Ich wollte mal so lauschen ob jemand den schon mal unter den Fingern hatte. Ob er die Erwartungen an ein "UREI" Produkt erfüllen kann. Wie er so klingt. Wie wird er akzeptiert im Siderack.
Kurzum ich bin auf der Suche nach Input zum genannten Gerät.
Erfahrungen mit UREI LA22?
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ich habe einen la 12. der funzt stressfrei und wird auch gerne genommen. wenn du ihn billig bekommen kannst, dann kaufen
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Ist das die einkanalige Variante?
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Durch den Namen "UREI" gibt es zumindest eine >sichere Wertsteigerungschance<

Der LA22 ist ein prima Kompressor, der sich klanglich für ein Urei Produkt recht unauffällig verhält. Mit dem Klassiker 1176 hat er weder vom Design (Nix VU, nur 1HE) noch vom Sound etwas zu tun. Neben der normalen Kompressor/Limiter/Expander Funktion kann das Teil auch frequenzselektiv kompremieren. Der LA22 hat ein vollparametrisches Filter on board, mit dem man den zu bearbeitenden Frequenzbereich einkreisen kann. Kurzum, schon was anderes als all die üblichen "Deckelkompressoren" ala 166,241 usw.
Der LA12 ist die zweikanalige Version des LA10. Diese Teile sind eigentlich für den ELA/Rundfunk Betrieb entwickelt worden, daher gibt es auch nur so wenige Bedienelemente wie möglich. Dafür extrem gute Audioqalität mit aufwendigen Übertragern usw.
Wenn der Preis stimmt: Kaufen!
Viele Grüsse
WW -
Das klingt doch alles schon mal gut. Wann wurden die denn so gebaut?
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so Mitte der 90ziger...
Grüsse
WW -
Schwer zu empfehlen! Ich mag meinen besonders gerne auf Akustik- und Bassgitarren mit "schnarrenden" Saiten (bzw. Spielweise); da bringt die frequenzabhängige Kompression wirklich was!
lg, Thomas
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Was heist denn schwer zu empfehlen? Dass klingt nach einem Makel.
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Ich mag den LA22 auch nicht ungern - das Filter im Steuerweg ist prima um mehr Druck auf ungleichmäßig gespielte Basslines zu bringen, ohne zu pumpen oder Obertöne zu klauen. Aber bitte nur im Studio oder im persönlichen Siderack - trifft das Teil live auf einen damit nicht vertrauten Mischer der es benutzen muß weil nichts anderes da ist wird ganz leicht der Super-GAU draus. Die Bedienungselemente sind nämlich zahlreich und ziemlich unübersichtlich (Tandempotis, Knöpfe mit schlecht lesbaren winzigen Beschriftungen, Link-Schalter auf der Rückseite (!)) und vor allem ist es auch möglich das Gerät mit einem Tastendruck von Kompressor auf upward (!!) expander umzuschalten. Was das bei Ratio 10:1 oder mehr und positivem output gain heißt sobald der Threshold überschritten wird kann sich jeder selber ausmalen. Wenn das jemand an einer voll aufgerissenen PA der zwei- bis dreistelligen kW-Klasse passiert möcht ich nicht dabei sein...