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schaltung für effektkette

  • EDE-WOLF
  • 11. Januar 2005 um 13:05
  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 11. Januar 2005 um 13:05
    • #1

    keine ahnung wie ich das thema nennen sollte, aber es geht um folgendes:

    Ich spiele bass und habe für mich persönlich festgestellt dass ich mit den ganzen bezahlbaren bassamps nix anfangen kann ob mangelnder flexibilität und kontrollierbarkeit, daher will ich mir selbst ein preamp/effektrack zusammenstellen aus PA-komponenten, die ich einzelnd schon getestet hab und klanglich ansprechender fand als die bassverstärker!
    ich habe eine kleine schematische zeichnung angefertigt wie ich mir das vorstelle:

    also um was es mir geht ist folgendes: ich möchte 3 kanäle:
    jazzsound, metalsound, metalsound mit hall als eine art "solokanal".
    habe die sounds auch so weit mit meinen sachen hinbekommen nur keine möglichkeit per fußschalter zu wechseln.

    ich habe 2 parametriche EQs, der eine soll halt den "metalsound" und der andere den "jazzsound" simulieren.
    nun halt die fragen:

    Wie sieht der schaltungsplan für den kanalswitcher aus?
    MUSS ich vor die ganze effektkette ne DI-Box hängen?
    was passiert wenn ich dies nicht tue?
    wie summiere ich das signal mit hall mit dem ohne hall vor dem einen EQ,
    wie summiere ich die signale vor der endstufe?
    wie splitte ich vor der endstufe das signal, um es in eine DI-box und in die endstufe zu schicken (der mischer solls ja auch per DI bekommen können)

    bin leider in sachen E-technik nicht gerade bewandert!!
    was ich vermeiden will: n kleines pult oder einen linemixer mitschleppen zu müssen, da im rack kein platz mehr ist.

    P.S. (die 3 kompressoren sind seperate, also 3 verschiedene)

    danke schonmal für jegliche hilfe

  • TomyN
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    2
    • 11. Januar 2005 um 14:06
    • #2

    Hi,

    also erstmal, was sind das für Compressoren? Normale 19" Compressoren o.ä. sind für Normpegel ausgelegt, und die zucken wahrscheinlich nicht mal, wenn man mit nem Bass direkt rein geht.
    Ich würde eine Vorstufe nehmen, mit hochohmigen Eingang, danach splitten, und an den Ausgängen umschalten, ansonsten bräuchtest du noch nen Mixer.
    Schreib doch noch ein wenig mehr, z.B. ob normaler Bassamp oder Endstufe o.ä.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • EDE-WOLF
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    • 11. Januar 2005 um 14:43
    • #3

    endstufe ist n normaler amp (vision)

    die compressoren sind behringerdinger, können aber auf (-10dba) geschaltet werden, so dass sie mit einem direkten bassinput funktionieren!

    ich habe das bisher nur ohne DI-box versucht das funktionierte recht ordentlich (aktivbass hat ehh n recht hohen pegel) jetzt weiss ich nicht in wie weit ne di-box den pegel verändert!! ich dachte eigentlich dass ich einfach ein paar kleine platinen an den stellen wo signale zusammengeführt/gesplittet werden löten kann und diese auf nem brett hinten im rack befestigen kann, platz ist da noch genug!!

    also die compressoren funktionieren mit basspegel und eine vorstufe (zumindest eine bassvorstufe) will ich vermeiden weil die dinger dermaßen absurd teuer sind, dass ichs echt nicht einsehe!

