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Funkfrequenzen / Frequenzzuteilungen

  • KREISS
  • 11. Oktober 2004 um 23:23
  • simonstpauli
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    • 11. November 2009 um 16:44
    • #201
    Zitat von "mringhoff"

    Das war ja eine Frage. Diese ergab sich aus dem genannten Amtsblatt der Bundesnetzagentur vom 21.10.09
    http://www.apwpt.org/infopapers/ger…71139cb90568301
    hier wurde von Alternativfrequenzen für die Allgemeinzuteilung gesprochen, jedoch ohne die Frequenzen unter 790 MHz zu erwähnen.
    Daraus dann meine oben genannte Frage: was ist jetzt damit? Warum werden die nicht mehr erwähnt?


    Wahrscheinlich, weil sich dort gar nicht so viel ändert.
    Der Bereich ist nach anderen Dokumenten dort und nach meinen Gespächen mit den Außenstellen definitiv in der Planung.
    Es ist natürlich teilweise schwierig, weil der ÖRR dort auch seine NÖML-Felle wegschwimmen sieht.

    Zitat


    Das ist natürlich für eine Vermietbude uninteressant bzw. unwirtschaftlich.
    Erst eine Dauerzuteilung (von mir aus auch mit Gebühren) über ein Bündel an Frequenzen würde hier Sinn machen...


    Darüber wird wie gesagt nachgedacht ("Touring-Lizenz"). Ganz allgemein wird es teurer werden, Frequenzen für Funkmikrofone zu nutzen. Lokale Zuteilungen sind allerdings auch nicht unbedingt an einen festen Ort gebunden, das Gebiet kann schon den Arbeitsbereich eines kleinen Verleihbetriebes umfassen.
    Von Lizenzen in der Mittenlücke rate ich allerdings ab, das ist HF-technisch noch nicht klar, wie gut dieser nutzbar sein wird. Auch im Moment gibt es dort zu viel Wildwuchs.

    Theoretisch sollte es bis Ende Januar mehr Informationen zu Ausweichfrequenzen geben, wie vom Bundesrat gefordert. In der BNetzA wird jedenfalls intensiv daran gearbeitet.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Volker Holtmeyer
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    • 11. November 2009 um 18:11
    • #202
    Zitat von "simonstpauli"

    Darüber wird wie gesagt nachgedacht ("Touring-Lizenz"). Ganz allgemein wird es teurer werden, Frequenzen für Funkmikrofone zu nutzen.


    Nein, teurer wird es definitiv nicht! Derzeit zahlt man 130,- € und für jede weitere Frequenz 50,- €. In Zusammenhang mit der Tourneezuteilung spircht man von ca. 10,- €. Zuteilungen sollen günstiger und einfacher werden.

    Die Bereiche 470 - 790 MHz und 862 - 865 MHz (ISM Band) werden bleiben. Wie bisher - ersterer mit Einzelzuteilung und letzterer frei.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • simonstpauli
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    • 11. November 2009 um 18:51
    • #203
    Zitat von "Volker Holtmeyer"


    Nein, teurer wird es definitiv nicht! Derzeit zahlt man 130,- € und für jede weitere Frequenz 50,- €. In Zusammenhang mit der Tourneezuteilung spircht man von ca. 10,- €. Zuteilungen sollen günstiger und einfacher werden.

    Die Bereiche 470 - 790 MHz und 862 - 865 MHz (ISM Band) werden bleiben. Wie bisher - ersterer mit Einzelzuteilung und letzterer frei.


    Ich meinte teurer als mit der Allgemeinzuteilung. Die kostet ja gar nichts.

    130,- + 50,- für jede Weitere zahlt man bei Kurzzulassung. Also z.B. für ausländische Bands, die unbedingt ihre eigenen Strecken nutzen wollen. Da ist lokal mieten oft günstiger. (was der Branche ja gut tut). Auch in diesem Bereich gibt es viel Wildwuchs, wenn ich das mal so offen sagen darf.

    Bei Einzelzuteilung sind es 130,- für die Urkunde und ca. 5-10 Euro pro Jahr und Strecke, je nach Regulierungsaufwand. Das wird derzeit jährlich berechnet und in eine Verordnung formuliert.

    Das ISM-Band ignoriere ich jetzt mal für professionelle Anwendungen, man kann dort maximal 4 Strecken realisieren, wenn sonst niemand dort funkt. Mir ist das zu unsicher.

    Ich denke, wer Funkstrecken professionell vermietet oder nutzt sollte in der Lage sein, die paar Euro im Jahr zu bezahlen, das ist normalerweise unter 1% der Mieteinnahmen. Bei "Billigfunken" sieht das natürlich etwas anders aus.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • mringhoff
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    • 11. November 2009 um 19:46
    • #204

    Ja, aber "Unter dem Strich" ist das alles doch kein Ersatz?
    Wir haben ein prima funktionierendes Frequenzspektrum im UHF-Bereich, das für die allermeisten Anwendungen (zumindest in unseren Brot-und-Butterjobs) ausreicht. Und das ganze kostenlos.

    Was bekommen als Ausgleich? Also nicht nur, daß die Hardware auf Dauer unbrauchbar wird und wir gezwungen werden, innerhalb der nächsten rund 5 Jahre komplett neu zu investieren, wir bekommen auch keinen gleichwertigen Ersatz für unsere verlorenen Frequenzen.
    UHF unter 790 MHz kostet (wie teuer, wird sich rausstellen) und ist unflexibler, was die Frequenzzuteilungen (Dauer, örtlicher Bereich, Bandbreite bzw. Ersatzfrequenzen) betrifft, ISM ist vernachlässigbar klein, der GHz-Bereich zu störanfällig bzw. nur für kürzere Distanzen.

    Bleibt zu hoffen, daß das

    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    In Zusammenhang mit der Tourneezuteilung spircht man von ca. 10,- €. Zuteilungen sollen günstiger und einfacher werden.


    eintreten wird....
    (Ich nehme an, Du bewegst Dich da mehr in Insiderkreisen?)

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  • simonstpauli
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    • 11. November 2009 um 20:23
    • #205

    Man darf nicht vergessen daß die derzeitige Situation Luxus ist.
    Davor hätte man im jetzt allgemein zugeteilten Bereich lizensieren sollen.

    Das hat kaum jemand gemacht und daraufhin wurde eine geringe Nutzung der Frequenzen neben dem Hautnutzer Rundfunk festgestellt.
    Daß dann der Bereich allgemein zugeteilt wird, um die (vermeintlich wenigen) Rest-Sekundärnutzer vom Netz zu bekommen und dann die Frequenzen zu versteigern ist nur schlüssig.

    Unter dem Strich - selbst schuld, Branche.

    Wenn ich das mal so deutlich sagen darf.

    So, und jetzt jammert die Branche und die Bundesnetzagentur bemüht sich wirklich, noch was zu retten. Die Frequenzsituation wird enger, das ist Fakt. Unter 790 ist etwas Platz geschaffen worden durch die Umstellung auf DVB-T, wo pro Kanal mehr Sender übertragen werden können, dafür fallen Lücken in den Kanälen weg. Platz ist dort dennoch in den freien Kanälen und mehr als vorher. Das Ganze muß nur koordiniert werden, weil die Kanalbelegung regional unterschiedlich ist.

    Was machen wir daraus? Reagieren wir professionell oder jammern wir weiter?

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • mringhoff
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    • 11. November 2009 um 21:01
    • #206

    Professionell reagieren klingt natürlich gut, aber hier spielen politische Faktoren derzeit noch eine große Rolle, insofern ist "jammern" besser :)
    Hinter den Kulissen mag es durchaus professionell zugehen (Fachverbände, Bundesnetzagentur), aber entschieden wird durch die Politik. Und Politiker richten sich meist nach dem größten öffentlichen Druck, der in diesem Fall "Konjunkturprogramm", "Digitale Dividende", "Versteigerungserlös", "Breitbandversorgung auf dem Land" vorgetragen durch die professionelle PR-Maschinerie der großen Netzkonzerne.
    Vor diesem Hintergrund dürfen wir ruhig mal etwas lauter jammern :)

    Zitat von "simonstpauli"

    Man darf nicht vergessen daß die derzeitige Situation Luxus ist.
    Davor hätte man im jetzt allgemein zugeteilten Bereich lizensieren sollen.
    Unter dem Strich - selbst schuld, Branche.
    Wenn ich das mal so deutlich sagen darf.


    Das liegt schon einige Jahre zurück. Und nicht zuletzt aufgrund dieser freien Nutzbarkeit hat diese Technik auch einen regelrechten Boom erlebt.
    Aber selbst das Anmelden war damals relativ einfach und auch nicht so teuer. Es gab einen ganzen Haufen verfügbare Frequenzen, die wir deutschlandweit nutzen durften. Also technische Freiheit fast wie momentan, nur daß pro Gerät pro Jahr eine kleine Gebühr fällig wurde.
    Die meisten, größeren VT-Firmen in unserem Dunstkreis hatten einen großen Teil ihrer Geräte angemeldet. Schliesslich wurde ja auch immer wieder mal kontrolliert. Auf der Messe war das schon mal möglich.

