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Vermietsoftware Easyjob / Erfahrungen?

  • mringhoff
  • 7. Oktober 2004 um 22:09
  • mringhoff
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    • 7. Oktober 2004 um 22:09
    • #1

    Hallo,

    wir testen gerade die Vermietsoftware Easyjob von Protonic Software. Bislang haben wir eine selbstgestrickte Lösung, die langsam an die Grenzen kommt.

    Wer hat bereits Erfahrungen mit Easyjob gemacht? Wer ist davon wieder abgerückt und hat sich andere Software besorgt?

    Das Programm hat durchaus viele Vorteile, aber die Übersichtlichkeit ist nicht gerade die Stärke des Programms, auch wenn man in der Softwareschmiede stolz auf seine Artikelpakete, Stücklisten und Referenzartikel ist...

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  • Mister.Lange
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    • 8. Oktober 2004 um 00:19
    • #2

    Also ich kann nur sagen, nicht mehr ohne! Auch wenn wir durch wirklich harte Zeiten gegangen sind. Ich mag mir gar nicht mehr vorstellen, in welchem "Chaos" eine Woche mit nahezu 20 Jobs ohne EJ enden würde.
    Wir haben allerdings wirklich lange gekämpft bis es jetzt fehlerfrei läuft. U.a. haben wir uns darauf verlassen, dass es mit WIN98SE kompatibel ist. Aber selbst der Support hat es nach einem Update nicht mehr zum Laufen bekommen. Die Syncronisation mit einer mobilen Datenbank funktioniert bis heute nicht wieder. (ging am Anfang schon mal) Das kann aber eben auch ein Problem mit MS SQL Server sein. Da sind sie ja auf MS angewiesen.
    Ansonsten finde ich es eigentlich nicht unübersichtlich. Es ist halt ein sehr komplexes Programm, und da braucht es schon ein wenig Einarbeitung. Easyjob vermittelt mir eben auch das Gefühl, das es bei wachsenden Aufgaben, u.a. durch eine relativ stark expandierende Firma, nicht an seine Grenzen kommt.
    Etwas nervig ist halt der Zeitraum, den es braucht bis alle Daten in der Datenbank sind. Aber das hat ja mit dem Prog. an sich erst mal nicht viel zu tun. Dafür kann es Dir Deine Daten dann auch in nahezu unendlichen Variationen ausspucken.
    Zu den Artikelpaketen:

    Die sind halt eine Hilfe beim einbuchen von Material. Du speicherst halt z.B. verschiedene Konfigurationen Deiner PA als Paket ab (z.B. 3KW 10KW und so weiter) und brauchst dann nur noch entscheiden welche Variante Du im Job brauchst und EJ bucht die entsprechenden Einzelposten in Deine Mat.Liste.

    Zu den Stücklisten:

    Die enthalten Artikel, welche fest mit dem jeweiligen Artikel verbunden sind. Wie zum Beispiel ein Siderack. Das ist ja meist fest konfiguriert, gleichzeitig hast du nat. die Einzelgeräte auch einzeln in Deinem Inventar. Das Programm weis nun aber, dass das einzelne Gerät nicht verfügbar ist, weil es im Siderack steckt. Und Du siehst auf Deiner Mat.Liste dann nicht nur das Siderack, sondern auch dessen Inhalt.
    Eigentlich eine sehr sinnvolle Sache. Die Alternative wäre ja, dass das Gerät doppelt da ist einmal normal und einmal versteckt im Siderack Posten. Die zweite Alternative wäre dass einzelne Gerät gar nicht anzulegen. Auch nicht gut.

    Zu den Referenzartikeln.

    Das sind Artikel welche Du zwar separat hast, aber die gleich zeitig mit einem anderen Artikel verknüpft sind. In diesem Falle eher interessant für den Lieferschein/Packliste. Z.B. Dinge, welche man nicht vergessen sollte an die man aber bei der Materialplanung nicht automatisch denkt. Bei uns z.B. bucht es zu jeden Stück FD34 4 Truspins mit R-Clip dazu oder die Trussaufnahme zum Lift oder zu jedem 6er Bar 6Farbfilterrahmen und zwei C Haken und ein Safty.
    Ein anderer Anwendungsfall bei uns sind Mikrofonkoffer. Die Mikros sind ja sowohl einzeln vermietbar als auch im Set als Koffer. Ich buche also einen Koffer in einen job, und der nimmt quasi alle dazugehörigen Mics mit.

