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GRUNDSATZFRAGE Verschraubungen

  • HippeliPA
  • 14. April 2005 um 23:12
  • HippeliPA
    Profi
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    615
    • 14. April 2005 um 23:12
    • #1

    Auf der PLS in FFM hatte ich mit mehreren Herstellern Diskussionen über Wartungsfreundlichkeit bei Roadequipment.

    Ich bin mittlerweile der Meinung das es nichts besseres gibt als die guten alten Kreuzschlitz für alles was man evtl. mal auf der Veranstaltung öffnen muss. Geräte die mit Torx oder ähnlichen vor Zugriff versiegelt werden sind meiner Meinung nach nicht Roadtauglich.

    Bei den Boxenherstellern hat es sich ja schon langsam rumgesprochen, das man die Abmessungen nach dem Truckmass richtet.

    Ich hoffe das bald Schraubenkopfe und ähnliches sich nach dem Standart Leatherman oder SwissTool richten. Alles andere kostet Zeit und Geld bei der Wartung. Es steht natürlich jedem frei "gescheites" Werkzeug zu benutzen, doch prinzipiell sollte alles mit standart Multitools zerlegbar sein.
    (Sogar mein Laptop ist mit nem Victorinox zu zerlegen, wie so dann keine Bassbin?)

    Aus Optischen Gründen Innensechskant oder ähnliches zu verwenden halte ich für unsinnig.

    Würde mich über weitere Meinungen freuen.

    no virtual - no line - no EQs

  • SMPTE
    Profi
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    430
    • 14. April 2005 um 23:39
    • #2

    sehe ich absolut genauso
    es sei denn man ist ein verleih der auch dryhire an sagen wir mal "nicht fachmänner" macht (DJ's hobbymicker etc)
    dann wären die torx schon besser.
    gibt ja sogar firmen die bestimmte racks mit torx+lack verschrauebn, damit die hobbymenschen da nix öffnen und verpatchen/verstellen können)

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • ADMIN
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    1
    • 14. April 2005 um 23:41
    • #3

    Ich bin ja auch für einheitlich.

    Aber wenn schon, dann einheitlich auf brauchbarem Niveau, und das Sinnvollste bezüglich Kraftübertragung und minimaler Verschleiß ist nun mal Torx.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • SMPTE
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    430
    • 14. April 2005 um 23:47
    • #4

    dann müsste mal leatherman nen torx an die tools machen :)

    Haste ma Gaffa?
    Haste ma n Leatherman?

  • Kracky
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    • 15. April 2005 um 00:25
    • #5

    Das könnten die schon tun, die Frage ist nur welche einheitliche Größe? Ein Schlitzschraubendreher oder Kreuzschlitz ist da dann doch etwas flexibler weil es da nicht so genau auf die Größe ankommt. Für mich stellt aber sowas kein Problem dar, der Platz für einen gescheiten Werkzeugkoffer ist hinterm Fahrersitz eigentlich immer gegeben. Ansonsten denke ich das thema wäre wohl unter Sonstiges besser aufgehoben da es nun doch nicht speziel nur um Lautsprecher geht.

    -> verschoben nach Sonstiges

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • HippeliPA
    Profi
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    615
    • 15. April 2005 um 02:23
    • #6

    Danke Kracky für das Verschieben.
    Ich wollte erst unter Praxis posten... naja..

    Ich bin auch der Meinung das Kreuz zwar irgendwie nicht der tollste Schraubenkopf ist, aber man kommt mit weniger Werkzeug aus. Im Notfall bekommt man ne Kreuzschlitz auch mit einem stumpfen Messer oder nen Schlitzschrauber gelöst.

    Ich denke jeder hier ist stolz auf seinen überdimensionierten Werkzeugkoffer (wie ich auch) doch meistens auch zu faul diesen zu holen und dann kommt das Gürteleisen zum Einsatz. Und im Notfall muss das Ding auf gehen egal wie, hauptsache schnell und sch..ßegal ob die Schraube draufgeht.