    Die kleineren Garagenfirmen, Privatanwender oder Bands nutzten die Frequenzen einfach nur so, oft sogar auch aus Unwissenheit. Aber das waren damals nur jeweils wenige Stück, manche Bands hatten halt nur 1-3 Funkmikros für die Sänger und fertig. IEM war in diesen Kreisen unbekannt.
    Dieses Klientel kommt aber auch prima im GHz-Bereich zurecht...

    Aber wenn es UHF-Frequenzen in der nötigen Bandbreite gibt, die man dauerhaft und deutschlandweit nutzen darf (schliesslich investiert man ja auch in die passende Hardware..), dann sind mir ein paar Euros Gebühr eher wurscht. Wichtig ist, daß man vernünftig und langfristig damit arbeiten kann. Kurzfristige Zuteilungen oder Tourzulassungen, lokale Begrenzungen etc. sind Mist.

    Naja, mal sehen was kommt...

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  • simonstpauli
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    • 11. November 2009 um 21:46
    • #207
    Zitat von "mringhoff"

    Professionell reagieren klingt natürlich gut, aber hier spielen politische Faktoren derzeit noch eine große Rolle, insofern ist "jammern" besser :)
    Hinter den Kulissen mag es durchaus professionell zugehen (Fachverbände, Bundesnetzagentur), aber entschieden wird durch die Politik. Und Politiker richten sich meist nach dem größten öffentlichen Druck, der in diesem Fall "Konjunkturprogramm", "Digitale Dividende", "Versteigerungserlös", "Breitbandversorgung auf dem Land" vorgetragen durch die professionelle PR-Maschinerie der großen Netzkonzerne.
    Vor diesem Hintergrund dürfen wir ruhig mal etwas lauter jammern :)


    Das stimmt allerdings. Man darf auch gerne auf die Fragwürdigkeit des Erfolges der mobilen Internetnutzung hinweisen.
    Wieso soll es auf 800MHz mit Zusatzkosten für neue Lizenzen besser funktionieren als mit 900MHz ohne Zusatzkosten?

    Zitat


    Das liegt schon einige Jahre zurück. Und nicht zuletzt aufgrund dieser freien Nutzbarkeit hat diese Technik auch einen regelrechten Boom erlebt.
    Aber selbst das Anmelden war damals relativ einfach und auch nicht so teuer. Es gab einen ganzen Haufen verfügbare Frequenzen, die wir deutschlandweit nutzen durften. Also technische Freiheit fast wie momentan, nur daß pro Gerät pro Jahr eine kleine Gebühr fällig wurde.
    Die meisten, größeren VT-Firmen in unserem Dunstkreis hatten einen großen Teil ihrer Geräte angemeldet. Schliesslich wurde ja auch immer wieder mal kontrolliert. Auf der Messe war das schon mal möglich.

    Die kleineren Garagenfirmen, Privatanwender oder Bands nutzten die Frequenzen einfach nur so, oft sogar auch aus Unwissenheit. Aber das waren damals nur jeweils wenige Stück, manche Bands hatten halt nur 1-3 Funkmikros für die Sänger und fertig. IEM war in diesen Kreisen unbekannt.
    Dieses Klientel kommt aber auch prima im GHz-Bereich zurecht...

    Aber wenn es UHF-Frequenzen in der nötigen Bandbreite gibt, die man dauerhaft und deutschlandweit nutzen darf (schliesslich investiert man ja auch in die passende Hardware..), dann sind mir ein paar Euros Gebühr eher wurscht. Wichtig ist, daß man vernünftig und langfristig damit arbeiten kann. Kurzfristige Zuteilungen oder Tourzulassungen, lokale Begrenzungen etc. sind Mist.

    Naja, mal sehen was kommt...


    Die Quote der Anmeldungen ließ sich nicht nur mit der Aufteilung "professionelle Firma" / HKS erklären. Wie auch immer.

    Und auch heute erfüllen viele Anwender die erforderlichen Voraussetzungen zur Fachkunde nicht, um Mikrofone im allgemein zugeteilten Bereich zu betreiben. Wie oft höre ich z.B. "mein Empfänger hat eine Scan-Funktion, der sucht sich die Frequenzen selber" Frequenzmanagement, geschweige denn Frequenzkoordinierung mit anderen Nutzern Fehlanzeige. Erbsenzählerisch darf ein Funkmikrofon so auch nicht mit Allgemeinzuteilung betrieben werden.
    Auch das Aussenden von Programm auf nicht genutzten Strecken zum "Markieren" von Frequenzen ist schon fast gängige Praxis geworden. Auch nicht erlaubt.
    Von Frequenzen über 814 Mhz rede ich noch gar nicht und schon überhaupt nicht von den Spot-Frequenzen outdoor. Das ist das nackte Grauen was da quergesendet wird. Ich bin gespannt auf meinen Langzeit-Scan an den Landungsbrücken.

    So gesehen war die Allgemeinzuteilung keine gute Idee, es gibt viele unerfahrene Nutzer, die sich gegenseitig das Leben schwer machen. Das Hauen und Stechen auf Messen geht in meinen Augen auch gar nicht. Das ist nur noch das Recht des Stärkeren was hier gilt. Regulierung war mir da lieber, auch wenn sie was kostet.

    Um ein Frequenzspektrum wie das jetzige zu bekommen müsste man den Rundfunk bescheiden und die DVB-T-Sender enger legen. Das sehe ich so nicht, der ÖRR hat gerade einen großen Batzen Frequenzen an den Mobilfunk verloren, niemand dort wird einer weiteren Abtretung von Frequenzen zustimmen.

    Daher wird es eher so sein, daß man Frequenz-bündel bekommt, die man lokal unterschiedlich nutzen kann.
    Als Beispiel 767,000 und 768,500 in einem Bundesland und 781,100 und 783,250 in einem Anderen und so weiter. Das Ganze dann als "Touring-Lizenz", also nur einmal für ganz Deutschland anmelden und zahlen. Dafür gibt es lokal verschiedene, nah beisammen liegende Frequenzen. Das Ganze kann man dann mit einer Hardware bespielen und gut. Für die alte Hardware wird es wohl wie in den USA eine "Abwrackprämie" geben. Die haben das Ganze ja schon jetzt im 700MHz-Bereich)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • mringhoff
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    • 11. November 2009 um 22:00
    • #208
    Zitat von "simonstpauli"

    Ich bin gespannt auf meinen Langzeit-Scan an den Landungsbrücken.


    was machst Du da? (Hört sich interessant an, vielleicht was in einem Extrathread?)

    Zitat von "simonstpauli"

    Das Hauen und Stechen auf Messen geht in meinen Augen auch gar nicht. Das ist nur noch das Recht des Stärkeren was hier gilt. Regulierung war mir da lieber, auch wenn sie was kostet.


    Aber reguliert wurde da gar nichts, nur kontrolliert und abkassiert. Und das Recht des Stärkeren / des Ersten galt damals auch schon. Nur waren halt nicht an jedem Stand gleich drei Mikros im Einsatz...
    Aber man hatte damals das schöne Argument der Zulassung (also das meine ich mit dem Recht des Stärkeren). Man ist einfach mit der Zulassungsurkunde zu den Funkkollegen und wollte "die Frequenzen abstimmen", da hat man dann meist dumm gekuckt... :)


    Zitat von "simonstpauli"

    Für die alte Hardware wird es wohl wie in den USA eine "Abwrackprämie" geben.


    Die Abwrackprämie ist aber in Deutschland nur für die kommunalen Einrichtungen gedacht....
    Der Ottonormalanwender hat da nichts davon.

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  • simonstpauli
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    • 11. November 2009 um 22:15
    • #209
    Zitat von "mringhoff"


    was machst Du da? (Hört sich interessant an, vielleicht was in einem Extrathread?)


    Ich hab da so eine Location mit Problemen und möchte mal genau wissen was da los ist. Der Scanner ist aber noch nicht da, evtl. dauert das länger und ich muß auf den nächsten Container aus Australien warten./ Nas ja, läuft ja nicht weg.

    Zitat


    Aber reguliert wurde da gar nichts, nur kontrolliert und abkassiert. Und das Recht des Stärkeren / des Ersten galt damals auch schon. Nur waren halt nicht an jedem Stand gleich drei Mikros im Einsatz...
    Aber man hatte damals das schöne Argument der Zulassung (also das meine ich mit dem Recht des Stärkeren). Man ist einfach mit der Zulassungsurkunde zu den Funkkollegen und wollte "die Frequenzen abstimmen", da hat man dann meist dumm gekuckt... :)


    Hehe. Das meinte ich nicht, ich meinte allgemein zugeteilter Bereich, 10 Strecken mit Musik an und ein paar Stunden "markieren". Dann 5 Strecken nutzen und 5 spare haben.

