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Signalsplitting - unsymmetrische ausgänge?DI-Box oder Split?

  • _Stephan_
  • 31. Januar 2005 um 00:00
  • _Stephan_
    Beiträge
    23
    • 31. Januar 2005 um 00:00
    • #1

    Hallo Leute,

    Es geht um folgende Signale

    1xE-Gitarre
    1xGesang
    2x(E)Drums
    1xBass
    1xSynth/Playback(Mono)

    Alle einzelsignale sollen sich dann in einem Soundcraft Spirit M8 treffen um dort für das IEM gemixed zu werden. Über die Direct Outs sollen die Signale dann unbearbeitet weiter zum FOH gehen.

    [ das Vorverstärkte nicht jedem FOH Menschen gefallen ist mir klar, allerdings muss bis auf die E-Gitarre sowieso schon alles aus Effektgründen durch DI oder MicPre geschickt werden ]

    Die Direct Outs _sollen angeblich_ unsymmetrisch sein- welche folgen hat das? Sollte ich noch einen 6-Fach DI dahinterschalten? Gibt es noch andere möglichkeiten unsymmetrische Signale symmetrisch zu machen?

    Die Technischen Daten zum Pult gibt es hier:
    http://www.soundcraft.co.uk/download.asp?f…s_tech_data.pdf

    Es wäre toll wenn mir das jemand von euch erklären kann und ein paar Tipps gibt ;) dankeschön

    // edit - tut mir leid das ich hier gepostet hab, der post gehört wohl eigentlich ins Einsteigerforum.

  • PA-Peter
    Profi
    Beiträge
    7.614
    • 31. Januar 2005 um 01:38
    • #2

    Nix DI dahinter schalten, sondern bitte einen Symmetrierer (ist quasi ne DI, jedoch mit nem Wicklungsverhältnis von 1:1)...

    Gruß
    Peter

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • niggles
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    • 31. Januar 2005 um 16:58
    • #3
    Zitat von "_Stephan_"

    Hallo Leute,

    Es geht um folgende Signale

    1xE-Gitarre
    1xGesang
    2x(E)Drums
    1xBass
    1xSynth/Playback(Mono)

    Alle einzelsignale sollen sich dann in einem Soundcraft Spirit M8 treffen um dort für das IEM gemixed zu werden. Über die Direct Outs sollen die Signale dann unbearbeitet weiter zum FOH gehen.

    [ das Vorverstärkte nicht jedem FOH Menschen gefallen ist mir klar, allerdings muss bis auf die E-Gitarre sowieso schon alles aus Effektgründen durch DI oder MicPre geschickt werden ]

    Ich behaupte mal daß es keinem FoH-Mischer gefällt wenn er den Gain der ersten Verstärkerstufe in "seinem" Signalweg nicht in Reichweite hat, sondern 30 oder mehr Meter entfernt auf der Bühne. Also sorgt bitte dafür daß Signale wie E-Drums, Bass und Synth per DI niederohmig, symmetrisch und ggf. erdfrei vorliegen (das müssen sie für einen störungsfreien FoH-Mix ohnehin), dann können sie auch problemlos passiv zwischen eurem IEM-Pult und dem FoH gesplittet werden. Der Mic-Pre (der vermutlich für den Gesang eingesetzt wird) gehört aus den oben genannten Gründen ohnehin an den FoH-Platz. Beim passiven Split bitte noch die Masseführung beachten (üblicherweise Groundlift bzw. Pin 1 offen am IEM-Pult) und alles wird gut.

    EDIT: Die obige Lösung bezieht sich natürlich auf einen Split VOR den Mic-Eingängen von FoH und IEM-Pult. Warum es keinen Sinn macht hier einen Direct out zu verwenden hab ich ja schon ausgeführt...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

    Einmal editiert, zuletzt von niggles (31. Januar 2005 um 17:40)

  • treibsand
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    1
    • 31. Januar 2005 um 17:25
    • #4

    Mir leuchtet noch nicht so ganz ein, warum ihr das Signal nicht schon vor dem Pult splittet (sind ja nur 6 Kanäle...) und dem FoH ein komplett seperates Signal anbietet.
    Daß Linesignale dabei zuerst über DI laufen ist ja auch klar.
    Was für einen Vorteil hat es, das Signal über DirOut zu schleifen ??
    Ich seh als FoH mann nur nachteile für mich, die Gefahr eines kräftigen Brummens einbegriffen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • _Stephan_
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    23
    • 31. Januar 2005 um 18:41
    • #5

    hallo, danke für eure Einwände.