    Klingt alles in allem sicher etwas bürokratisch, aber wenn man eingearbeitet ist, dann kann man echt sehr effizient seine Veranstaltungen planen.

  • TeO
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    • 8. Oktober 2004 um 12:34
    • #3

    Ab einer bestimmten Größe des Bestandes bzw. des Betriebes mit Sicherheit interessant, für mich nicht wirklich brauchbar. Zu komplex für kleine und mittlere Betriebe der VA-Branche.

    Ich kenne auch einige große Firmen, die das Programm als einzige Katastrophe und Sch... bezeichnen. Mag sein, dass es am SQL-Server liegt, aber trotzdem ist das Programm für meinen Geschmack (und ich bin Informatiker!) viel zu langsam!!!

    Gruss
    TeO

  • mringhoff
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    • 8. Oktober 2004 um 12:53
    • #4
    Zitat von "Mister.Lange"

    Also ich kann nur sagen, nicht mehr ohne! Auch wenn wir durch wirklich harte Zeiten gegangen sind. Ich mag mir gar nicht mehr vorstellen, in welchem "Chaos" eine Woche mit nahezu 20 Jobs ohne EJ enden würde.

    na, da macht ihr uns ja Mut... Nun ja, in den "harte Zeiten" befinden wir uns gerade. Momentan fragen wir uns, ob sich der ganze Aufwand lohnt. Schliesslich muss man jeden Futzel als Artikel einbuchen, sonst kann er nicht gebucht, geschweige denn mitgenommen werden. Bisher läuft das bei uns nämlich sehr unkompliziert: Einfach in die Liste schreiben, fertig.

    Zitat von "Mister.Lange"

    Die Syncronisation mit einer mobilen Datenbank funktioniert bis heute nicht wieder. (ging am Anfang schon mal) Das kann aber eben auch ein Problem mit MS SQL Server sein. Da sind sie ja auf MS angewiesen.


    Das klappt momentan leider auch noch nicht ganz. Ist aber sehr wichtig für unsere kleine Firma, da unser Büro nicht immer die Dispozentrale ist. Aber wir werden das demnächst mal näher angehen, notfalls mit dem EJ-Support, der ist zum Glück ja gut erreichbar, hilfreich und freundlich.


    Zitat von "Mister.Lange"


    Zu den Artikelpaketen:
    Die sind halt eine Hilfe beim einbuchen von Material. Du speicherst halt z.B. verschiedene Konfigurationen Deiner PA als Paket ab (z.B. 3KW 10KW und so weiter) und brauchst dann nur noch entscheiden welche Variante Du im Job brauchst und EJ bucht die entsprechenden Einzelposten in Deine Mat.Liste.


    Das ist momentan die beste Lösung, etwas Ordnung auf die Materialliste zu bekommen. Wir haben u.a. sog. Joker-Artikelpakete, die wir nach belieben umbenennen (z.B. "Kabelcase Schuko" etc.) und dann nach Bedarf bestücken. Nur Leider kann kein Artikelpaket in ein anderes Artikelpaket hineingebucht werden.

    Zitat von "Mister.Lange"


    Zu den Stücklisten:
    Die enthalten Artikel, welche fest mit dem jeweiligen Artikel verbunden sind. Wie zum Beispiel ein Siderack. Das ist ja meist fest konfiguriert, gleichzeitig hast du nat. die Einzelgeräte auch einzeln in Deinem Inventar. Das Programm weis nun aber, dass das einzelne Gerät nicht verfügbar ist, weil es im Siderack steckt. Und Du siehst auf Deiner Mat.Liste dann nicht nur das Siderack, sondern auch dessen Inhalt.
    Eigentlich eine sehr sinnvolle Sache. Die Alternative wäre ja, dass das Gerät doppelt da ist einmal normal und einmal versteckt im Siderack Posten. Die zweite Alternative wäre dass einzelne Gerät gar nicht anzulegen. Auch nicht gut.


