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Überfahrbarkeit von Kabeln z.B. H07RN-F?

  • Matthias M.
  • 3. August 2004 um 10:28
  • Matthias M.
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    • 3. August 2004 um 10:28
    • #1

    Hallo,

    auch wenn man anstreben sollte, Kabel so zu verlegen, dass sie nicht im Verkehrsbereich liegen oder sie dementsprechend zu schützen, würde es mich mal interessieren, in wie weit Kabel "offiziell" überfahren werden dürfen/können, ohne Schaden zu nehmen.

    "Meine kleine Party" (eine private Feier) steht nämlich am Samstag wieder bevor und die Hauptstromzuleitung auf die Wiese, den Ort des Feierns, geht über ein H07RN-F 5G4 32A Kabel. Auch wenn ich versuche, es am Rand entlang zu legen und im Hauptzufahrtsbereich einen kleinen Schlitz zur Querung zu machen, wird's doch einigen Überfahrten ausgesetzt sein. Der Boden wird zu hart sein, als dass es sich eindrücken könnte.

    Wie sieht das aus? Dürfen Kabel überfahren werden? Immerhin wird H07RN-F als "für Baustellen geeignet" eingestuft.

    Matthias

  • PMN-Concepts
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    • 3. August 2004 um 11:03
    • #2

    hmm.... ich habe schon mal ein Titanex 5G4 auf nem Fest verloren weil das ca. 50-60 Autos drüber gefahren sind. Verwende seit dem immer Kabelbrücken. Kannste dir theoretisch auch aus 2 angeschrägten Brettern selber bauen.
    So über die Straße legen würde ich's jedenfalls nicht!

  • Matthias M.
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    • 3. August 2004 um 12:39
    • #3

    mmh ... hab' ich mir auch gedacht, dass das nicht sooo gut für'n Kabel sein kann, wenn es nicht gerade ne Stahlummantelung hat.

    Wir feiern auf einer großen Wiese (eine Pferdekoppel von uns) und die eine Hälfte ist praktisch Parkplatz und die zweite Party-Location. Die Hauptzufahrt kreuze ich mit dem Kabel, aber da werde ich einen Schlitz in den Boden machen und darauf achten, dass keine Steine drin sind, oder sogar Sand drüber kippen. Eine befestigte Straße muss ich nicht kreuzen. Ich muss nur auf der Wiese darauf achten, dass das Kabel nicht irgendwo verkäuft, wo ggf. Autos fahren oder wenden. Während der Aufbauphase wird halt schon mal das eine oder andere drüber fahren, aber das sollte es aushalten.

    Danke
    Matthias

  • buzz
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    • 3. August 2004 um 14:12
    • #4

    Hi Matthias,

    nur mal interessehalber:

    Wie lang ist denn die Leitung insgesamt?
    Wie hoch ist der Speisepunkt (Steckdose) abgesichert?
    Wieviel wollt Ihr dranhängen?

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

    Hier geht's weiter...

  • Matthias M.
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    • 3. August 2004 um 17:32
    • #5

    tja, ich weiß schon, worauf du hinaus willst.

    Leitungslänge 140 m

    Ich greife von einer 32A-CEE-Dose ab. Absicherung muss ich nachschauen. Gibt's ne 32A-Sicherung?? Könnte aber auch mit 25 A abgesichert sein.

    Ton:
    - Amp 2050 W
    - Mischpult
    - CD-Player
    - Laptop

    Licht:
    - 1 gr. Nebelmaschine
    - 1 Strobo, Leistung weiß ich im Moment nicht, aber er ist groß. 1500 W?
    - 8 Par 56 -> max 8 x 300 W = 2400 W
    - 2 bis 3 Effekte a ca. 300 W

    Sonstiges:
    - 2 Kühltruhen
    - 1 Zapfanlage
    - allgemeines Licht ca. 800 - 1000 W

    Ich will Ton, Licht und Sontiges auf die 3 Phasen verteilen. Die Par's laufen ja mit Steuerung, ich denke, das werden nie mehr als 1200 W auf einmal, oder? Strobo mach ich normalerweise ohne anderes Licht, aber kann auch mal zusammen laufen. Also werd ich - meine ich - 3500 W Licht nicht überschreiten. Spannungsabfall wurde mir irgendwann schon mal ausgerechnet, aber ich weiß es nicht mehr. Kann ja net so ne schwierige Formel sein, muss ich mal nachschauen ... oder es sagt mir sie jetzt jemand ;)

    Matthias

  • PMN-Concepts
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    • 3. August 2004 um 17:58
    • #6

    *imKopfÜberschlag*

    Wenn du das 5G4 hast und die Speisung auch entsprechend verkabelt ist (Unterverteilung-Sicherung-Dose) dann müsste das im grünen Bereich liegen. Haber selbst schon kritischeres angestellt...

    Kupfer 4mm² Litze hat laut Tabellenbuch bei 20°C 4,95 Ohm pro km

    gehen wir mal von 3 kw Belastung pro Phase aus:

    I=P/U --> 3000/230=13,04A
    U=R*I --> 4,95*0,14*13,04=9,04 Volt.

    Pro Phase kommen also noch gut 220 Volt an, sollte also ausreichen!
    Ziehste noch etwas an Übergängen für z.B. Verbinder ab, dann biste vielleicht bei 215-220. Kommt auch noch hin!

    So, lieber Elektrofachkräfte... habe ich hier Scheiß erzählt oder passt das so weit???

  • TomyN
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    • 3. August 2004 um 18:02
    • #7

    Past fast, aber der Strom muss ja auch zurück....

    also sozusagen den Spannungsabfall mal 2,

    dann wird es schon eng.

    Tomy

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  • Sven H
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    • 3. August 2004 um 19:28
    • #8

    Ohne Kabelbrücken gehts nicht, ohne das das Kabel schaden nimmt.

    was du nehmen kannst:

    Yellow Jackets oder Adam Hall Defender

    sowas gibts bei dem PA-Verleiher deines Vertrauens zum mieten. Ich habe von 1-2 Niederrheinischen Firmen auch schon selbstbau Konstruckte aus Holz gesehen. Eine einfache Kabelmatte wird nicht reichen, besser wäre da ein altes Förderband vom Bergbau Betrieb deiner Wahl :))

    Gruß Sven

  • PMN-Concepts
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    • 3. August 2004 um 20:50
    • #9

    Selbstbau ist okay, mit 20 Minuten Arbeit und 15 Euro Material aus dem Baumarkt biste dabei. Klar, dass die Holzteile sperrig und nicht so langlebig sind wie "echte" Brücken, aber wenn du sie eh nur 1x pro Sommer nutzt sollte das ja wohl ausreichen!!! Außerdem wirste beim Verleiher wohl auch zwischen 10 und 20 Euronen pro Stück investieren müssen.
    Ne Brücke sollte es dir aber wert sein, ein neues 5G4 kostet "unauffällig" mehr *ggg*

  • AMLB
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    • 4. August 2004 um 01:48
    • #10

    Halte mal Augen und Ohren nach altem Förderband auf. Wird oft kostenlos abgegeben, da Entsorgung sehr teuer.

    Modenschauen, Industrie, Event + Gala

  • Sokke
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    • 4. August 2004 um 09:35
    • #11

    Besteht nicht, abgesehen davon dass das Kabel schaden nimmt, das Risiko dass sich das Kabel um die Achse eines Fahrzeugs wickeln und dort weiteren Schaden verursachen kann? Ich meine, sowas in der Art mal gehört zu haben. Gerade bei leichteren Kabeln kann ich mir das auch gut vorstellen, wenn da so ein besengter Halbstarker im getuneten Polo drüberheizt...

    [Hier die Signatur einfügen]

  • PA-Peter
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    • 4. August 2004 um 10:20
    • #12

    Eher der Typ mit der Kehrmaschine...
    ...der reisst dann auch noch gleich die komplette Buchse mitsamt Schalttafelwand aus dem Energieversorger-Häuschen (so geschehen auf der NATURE ONE 2000 oder 2001)!!!

    PA-Peter
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  • PA-Peter
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    • 4. August 2004 um 10:21
    • #13

    Achso: das war ein 125er Kabel mit 5x35mm²
    ...frag mich bis heute, wie der Depp das hinbekommen hat :shock: :?: :?

