Hallo,
bei der Firma:
http://www.Translife.de
habe ich eine wichtige Erkenntnis nachgelesen die auch alle Lautsprecher - Programme beträfen.
Sind alle Lautsprecher Boxen falsch gebaut!
Was meint ihr dazu?
mfg.
wg
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Eine sich in Schallausbreitungsrichtung bewegende Lautsprechermembran verdichtet die ihr anliegende Luft. Diese setzt der schwingenden Bewegung der Membran einen mechanischen Widerstand entgegen, der ihre abstrahlende Oberfläche belastet.
So steht es seit über 50 Jahren in den wissenschaftlichen Lehrbüchern, weltweit und in den verschiedensten Sprachen. Dieser Zusammenhang erscheint so logisch, dass offensichtlich noch niemand auf die Idee kam, dies zu überprüfen.
Diese Aufgabe haben wir vor einiger Zeit übernommen und sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen: das genaue Gegenteil trifft zu! Die sich nach vorn bewegende Membran erzeugt Unterdruck und wird dadurch sogar beschleunigt.
Mittlerweile haben wir dem Leiter des Akustiklabors der Fachhochschule Heilbronn, Herrn Prof. Dr. Ulrich Arns, unsere Versuche vorgeführt. Die gesehenen Ergebnisse veranlassten ihn, mit seinen ihm zur Verfügung stehenden Messmöglichkeiten diese Experimente nachvollziehen und er kam zu den selben Resultaten.
Schallausbreitung
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Anonymous -
20. November 2002 um 09:27
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Ja, auch bei dieser Firma muss unbedingt ein Energie-Rückhol-Pad unter die Boxen gestellt werden.....
Nein, mal im Ernst, den Schwachsinn, den die da schreiben, glauben die wahrscheinlich selbst nichtmal. Wenn das stimmen würde, könnte der oft behandelte URPS gar nicht funktionieren. Dann könnten auch Hörner nicht funktionieren. Auch BR Kisten, die nach der üblichen Art abgestimmt werden und so auch nachweislich am Besten funktionieren, wären dann ja fehlabgetimmt und müssten mit anderer Abstimmung besser funtionieren..... Schwachsinn!
Das ist die übliche Art, sich einen Kundenkreis aufzubauen, der sich eigentlich nicht für die Materie interessiert, aber gern Musik hört. Denen erzählt man "Die alten Theorien stimmen nicht, wir haben die richtigen. Alle anderen bauen alles falsch, nur wir machen es richtig."
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Jens Droessler
hast Du Dir die Erklärungen auf deren Homepage überhaupt durchgelesen?
Die hören sich für mich nicht so deneben an und die Systeme der Jungs arbeiten exakt nach dem URPS-Prinzip (unter Resonanz-Betrieb).
Zitat:
"Die Entfernung der Eigenresonanz aus dem Übertragungsbereich des Lautsprechers bedeutet einen der größten Fortschritte im Lautsprecherbau überhaupt. Das PlainControl-System spielt im Bassbereich Ton für Ton in der richtigen Lautstärke ohne gegenseitiges Vermischen. Wegen des extrem kleinen Gehäusevolumens klettert die Resonanzfrequenz des Systems auf deutlich über 1000 Hz....."Hier frage ich mich allerdings ob das so stimmt. Mit 200-300Hz kann ich mich ja noch anfreunden, aber über 1000Hz???
Das wäre dann ja ein URPS bis in den Mitteltonbereich......
Aber wieso auch nicht, ist ja nur eine Frage des Verhältnisses von Membrangewicht / Antrieb / Kammervolumen.... -
Was haltet ihr von der Erkährung?
Die sich nach vorn bewegende Membran beschleunigt die ihr anliegenden Luftteilchen, sie gibt also Energie ab. Aus der Thermik ist bekannt, dass energiereichere, z. B. wärmere, Luft aufsteigt. Die Teilchen sind schneller, dadurch ist ihr Abstand untereinander größer, es passen also weniger Teilchen auf den gleichen Raum. Dadurch verringert sich die Dichte und somit auch der Druck.
Kocht mal Wasser: Verrinngert sich dann der Druck? Da musste mann gleich die Dampflokomotive neu erfinden...
Wenn weniger Teilchen im gleichen Volumen platz haben, muss sich das Volumen oder der Druck vergrössern.
