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Revolution im Beschallungssektor!

  • audiodesigner
  • 12. September 2004 um 12:41
  • Mechwerkandi
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    • 17. März 2008 um 08:40
    • #221
    Zitat von "Jack"


    Fakt ist aber, dass sie genau wissen, was sie tun.

    Das ist wohl wahr, und zwar in jeder Beziehung.

    Bei vielen ist Bose an sich weitgehend vorbesetzt, und weil die Wahrnehmung der Vorstellung folgt, ist der Eindruck vorhersehbar.

  • tufkajck
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    • 17. März 2008 um 09:10
    • #222

    Na aber einige hier sind wohl im Stande, sich eine objektive Meinung zu bilden. Die Erzeugung von Schallwellen aus einem definierten Signal geht leider auf viele verschiedene Weisen. Keine ist ohne Kompromisse.

  • Mechwerkandi
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    • 17. März 2008 um 10:38
    • #223
    Zitat von "Jack"


    Na aber einige hier sind wohl im Stande, sich eine objektive Meinung zu bilden.

    Eine Meinung über einen Klangeindruck muss mangels technisch-physikalischer Definition immer subjektiv bleiben.
    Die subjektive Berichterstattung ist zwar manchmal die ehrlichere Variante, aber das ist eine andere Geschichte... :wink:

    Was mich an der technische Seite von den Ding eher stutzig gemacht hat, ist die hohe Leistungsaufnahme, angegeben mit max. 1,4 kW.
    Sicherlich sind die kleinen Pappen kein Wunder an Wirkungsgrad, aber wo geht das hin?

  • david69
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    • 17. März 2008 um 10:54
    • #224
    Zitat von "wora"

    bei den bose-stäbchen sind keine treiber nebeneinander montiert. die sind alle übereinander, ein klassischer zeilenlautsprecher


    Ob nun neben- oder untereinander... Wir meinen dasselbe.


    Zitat von "wora"

    ...interferenz gehört zum prinzip des zeilenlautsprechers.

    aber gerade bose hatte noch nie schmerzen damit, auch horizontal viele interferenzen zu erzeugen. sie erklärten das dann einfach zum "muss".
    so funktioniert marketing ;)


    Das klingt doch dann scheisse oder nich? Schon traurig wie leicht sich unsere Ohren befriedigen lassen...

    Zitat von "wora"

    zurück zum zeilenlautsprecher.

    das problem der entwickler:
    grössere membranen erzeugen mehr pegel.
    kleinere membranen ermöglichen die funktion zu höheren frequenzen hin


    Das heisst also dass z.B. 8cm-Breitbänder nur bis 4,3kHz koppeln, da drüber wirds leise...? Oder ließe sich das durch einen Anstieg der Treiber zum Hochton hin wieder rausholen?

    _________


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  • wora
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    • 17. März 2008 um 14:52
    • #225
    Zitat von "david69"


    Das klingt doch dann scheisse oder nich? Schon traurig wie leicht sich unsere Ohren befriedigen lassen...

    das kommt drauf an, wie weit man vom geschehniss entfernt ist und ob man sich bewegt. die diffuse schallabstrahlung war bose wichtiger als die dadurch unvermeidlichen interferenzerscheinungen.
    bose hat ja viele jahre lang erklärt, das die diffuse schallabstrahlung die einzig wahre möglichkeit ist, um räume zu beschallen... bis sie dann doch einen hornlautsprecher auf den markt brachten und plötzlich das gegenteil behaupteten.
    na ja, so sind sie halt ;)

    Zitat von "david69"


    Das heisst also dass z.B. 8cm-Breitbänder nur bis 4,3kHz koppeln, da drüber wirds leise...? Oder ließe sich das durch einen Anstieg der Treiber zum Hochton hin wieder rausholen?

