controller oder Limiter haben diese nicht!
    Wie sieht eure Empfehlung aus.

    Zurzeit habe ich zum größten Teil Geburtstagsfeiern mit 100 Leuten, bei denen ich aber immer dabei bin. trotzdem besteht immer die Gefahr, dass irgendwelche besoffenen leute ans Pult gehen. Das ist natürlich problematisch, wenn die Endstufen komplett offen sind.
    Was ist besser, mehr Output am Mischpult oder die Endstufen komplett auf und am Mischpult weniger?

    Vielen Dank schonmal!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 13. März 2008 um 13:24
    • #24
    Zitat von "Florian Platt"

    Controller oder Limiter haben diese nicht!
    Wie sieht eure Empfehlung aus.


    1. Immer in Griffweite vom Pult bleiben :D
    2. Auf eine andere - professionellere - Lösung mit Controller sparen :wink:

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 13. März 2008 um 14:51
    • #25
    Zitat von "Florian Platt"


    Was ist besser, mehr Output am Mischpult oder die Endstufen komplett auf und am Mischpult weniger?

    Verstärken am Beginn der Signalkette, absenken am Ende.
    Unnötigerweise aufgedrehte Endstufen verstärken Nebengeräusche.

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 13. März 2008 um 15:02
    • #26
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Verstärken am Beginn der Signalkette, absenken am Ende.
    Unnötigerweise aufgedrehte Endstufen verstärken Nebengeräusche.


    Alles richtig, solange erfahrene Leute die Geräte bedienen ... und im Tonstudio sicher die Regel.

    Im Verleihgeschäft mit potentiell unerfahrenen oder verantwortungslosen Technikern sind andere Wege, bei denen nichts mehr aufgedreht werden kann, zu vertreten.

  • tufkafp
    Beiträge
    86
    • 14. März 2008 um 17:25
    • #27
    Zitat von "Mechwerkandi"

    Verstärken am Beginn der Signalkette, absenken am Ende.
    Unnötigerweise aufgedrehte Endstufen verstärken Nebengeräusche.

    Wie kommt es, dass bei dem Thema die Meinungen so auseinander gehen. Es muss doch eine Einstellung geben, bei der man sagen kann, dass die Vorteile überwiegen. Oder ist das einfach von Techniker zu Techniker verschieden?

    In einen Controller muss ich schnellstmöglich investieren, aber bis dahin will ich eben so sicher wie möglich fahren!

    Und wie sieht das mit der Belastung aus? Ist sie höher/niedriger wenn ich die Endtsufen weniger aufdrehe und mehr Output am Mischpult gebe?

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
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    7.712
    • 14. März 2008 um 19:19
    • #28

    Bei gleicher Lautstärke ist die Belastung gleich.

    Bei einer Tekkno-Krawall Veranstaltung ist es auch müssig, sich überhaupt über die Position von irgendwelchen Reglern Gedanken zu machen...

    Drehe ich die Endstufen voll auf, obwohl es nicht nötig ist, verstärke ich alles maximal.
    Und damit auch jedes Störgeräusch, jedes Kabelrauschen, alles.

    Wichtig ist:
    Vorneweg verstärken, damit's aus dem Rauschen gut 'raus ist. Das Pult liefert mit ausreichend headroom an den Amp, und an dem wird die Lautstärke in Summa eingestellt.
    Bei aktiver Trennung sieht das sinngemäss genauso aus, nur das da mehr Verhältnismässigkeiten zu beachten sind.

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