Wenn sich die Dichte verringert, vergrössert sich das Volumen.
Noch ein Widerspruch:
Die notwendige Bewegungsfreiheit der quadratischen Membranen wird durch in die Seitenwand des Gehäuses angebrachte schlitzförmige Öffnungen gewährleistet. Im Gegensatz zum Bassreflexprinzip sind die hier auftretenden Luftströmungen nicht schallunterstützend. Sie bleiben ohne Wirkung, da die sie erregende Schlitzfläche im Verhältnis sehr klein zu der schallabstrahlenden Nutzfläche der Membranen ist.
Wegen des extrem kleinen Gehäusevolumens klettert die Resonanzfrequenz des Systems auf deutlich über 1000 Hz. Sein Spielbereich wird durch eine aktive Frequenzweiche auf unter 200 Hz beschnitten, diese übernimmt auch die notwendige Übertragungslinearisierung.
Wenn das Geheuse auf der Seite offen ist und dadurch Bewegungsfreiheit bringt (Luftfeder Neutralisiert) erhöt sich die Resonanzfrequenz nicht.
Ansonsten ist der Messaufbau Logisch. Mann müsste es selbst mal versuchen.
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Ich habe mir nicht die ganze Page durchgelesen, sondern nur den Part mit ihrer "Entdeckung". Die Behauptung, dass vor der Membran bei einer Vorwärtsbewegung ein Unterdruck und somit eine Entlastung der Membran entsteht steht nunmal im krassen Gegensatz zum URPS, der davon profitiert, dass der Strahlungswiderstand, also die Last auf der Membran ansteigt.
Meine Meinung ist und bleibt, dass dort Scharlatane oder Nichtswisser am Werke sind. Wenn ich einen URPS hätte (was mit extrem kleinen Volumen so ist), der auf 1000Hz Systemresonanz läuft, bräuchte ich nahezu UNENDLICH Leistung, um unter 50Hz noch einen Ton wahrnehmen zu können. Ein geschlossenes Gehäuse fällt unterhalb der Resonanz mit min. 12dB/Okt. ab (es sei denn, man hat Mörder-Arrays mit extremen Strahlungswiderstand, wie der WF). Jetzt rechne mal nach: 12dB/Okt.!
1000Hz 3dB Boost nötig
500Hz 15dB
250Hz 37dB
125Hz 49dB
63Hz 61dB
31Hz 73dB Boost! und das, obwohl da noch kein hubbegrenzender Strahlungswiderstand im größeren Maßstab vorhanden ist. Viel Spass bei reinpumpen von 1kW, um 80dB bei 50Hz zu erreichen! Falls dann die LS nicht schon lange abgeraucht sind.....Edit: Der Hannes hat zwischenzeitlich gepostet. Er hat natürlich recht. Wenn da Löcher in den Boxen sind, dann erhöht sich die Resonanzfrequenz nie und nimmer auf solche Werte. Dann ist es logischerweise auch kein URPS, der hat UNBEDINGT ein geschlossenes Gehäuse.
Das mit der Luft ist doch reine Physik. Wenn du deine Hand schnell bewegst, spürst du doch ganz deutlich den Luftwiderstand und in gar keinem Fall wird deine Hand noch beschleunigt. Bei größeren Flächen (man nehme ein DIN A3 Stück Pappe in die Hand) ist das noch viel krasser. Du spürst den Widerstand sehr sehr merklich! Wenn das nicht dieser "Entdeckung" widerspricht, dann weiß ich es nicht.....
Je mehr ich bei den Leuten lese, desto mehr werde ich sicher, dass alles, was die da verbreiten, reine Verkaufsstrategie ist. "Wir haben entdeckt, dass alle anderen alles falsch machen..... deshalb müsst ihr unbedingt unsere Produkte kaufen, weil ihr sonst nur Müll hört" Wie wahrscheinlich ist es, dass nach 100 Jahren LS-Bau jemand das komplette LS-Design widerlegt? NACHDEM schon seit 30 Jahren mehr als ordentliche Boxen gebaut werden?
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jens Droessler am 2002-11-21 23:10 ]</font>
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Hallo,
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Wie wahrscheinlich ist es, dass nach 100 Jahren LS-Bau jemand das komplette LS-Design widerlegt? NACHDEM schon seit 30 Jahren mehr als ordentliche Boxen gebaut werden?