    "Mir leuchtet noch nicht so ganz ein, warum ihr das Signal nicht schon vor dem Pult splittet (sind ja nur 6 Kanäle...) und dem FoH ein komplett seperates Signal anbietet."

    Das ist vor allem dem Gesang zuzuschreiben.

    Die Gesangskette sieht so aus:

    Code
    Beta58 -> Studio Projects VTB-1  (2 Ausgänge) 
    
    
    
    
    -> (1) Line6 Pod 2.0 (dezenter effekt, keine sorge ;o)) -> Soundcraft M8
    -> (2) Soundcraft M8 
    
    
    
    
    dann wird das ganze im vernünftigen Verhältnis auf einen Auxweg zusammengemischt -> von da aus _sollte es_ dann über einen niedrigohmigen DI zum FOH - richtig?
    Alles anzeigen


    Basskette:

    Code
    Bass(aktiv) -> MXR M108 (EQ+Booster) -> Sansamp Bass Driver DI

    Die DI-Box hat glaube ich 2 DI ausgänge (XLR+Klinke) von daher kann einer direkt FOH gehen.


    Gitarre:

    Code
    Mesa 2x12 -> SM57 oder Beta58 -> Splitter ??

    E-Drums:

    Code
    Roland TD-20 -> DI/Split ??

    Synth-Playback:

    Code
    MiniDisc(mono) -> DI?

    also benötige ich für Gesang,2xE-Drums und Playback einen "niedrig ohmigen DI" den ich gleichzeitig als splitter verwende (wenn er denn 2 Ausgänge auf einen Eingang hat...)?

    Für das Mikrosignal der Gitarre wäre ein normaler Signalsplitter das richtige, oder ginge das auch über DI?

    Nochmal total die Anfängerfragen... , aber vielen dank für eure Hilfe :)

    viele grüße
    Stephan

    ps: wieviel ohm gelten ungefähr als niedrigohmig?

  • niggles
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    • 31. Januar 2005 um 19:35
    • #6

    Ich denke das vernünftigste wäre, ihr laßt euch euer IEM-Rack von jemand verdrahten der Erfahrung mit sowas hat. Die Grundlagen der Leitungstheorie (symmetrische/unsymmetrische Signalführung, Impedanzverhältnisse/Anpassung) hier noch zu erklären führt wohl etwas zu weit.

    Ansonsten gilt: Nur nicht zu kompliziert denken. Vocal-Effekte gehören an den FoH, denn da sitzt der Mensch der die komplette Signalkette ab Mikrofon bis zur PA unter Kontrolle haben sollte, um dem Publikum den optimalen Mix abliefern zu können. Wenn die Songstrukturen es erfordern daß da öfter Presets umgeschaltet werden und ihr noch keinen eigenen Mischer habt der euer Material kennt läßt sich das mit einem kleinen Fußpedal fernsteuern - geht per XLR-Adapter auch problemlos übers Multicore. Und zum splitten des Signals einer DI-Box oder eines Mikrofons mit symmetrischem Ausgang auf 2 Mischpulte schaltet man die beiden Eingänge einfach parallel und läßt bei einem Pult Pin 1 offen. Übertrager oder aktive Splitlösungen lohnen sich erst bei größeren Setups (Live-Mitschnitt, Übertragung für Radio/TV usw.).

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

    2 Mal editiert, zuletzt von niggles (31. Januar 2005 um 19:55)

  • treibsand
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    • 31. Januar 2005 um 19:39
    • #7

    Aha.
    Mir ist jetzt zwar immernoch nicht klar, warum Ihr den Gesangseffekt ausschliesslich von der Bühne machen wollt, aber vielleicht liegts ja auch dran, daß ich nicht so recht weiß, welche Effekte Ihr einsetzt.

    Ich hätte mir eine vernünftige 8-Fach DI besorgt, die relativ Bühnenmittig mit dem Pult plaziert (neben dem Drummer ??) und wäre aus allen Instrumenten/FX in die DI gegangen, von dort über die Klinken-Linkbuchsen in des Soundcraft und über die XLR Symmetrisch UND entkoppelt zum FoH.
    Dann muß man dem Mischermann nurnoch kurz erklären, was für ein Lautstärkeverhältnis die beiden Vocal-Kanäle haben sollen und schon sind alle glücklich.

