Ja, so ist es. Was den ersten Virtualizer angeht, gebe ich dir recht, wenn ich auch noch ein paar schlimmere (vor allem 'integrierte') Effektgeräte kenne.
Tomy
Ja, so ist es. Was den ersten Virtualizer angeht, gebe ich dir recht, wenn ich auch noch ein paar schlimmere (vor allem 'integrierte') Effektgeräte kenne.
Tomy
Naja, ich finde den Hall vom Virtualizer Pro DSP-2024 für Gesang ziemlich unbrauchbar, vor allem bei großen Räumen.
Da klingt die Hallfahne gerade bei S-Lauten nicht so: ssssssssssssssss
sondern so: tsss---tsss----tsss---tsss ![]()
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Das heißt, es scheppert ganz schön. Höhen absenken hilft da auch nichts,
dann mumpft's nämlich gleich.
Was der Virtualizer meiner Ansicht nach sehr gut macht, sind Tape-Delay's. Das klingt wirklich fast wie ein gutes altes Roland Space Echo oder Echocord.
Zitat von "timotimo"Bist ja böse! Hängt die Qualität von der Zuschauerzahl ab? Bei unseren Kunden nicht....
Nee. Ich bin nicht böse. Nur Club-geschädigt.
Viele 'kleine' Clubs mit eigenen Anlagen haben entsprechende Techs (Ich eingeschlossen), die nicht auf höchstwertigem Material arbeiten (weil der Club nicht mehr Budget hat...) und dementsprechend nicht unbedingt mehr aus besserem Mat rausholen können.
Weiterhin gibts noch eine ziemlich grosse Zahl kleiner Companies, die genau diesen Bereich abdecken und für die sich eine dementsprechende Investition nicht lohnt.
Und Bands, die mit einer Zuschauerzahl (weit) unter 1000 pro Gig rechnen müssen... ![]()
Für meinen Live-Sound (bestimmt kein allzu schlechter
) reicht völlig das, was ich habe (MPX500/REV500).
mit solchen aussagen wäre ich vorsichtig. ein grottenhall kann vieles zunichte machen. wenn ich da an das rev500 denke wird mir ganz anders, damit bekommt man jeden sound klein.
zum m-one wollt ich noch sagen das es für den preis ein tolles gerät ist, jedoch hab noch keinen hall gefunden der den namen ernsthaft verdient. das liegt jedoch nicht wie beim pcm91 an der masse von möglichkeiten, sondern eher an der leistung...
also, was hallmäßig wirklich rockt ist doch das mpx-1. das gibt's gebraucht für um die 300-400 eur und ist einfach für den preis unschlagbar.
Da aus der ursprünglichen Frage nach der "hallenden Mittelklasse" jetzt so ne Art Grundsatzdiskusion über Hallsounds und die Notwendigkeit von hochwertigen Geräten im life-bereich geworden ist hier mein Senf dazu:
Sicherlich ist Hall eine Frage von Geschmack und der jeweiligen Anwendung. Allerdings ist es nicht so, daß man mit den billigen Geräten heuer alles machen kann. Es ist sehr wohl immer noch so, daß die meisten Billiggeräte immer zwei Probleme haben.
1.) daß sie in allen Algorithmen zu dünn sind, um sich in einer life-Umgebung gegen den vorhandenen Naturhall durchzusetzen oder sich mit diesem sinnvoll zu ergänzen oder über Parameter verfügen, die eine solche Ergänzung überhaupt möglich machen.
2.) daß sie grundsätzlich in allen Programmen mehr oder weniger schattern, wie matzel_2001 das so schön beschrieben hat.
Das zu hören oder die Geduld und Hingabe für vieles Programieren und vergleichen ist wie immer nicht jedem gegeben. :wink:
Das "Problem" daß teure Geräte zu fett klingen, sehe ich nicht.
Ums mal sehr vereinfacht zu formulieren: Wenn ichs fett brauche, nehme ich ein Lexicon, wenn ichs schlank und gehaucht brauche komme ich mit den T.C. geräten besser zurecht und wenn ich einen technisch klingenden Percussionshall brauche nehme ich ein Yamahe SPX dudeldei. Eine eierlegende Wollmilchsau gibts da nicht.
Ich sehe keinerlei Notwendigkeit für weitere Billiggeräuschemacher. In der Preisleistungsspirale sehe ich das M-one als erfreuliche Talsohle.
Ich habe mir als Schüler vor 28 Jahren ein Roland RE 301 ohne Stütze von Mammi und Pappi für 1800,- DM gekauft, was für damalige Verhältnisse das Non Plus Ultra des "Multieffektgerätes" war und Tausendmal schlechter als ein T.C. M-One klang. Wo ist also das Problem ? :lol:
äh, und noch was zum Thema teure Geräte und Amortisierung:
Mein Lexicon 300 ist 12 Jahre alt. Es hat sich obwohl Dryhiren überhaupt nicht mein Geschäftsfeld ist und ich in dieser Richtung keine Aquisition betreibe, im Lauf der Jahre komplett über Dryhire finanziert, d.h. es hat für meine eigenen Jobs quasi garnichts gekostet und ist immer noch über jeden Zweifel erhaben, wenns nicht gerade 5.1 sein muß.
Das nur so als Denkanstoß. ![]()
guma:
wie so oft haben wir hier mal wieder die selbe einstellung zum thema...
vielleicht sollte man über eine zusammenarbeit wirklich mal nachdenken :wink: