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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

großes druckkammervolumen bei Kurzhörnern

  • TobiV
  • 1. Oktober 2004 um 18:58
  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 1. Oktober 2004 um 18:58
    • #1

    Hab gerade mal mit Hornresp rumgespielt.
    Bei kleinen VTC (<15l)ist der Frequenzgang viel glatter als bei größeren (~30l).
    Ich nehme mal an, wenn das VTC zu groß wird funktioniert die kiste wie ein schlecht abgestimmter Bandpass (extrem zerklüfteter F.gang)??
    Wie kritisch ist sowas in der praxis?
    Sollte man generell ein möglichst kleines volumen für die Druckkammer anstreben, oder gibt es vorteile durch eine größere Druckkammer?

    Danke

    ...ein Beck's bitte...

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 1. Oktober 2004 um 19:51
    • #2

    ... eine Druckkammer legt mit steigendem Volumen ein stärkeres Tiefpassverhalten an den Tag - ggf. treten dann in der Praxis auch noch Resonanzen auf.

    Der Sinn der Druckkammer besteht in der Schnelletransformation, um durch die Querschnittsverjüngung (Stichwort: Kompressionsfaktor ...) einen noch höheren Wirkungsgrad zu ergattern ...

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 1. Oktober 2004 um 19:57
    • #3

    Vorteile iner großen Druckkammer:

    Temperaturhaushalt ist besser!

    Funktioniert im kleinen stack je nach horn wie eine geschlossene Box (wenn die kompression nachlässt) das kann mit passenden einstellungen "runder" klingen....
    Vorsicht ist jedoch verpflichtend nicht übertreiben :wink:

    Grade im Tt bereich, wo es nicht auf den Hyperlinearen Amplitudengang ankommt empfinde ich subjektiv eine grössere Druckkammer als vorteilhafter!

    mfg Matthias Schoster

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 1. Oktober 2004 um 20:46
    • #4

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 14:01)

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 1. Oktober 2004 um 20:53
    • #5

    @Inspiron
    richtig!
    alles hat Grenzen

    mfg Matthias Schoster

  • tufkains
    Beiträge
    1.342
    • 1. Oktober 2004 um 21:08
    • #6

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (2. Oktober 2008 um 14:01)

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 2. Oktober 2004 um 02:04
    • #7

    Wurde da jetzt nicht Druckkammer (=Vorkammer, richtig?) mit Rückkammer verwechselt?

    Zitat von &quot;MasterMatze&quot;

    Vorteile iner großen Druckkammer:

    Temperaturhaushalt ist besser!

    Funktioniert im kleinen stack je nach horn wie eine geschlossene Box (wenn die kompression nachlässt) das kann mit passenden einstellungen "runder" klingen....

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 2. Oktober 2004 um 10:53
    • #8

    sieht so aus ...
    ich meinte eigentlich das vorkammer-volumen (VTC = volume throat chamber)

    ...ein Beck's bitte...

  • tobi.as
    Beiträge
    119
    • 3. Mai 2005 um 17:56
    • #9

    noch eine Frage zur Kompression:

    WOZU?
    Folgender Gedanke und Vorraussetzung: Hornlänge und
    Hornkonstante konstant!

    a) keine Vorkammer (keine Kompression)
    -> große halsöffnung, größte mundöffnung
    b) Vorkammer (kompression 2:1)
    -> Halsfläche halbiert
    ->Mundfläche halbiert

    Gedanke:

    Mundflächen als effek. Strahlungsfläche halbiert: -3dB
    Kompressionsfaktor 2:1 -> +3dB

    also efektiv keine Änderung im Übertragungsberteich.
    Hab ich was vergessen?

    Ich will doch beim Horn eigntl. eine größere effekt,. Strahlungsfläche zur
    Schallfeldankopplung, da wäre doch Variante a) günstiger.

    Zitat: Ein Lautsprecher ist doch ein sehr seltsames Gebilde aus diversen Funktionen!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. Mai 2005 um 18:37
    • #10
    Zitat von &quot;N-Dee&quot;

    Wurde da jetzt nicht Druckkammer (=Vorkammer, richtig?) mit Rückkammer verwechselt?

