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Submulticore

  • Lautmacher
  • 25. Oktober 2004 um 11:48
  • Lautmacher
    Verifiziert
    Beiträge
    152
    • 25. Oktober 2004 um 11:48
    • #1

    Guten Tag!

    Ich suche für meine "größeren" Konzerte ein Submulticore (8 x XLR/XLR - ca. 15 m) um das "Kabelgewurschtel" in Richtung Schlazeug zu minimeren. Hat jemand Erfahrungen mit den billigen Submultis von Thomann und RockShop? Bei dem Preis kann man ja eigenlich nichts falsch machen - oder?

    Setzt ihr Submultis ein? Wenn ja, welche? Erfahrungen?

    Freu mich über jede Antwort!

    http://www.LAUTMACHER.com

  • tonzwerg
    Profi
    Beiträge
    1.068
    • 25. Oktober 2004 um 12:04
    • #2

    Nur miese Erfahrungen mit dem Zeug. Die Stecker taugen nichts, die Zugentlastungen halten nicht auf dem dünnen Kabel und das Kabel klingt miserabel.
    Ganz ordentliches 8er-Multicore gibt's bei CAE.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 25. Oktober 2004 um 13:54
    • #3
    Zitat von "tonzwerg"

    Die Stecker taugen nichts, die Zugentlastungen halten nicht auf dem dünnen Kabel und das Kabel klingt miserabel.

    Das mit den Steckern und Zugentlastungen stimmt. Aber was meinst Du mit " klingt miserabel" ???

    Beim Schlagzeug brauchst Du auch einen langen "Spleiss", um an die einzelnen Trommeln zu kommen, oder musst von der Submulticorebox nochmal normale Mikrofonkabel einsetzen....

    Bei uns dienen 7 Mikrofonkabel als Drumsnake, mit Neutrik-Steckern und Winkel-kupplung (natürlich schwarz) und Schulz-/Klotz-Kabeln. Alle Kabel mit Isolierband gebündelt (Kabelbinder reissen einem die Hände auf beim Aufwickeln).

  • Lautmacher
    Verifiziert
    Beiträge
    152
    • 25. Oktober 2004 um 14:01
    • #4

    Ich habe schon ab und zu mit geliehenen Submultis gearbeitet. Die Stagebox wurde auf das Schlagzeug-Podest gestellt und von dort an wurden kurze XLR-Patches verwendet .... geht gut!

    Ich finde solche Selbstbau-Multis eigentlich nicht seht schön - sieht lumpig aus, im Klebeband bleibt der ganzen "Bühnendreck" hängen und die Kabel sind meist so unflexibel, dass das aufrollen sehr schwierig ist ....

    http://www.LAUTMACHER.com

  • timotimo
    Profi
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    2.252
    • 25. Oktober 2004 um 14:50
    • #5
    Zitat von "Lautmacher"


    Ich finde solche Selbstbau-Multis eigentlich nicht seht schön - sieht lumpig aus, im Klebeband bleibt der ganzen "Bühnendreck" hängen und die Kabel sind meist so unflexibel, dass das aufrollen sehr schwierig ist ....

    Bei uns zumindest sieht´s nicht lumpig aus! Die Kabel sind alle 50 cm mit Isoliernband gebündelt. Absolut nicht unflexibel. Und läuft schon seit Jahren.... Aber alles Geschmackssache...

  • bias79
    Profi
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    9
    Beiträge
    1.103
    • 25. Oktober 2004 um 16:10
    • #6

    Ich bevorzuge auch gekaufte Submultis. Die billigen kosten fast nix, die Billigstecker halten locker 5 Jahre wenn man mit seinem Mat ordentlich umgeht und das mit dem Klang ist Quatsch.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • timotimo
    Profi
    Beiträge
    2.252
    • 25. Oktober 2004 um 16:20
    • #7
    Zitat von "bias79"

    Ich bevorzuge auch gekaufte Submultis. Die billigen kosten fast nix, die Billigstecker halten locker 5 Jahre wenn man mit seinem Mat ordentlich umgeht und das mit dem Klang ist Quatsch.