    Für meinen Standpunkt habe ich vielmals verachtende Blicke auf der PLS geerntet. Das schaut billig aus usw. waren die Argumente von so manchen Minilinearraynachbauern. Mein lieblings lila Boxenhersteller aus England hat übrigens auch nur Kreuz an servicerelevanten Bauteilen.

    no virtual - no line - no EQs

  • Apostoli
    Profi
    Beiträge
    653
    • 15. April 2005 um 03:23
    • #7

    das schlaueste sind meineserachtens verschiedene schrauben für verschiedene servicelevel.
    für dinge wo ein normalsterblicher techniker nix dran zu suchen hat gerne auch TORX mit mittelstift, so dass ein TORX mit Bohrung benötigt wird. Für dinge die regelmässig geöffnet werden müssen dann z.B. schlitzschrauben (wie die Plastikabdeckung vom MAC500 o.ä.)

    Ich hasse Multitools hab den kult den viel HKS um Multitools machen nie so richtig verstanden. es gibt für jedes Problem ein passendes Werkzeug ... warum sich mit nem werkzeug abmühen, dass alles nur so'n bißchen kann?

    Wenn auf der Baustelle irgendwas nicht so spielt wie es soll und ich die Zeit habe es zu reparieren dann NUR mit vernüftigem Werkzeug. so bleiben auch die schraubenköpfe lange in Ordnung.

    Kollegen die mit nem Leathermen an Feinmechanik rumfurwerken... hmm also NAJA das ist nich so der Hit

  • Jeremy
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    106
    Beiträge
    1.491
    • 15. April 2005 um 06:45
    • #8

    Ich würde auch die Torxen bevorzugen. Bei den Kreuzschlitzern gibt es schon wieder den Unterschied zwischen Phillips und Pozidrive (oder so ... auf jeden Fall gibt es da zwei verschiedene), und wenn man nicht aufpasst, hat man in nullkommanix die Schraube dermaßen ausgefotzt, dass ohne die Bohrmaschine überhaupt nichts mehr geht. Bei den Torxen passiert sowas nicht.

    Und Abdeckungen, die zu Servicezwecken so schnell zugänglich sein müssen, dass für den Griff zum Werkzeugkasten keine Zeit mehr ist, sollten ohnehin nicht verschraubt, sondern mit Schnellverschlüssen befestigt sein.

    Ein %LEATHERMAN ist zwar ganz nett und erspart für manche Kleinigkeiten auch mal den Griff zum richtigen Werkzeug, aber eine ernsthafte Reparatur am Equipment ist in meinen Augen *keine* Kleinigkeit.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Kloma
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    468
    • 15. April 2005 um 12:26
    • #9

    Bin auch für Torx. Warum?Kauf dir ein Gerber Tool und du hast einen Aufsatz für die StandartBits direkt miteingebaut, passende Tragetasche ist ebenfalls dabei, so bleibt alles da wo es soll und wenn man einen Bit mal verliert, rennt man eben in den Baumarkt und holt sich welche. Die Standart Bits die man braucht hat man in entsprechender Anzahl natürlich immer dabei.

    Mit Freundlichen Grüßen
    euer Kloma

    "We give Support in Cases....."

  • outliner
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    3.031
    • 15. April 2005 um 12:39
    • #10
    Zitat von "Jeremy"

    ausgefotzt

    looooool!

    problem ist auch,wenn die schrauben nur aus wald-und wiesenstahl sind,"fotzen"die köpfe auch bei torx aus oder reissen ab.lieber ordentlicher stahl mit kreuzer als butter mit torxen.

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • Currywurst
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    • 15. April 2005 um 17:01
    • #11

    Kreuzschlitz, Torx oder Inbus/Innensechskant?

    Die Industrienorm ist für alle gleichermaßen ausgelegt, dass es Sch....egal ist welche Schrauben verwendet werden. Das Werkzeug dafür sollte eigentlich jeder Griffbereit haben.

    PA´s für zigtausend Euros haben, aber über fehlende Torxaufsätze am Leatherman aufregen.

    Wo ist das Problem, ob Kreuzschlitz, Torx, Innensechskant, Vielzahn oder, oder, oder?
    Herkömmliche Schlitzschrauben, die sind Mist, aber der Rest ist voll OK!