    na ja.
    die 3"chassis koppeln sich unterhalb von ca. 2kHz(lambda halbe), wenn mein excel-sheet nicht lügt ;)
    darüber arbeiten sie dann als einzelstrahler.
    bose setzt für ihre breitbänder schon immer auf kräftige frequenzgangverbiegungen per EQ. der vorteil bei der verwendung von breitbändern liegt definitiv im mitteltonbereich, da hier keinerlei phasenprobleme durch frequenzweichen und räumlich getrennte chassis entstehen. das kommt der sprachverständlichkeit natürlich sehr zu gute, was aber nicht heisst, das gute sprachverständlichkeit mit mehrwegesystemen grundsätzlich nicht möglich wäre. bose hat im mittelton aber einen designvorteil, sie können einfacher (und damit billiger) entwickeln und herstellen.
    an den äusseren rändern des frequenzbereichs haben breitbänder aber logischerweise ihre grössten schwächen. das mit dem EQ ist also nicht weiter schlimm, es ist absolut notwendig und funktioniert ja soweit.
    der -3dB frequenzgang wird für die MA12 übrigens von 155Hz bis 12kHz angegeben.
    -10dB dann von 100Hz bis 16kHz
    daran kann man leicht erkennen, das die box weder für feine höhenwiedergabe noch für bassgewitter ausgelegt ist. im bass kann man sich aber leicht mit subwoofern behelfen.

    bose legt ihre speaker immer auf sprachwiedergabe aus. feine höhenwiedergabe gibt es bei bose nicht. aber das ist egal, man muss es nur wissen. schauen wir uns doch mal an, welche spektren man in kleineren räumen verstärken muss.
    das sind vor allem die sprache und leise instrumente wie z.b. akustikgitarre. höhenreiche signale wie becken werden hier wohl in den seltensten fällen abgenommen. also ist der bereich für die angestrebte anwendung auch nicht so wichtig.

    der wirkungsgrad wurde auch schon erwähnt.
    bose gibt für die MA12 gerade mal 88dB/m an, was natürlich ganz klar zeigt das die box kein pegelwunder ist. wie soll das auch gehen mit den kleinen membranen.
    die box ist (wie jede box) ein kompromiss.

    ich bin überzeugt, das diese bose-box ihre daseinsberechtigung hat.
    sie ist vor allem für kleinere veranstaltungsräume und z.b. jazzmusik sehr gut geeignet.

    für absolute gegner dieser angeber-marke gibt es übrigens durchaus alternativen. man schaue sich nur mal z.b. bei Fohhn um...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david69
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    • 17. März 2008 um 16:03
    • #226

    Wenn man also angenehm Musik hören möchte iss Bose nicht wirklich die richtige Wahl.

    Warum kleben die nich einfach 1 oder 2 kräftige Kalotten ganz oben mit in ihre Schallzeilen, das würd dem Ganzen doch die Krone aufsetzen. :D

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    • 17. März 2008 um 16:11
    • #227

    ...weil dann die vertikale richtwirkung im entsprechenden frequenzbereich gestört wäre...

    ...und weil bose keine hochtöner kennt...

    aber die frage, ob man damit musik hören kann, muss jeder für sich selbst beantworten. wie gesagt, im sehr wichtigen mitteltonbereich hat man mit breitbändern einen vorteil.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (17. März 2008 um 16:14)

  • Mechwerkandi
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    • 17. März 2008 um 16:13
    • #228
    Zitat von "david69"


    Wenn man also angenehm Musik hören möchte iss Bose nicht wirklich die richtige Wahl.

    Das kommt primär auf Deine Vorstellung von "angenehmer Musik" an. :D

  • tufkajck
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    • 17. März 2008 um 18:43
    • #229
    Zitat von "wora"

    ...und weil bose keine hochtöner kennt...

    .


    Es gab sehr wohl 2-weg Boxen von BOSE

    Aber es stimmt, mit zusätzlichen HT handelt man sich wieder andere Probleme ein. (bei dem System, das BOSE fährt).

  • tufkajck
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    • 17. März 2008 um 19:24
    • #230

    http://www.stern.de/computer-technik/technik/:Messe-Internationale-Funkausstellung/596518.html?nv=ct_cb&eid=596240


    Wegrenn.......

  • david69
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    • 17. März 2008 um 20:15
    • #231

    Krass krass...


    Hat jemand zu dem L1-System-"Sub" noch andere Daten gefunden, außer dass da zwei 13cm-Subwoofer-Treiber ( :D ) drin sind?
    Sowas wie Datenblätter haben die nich oder?

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  • wora
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    • 17. März 2008 um 21:06
    • #232
    Zitat von "Jack"

    ...Es gab sehr wohl 2-weg Boxen von BOSE...


    ja, aber auch die hatten ganz einfache konuslautsprecher als "hochtöner"
    anscheinend hatten die ingenieure von bose schon immer eine gewisse hochtonschwäche ;)

    zugegeben, heute höre ich auch keine 18kHz mehr, vielleicht habe ich auch deshalb mittlerweile mehr verständniss für breitbänder? :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkajck
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    • 17. März 2008 um 21:31
    • #233

    Kein aber. Es gab und gibt Konushochtöner und Kalottenhochtöner.