    Das Problem ist dabei, daß die Stücklisten-Geräte nicht anderweitig zur Verfügung stehen. Es wird somit auch nicht mitgebucht, sondern der Artikelbestand wird gleich bei Anlage des Stücklistenartikels um die entsprechende Anzahl gekürzt. Nur als 100%ige, immerwährende Ausstattung zu einem Artikel macht das Sinn. Sideracks ändern sich in der Zusammensetzung bei uns öfters, je nach Bedarf und ich habe ein Problem, wenn ich mal nur 3 EQs brauche, aber die Hälfte unserer EQs fest in Sideracks stecken. Denkbar wären Stücklisten z.B. wenn der Kaltgerätenetzstecker von einem Gerät nicht vergessen werden sollte. Gut ist die Übersicht auf den Listen. Die Stücklistenartikel stehen schön brav unter dem jeweiligen Artikel. Dumm nur, daß die Anzahl der Stücklistenartikel bei mehr als einem Artikel sich nicht erhöht. In der Materialliste steht z.B. 3 x Gerät xy darunter aber nur 1 x Kaltgerätenetzstecker. Ein etwas verträumter Lagerarbeiter packt halt dann nur 1 x den Kaltgerätenetzstecker und übersieht dabei, daß es sich aber um JEWEILS 1 Netzstecker handelt.

    Zitat von "Mister.Lange"


    Zu den Referenzartikeln.
    Das sind Artikel welche Du zwar separat hast, aber die gleich zeitig mit einem anderen Artikel verknüpft sind. In diesem Falle eher interessant für den Lieferschein/Packliste. Z.B. Dinge, welche man nicht vergessen sollte an die man aber bei der Materialplanung nicht automatisch denkt. Bei uns z.B. bucht es zu jeden Stück FD34 4 Truspins mit R-Clip dazu oder die Trussaufnahme zum Lift oder zu jedem 6er Bar 6Farbfilterrahmen und zwei C Haken und ein Safty.
    Ein anderer Anwendungsfall bei uns sind Mikrofonkoffer. Die Mikros sind ja sowohl einzeln vermietbar als auch im Set als Koffer. Ich buche also einen Koffer in einen job, und der nimmt quasi alle dazugehörigen Mics mit.


    Die Referenzartikel werden im gegensatz zu den Stücklisten extra mitgebucht, sind also variabler im Handling, nur leider findet man die einzelnen Refernzartikel in der Materialliste nicht mehr da, wo sie hingehören, sondern werden nach Warengruppen sortiert. Das bringt aber nichts, weil keiner mehr weiß, wo was hingehört. Ich könnte also ein Artikel "Lichtanlage 12xPAR64" anlegen mit den entsprechenden 6er Bars, Dimmerpack, Lichtpult, Kabel, Stative etc. als Referenzartikel und kann immer noch z.B. Dimmer und Lichtpult einzeln vermieten und der Bestand wird richtig gebucht. Doch die "Lichtanlage 12xPAR64", die eigentlich ein Set ist und jeder (der Kunde im Angebot und der Lagermitarbeiter auf der Packliste) es auch als solches erkennen sollte, verteilt sich auf der gesamten Materialliste schön brav sortiert nach Warengruppen. Da stehen die 6er Bars unter "Scheinwerfer", die Multicores unter "Kabel" zwischen vielen anderen Scheinwerfern und Kabel etc.
    Da hilft also nur, alles schön in eine schnell angelegtes Artikelpaket zu buchen.

    Dumm auch, daß es irgendwie keine "Rückgängig machen" - Funktion gibt. Wenn mal etwas gebucht ist, womöglich ein Artikel mit Referenzartikel, dann gibts nur die Möglichkeit, alles einzeln wieder rauszulöschen.

    Auffällig ist ausserdem, daß vor allem die jetzige Version viele Bugs enthält, die das System zum Abstürzen bringen, und man muss sich schon langsam zum Netzwerkspezialisten entwickeln, damit alles rund läuft, ohne permanent den Service zu nerven....

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  • mringhoff
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    • 8. Oktober 2004 um 12:59
    • #5
    Zitat von "TeO"

    Mag sein, dass es am SQL-Server liegt, aber trotzdem ist das Programm für meinen Geschmack (und ich bin Informatiker!) viel zu langsam!!!


    Das ist uns auch aufgefallen, vor allem die Version 3.0 ist langsamer als die Vorgänger-Version. Da fühlt man sich schon in alte 386er Zeiten zurückversetzt, wo sich die Fenster mal so nach und nach mit Inhalt füllen. Und im Hintergrund hörst Du deinen Rechner rödeln.... Größeres Multi-Tasking kannst Du vergessen, dabei ist unserer Rechner nicht gerade das ältere Modell.

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  • TeO
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    • 8. Oktober 2004 um 14:17
    • #6

    Es wird eben zu oft bei Software-Projekten nicht darauf geachtet, dass die Performance passt. Was nützt mich ein Programm, das alle möglichen Statistiken Auswerfen kann, wenn es dazu drei Tage braucht? Dann kann ichs auch im Aktenordner zusammensuchen und bin schneller.