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 12. Januar 2005 um 09:47
    • #4

    Moin,

    von mir auch ein bißchen Senf:
    brauchst du denn die DI-Box, um dein Bass-Signal auf die PA zu geben? Wenn nein, brauchst du auch keine DI-Box (vorausgesetzt, dein Aktiv-Bass liefert wie du geschrieben hast genug Pegel, um die Kompressoren auszusteuern) aber wie nimmst du dann deinen Bass ab, mit Mikrofon?
    Wenn DI-Box, dann solltest du überlegen, ob du sie nicht hinter die Kompressoren und/oder den Hall und/oder die Eqs schaltest, sonst hast du auf der Bühne drei verschiedene Sounds, über die PA kommt aber immer nur das direkte Signal aus deinem Bass. Ich würde sie zumindest hinter die Kompressoren und den Hall schalten, bei den Eqs kommt es stark auf deine persönlichen Soundvorstellungen an, das musst du ausprobieren.
    Wie betreibst du denn deine Endstufe? Gebrückt an einer Box, Mono und jeder Ausgang an eine Box oder steuerst du die 2 internen Verstärkerblöcke mit den unterschiedlichen "Kanälen" an?
    Zudem würde ich den Umschalter lieber ans Ende der Übertragungskette hängen, der Umschaltgeräusche wegen. Auch wenn dadurch der Aufwand größer wird, weil du einen Umschalter zwischen Hall und Komp auf den einen Eq brauchst und dann noch einen zwischen den beiden Eqs.
    Aber such doch mal nach der Firma Nobels, die haben Switcher im Programm, mit denen so eine Umschaltung möglich ist bzw. wenn Geld wie Heu zur Verfügung steht :D dann vielleicht das Bradshaw-System?

    Beschreibe doch noch mal deine Verkabelung (insbesondere die des Verstärker und deiner Box(en)) genauer und wie du dir die Abnahme/Soundweitergabe vorstellst.

    CU,
    AmpChamp.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
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  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 12. Januar 2005 um 13:22
    • #5

    natürlich meinte ich, dass die DI-box fürs pultsignal vor die endstufe kommt!

    ich hab mir jetzt ne version rausgesucht (2 umschalter) mit der ich leben kann!

    der amp läuft parallel auf 2x2x12, aber das ist eigentlich unwichtig!

    jetzt hab ich nur noch eine einzige frage:

    wie fasse ich die signale "hinterm hall" mit dem "hinter dem mittleren kompressor" vor dem linken EQ zusammen???
    einfach y kabel gibt denk ich doch probleme oder?? da bräucht ich noch hilfe,
    das gleiche halt für die zusammenführung vor der endstufe!!

    ansonsten bin ich so weit fertig!

  • test
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    4
    • 13. Januar 2005 um 18:36
    • #6

    das zusammenfassen geht schon mit y kabel. dein problem dürfte dann aber der laufzeitunterschied zwischen komp (analog, 0ms) und hall (je nach gerät, zeit fürs wandeln a-d, d-a) anfangen. das könnte etwas merkwürdig klingen.

    http://www.crystal-hannover.de
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  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 14. Januar 2005 um 08:16
    • #7

    Moin,

    ne, test, das geht nicht gut! Ausser ich habe etwas falsch verstanden. Aber wenn du zwei Ausgangstreiber direkt mit Y-Kabel verbindest, dann versuchen die sich gegenseitig tot zu machen (weil ja jeder das Signal des anderen auch an seinem eigenen Ausgang "sieht" und versucht es über seine Gegenkopplung auszubügeln, da es für ihn eine Störgröße ist).
    Also entweder über Widerstände summieren also in jede Signalleitung einen Längswiderstand im Bereich 2k-10k einfügen, das kostet dich aber Pegel und verschlechtert den Rauschabstand. Deshalb immer noch mein Rat: setz die Umschalter an den Schluß der Kette. Also einen zwischen die EQs und einen zwischen Comp1 und Hall. Dann hast du den besten Störabstand (auch für die Umschaltgeräusche) und die wenigsten Probleme.

    Just my Opinion!
    CU,
    AmpChamp.

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  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 14. Januar 2005 um 08:20
    • #8

    ok habs jetzt anderweitig gelöst, danke für die hilfe

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