    PA-Peter
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  • Ecto_Erwin
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    • 4. August 2004 um 12:00
    • #14

    Peter ... das ist ja schön, gibts davon Fotos?? :)

    Also meines Wissens nach, haben wir mal in der HTL gelernt (für die die es nicht wissen: Technische Lehranstalt für Elektrotechnik mit Matura/Abitur in AUT!), sollte das schon klappen, mein jetzt im Bezug auf Leistung!
    Hab auch schon schlimmeres gesehen!

    Kabelbrücken sind auf jedenfall zu empfehlen!
    Reichen aber auch links und rechts von Kable normale Holzlatten!

    Ciao

    ROCKSTAGE light&sound productions
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    E-Mail: erwin.hofer@rockstage.at
    Tel: +43 650 20 03 106

  • PA-Peter
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    • 4. August 2004 um 13:31
    • #15

    Nee, leider keine Bilder (zu der Zeit hatte ich noch keine Digicam oder gar Handy mit eigebauter Digicam)... :cry:

    PA-Peter
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  • Matthias M.
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    • 4. August 2004 um 13:53
    • #16

    PMN-Concepts: Danke für die Info

    TomyN: Is mir ja egal, wenn die Spannung auf dem Rückweg nochmal abfällt und dann beim Wiedereintreffen an der Steckdose zu niedrig ist. Hauptsache, sie reicht auf der Wiese *lol*

    PA-Peter: In welcher Phase des events war das? War dann nicht erstmal ne Weile Stille angesagt? Oder war das die Versorgungsleitung von ner Pommes Bude? *g*

    @Alle: Danke. Kabelbrücke in allen Ehren, aber ich werde es so machen, wie ich bereits sagte (hat's jemand gelesen?): Ich nehme eine Spitzhacke, mache quer über die Zufahrt - etwas 4 m breit - einen kleinen Schlitz, achte auf Steinfreiheit und lege das Kabel rein. Das Ganze sande ich dann ab :) Aber vielleicht kann ich diese Arbeit auch delegieren

    Letztes Jahr hatte ich einen Schaden wg. einem "Nullwackler" und Nullpunktsverschiebung. Ich schrieb hier bereits einen Beitrag dazu, vielleicht erinnert sich jemand. Bin diesbzgl. ein kleines bisschen nervös, da ich keinen Fehler fand :?

    Wir werden sehen, das Wetter wird gut, alle sind hochmotiviert und mit erstmals eigener und hochwertiger PA freue ich mich super auf die Fete :) Und noch ca. 3 h bis zum eventbedingten Urlaub

    Matthias

  • PA-Peter
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    • 4. August 2004 um 14:30
    • #17

    Das war Samstags gegen Mittags (nur wir Tecs auf dem Gelände)...
    ...die Jungs von der Elektrofirma hatten schon zu kämpfen, bis 18.oo Uhr ne neue Strecke zu legen ;)
    Und es war so brüllend heiss...

    PA-Peter
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  • Matthias M.
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    • 4. August 2004 um 16:38
    • #18

    Oooh jaa, Auf- und Abbau in gnadenloser Hitze .. auch wenn ich nur Amateur bin, kenn ich das nur zu gut.

    Aber zum Glück ist mein kleines event am Samstag nicht weit von uns zu Hause weg und da haben wir so nen kleinen 4 m Pool :) Und wenn einem da bald die Birne vor Hitze platzt, kann man sie dort mal schnell wieder abkühlen *g*

  • TomyN
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    • 4. August 2004 um 16:43
    • #19

    Na dann, viel Spass.

    Und nicht vergessen, nachher den Spannungsabfall ordnungsgemäss entsorgen.
    Ich wünsch Dir, dass die Null immer bleibt :)

    Tomy

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  • Stephan Graeske
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    • 8. August 2004 um 00:03
    • #20

    " TomyN: Is mir ja egal, wenn die Spannung auf dem Rückweg nochmal abfällt und dann beim Wiedereintreffen an der Steckdose zu niedrig ist. Hauptsache, sie reicht auf der Wiese *lol* "

    ??? Also die Steckdose hat kein Problem. Denn der Spannungsabfall des Rückweges wird auch bei Dir auf der Wiese fehlen :) Sorry, ist aber so.

    Wie wäre es denn, für 32A einfach 5G6 zu nutzen? Ist für die Last eh angemessen und der Spannungsabfall wäre kleiner.


    [/quote]

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