    Die Grundideen von EasyJob find ich ja voll in Ordnung, nur eben wenig übersichtlich und zu voll gepackt mit allen möglichen Funktionen, die nur ein Bruchteil der Benutzer benötigen, die aber das gesamte Programm langsam machen.

    Da müssten die Jungs mal noch dran arbeiten, z.B. mit noch mehr Modulen bzw. Funktionen, die man sich ein- bzw. ausschalten kann (wenn man sie nicht benötigt). Und vor allen Dingen die Geschwindigkeit. Die Kaffeemaschine freuts, die hat dann mehr Arbeit... :D

  • Mister.Lange
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    • 8. Oktober 2004 um 23:51
    • #7

    Also erst mal halte ich uns für einen Betrieb, der noch nicht wirklich bei "mittlerer" Größe angekommen ist, und trotzdem bringt uns die Software viele Vorteile.
    Zu den abstürzen: Hast Du wirklich alle aktuellen Updates installiert. Bei uns läuft es halt jetzt stabil, einzig auf meinem Notebook bekomme ich es nicht zum laufen. Da lässt sich der SQL Server nicht mehr installieren.
    Zur Geschwindigkeit: Der Einblendeffekt der Fenster lässt sich auch abschalten, dann wird es schon deutlich flüssiger. Ansonsten kann ich nur sagen, unsere Standortdatenbank läuft auf einem PII mit 266 MHz und 300MB RAM unter WIN XP Pro. Selbst dort lässt sich arbeiten.
    Also Dein Beispiel mit der Lichtanlage kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich einpacke und weis was mit Lichtanlage 12KW gemeint ist, alles gut aber wenn einer das nicht weis , dann kann er trotzdem alles mit nehmen, da ja alles einzeln aufgeführt ist. Ansonsten kannst Du den Report "Lieferschein" sicher so ändern, dass die Referenzartikel unter dem Artikel auftauchen auf den sie sich beziehen.
    Zu den Stücklisten, wenn Ihr Eure Sideracks nicht fest bestückt habt, dann solltet ihr da sowieso nicht mit Stücklisten arbeiten. Das Beispiel habe ich nur gewählt, weil bei uns die Sideracks immer bleiben. Sollte sich mal etwas ändern, dann ändere ich auch die Stückliste. Aber da wird bei uns nix mehr rumgeschraubt. Das Problem mit der Anzahl der Stücklistenartikel ist mir auch schon aufgefallen. Sicher lässt sich auch das ändern. Obwohl ich sagen muss, dass es nicht einer gewissen Logik entbehrt, da es sich auf einen einzelnen Artikel bezieht.
    Wegen der Rückgängig funktion, immerhin kann man in der Liste jetzt die ENTF Taste verwenden. Früher ging nicht mal das, da musste man den Bestand auf null setzen.
    Alles in allem muss ich sagen, die Dispoeigenschaften der Software sind schon genial bei oben genannter Anzahl an Veranstaltungen (Ist nicht jede woche so, kommt aber regelmäßig vor). Außerdem liegt eben alles in einem Programm. Es ruft ein Kunde an und das Programm weis schon wer dran ist, und man kann sofort mit dem entsprechenden Projekt weiterarbeiten. Oder beim einbuchen einer Ressource die nach Kilometern kalkuliert wird rechnet er die Entfernung zur Lieferanschrift des Jobs aus. Für mich alles sinnvolle Funktionen, die man nicht nutzen muss aber kann.
    Wer pro Woche nur ein zwei VAs zu betreuen hat, für den ist Die Software vielleicht wirklich unnötig und kann trotzdem sinnvoll sein. Aber je mehr VAs umso wichtiger wird die Dispo.

    TeO

    wie definierts Du denn "mittlere Betriebe der VA-Branche"?

  • Mister.Lange
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    • 8. Oktober 2004 um 23:57
    • #8

    Was mir gerade noch infällt, zum Thema unübersichtlich und überladen. Die alltägliche Arbeit findet eigentlich nur im Projektfenster statt, wo man ein neuen Job anlegt Material dazu bucht den Preis kalkuliert und fertig. Das nächste mal brauch ich den Job um die Materialliste auszudrucken. Und vor einr recht VA intensiven Zeit wird eben noch in den Materiallisten hin- und hergebucht. Mehr passiert da normalerweise nicht.
    Immerhin handelt es sich um eine branchenspezifische Software und nicht um ein einfaches Schreibprogramm, da sollte man auch nicht erwarten, dass es ohne Einarbeitung geht.

