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Kriterien einer "richtigen" Mitteltonwiedergabe

  • TBF
  • 17. Dezember 2004 um 14:37
  • Bassti
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    • 22. Dezember 2004 um 14:12
    • #61

    Aha, ein Klassik-freak...

    Die Meinung, Klang könnte man ausschließlich mit Klassik
    bewerten kommt aus dem Hifi-bereich...

    1. Wenn ein Mittenhorn plärrt, dann nicht nur bei Klassik!
    2. Wo sind die Extreme in der Klassik?
    3. Was soll man bei Klassik raushören, was bei anderen
    Musikgattungen nicht genauso hörbar ist?

    Jedem die Musik, die er mag -keine Frage.
    Oft hört es sich aber so an, als ob die anderen Arten
    "minderwertig" sind.
    Dem stelle ich mich entschieden dagegen!
    Und hört mir auf Klassik als das ultimative Bewertungsobjekt
    zu bezeichnen!


    Ich gebs auf!

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • lok1414
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    • 22. Dezember 2004 um 14:13
    • #62

    @ SK
    Das wird jetzt kurz einmal OT:
    Meine persönliche Meinung zu Pauken und Trompeten: Das schreckliche Ende der feinen klassischen Musik - vergleichbar der Entwicklung zum UUmmpff UUmmpff UUmmpff aus der Rockmusik.
    Und: Die mir bekannten Sängerinnen würde ich als sehr professionell beschreiben, sie passen so gar nicht in das Genre "ich-kann.mich-nicht-hören"...

    Gruß
    Lok1414

  • Sound-Klinik
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    • 22. Dezember 2004 um 14:46
    • #63

    ... jedenfalls kommt es bei der klanglichen Beurteilung einer LS-Anlage nicht unbedingt auf die Art der Musik, sondern auf die zu übertragenen Instrumente und Gesangsstimmen an.

    Bei einigen "Hörtests" kann es auch wichtig werden, WAS mit den Instrumenten so gespielt wird (z.B. schnelle Bassdrum-figuren ... und es macht u.U. dann "woooooouuuuuuummmmmp"). :D

  • N-Dee
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    932
    • 22. Dezember 2004 um 16:08
    • #64

    Bassti
    Klassik bietet sich wohl deshalb an, weils da einen 'Referenzklang' gibt (=natürliche Instrumente). Bei Konservenmusik fällt das meisst schon mal weg, weil da beim Abmischen und Mastering sowieso ein Klang gebastelt wird, den es so eigentlich nur in genau dem Studio mit der Abhöre gibt - hier fehlt dann eigentlich die Referenz. Weiters haben die meissten Klassikstücke einen sehr großen Dynamikumfang (bei Aufnahmen teilweise aber auch beschnitten...).
    Ich geb mal wieder Sound-Klinik recht: der Einsatzzweck ist ausschlaggebend! :D

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 22. Dezember 2004 um 17:14
    • #65

    ... es geht einfach um den Klang eines Instrumentes. Synthetische oder für Chartmucke "gesämpelte" :wink: und irgendwie verarbeitete Sounds eignen sich eher weniger.

    Gutes Quellenmaterial sind z.B. - ordentlich aufgenommen - Schlagzeug, Klavier, Gesang ... auch Chor, (gute !) akustische Gitarre, Streichinstrumente, einige Holzblasinstrumente und natürlich Blech.

    Man hört mit solchem Material nicht nur Schwächen in der tonalen Balance gut heraus, sondern bemerkt auch Probleme im Zeitverhalten (komplexe Klänge mit breitem Spektrum werden dann "zerissen" ...). Für die Ursachenermittlung (was dann ja zu einem technischen Problem wird ...) muß dann "gezielt" gemessen werden ...

  • Bassti
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    1.055
    • 22. Dezember 2004 um 21:43
    • #66

    Ok, dann mal sorry für OT, aber bevor ihr mich in die Konservenschublade
    steckt möchte ich gerne loswerden, dass ich meine Musik von Hand mache
    Ich spiele ein paar Instrumente (außer Bass) -weiss also wovon ich rede!

    Um jetzt unelegant zum eigentlichen Thema zurückzukommen:
    Wie will man mit ner kratzenden Geige nen leicht verzerrenden Hochtöner
    ausfindig machen?
    Da is mir ne cleane E-Gitarre, und sei es von ner Metalband, lieber!

    Es geht hier aber um Mitten, bei denen mir in vielen PA-systemen
    der Grundtonbereich sträflich bzw. kläglich vernachlässigt wird.
    Jetzt sagen viele, dass jeder zusätzliche Weg probleme mit sich bringt.
    (Und das glaub ich Dir auch SK)
    Auch habe ich des öfteren gelesen, dass eine kleine Lücke viel weniger
    schlimm ist, als eine Überhöhung. Was passiert, wenn man bei der Trennung eine kleine Delle einbaut, dafür aber mit einer geeigneten
    Anzahl von Wegen arbeitet, die den Rest dafür besser abdeckt?
    Die Phasenprobleme sollten dann doch auch zurückgehen?
    (Mal abgesehen vom geometrischen Aufbau)

    Anbei hab ich sowas in einem kleineren Experiment mal gemacht, wo
    ich nicht einsehen wollte mit nem 17cm Bässchen 3-Wege zu fahren...
    Das Ding hat aber so unmöglich geklungen, dass ich den TT um eine
    Lücke tiefer getrennt hab als den HT -natürlich nicht mit 18dB :wink:

    Möge der Bass mit Euch sein! :D

  • doublefishdesigns
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    • 23. Dezember 2004 um 06:45
    • #67

    mit Streichern lässt sich sehr schnell die Qualität eines Mittel-Hochtonzweiges erkennen:
    wenn sie nicht wie solche klingen sondern wie der "Strings" preset eines Casios, ist es mit der Reproduktionsqualität nicht weit her...
    und ich brauche diese, da ich oft mit akustischen Darbietungen zu tun habe.

    Sehr tauglich, und von mir oft für Kontrollen und Feineinstellungen verwendet, ist ein gut aufgenommener grosser Chor, vor allem wenn man selbigen mal live erlebt hat.

    Es muss aber nicht unbedingt Klassik sein, Jazz tut auch gut:
    Bläser sind z.B. für die Auffindung von Resonanzen sehr geeignet, z.B. Tower of Power, Jan Garbarek, Chet Baker, Raul de Souza

    Eine E-Gitarre kann man heranziehen um einen "guten" Sound zu machen, wenn das System als solches bereits austariert ist, aber sie als Masstab für die Grundeinstellung eines Systems zu nehmen,
    nö -

    Beim Grundsoundcheck kommt bei mir als allererstes immer Gustav Mahler, als 2. Steely Dan-Gaucho (u.A. mit guten cleanen Gitarren !)

  • SRAM
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    • 8. Januar 2005 um 19:32
    • #68

    So, die Feiertage sind vorbei, und die folgenden Chassis nochmals vermessen:

    Craaft 6/100 PCD

    RCF L8L750

    Craaft 10/300 LH

    Wie von einigen schon angedeutet ist der Craaft 6" (neues sample) ab ca. 280, der RCF 8" ab ca. 240 und der Craaft 10" ab 180 Hz für die gewählte Anwendung brauchbar.

    Anfrage nach dem Craaft 6" am Montag. Als zusätzliches feature soll der endgültige speaker eine inverse Kalotte erhalten, auch diese frage ich nach (ist aber meiner Meinung nach problemlos machbar). Nach der Voranfrage im letzten Jahr wegen des samples ist eine Kleinserie ab ca. 100 Stück machbar.

    RCF und 10" sind ebenfalls noch im Rennen. Vorteil sind neben der tieferen Einsatzfrequenz die geringere notwendige Chassisanzahl und der einfachere Aufbau des Hornarrays. Dafür ist der notwendige plug deutlich komplexer.

    Gruß SRAM

    P.S.: Photos der Treiber und Messungen stelle ich ein, wenn t-online endlich wieder meinen upload funktionsfähig hat :?