    Die Nutzung von DirectOuts UND einem Aux-Weg halte ich für noch komplizierter (für den FoH), da ja nicht nur die Mic-Preamps sondern auch
    der Rest des Pultes genutzt werden. Zusätzlich braucht ihr dabei sowieso DIs.

    Wenn Ihr eigene Effekte nutzen wollt ist das legitim, Ich als FoHler hab aber bei Hall-/Raumeffekten gerne die Kontrolle, da z.B. OpenAir und Club zwei paar Stiefel sind, auf einem InEar dürfte es aber weitaus weniger ausmachen...
    (Schon klar, daß Ihr wahrscheinlich den Aufwand für ganz andere Effekte betreibt...)

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • treibsand
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    • 31. Januar 2005 um 19:45
    • #8

    Oh, entschuldigung.
    Mir fiel gerade auf, daß ich die Gitarre übersehen hab.
    Die müsste bei meiner Einfachst-Lösung wohl, wenn sie aus InEar muss, mit 'nem XLR->Klinke vom Micro in die DI eingespeist werden. Keine besonders schöne Lösung, aber damit wär ein Splitter mit Entkopplung günstigst realisierbar.
    Alternativ, besser aber auch etwas (wenn auch nur unwesentlich) teurer: ein zusätzlicher Signalsplitter.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • _Stephan_
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    • 31. Januar 2005 um 20:59
    • #9
    Zitat

    niggles: Ich denke das vernünftigste wäre, ihr laßt euch euer IEM-Rack von jemand verdrahten der Erfahrung mit sowas hat. Die Grundlagen der Leitungstheorie (symmetrische/unsymmetrische Signalführung, Impedanzverhältnisse/Anpassung) hier noch zu erklären führt wohl etwas zu weit.

    Am vernünftigsten wäre es sicher, aber leider auch zu teuer, da ich ja - wie du vermutlich schon germerkt hast - eher im low budget bereich arbeite ;) ich werde mir fachwissen aneignen müssen, da führt kein weg dran vorbei.

    Zitat

    niggles:
    Ansonsten gilt: Nur nicht zu kompliziert denken. Vocal-Effekte gehören an den FoH, denn da sitzt der Mensch der die komplette Signalkette ab Mikrofon bis zur PA unter Kontrolle haben sollte

    Ja, danke.. ich vermute nur das es keine Rolle spielen wird ob der Pod am FOH oder auf der Bühne liegt, da der FOH Mann in 99 Prozent der Fälle keine Zeit haben wird sich in das POD einzuarbeiten.

    Ob man dann das Cleane Signal und das Bearbeitete einzeln oder gemischt zum FOH schickt kann man dann auch praktisch testen (langer Soundcheck) und vom FOH Menschen abhängig machen.

    ---------------------------

    Zitat

    treibsand: Mir ist jetzt zwar immernoch nicht klar, warum Ihr den Gesangseffekt ausschliesslich von der Bühne machen wollt, aber vielleicht liegts ja auch dran, daß ich nicht so recht weiß, welche Effekte Ihr einsetzt.

    Effekt auf dem gesang:
    kein Hall oder Delay..
    minimale Kompression + etwas Verzerrung _ vllt in zukunft noch:. Pitch Shifter auf - 12 (halbtöne) um der Stimme noch ein ganz klein wenig mehr gewicht zu verleihen (dann aber wohl nicht vom POD)
    Feedback ist idR. _kein_ Problem wegen IEM .. auf den Wedges liegt meist nur relativ leise die Summe.


    Zitat

    treibsand: Ich hätte mir eine vernünftige 8-Fach DI besorgt, die relativ Bühnenmittig mit dem Pult plaziert (neben dem Drummer ??) und wäre aus allen Instrumenten/FX in die DI gegangen, von dort über die Klinken-Linkbuchsen in des Soundcraft und über die XLR Symmetrisch UND entkoppelt zum FoH.

    Ich denke genau so werde ich es machen , vielen vielen dank :).

    Was verstehst du zB. unter einer verünftigen 8-Fach DI ?
    Was für 1-Fach Signal splitter mit vernünftigem übertrager wäre denn denkbar?

    Vielen dank euch allen für die Hilfe & Tipps!!

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