    Stimme ich zu. Wir haben beides (oben beschriebene Selbstbau-Drumsnake und Subsnakes....). Die Subsnakes von Thomann sind qualitativ wirklich nicht toll, z.B. ist uns schonmal ein XLR-Stecker in der Einbaubuchse steckengeblieben, ging einfach nicht mehr entriegeln..... Die Zugentlastung hält nicht, s.o.

    Aber, wie ich immer zu sagen pflege: es ist das wert, was es kostet! Nicht mehr und nicht weniger. Also nicht erwarten,daß es top Qualität ist. Dann würde wieder jeder sagen: Die machen Dumping-Preise, machen den Markt kaputt.....

    Ich kann damit leben, weiß wie zuverlässig das Produkt A oder B ist und setze es dementsprechend ein, wenn´s angebracht ist...

  • tonzwerg
    Profi
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    1.068
    • 25. Oktober 2004 um 16:44
    • #8
    Zitat von "bias79"

    und das mit dem Klang ist Quatsch.


    Mikrofone sind gegenüber miesem Kabel schon eher robuste Signalquellen, deutliche Unterschiede hört man aber vor allem bei aktiv getriebenen Signalquellen wie z.B. elektronisch symmetrierten Ausgangsstufen oder Aktiv-DI-Boxen. Da macht sich schlechteres Kabel deutlich bemerkbar.
    Ansonsten hat jedes Kabel natürlich elektrische Eigenschaften (Kapazität, Wellenwiderstand, Verlustfaktor, etc.), die sich im Klang bemerkbar machen. Denn der muß ja schließlich da durch.

    The ships hung in the sky in much the same way that bricks don't.
    -- Douglas Adams

  • djobi
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    1
    • 25. Oktober 2004 um 18:04
    • #9
    Zitat

    Bei dem Preis kann man ja eigenlich nichts falsch machen

    Das sehe ich ähnlich - ich habe eins der Thomann Kabel hier liegen. Ich kenne auch einige (andere) Firmen die diese regelmäßig nutzen. Natürlich sind das keine Neutrik-Buchsen bzw. Stecker, sondern Billig-Kopien und dementsprechend verarbeitet.
    Für gelegentlichen Einsatz und bei vernünftigen Umgang aber durchaus zu gebrauchen.

    Auch kann ich bei dem Preis kein Klotz- oder Schulz- oder Sommerkabel erwarten. Allerdings macht sich schlechtes Kabel IMHO vor allem auf langen Strecken bemerkbar - und da sind die 10 oder 15m Subcore wirklich nicht viel ..

    Den Unterschied zwischen hochwertigen Kabeln mit besserer Abschirmung, Kapazität oder Widerstand höre ICH nicht!

    Prinzipiell sind Sub-Cores ne feine Sache, weil sie das Kabelgewirr deutlich verringern! Und es sieht auch einfach aufgeräumter und ordentlicher aus.
    Ein "Kabelbaum" mit 8 oder mehr Leitungen finde ich da keine befriedigende Lösung.

    Bei größeren Produktionen kannst du die (abnehmbare) Stagebox auch auf dem Drumriser verkabelt lassen und steckst dann beim Auftritt einfach nur einen Stecker - den zur Stagebox - an. Einfacher gehts dann wirklich nicht mehr!

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • PA-Peter
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    • 25. Oktober 2004 um 18:56
    • #10

    Im Grunde genommen würde ich erst einmal hinsetzten und mir Gedanken über den Einsatz meines Systems machen...
    ...ich bin nun mal ein Fan von geplanten Verkabelungslösungen...
    ...auch wenn diese nun mal teurer sind!
    Also erst mal überlegen, wie und wo das System zu welchen Zwecken eingesetzt werden soll!
    Lediglich am Drum-Raiser? Oder dann doch auch eine Box zu den Key's/GT/Stagefront o.ä.???
    Das sind Fragen, die beantwortet sein sollten...


    Was das Billigzeux betrifft:
    Wenn Euch bei einem wichtigen Job in einem Change-Over von der voll belegten Sub-Snake Stage-left ein Kanal freckt und ein neues Kabel quer über die 16m Stage gezogen werden muß, weil die Stagebox nun mal Stage-right steht...
    ...wird Euch anders! Ganz speziell, wenn nur 5min Change-Over-Time geplant ist!!!