    ... die Druckkammer ist das Volumen zwischen Treiber und Horn - die geschlossene Kammer hinter dem Lautsprecher ist die Rückkammer.

    Das Rückkammervolumen hat einen wesentlichen Einfluß auf das Übertragungsverhalten am unteren Ende eines Horns ... die Druckkammer dagegen auch auf die obere Grenzfrequenz (bei größeren Volumina sinkt die obere Grenzfrequenz ab).

    Das Verhältnis von Membranfläche zum Hornhals ist dann das Kompressionsverhältnis (der Druckkammer).

  • tobi.as
    Beiträge
    119
    • 3. Mai 2005 um 19:07
    • #11

    Hallo SK,

    das war alles klar, was du geschrieben hast.

    Ich rede tatsächlich von der Druckkammer vor dem horn,

    bzw. weniger von der Druckkammer sondern eigentlich meine ich nur
    die kompression Halsöffnung zu Membranfläche.

    wenn ich zu beginn des horns im fall a) ohne kompression eine große halsfläche und demzufolge die größte mündungsfläche habe,
    im vergleich b) mit kompresion halsfläche=halbe mebranfläche- > halbe mundfläche von a)!

    Zitat: Ein Lautsprecher ist doch ein sehr seltsames Gebilde aus diversen Funktionen!

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 3. Mai 2005 um 20:59
    • #12

    ... der "Knackpunkt" bei der Druckkammer ist die Wirkung auf den Treiber.
    Durch die Schnelletransformation "sieht" der Treiber eine größere akustische Impedanz ...

  • maha
    Beiträge
    663
    • 4. Mai 2005 um 11:16
    • #13

    Guten Morgen!

    IMHO!
    1.) Das Druckkammervolumen (die Abmessungen der Druckkammer... max.Länge z.B.) bestimmt die GF des ak. HP. Nicht mehr, kaum weniger.

    2.) Das Verhältnis Membranfläche zu Halsfläche bestimmt die Phase der membrangeschwindigkeitsabhängigen Belastung der Membrane.
    <-- was ist damit gemeint? Na die Reaktanzausnullung!
    <-- was ist damit wieder gemeint? Membrangeschwindigkeit und (abgestrahlte) ak. Leistung sollte möglichst phasengleich sein. Bedeutet: Über das Verhältnis MembranFläche zu Halsfläche lässt sich das Zeugs steuern (anpassen).

    3.) Woran erkennt man eine gelungene Reaktanzausnullung?
    Am Verlauf der elektrischen Impedanz. Sie liegt dann nämlich im Hornnutzbereich deutlich höher.

    4.) alles IMHO (*gg*)

    Gruß, maha

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 4. Mai 2005 um 12:17
    • #14
    Zitat von &quot;maha&quot;

    Guten Morgen!

    IMHO!
    1.) Das Druckkammervolumen (die Abmessungen der Druckkammer... max.Länge z.B.) bestimmt die GF des ak. HP. Nicht mehr, kaum weniger.

    ... bezgl. Druckkammervolumen: Meinst Du Hochpass ... oder vielleicht doch Tiefpass ? :wink:

    Einfluß auf das Hochpassverhalten hat u.a. das Rückkammervolumen ...

  • maha
    Beiträge
    663
    • 4. Mai 2005 um 13:35
    • #15

    Mea culpa!

    Natürlich meinte ich TP!
    ---------------------------------------------

    Einfluß auf das Hochpassverhalten hat u.a. das Rückkammervolumen ...
    Na klar, das Rückkammervolumen drückt der Membranbewegung seinen Stempel auf. Ein kleines RK-Volumen federt.... es ergäbe sich eine unschöne Reso... wenn da nicht der (bedämpfende)Horntrafo wäre!!! Dessen Transformationsleistung kann natürlich auch keine Wunder bewirken.....

    ....Psst: es läuft alles auf die Reaktanzausnullung hinaus.

    Gruß, maha, Betonierer und Eisenbieger

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