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  5. Boxen und Amps

Disco-Veranstaltung schießt desöfteren die Bässe

  • mlfischer
  • 7. Februar 2005 um 14:50
  • mlfischer
    Beiträge
    33
    • 7. Februar 2005 um 14:50
    • #1

    Hallo,

    ich hoffe, ich bin in diesem Brett richtig, da es um ein Boxenproblem geht.

    Ich betreue in einem Jugendzentrum die PA. Es handelt sich dabei um
    EV Eliminator Tops und Bässe, zwei Dynacord S900 Endstufen und eine Behringer
    Frequenzweiche.
    Es werden in diesem Saal (zugelassen für 150 Leute) zwei Arten von
    Veranstaltungen gemacht.
    Das erste wären Livekonzerte. Hier gibts keine Probleme.
    Das zweite sind Discos, viel HipHop und House. Hier passiert es öfters, dass die
    Bässe abgeschossen werden.

    Woher kommt das?? (angeblich sind die Pegel nicht so übermäßig, und die
    Behringer-Weiche hat auch einen Limiter)

    Was kann ich tun, damit die Lautsprecher in Zukunft länger leben??
    (z.B. Limitier mit Blende, Blende vor Frequenzweiche, passwortgeschützter
    Controller.


    Vielen Dank für eure Hilfe

    Michael

  • outliner
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    • 7. Februar 2005 um 15:02
    • #2

    die erste ev-variante hat probleme mit den bässen,hauptsächlich die 15"in den tops gehen öfters flöten (schlagen gern mal an).die eliminator i ist ne überarbeitung,dort haben sie andere 18" und "15" bässe verbaut.welche habt ihr denn und wer macht prob,top oder sub?

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • wora
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    • 7. Februar 2005 um 15:05
    • #3

    wenn es sich bei der weiche um den behringer digitalcontroller handelt könntest du folgendes machen:
    nimm das setup und speichere es an einen anderen programmplatz.
    dann gehe mit dem bass-limiter so weit runter, das die endstufe gerade nicht mehr clippt.
    setup speichern und dann immer vor solchen veranstaltungen in den controller laden.

    das sollte erstmal helfen.


    ich gehe stark davon aus, das die endstufe zu schwach dimensioniert ist und deshalb clippt. dies kann zum durchbrennen der schwingspulen führen, obwohl die leistungsfähigkeit der lautsprecher deutlich höher liegt.

    der amp leistet laut datenblatt an 8 ohm max. 280W, das ist für einen 18er mit 1600W spitzenbelastbarkeit (laut EV) natürlich viel zu wenig...

    ich bin jetzt mal von den aktuellen daten bei EV ausgegangen (eliminator i)

    aber auch für einen 15"er subbass sind 280W reichlich dürftig...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • mlfischer
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    33
    • 7. Februar 2005 um 15:13
    • #4

    outliner:
    Muss ich mal nachschauen. Es geht um Probleme bei den Subs.

    wora:
    OK, die Endstufe ist in der Tat etwas schwach. Da die aber, laut Dynacord-
    Werbung um einen eingebauten Limiter verfügt, frage ich mich natürlich, warum
    der dann nicht eingreift.

  • Hitower
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    • 7. Februar 2005 um 15:16
    • #5

    Kann ja auch sein, das der schon im Mischer verzerrt! Und dann ist der Schaden auch vorprogramiert...

    Lieber "dickeren" Amp nutzen!

    Gruß
    Daniel

    Fachkraft in Hamburg...

  • wora
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    • 7. Februar 2005 um 15:26
    • #6

    was den limiter des amps angeht:
    nicht alle limiter haben diesen namen auch verdient...

    aber wie hitower bereits schrieb, besteht auch die möglichkeit das die rechtecksignale (verzerrung) schon im DJ pult durch zu weites aufdrehen der gains entstehen oder sogar die selbstgebrannten CD´s oder mp3 files übersteuert sind.

    dagegen ist aber auch ein stärkerer amp machtlos, hier hilft nur eine rigorose energiebegrenzung per limiter und ein gespräch mit den DJ´s über problematik.
    es ist ja ein jugendzentrum, da gehe ich mal davon aus das da noch nicht so viel hintergrundwissen vorhanden ist.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • outliner
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    • 7. Februar 2005 um 15:42
    • #7

    fällt mir eben erst auf:wieso eigentlich frequenzweiche?die kannste doch weglassen,die subs werden doch normalerweise zusammen mit den tops parallel auf einen kanal geschaltet,da haste dann auch 4 ohm oder wie war das bei dem originalsetup mit der q66???brücke doch die amps und nimm einen amp pro seite da hast du dann 1300w für jedes stack statt 560w.dann verbrätst du deine töppe jedenfalls nicht mehr mit unterleistung

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • wora
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    • 7. Februar 2005 um 15:51
    • #8

    outliner:

    toller tipp, das klingt dann bestimmt besser als vorher! :D:D:D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • outliner
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    • 7. Februar 2005 um 16:10
    • #9
    Zitat von "wora"

    :D:D:D

    @ wora:die smilies irritieren mich jetzt aber..war das etwa nicht so mit der Q 66 im original vorgesehen?? :oops:

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • wora
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    • 7. Februar 2005 um 17:25
    • #10

    ich weiss nicht was da so im original vorgesehen war.

    aber eine aktive trennung zwischen top und sub klingt IMMER besser als eine passive...
    eine passive trennung macht nur dann sinn, wenn man kein geld für ne aktive hat.

    auch wenn der amp an 4 ohm gebrückt mehr leistung zur verfügung stellt, klingt es deshalb sehr wahrscheinlich leider nicht besser.

    ich hoffe, du kannst die smilies jetzt besser einordnen :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • 8ight
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    471
    • 7. Februar 2005 um 18:09
    • #11
    Zitat von "wora"

    ich weiss nicht was da so im original vorgesehen war.

    aber eine aktive trennung zwischen top und sub klingt IMMER besser als eine passive...
    eine passive trennung macht nur dann sinn, wenn man kein geld für ne aktive hat.

    auch wenn der amp an 4 ohm gebrückt mehr leistung zur verfügung stellt, klingt es deshalb sehr wahrscheinlich leider nicht besser.

    ich hoffe, du kannst die smilies jetzt besser einordnen :wink:

    Das ist nicht immer der fall!!!

    wir haben unsere alte PA passiv betrieben, da die so einfach besser geklungen hat.
    Ursprünglich durch ne cx2310 oder wie die heisst getrennt und dann jeweils ne TA2400 für tops und subs

    passive frequenzweiche im sub übergangen

    hat nie richtig gut getönt!!!

    dann haben wir einfach pro seite die TA gebrückt und sind passiv gefahren und es kam sehr viel mehr power raus und war auch klarer!!!

    Dazu muss dann aber noch gesagt werden, dass die PA ne JBL Soundpower M war (355 und 360)

    Zum Verkauf

  • TobiV
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    • 7. Februar 2005 um 18:23
    • #12

    andere variante: nimm die s900 für die bässe in brücke (bei 4ohm bridge müßte da einiges mehr gehen) und bilde in der behringer weiche ne mono-summe für den bass. somit ist erstmal unterum mehr "platz".
    die weiche ist sicher die cx3400, deren limiter sind fürn a****!
    Schau mal ob der ampinterne limiter eventuell auf der geräterückseite abschaltbar ist (ich kenne die endstufe nicht, aber bei einigen herstellern ist das so) und berichtige dies gegebenenfalls.

    ...ein Beck's bitte...

  • mlfischer
    Beiträge
    33
    • 7. Februar 2005 um 19:09
    • #13

    Vielen Dank für die vielen Antworten!!!!

    outliner: Das mit der passiven Frequenzweiche wäre natürlich auch 'ne Idee,
    zumindest versuchsweise. Werde mal mit unserem PA-Händler 'drüber quatschen,
    was ihn zu dieser Lösung bewogen hat.

    wora: Ich finde aktive Trennung aus technischer Sicht in jedem Fall die
    sauberere Lösung.
    Das einzige Argument, welches dagegen spricht, ist, dass die Amps mit
    gebrückt 4 Ohm mehr Leistung machen. Wo dann sich mir die Frage stellt,
    wieso auf der Endstufe 8Ohm min. bei gebrückt steht, und 4 Ohm im Datenblatt...