    Zitat


    Die Abwrackprämie ist aber in Deutschland nur für die kommunalen Einrichtungen gedacht....
    Der Ottonormalanwender hat da nichts davon.


    Auch hier meinte ich was Anderes, die Herstellerrabatte in den USA, quasi jeder Hersteller hat alte Hardware großzügig vergütet (Wenn man bedenkt, daß sie nicht viel von dem Gerät weiterverwenden können).

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • oops
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    • 23. November 2009 um 19:23
    • #210

    weiter gehts...

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp…,662800,00.html

    schön ist dieser hier: "Versteigert wurden rund 145 Megahertz." :roll:

  • tonzwerg
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    • 10. Februar 2010 um 11:34
    • #211

    Man hat ja länger nichts gehört:

    http://www.heise.de/netze/meldung/…men-925459.html

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • Volker Holtmeyer
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    • 18. Februar 2010 um 12:36
    • #212

    In Österreich ist die Geschichte jetzt buchstäblich amtlich:
    http://www.bmvit.gv.at/telekommunikat…22009derev2.pdf

    Wir ziehen also vom Bereich 790 - 862 MHz in den Bereich 470 - 790 MHz um.
    Wohl dem, der Anlagen hat, die diesen Umzug problemlos mitmachen. :wink:
    (Bestimmt kein Zufall, dass die einzigen Geräte, die das können, von einem österreichischen Hersteller kommen ...)

    Interressant finde ich ja auch die Renaissance don VHF (174 - 216 MHz) ...

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • simonstpauli
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    • 18. Februar 2010 um 12:46
    • #213
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Wir ziehen also vom Bereich 790 - 862 MHz in den Bereich 470 - 790 MHz um.
    Wohl dem, der Anlagen hat, die diesen Umzug problemlos mitmachen. :wink:
    (Bestimmt kein Zufall, dass die einzigen Geräte, die das können, von einem österreichischen Hersteller kommen ...)


    Ist das so?
    Wisycom kann 470-800 bzw. 630-870 MHz, da geht auch Einiges. Und das sind Italiener.
    Also in Hamburg z.B. eine Zuteilung um 700MHz und so lange es geht der allgemein zugeteilte Bereich.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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  • 4Art
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    • 18. Februar 2010 um 12:46
    • #214

    In der Schweiz gilt die gleiche Regelung - und wir bauen keine Funkmikrophone :wink:

    Die Evolutions sind umbaubar - ist aber nicht ganz billig. Selbige gehen für Einzelanwendungen im Uebrigen ja ein bisschen unter die magischen 790 Mhz.

  • wora
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    • 18. Februar 2010 um 14:17
    • #215

    im prinzip kann man alle UHF anlagen umbauen... das ist nur eine frage des geldes ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tonzwerg
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    • 18. Februar 2010 um 14:21
    • #216

    was hats da mit der genehmigung immer nur für ein jahr auf sich?
    heißt das, dass die allgemeinzuteilung immer ein jahr verlängert wird?

    es ist wirklich kaum zu fassen, sie ziehens einfach durch, ohne sinn und verstand...

    "Tritt eine Idee in einen hohlen Kopf, so füllt sie ihn völlig aus - weil keine andere da ist, die ihr den Rang streitig machen könnte."

    Charles de Montesqieu

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    -- Douglas Adams

  • shure
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    • 3. März 2010 um 13:38
    • #217

    Aktuelle Informationen zur Frequenzzuteitung findet ihr in unserem Shure-Blog. (Stand 3. 3. 2010)

    beste Grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • tufkaklto
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    • 3. März 2010 um 13:42
    • #218

    Wenn ich das richtig gelesen habe, ist es ja eigentlich gar nicht so schlimm, wie viele befürchtet hatten.
    #

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • derautor
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    • 3. März 2010 um 14:10
    • #219

    710 - 790 MHz? Ist ja direkt in der Nachbarschaft! Und warum geht das drahtlose DSL da nicht hin? Ein Schelm, der Böses dabei denkt.......

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • simonstpauli
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    • 3. März 2010 um 15:09
    • #220
    Zitat von "derautor"

    710 - 790 MHz? Ist ja direkt in der Nachbarschaft! Und warum geht das drahtlose DSL da nicht hin? Ein Schelm, der Böses dabei denkt.......


    1. der Bereich gefällt mir, die deutschlandweite übertragbare Zuteilung auch.
    Besser konnte es kaum kommen.

    2. der drahtlose Internetzugang kann nicht in diesen Bereich gehen, weil es weltweite und EU-weite Verträge dazu gibt. (WRC07 etc.)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
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