  • wora
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    • 17. März 2008 um 23:06
    • #234
    Zitat von "Jack"

    ...Es gab und gibt ... Kalottenhochtöner.


    oha. das ist mir neu.
    kalotten gabs früher bei bose nicht, nur diese kleinen und billigen pappkonusse. ganz ehrlich!
    aber "früher" ist auch mal wieder relativ...

    dann muss ich mich für diese aussage wohl bei bose entschuldigen.
    "-->´tschuldigung" 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkajck
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    • 18. März 2008 um 01:05
    • #235

    Nein Mann, bei Bose gibts soweit ich sehe nur Pappkonusse.
    Diese gibts aber auch von anderen Firmen, sind nicht unbedingt billig UND dürfen auch Hochtöner heissen. Weil sie Hochtöner sind.

  • wora
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    • 18. März 2008 um 01:39
    • #236
    Zitat von "Jack"

    ... dürfen auch Hochtöner heissen. Weil sie Hochtöner sind.


    nun ja, da hab ich leider eine andere meinung. und die wird auch durch messungen bestätigt. solche konusspeaker sind obenrum immer ein bisschen mager. aber für die hier beschriebene anwendung ist das tatsächlich nicht wichtig.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david69
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    • 22. März 2008 um 06:20
    • #237

    Hat nun schon mal jemand ein Datenblatt von Bose gesichtet...?

    Was wär eigentlich wenn man in die Mitte von z.B. 8 Breitbändern einen einzigen Hochtöner setzt - Problem gelöst oder nich?

    _________


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  • tufkajck
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    • 22. März 2008 um 08:22
    • #238

    Nein. Gibts ein feedback, dann wäre der Hochtöner Geschichte.
    Ausserdem zeigt ein einzelner HT ein völlig anderes Abstrahlverhalten als die Reihe Breitbänder. Und bei ner unregelmässigen Anordnung läuft dann alles aus dem Ruder. Es zischt zwar mehr, aber die Deutlichkeit ist im A***

  • wora
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    • 23. März 2008 um 12:46
    • #239
    Zitat von "david69"

    ...Was wär eigentlich wenn man in die Mitte von z.B. 8 Breitbändern einen einzigen Hochtöner setzt - Problem gelöst oder nich?


    kommt drauf an...
    zwar könnte damit tatsächlich der oberste frequenzbereich erzeugt werden, aber man hätte dann einen riesen nachteil:
    man könnte nicht mehr mit dem mikrofon vor die box laufen, ohne das es gleich quietscht. wie bereits erwähnt, verteilt sich bei der säule die schallenergie aller frequenzen auf die gesamte länge der zeile.
    wenn man mit dem mikro davor steht, hört dieses nun nur einen kleinen teil der gesamtenergie. das ist das geheimnis, warum so eine box erstaunlich feedbacksicher ist.

    ich hoffe ich habe das einigermassen verständlich erklärt.

    wie man sieht, muss sogar die zauberfirma bose beim entwickeln von boxen kompromisse eingehen :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • donut
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    • 23. April 2008 um 16:32
    • #240
    Zitat von "wora"


    kommt drauf an... zwar könnte damit tatsächlich der oberste frequenzbereich erzeugt werden, aber man hätte dann einen riesen nachteil: man könnte nicht mehr mit dem mikrofon vor die box laufen, ohne das es gleich quietscht. ... :wink:

    ähäähm, ganz so pauschal kann man das nicht sagen! Ob es eine Rückkoppelung gibt, oder nicht, hängt einzig davon ab, welchen Pegel welcher Frequenz der Hochtontreiber auf die Mikrofonkapsel bringt, und wie die gesammte Signalbearbeitung mit Verstärkung und diversen Unlinearitäten das Mikrofonsignal bis zum Schallwandler und durch den Raum behandelt. Wie immer, ist auch hier beim guten Ton mal wieder alles relativ!

    Praktisches Beispiel: Monitoranwendungen. In der Regel Mehrwegsysteme mit Hochtondruckkammertreiber und Horngeladen. Bei ordentlichen Komponenten und richtiger Behandlung können dabei ganz erhebliche Pegel erzielt werden, ohne Rückkoppelungen zu erzeugen.

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