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Werden wirklich, ordentliche Boxen gebaut oder gibt es doch viele die mit dem Klang unzufrieden sind.Sind neue Ansätze im Lautsprecherbau nicht wichtig um alte Wege zu ändern!
Ändert sich die Technik nicht dauernd.
Vielleicht muss man doch neue Wege gehen im Lautsprecherbau?
mfg.
wg -
schon die aussage, dass die membran bei der vorwärts bewegung einen unterdruck an der vorderen membranfläche erzeugt ist doch völliger gehirnbrei!
da würden LKW's auch schneller als F1 autos sein...sind sie aber nicht -
Zitat
Jens Droessler schrieb am 2002-11-21 23:00 :
Je mehr ich bei den Leuten lese, desto mehr werde ich sicher, dass alles, was die da verbreiten, reine Verkaufsstrategie ist. "Wir haben entdeckt, dass alle anderen alles falsch machen..... deshalb müsst ihr unbedingt unsere Produkte kaufen, weil ihr sonst nur Müll hört" Wie wahrscheinlich ist es, dass nach 100 Jahren LS-Bau jemand das komplette LS-Design widerlegt? NACHDEM schon seit 30 Jahren mehr als ordentliche Boxen gebaut werden?Hallo Jens,
das ist doch das übliche HighEnd-Esotherik dahingelabbere...
Es weiß doch auch ein jeder das Lautsprecherkabel erstmal ne Woche abhängen müssen damit sie richtig klingen...
und Kabel unter 100Euro den Meter taugen eh Nichts...
Mit haiendigem Gruss
Frank N. Stein
DeramliebstenmitseinenKEFLautsprechernzuHauseMusikhört...
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Wenn Leute mit dem Klang unzufrieden sind, dann liegt das daran, dass sie unpassende LS gekauft haben. Der WF und der TBF haben schon recht, dass z.B. 18er nicht das Non-Plus-Ultra in Sachen Bass sind. Auch Kompressionstreiber sind in Sachen Hochton nicht das Non-Plus-Ultra, ausser in Sachen Schalldruck (daher ist es für uns PAer ein notwendiges Übel).
Die Theorie, die heute üblicherweise verwendet werden, sind definitiv richtig, aber die Physik schlägt uns immer wieder ein Schnippchen. Man kann eben keine Box bauen, wo alle Frequenzen aus nur einem Ursprungspunkt kommen. DAS wäre perfekt, aber nicht ein Herumgelabere von neuen Entdeckungen, sodass dusselige,aber monetär potente Gesellen sich den Mist kaufen. Das ist für mich die typische Masche, um Leute aus der oberen Schicht für die eigenen Produkte zu begeistern. Ich denke mir eine Theorie aus, die der geläufigen Theorie widerspricht und die auf meine Produkte passt, erzähle sie öffentlich und schwuppdiwupp, finde ich ein paar Leute, die mir Geld dafür geben, meinen sonst wertlosen Schrott zu verkaufen. Die gleichen Leute kaufen dann auch noch LS-Kabel für 300 Euro pro Meter und Energie-rückbringende LS-Pads.....
Allein der GEWÄHLTE Name der Firma spricht Bände!
Frag doch mal WF, was er davon hielte, Löcher in seine URPS-Volumen zu machen!
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jens Droessler am 2002-11-22 13:19 ]</font>
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Hallo Jens,
ich hoffe du hast die Ironie in meinem Beitrag auch so aufgefasst.
Gruß
Frank N. Stein
PS: Meine LS-Kabel kosten 50 Cent der Meter und bin damit hochzufrieden !
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Hab' das jetzt nicht ganz im Kopf (und bin zu faul zum durchlesen :smile:)
Aber ein Schwingkreis oberhalb der Resonanzfrequenz hat eine andere Phasenlage als unterhalb .... nur mal so als Anmerkung.
Also man nehmen Mitteltöner und bilde den Versuch nach mit 30Hz, Resonanzfrequenz, 200Hz.
mfg
JF -
Jens
Dem kann ich mich zu 100% anschliessen.