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • 906090pamann
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    • 17. Januar 2005 um 14:11
    • #69

    vor gut 1einem Jahr hat der tthorsten mal vorgeschalgen, da er da gute Kontakte zu Solton hätte einen OEM PCD 6 100 machen zu lassen in 2 ohm oder 16 ohm oder mit super fetten magnet oder wie ihr wollt
    es gibt da wohl eines das er gerne verbaut, dass etwas lauter als das standart sit und deutlich tiefer spielen kann. was wohl an der sicken beschichtung und einspielen liegt , die er verwendet. mann könnte auch einen 8 pcd 150 nehmen.
    6" wäre dann die öffnung in den horn hals

    aber was bringen die kleinen Pappen wirklich ?
    Wie sollen sie angeordnet werden 3 stk übereinander oder gar 6stk ?
    was ist mit den zwangsläufig entstehenden interfrequenzen und den neben keulen in der abstrahlung ?
    können 6" überhaupt so laut und belastbar und hoch wie ein 12" der mit Phaseplug eigentlich kein 12" mehr ist aber verteufelt wird von TBF und
    konsorten.
    klar ein 6" erzwingt einen 12er in den lowmids.
    Wobei mann wieder bei KF 850 oder 750 oder Turbosound Functionone dreiwege aktiv top konstrukten wäre. plus 4 weg im bass oder gar 5 wege.

    und was ist mit einer 2" treiber pappe die mann bis 600hz runter lassen darf ist das nicht auch frevel wenn mann nur max 15" im bass und am besten im horn nutzen darf umgerechnet wäre der 2" dann ja eher ein 21" .

    nur so mal als denk anstösse.

  • SRAM
    Profi
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    • 25. Januar 2005 um 20:36
    • #70

    So, hier mal die Kleinpappen die ich gerade durchmesse und probehöre.
    Bericht folgt später.

    Craaft 10/300

    Craaft 6/100

    RCF 8"

    Alpha 6

    Vorweg: alle klingen in dem zugedachten Bereich recht gut und sind in Relation zum jeweiligen Preis recht laut.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
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    straight razor, and surviving.

  • TBF
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    1.785
    • 26. Januar 2005 um 22:27
    • #71

    Gelöscht wegen Mod Differenzen

    erst wenn der letzte Kunde den "ich war mal eine Dose" SMD Haufen im Biegeblechgehäuse zum Utopiepreis nicht mehr möchte, die Bank unter Zahlpause andere Vorstellungen hat, ja dann werdet ihr merken daß Amtlich eher Marktgerecht bedeutet :)

    Einmal editiert, zuletzt von TBF (11. August 2005 um 01:29)

  • tufkains
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    1.342
    • 13. Februar 2005 um 16:17
    • #72

    ---

    Einmal editiert, zuletzt von tufkains (1. Oktober 2008 um 22:43)

  • signalabtaster
    Beiträge
    2
    • 22. Februar 2005 um 16:35
    • #73

    @ SRAM,
    da die Verfügbarkeit bzw. Lagerbestände von Craaft Chassis
    vor allem in Zukunft doch ziemlich bescheiden sein dürfte
    würden mich noch Alternativen interessieren.
    Beim RCF D-Vertrieb ist es ja auch gerade etwas wirr!?

    Hat jemand Erfahrung mit dem Ciare 10.64MB? (preislich auch ok!)

    laut tbf soll es ja noch ein (besseres) Konkurrenzprodukt zum
    18sound 10M600 geben (zwischen den Zeilen gelesen.. :wink: .)

    Schade um den Craaft 10/300 LC (AL),
    das Syrincs MPA TOP ist dann wohl nicht mehr zu "kopieren"...

    finde ich sehr lobenswert deine Arbeit SRAM!

    Grüße,
    Michael

  • willi2
    Beiträge
    1.089
    • 22. Mai 2005 um 22:17
    • #74

    hi,
    hat sich hier noch was getan?

    Gruß
    willi2
    ... lass mal das mit der richtigen LS Auswahl, Physik brauch mer nimmer, regelt alles unsere Wunderelektronik

  • MasterMatze
    Beiträge
    1.371
    • 22. Mai 2005 um 23:24
    • #75

    mal ne frage:
    wäre es sinnvoll das kleine 6"/1" limmer horn mit nem 8ter zu bestücken um mehr pegel zu erlangen

    mfg Matthias Schoster

  • Peerless
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    1
    Beiträge
    4.334
    • 23. Mai 2005 um 11:04
    • #76

    ich glaube das wird mit dem phaseplug nix, wegen der eventuell grösseren dustcap bei dem 8er ?

    http://www.ae-rental.de

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