    Was will der PA-Peter damit sagen???
    Hier sollte je nach Einsatzzweck entschieden werden was kommt! Für die Amateur-Kombo ist das Billigzeux brauchbar...
    ...in meiner Kabelkiste hat es NICHTS verloren!

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • mischpultschorsch
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    • 25. Oktober 2004 um 19:12
    • #11
    Zitat von "PA-Peter"

    Für die Amateur-Kombo ist das Billigzeux brauchbar...
    ...in meiner Kabelkiste hat es NICHTS verloren!


    Zweifelsohne hast Du recht, was die Thematik "sinnvoll durchdachte Bühnenverkabelung in Festivalsituationen" anbetrifft, siehe auch den Festival-Thread von monithor.

    Aber: Ich hab so ein Billig-Subcore seit 3 Jahren immer mit im Auto dabei - und zwar für den Fall, daß man mal wieder als Gasttech auf ner Baustelle mit "abgezählten" XLR-Leitungen (schlimmstenfalls auch noch farbig...) aufschlägt und die Hälfte davon nicht funktioniert oder zu kurz ist... :evil: Und bei 8 Trompetenclips zieh ich schneller das Thomann-Subcore als der überforderte "Tech", den der Veranstalter gebucht hat, seine einzelnen XLR´s.
    Die Stecker sind scheisse, da geb ich tonzwerg recht, obwohl mir in den vergangenen 3 Jahren noch keiner abgefallen ist.

    Was den Klang anbetrifft, ist mir bislang jedoch noch nix negatives aufgefallen, obwohl ich da von mir behaupte, zwischen gut und böse unterscheiden zu können.

  • derautor
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    1.089
    • 26. Oktober 2004 um 01:15
    • #12
    Zitat

    Mikrofone sind gegenüber miesem Kabel schon eher robuste Signalquellen, deutliche Unterschiede hört man aber vor allem bei aktiv getriebenen Signalquellen wie z.B. elektronisch symmetrierten Ausgangsstufen oder Aktiv-DI-Boxen. Da macht sich schlechteres Kabel deutlich bemerkbar.


    Würde eher behaupten, es ist umgekehrt :wink: ! Je niederohmiger der Ausgang, umso weniger Einfluss hat das Kabel bzw. dessen Kapazität. Und der Wellenwiderstand macht bei NF auch noch nicht wirklich Probleme.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • bias79
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    1.103
    • 26. Oktober 2004 um 15:00
    • #13

    PA-Peter: wer auf 16 Meter Stages arbeitet brauch hier glaub ich auch nicht nach Submultis fragen. Geht wohl eher um ne andere Liga.

    tonzwerg: hab mal nen netten Bericht gelesen, ich glaube Tools oder irgend so ein Blatt(könnt ich auch noch mal suchen).
    Die haben in einem Test alle relevanten Eigenschaften von Kabeln getestet. Von billig bis amtlich. Rausgekommen ist das die Unterschiede in den Messergebnissen so gering waren das da fürs menschliche Gehör nie ein Unterschied zu erkennen wäre. Ich spreche natürlich von intakten Kabeln. Wenn bei mir ein billig Kabel abraucht weil die Zugentlastung besch... ist hör ich das auch.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • Matthias W
    Beiträge
    320
    • 26. Oktober 2004 um 16:07
    • #14

    [quote="timotimoAlle Kabel mit Isolierband gebündelt (Kabelbinder reissen einem die Hände auf beim Aufwickeln).[/quote]

    Wenn du dir nen Seitenschneider zulegst und die eine Seite abschleifst
    bis eine ebene Fläche entstanden ist. Schneidet dieser Sauber ab
    und es gibt keine scharfen Kanten.

    Gibt es natürlich auch teuer zu kaufen :wink:
    Als fertigen Seitenschneider von Knipex
    Oder als Montagewerkzeug mit einstellbarer Zuziehkraft
    von Panduit

    Dann bleiben auch beim Kabel mit Kabelbinder wickeln die Finger heil.

    Was auch gut funktioniert : Handschuhe :D

    Gruß Matthias

    Coke nur aus Glasflaschen!!!

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