  • mringhoff
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    • 9. Oktober 2004 um 17:38
    • #9
    Zitat von "Mister.Lange"

    Zu den abstürzen: Hast Du wirklich alle aktuellen Updates installiert.


    ja. Und auch die Windows-Updates. Da gabs nämlich auch mal Probleme.

    Zitat von "Mister.Lange"


    Zur Geschwindigkeit: Der Einblendeffekt der Fenster lässt sich auch abschalten, dann wird es schon deutlich flüssiger.


    wie denn? Wusste nicht, daß das ein gewollter Effekt ist :)

    Zitat von "Mister.Lange"


    Also Dein Beispiel mit der Lichtanlage kann ich nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich einpacke und weis was mit Lichtanlage 12KW gemeint ist, alles gut aber wenn einer das nicht weis , dann kann er trotzdem alles mit nehmen, da ja alles einzeln aufgeführt ist. Ansonsten kannst Du den Report "Lieferschein" sicher so ändern, dass die Referenzartikel unter dem Artikel auftauchen auf den sie sich beziehen.


    Das ist das große Problem, daß uns noch keiner sagen konnte, wie wir die Referenzartikel so schön unter den jeweiligen "Haupartikel" bekommen. Mit Stücklistenartikel ist das kein Problem. Die Referenzartikel werden aber wie normale Artikel gebucht und leider auch so sortiert.
    Eine gruppierte Sortierung ist für uns aber aus mehreren Gründen wichtig. EasyJob kann aber entweder nur nach Warengruppen oder nach Artikelpaketen sortieren (für letzteres haben wir uns momentan entschieden) In die Warengruppen verschwinden aber alle Einzelartikel eines Sets. Da findest Du in der Warengruppe "Kabel" neben deinen Lichtmulticore auch die Schuko, Speakon, XLR, CEE. Da ist eine Nachkontrolle der Disposition äußerst mühsam. Auch im Lager wird dann jeder Mitarbeiter nur stumpfsinnig seine Liste abhaken. Momentan fällt es halt noch auf, wenn zu einem Set mal eine Kleinigkeit vergessen wurde, weil alles eben übersichtlich zusammengruppiert ist.
    Das größte Problem der falschen Sortierung finde ich dann im Kontakt mit dem Kunden (Angebot / Rechnung). Wenn der z.B. besagte Lichtanlage 12KW haben möchte, dann sind ihm die einzelnen Bestandteile egal. Aber mit der Warengruppensortierung erkennt er ja nichteinmal, daß er eine Lichtanlage angeboten bekommen hat. Folge: Der Kunde schaut nur noch auf den Preis, weil die ganze Auflistung ihm wie böhmische Dörfer vorkommt.

    Zitat von "Mister.Lange"


    Das Problem mit der Anzahl der Stücklistenartikel ist mir auch schon aufgefallen. Sicher lässt sich auch das ändern. Obwohl ich sagen muss, dass es nicht einer gewissen Logik entbehrt, da es sich auf einen einzelnen Artikel bezieht.


    Wir haben das im Reportdesigner deutlicher gestaltet: Erstmal weiter eingerückt, sodaß die Zahlen nicht mehr untereinander stehen und dann ein "incl. je" davor gesetzt. Dann fällts jedem auf, was gemeint ist.


    Zitat von "Mister.Lange"


    Alles in allem muss ich sagen, die Dispoeigenschaften der Software sind schon genial bei oben genannter Anzahl an Veranstaltungen ...


    Auf alle Fälle. Wir haben bei unserer Suche auch andere Produkte angesehen, da kommt keins dem so nahe wie EJ. Gerade weil wir weg wollen von unserer selbstgestrickten Lösung ist EJ weiterhin erste Wahl. Dafür hat man dann halt andere Probleme...