    Bislang hatten wir dem TobiV seine Lösung am laufen, also die Tops an einer
    Endstufe stereo, die Subs an der anderen, gebrückt. Subs fahre ich eh' meist
    mono, liegen ja sowieso unter Vorderkante der Bühne.
    Dieses habe ich jetzt allerdings testweise auf Stereo bei den Bässen, also jeder
    Bass (2 Stück haben wir) eine Endstufe, da wir das Problem der geschossenen
    Bassspeaker schon zum zweiten Mal hatten. Hat nix geändert, nach der
    nächsten Disco waren sie wieder hin... :(

  • outliner
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    3.031
    • 7. Februar 2005 um 19:32
    • #14

    nuja,vielleicht nimmst du auch mal die amps mit zu deinem pa-händler,der soll die mal checken.ist zwar unwarscheinlich,dass der fehler dort liegt,aber fragen kost ja nix...sollte nix kosten,meine ich 8)

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • Wellenfront
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    • 7. Februar 2005 um 21:51
    • #15

    Das Problem der neueren EV 15er und 18er Chassis mit 63er VC ist die Spider minderster Qualität.
    Die reißt ständig,und sollte warten bis EV andere Spider verwendet.............oder andere Chassis einsetzen.

    Mann erkennt die Spider an der nach "Stroh" aussehenden "ausgetrockneten" Qualität.

    Ist mir unbegreiflich wie so etwas bei EV passieren konnte,es handelt sich schließlich um einen Pfennigartikel,und BWL pur macht an der stelle einfach keinen Sinn!


    Gruss

    Was kostet ein Loch in der bassbox?

  • logi
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    • 7. Februar 2005 um 22:50
    • #16

    Schau mal, ob der Filter eingeschaltet ist. Wir hatten mal Elis mit Q66 (Baugleich Dynacord), die Endstufen sind für den Preis wirklich gut, auch die Limiter. Ich würde den 18" Bandpässen aber nichts unter 40Hz zu futtern geben.
    Der einzige Ausfall war mal ein zerrissender 15", leider dachten anscheinend die Leute so was ginge auch für tiefsten Bass in Hallenlautstärke.
    Was schon gesagt wurde, ein kräftigerer Amp tut Wunder, evtl. eine S900 bei ebay rein und ein größeren für die Bandpässe, gerade für Hip-Hop tut das recht gut.
    Für Live Geschichten finde ich die Eli Anlage allerdings nicht besonders :roll:

    Gruß Frank

  • Fux
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    • 8. Februar 2005 um 21:40
    • #17

    Wenn da für die Anwendung mal nicht im Bass das besser gewesen wäre was EV vor 20 Jahren als Eliminator verkauft hat....;-)

    o.t.
    (warum heißt das Direktstrahlerzeug eigentlich auch Eliminator?)

    Viele Grüße,
    Fux

  • mlfischer
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    • 9. Februar 2005 um 12:34
    • #18

    logi:
    Na ja, das mit der größeren Endstufe ist leichter gesagt, als getan, da es sich wie
    gesagt um ein Jugendzentrum handelt, das leider nur ein sehr begrenztes Budget
    für Tontechnik hat.
    Immer wenn Kohle da ist, gibts was vom örtlichen PA-Händler. So sind wir
    mit immerhin dem Eli-System, den Endstufen, einer Monitoranlage (EV und
    Spike, was auch immer letztere Firma darstellt... :) ), Effektgerät, EQs für Front
    und Moni, Midas Venice 240 (gebraucht) etc. für ein Jugendzentrum recht gut
    ausgestattet.
    Deswegen glaube ich nicht, dass die neue Endstufe einfach so im Budget liegt.

    Ich würde, wenn dann eine zweite S900 besorgen, und beide im Bass gebrückt
    laufen lassen (also eine pro Box)

    Wieso meinst Du, das die Elis nix für live sind? Habe schon mit schlimmerem
    live gemischt, und erreiche in dem Laden einen recht guten Sound...

    MfG
    Michael

  • wora
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    • 9. Februar 2005 um 19:08
    • #19

    nochmal kurz eine frage:

    was für eine behringer-weiche benutzt ihr denn?


    off topic:
    8ight:
    wenn es denn tatsächlich so war, das die passive variante besser klang als die aktive, dann vermute ich schwer das es an den eingestellten parametern lag. die waren dann wohl nicht so passend.
    OT ende

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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