Die Leute haben bei ihren Versuchen ein Phänomen entdeckt, dass bis jetzt von uns Deppen unentdeckt sein Unwesen trieb:
Partialschwingungen einer Tieftonmembran, nix anderes beweist die Versuchsanordnung mit dem Messmicro und dem Oszy.
Wer versucht, Schallwellen mit hilfe von aufprallenden Wassertropfen zu erklären, da ist der Einfluss von Wasseradern unter den Lautsprechern auch nicht mehr weit.
Die Luft vor den Membranen der Bässe wird auch nicht so schnell warm, dass sie fast verdampft, um weniger zu werden, damit es Unterdruck gibt.
Voll die Kacke. -
Bauernfängerei!!!
Andererseits, die Entwicklung meiner Vakuum-Resonator-Lautsprecher ist fast abgeschlossen, und die Marktreife steht unmittelbar bevor. Also, fangt schon mal an zu sparen...
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@ FNR: Als ich meinen letzten Beitrag anfing, war dein Posting noch gar nicht da. Ich kann mich also noch nicht drauf bezogen haben.... :smile:
Aber ansonsten bin ich mir der Ironie deiner Aussage vollkommen bewusst..... :smile:
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Lustigerweise dürfte die "Theorie" mit dem Überdruck bei eingefahrener .... und Unterdruck bei ausgefahrener Membrane sehr wohl stimmen.
Die Frage ist: WAS hat Translife gemessen
Gruß, maha
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Wie was die gemessen haben? Luftdruck vor der Membran, so sagen sie jedenfalls...... und da besteht natürlich kein Unterdruck beim Vorwärts-Bewegen.... das widerspräche jedweder Physik.
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... das widerspräche jedweder Physik.
Nö nö..... umgekehrt!
Was lustig erscheint, gell?Btw:
- Ich könnte irren....
- die Translife-Schnellemessungen halte ich für stark hinterfragungsbedürftig. Die Schnelle ist ein Vektor, durch EINEN "Hitzdraht" kann Betrag UND Phase nicht ermittelt werden. -
Zitat
Jens Droessler schrieb am 2002-11-22 19:11 :
Wie was die gemessen haben? Luftdruck vor der Membran, so sagen sie jedenfalls...... und da besteht natürlich kein Unterdruck beim Vorwärts-Bewegen.... das widerspräche jedweder Physik.Hm, am Scheitelpunkt muesset tatsaechlich Unterdruck herrschen. Die Luft bewegt sich ja etwas verzoegert mit. Die hat ja auch eine masse. Wenn nun die membran ganz raus ist, und sich nicht mehr nach vor bewegt, dann tut das die Luft trotzdem und erzeugt demnach einen Unterdruck unmittelbar vor der membran. Weil jemand meinte, wenn er seine hand hin und her bewegt, dann spuert er die Luft jeweil an der Flaeche die in fahrtrichtung zeigt. ja, aber wenn man sie ploetzlich stillhaelt spuert man die Luft ueber die Rueckseite streichen. Wuerde sich also die Membran immer nur nach aussen bewegen, dann waere konstant Druck auf der Frontflaeche. Sobald sie aber stoppt (und das tut sie ja, wenn auch nur ganz kurz) dann sind in dem moment die Druckverhaeltnmisse verkehrt.
Oder so... :smile:
CU
martin -
oder so.....
Meine Erklärung: (welche nicht stimmen muss)
Hub: sin (x)
Membrangeschwindigkeit: cos (x)
MembranBeschleunigung: -sin (x) (<-- minus!)Verhält sich der direkt vor der Membrane entstehende "Druck" proportional zur MembranBeschleunigung, dann hätte Translife recht.
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---------------------------------------Aber WAS hat Translife wirklich gemessen?
Eventuell das Verhältnis Realteil/Blindteil des Strahlungswiderstandes.(??)
Schnelle und Druck sind um 90° verschoben. Kleines Chassis --> Nix akustische Wirkleistung.
Die Antriebs-Wirkleistung wird fast zur Gänze zum MembranmasseBeschleunigen verbraucht. -
Was ich eigentlich sagen wollte....
.. oder anregenEin URPS-Besitzer sollte die Translife-Messung nachvollziehen. Das dürfte in 30 Minuten zu machen sein.
Eventuell liegt bei einem Array die Phase des "Drucks" näher an der SchnellePhase.GRuß, maha
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