    U.a. auch die Preisgestaltung bei den Projekten: Wir geben unseren Kunden die üblichen und notwendigen Kabel / Verlängerungen gratis zum gemieteten Equipment dazu. Dennoch vermieten wir auch mal (an Kollegen u.a.) nur Kabel. Das bedeutet, jedes Kabel hat einen bestimmten Vermietpreis. Jetzt kann ich aber bei der Dispo von "normalen" Jobs nicht einfach den Preis der Kabel auf Null setzen obwohl der Kunde diese gratis mitbekommt. Ich habe hinterher bei der Preiskalkulation sämtlichen Kleinkram mit aufaddiert und komme somit zu einen weitaus höheren Vermietpreis. Das bedeutet, ich muss wie früher selber rechnen und dann den Gesamtpreis manuell berichtigen. Ein reduzierter Gesamtpreis hat gleichzeitig einen bestimmten Rabatt zur Folge, den EJ gleich mit ausrechnet. Wenn ich jetzt dem Kunden (weil z.B. Kollege) einen weiteren, fixen Rabatt einräumen möchte, muss ich da schon wieder selber rechnen ...
    Oder habt Ihr da eine Lösung? Wie macht Ihr denn das? Keine Preise bei Kabel und Kleinkram, dafür einen eigenen Artikel mit "Kabelpauschale", den ich nach Bedarf buchen kann?

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  • Mister.Lange
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    • 10. Oktober 2004 um 10:48
    • #10

    Also bei uns werden Kabel im Regelfall nicht mit bezahlt, außer z.B. spezielle Kabel auf direkten Kundenwunsch. Du kannst aber in dem Fenster, in dem das Material in den Job gebucht wird für jeden gebuchten Artikel den Preis ändern bzw. einen separaten Rabatt vergeben. So könnten im Normalfall eben Deine Kabel für sich mit 100% Rabatt rausgehen. Im Angebot steht dann auch für jeden einzelnen Artikel der Rabatt. Im Normalfall ja bei 0%, und zum Schluß dann ein Rabatt auf den kompleten Materialbestand des Jobs. Und ja ich habe einen pauschalen Artikel Kabel angelegt, der dann mit einem entsprechenden Preis versehen wird.
    Den Einblendeffekt kannst Du m.E. ausschalten indem Du mit der rechten Maustaste auf die Iconleisten am oberen Bildschirmrand klickst. Dort sollte sich Diese Funktion finden lassen. Falls nicht, doch noch mal beim Support nachfragen. Der Support könnte Dir sicher auch sagen, wie Du die Referenzartikel nicht nach Warengruppen sortieren lassen kannst. Vielleicht kann man sich das auch abschauen bei den Darstellungsbedingungen der Stücklisten.
    Ich dachte eigentlich, dass ein Artikelpaket sich auch mit Namen des Paketes ein buchen lässt?
    Jedenfalls hatten wir früher in unserer alten Software auch Posten wie Lichtanlage 24KW komplett. Aber die gibt es jetzt nicht mehr, und es hat sich auch noch keiner beschwert. Letztendlich bietet man ja eh an was der Kunde will. Die meisten lesen ein Angebot sicher auch gar nicht so genau. Die sagen was sie wollen, und danach zählt nur noch der Preis. Dort wo das nicht so ist, mache ich auch gern noch ein Anschreiben, in dem ich kurz darlege wie sich die Materialliste zusammensetzt wie das Konzept aussieht. Lässt sich meist auch in der Mail unterbringen, welche das Angebot zum Kunden trägt.

    Ansonsten, wenn Du einen Artikel "Lichtanlage 12KW" anlegst und einbuchst, dann taucht der doch auch auf der Mat.Liste auf , oder? Und wo die Bestandteile dann stehen, das ist doch egal, da es den Kunden ja nicht interessiert.

  • mringhoff
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    • 10. Oktober 2004 um 16:20
    • #11
    Zitat von "Mister.Lange"

    ...Du kannst aber in dem Fenster, in dem das Material in den Job gebucht wird für jeden gebuchten Artikel den Preis ändern bzw. einen separaten Rabatt vergeben. ...


    Habe das anfangs auch mal probiert, aber es hat nicht funktioniert. Nach Deinem o.g. Tipp war ich nun hartnäckiger: Das einzelne Verändern geht nur in der Spalte "Job-Vermietpreis" (und in "Rabatt") und nicht in "Vermietpreis". Jetzt ergeben sich natürlich wieder andere Möglichkeiten, was die Kalkulation / Angebote etc. betrifft. Und jetzt macht der Unterschied zwischen Job-Vermietpreis und Vermietpreis auch wieder Sinn!

    Zitat von "Mister.Lange"


    Den Einblendeffekt kannst Du m.E. ausschalten indem Du mit der rechten Maustaste auf die Iconleisten am oberen Bildschirmrand klickst. Dort sollte sich Diese Funktion finden lassen.


    Und schon wieder ein nützlicher Tipp von Dir. Es öffnet sich ein Feld "Costumize", dort kann man sämtliche Änderungen in der Menüleiste u.a. vornehmen. Werde jetzt mal diese etwas an unseren Bedarf anpassen, dies wird die Übersichtlichkeit des Programms etwas verbessern. Nur der "Einblendeffekt" war gar nicht an, liegt wohl doch an der Performance :( Wenn nichts im Hintergrund läuft oder offen ist, dann klappts auch mit EJ, ansonsten fangen die Probleme an. Naja, liegt wohl auch viel an der Datenbank / SQL-Server-Technik


    Zitat von "Mister.Lange"

    Der Support könnte Dir sicher auch sagen, wie Du die Referenzartikel nicht nach Warengruppen sortieren lassen kannst. Vielleicht kann man sich das auch abschauen bei den Darstellungsbedingungen der Stücklisten.


    Das geht eben nicht. Hab da bereits vor längerem (noch Version 2.0) mit den Jungs darüber diskutiert, das wollten die damals ändern. Aber seitdem hat sich wohl nichts getan. Dafür gibts jetzt die Artikelpakete, ist aber in meinen Augen nicht das gleiche.


    Zitat von "Mister.Lange"

    Ich dachte eigentlich, dass ein Artikelpaket sich auch mit Namen des Paketes ein buchen lässt?


    Nach den vorgegebenen Muster-Reports nicht, da klickt man nur auf ein Artikelpaket und dann hat man alle einzelne Artikel in der Liste, sortiert nach Warengruppen. Wir haben das in den Reports geändert und sortieren nach Artikelpaketen und da steht der Name auch drin. Man kann ihn sogar ändern. Du kannst z.B. ein Artikelpaket "Lautsprecheranlage XY" nehmen, alle Artikel rauslöschen, diverse Kabel einbuchen und das Artikelpaket in "Kabelcase" umbenennen und Du hast nun eine vollkommen individuelle Gruppierung im Report. Langsam kommen wir unseren Vorstellungen entgegen...


    Zitat von "Mister.Lange"

    Letztendlich bietet man ja eh an was der Kunde will. Die meisten lesen ein Angebot sicher auch gar nicht so genau. Die sagen was sie wollen, und danach zählt nur noch der Preis. Dort wo das nicht so ist, mache ich auch gern noch ein Anschreiben, in dem ich kurz darlege wie sich die Materialliste zusammensetzt wie das Konzept aussieht.


    Ich finde schon, daß unser Angebote zumindest etwas in der Sprache der Kunden geschrieben werden sollten. Ein Angebot ist einfach etwas anderes als ein Lieferschein. Nur bei großen Produktionen, wo auch der anfragende Kunde technisch genauestens Bescheid weiß, macht es Sinn, alles einzeln aufzulisten. Ansonsten sollte man schon sich nach der Sprache der Kunden richten, einfach weniger technikverliebt. Dann auch kann man auch über Inhalte im Angebot verhandeln, nicht nur über den Preis....
    Momentan testen wir gerade die Halbe-Halbe-Phase: Angebote/Rechnungen wie gehabt, Dispo/Lieferschein über EJ. Aber das kann und sollte ja nicht Sinn von EJ sein. Mal sehen, was wir noch so raustüfteln aus dem Programm...

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  • Mister.Lange
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    • 11. Oktober 2004 um 20:41
    • #12

    Was mir noch einfällt, falls Ihr keinen Scanner am Laufen habt, dann könnt Ihr den EASYJOB Scannerservice abschalten. Ich glaube unter Optionen geht das.
    Könnte mir vorstellen dass das auch zur Performancesteigerung beiträgt.

  • mixer_wixer
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    • 27. Oktober 2004 um 13:01
    • #13

    Wir haben vor ca. einem halben Jahr auf ej3.0 migriert. Mit der Erfahrung dieses halben Jahres sehen wir diese Migration als Fehlentscheidung. Die letzte Version von ej2 lief stabil, schnell, konnte mit einem Laptop einfach synchronisiert werden; es war eine Freude damit zu arbeiten. EJ3 ist sehr langsam (eventuell aufgrund .net?), zeigt extrem viele Fehler, eine einfache Synchronisation mit dem Laptop ist nicht mehr möglich und der Support funktioniert einiges schlechter als früher.
    Leider ist ein Back-Migration mit sinnvollem Aufwand nicht möglich.
    Wer noch auf ej2 arbeitet, Finger weg von ej3, ihr könntet unglücklich werden.

  • Mister.Lange
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    • 27. Oktober 2004 um 17:40
    • #14

    Warum ist ein "Rückschritt" auf ej 2.1 nicht möglich? Schick dem Support Deine Datenbank, die sollen dass für Dich machen. Das sollte doch möglich sein.

  • Mister.Lange
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    • 2. November 2004 um 14:43
    • #15

    Übrigens funzt bei uns das MobileSync wieder. Es gibt zwar noch eine Fehlermeldung aus, wenn das Notebook nicht am Netzwerk hängt. Aber abgesehen davon spielt es wieder. Das Problem lag wohl darin, dass die Freigaben nicht korrekt erstellt wurden.

  • dezent
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    • 14. März 2006 um 09:43
    • #16

    Trotz gelegentlich kleiner Schwierigkeiten ist Faktur 32 meiner Ansicht nach in Hinsicht auf Tagesarbeit,Disposition,schnelle Übersicht,Rechnungs-und Mahnungswesen,Auswertung,Export zum Steuerberater das beste gewachsene Vermietprogramm am Markt.

    Problematisch sind ja oft auch user, die Funktionen wünschen (und fast immer bekommen) , die so eine Software schnell mal unübersichtlich machen...

    Das System ist hier im Betrieb seit 4 Jahren an 6 -8 Plätzen stabil und sehr schnell - wird aber auch sehr regelmäßig gewartet und sauber gehalten.

    Die Schwierigkeit mit den Drucknummern , die in den Übersichten nicht schnell genug verfügbar sind lösen wir mit Ausdruck der Vorgangsnummer, die der Kunde im Ausdruck ganz oben sieht und die für uns sofort anwählbar ist - wunderbar (so heisst dann ein Angebot 'Angebot zu Vorgang Nr. ' und die Angebotsnummer steht im Datumsfeld).
    Für FRagen jederzeit ....

    ....DEZENT ...und gut !!!!

    tel 040 386 102 22
    fax 040 386 102 24

  • tufkascobo
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    • 14. März 2006 um 11:52
    • #17

    Hallo!

    Passt zwar nur teilweise zum Thema, ansonsten nennen wir es mal so das die Doku von EJ zu wünschen übrig lässt. :twisted:

    Versuche auch schon seit ein paar Tagen Infos drüber zu bekommen wie ich EJ zusätzlich zur Station auf nen NB zum laufen bekomme. Finde zwar was in der Doku über das hochgelobte Mobile Sync, aber wie man das ganze in Betrioeb nimmt nicht...HILFE! :D

    greetz
    Harald

    "Kommt Zeit....kommt Licht"
    What the Fu** is a silent night?

  • mringhoff
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    • 14. März 2006 um 17:46
    • #18

    Wir nutzen nun EJ inzwischen nun seit rund 1,5 Jahren und sind im großen und ganzen zufrieden damit. Es gibt/gab immer wieder die ein oder anderen Problemchen, aber mit Hilfe des dortigen Supports konnten wir viele Steine aus dem Weg räumen.

    Insofern würde ich an Deiner Stelle doch mal den Support bemühen.

    Er hat eine normale Festnetznummer, keine teure Sonderrufnummer. Und fall die Leitung nicht gerade mal wieder belegt ist (das nervt teilweise etwas), kommt man an kompetente Mitarbeiter, die auch mal länger am Telefon bleiben, bis alles wieder läuft.

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  • Mister.Lange
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    • 14. März 2006 um 18:52
    • #19

    Ich kann ja mal eine kurzabfolge der Arbeitsschritte notieren.

    - EJ auf dem NB als Serverversion installieren
    - Datenbank erzeugen incl. der Freigaben, die bei der Erzeugung vorgeschlagen werden
    - Rechner verbinden
    - mobile sync starten
    - bei Einstellungen die Standortdatenbank einstellen (ist die DB des PCs)
    - dann noch die mobile Datenbank einstellen (das ist die soeben erstellte des NBs)
    - Fenster schließen
    - im Normalfall sollte das NB nach kurzer Zeit von selbst melden das die Standortdatenbank verfügbar ist
    - auf syncronisieren gehen - fertisch

    So lautet die einfache Variante ohne Komplikationen. Vorraussetzung ist vielleicht, dass die Version auf dem PC als Server variante installiert ist. Das weis ich aber nicht so genau. Falls Du noch Fragen hast, meld dich ruhig.

  • tufkascobo
    Beiträge
    379
    • 15. März 2006 um 07:02
    • #20

    Danke, werd das am We gleich mal testen.

    Vg,
    Harald

    "Kommt Zeit....kommt Licht"
    What the Fu** is a silent night?

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