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • Marcel
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    • 15. April 2005 um 18:36
    • #12
    Zitat von "Currywurst"


    Wo ist das Problem, ob Kreuzschlitz, Torx, Innensechskant, Vielzahn oder, oder, oder?
    Herkömmliche Schlitzschrauben, die sind Mist, aber der Rest ist voll OK!

    Imho ist dabei auch ein Problem, dass man ja oft genug auch alles davon braucht.
    Hab meinen TC M300 mal aufgemacht (gut, ist kein Edelgerät) und dabei brauchte ich eigentlich 2 Größen Kreuzschlitz und nen Torx. Wenn man weiter will auch Inbus. Ich finde das ist ein schlechter Witz.

    Wenn ich auf der Arbeit (Elektriker) irgeldwelche Lampen aufhänge oder auch nur eine Gira Aussensteckdose einbaue, brauche ich dafür jeweils min. 3 verschiedene Werkzeuge. Da man auch mal größere Baustellen hat und den Koffer nicht immer mitschleppt, hängt man sich alles Notwenige in die Taschen und rennt los um dann festzustellen, dass man wieder einiges an "Spezialwerkzeug" benötigt. Torx mache ich dabei mittlerweile grundsätzliche mit nem Schlitzschraubendreher auf, weil ich es Leid bin dafür loszurennen.

    Das ist jetzt zwar ein wenig OT gewesen, aber hängt ja auch indirekt hiermit zusammen. Mich nervt es jedenfalls wie Hippeli auch, dass alles bunt gemischt ist und jeder seine eigene Suppe braut und man zig verschiene Werkzeuge braucht, nur um das Gehäuse zu öffnen. Abgesehen davon bin ich auch für die Verwendung von Kreuzschrauben. Lassen sich imho bedeutend einfacher schrauben und man bekommt die, wie schon gesagt, auch mit zig anderen Sachen auf wenns drauf ankommt.

    Grüße
    Marcel

    P.S.: Erst heute musste eine Spitzzange passend geflext werden um einen dämlichen HAK aufzubekommen, die (heut zum 1. Mal gesehen) neuerdings mit so nem komischen Halbmondschlüssel zu öffnen sind. Sämtlich Drei- und Vierkantdinger hat man ja schon für die Verteilerschränke, aber sowas nicht. Ich hasse es...aber Not macht erfinderisch :D

  • niggles
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    • 15. April 2005 um 19:07
    • #13

    Also, wer als Elektriker keinen Doppelbart-Schaltschrankschlüssel (so was meinst du doch, oder?) auf Tasche hat, macht was falsch. Die Teile trifft man doch nun wirklich ständig an... Die Stromis die ich kenne haben den 4-fach-Schlüssel (Dreikant, Vierkant, Vierkantloch (konischer Zapfen), Schaltschrank) teilweise sogar direkt mit am Schlüsselbund, weil sie ihn so oft brauchen :idea:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Currywurst
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    • 15. April 2005 um 20:51
    • #14

    So isses!

    Zum Thema verschiedene Schrauben:
    Habe von einem bekannten Markenhersteller einen Schraubendreher mit super ergonomischem Handgriff. Im Griff befinden sich die verschiedenen
    Bit für Kreuz, Torx und Inbuss.
    Praktisch ohne Ende!

    Currywurst mit Pommes-
    besser als Sex!

  • djobi
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    • 15. April 2005 um 20:52
    • #15

    niggles: hast du da was überlesen ?

    Zitat

    Sämtlich Drei- und Vierkantdinger hat man ja schon für die Verteilerschränke, aber sowas nicht.

    mich kotzt es auch an das immer verschiedenere Schraubenköpfe zum Einsatz kommen.
    Für mein Auto mußte ich mir nen extra Aussentorx kaufen nur um die Zündkerzen zu wechseln.
    In vielen Elektronikgeräten sieht es da ähnlich aus.
    Muss das wirklich sein? *grummel*

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • Marcel
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    • 16. April 2005 um 01:08
    • #16
    Zitat von "niggles"

    Die Stromis die ich kenne haben den 4-fach-Schlüssel teilweise sogar direkt mit am Schlüsselbund, weil sie ihn so oft brauchen

    Was meinst du wie groß deswegen schon mein Schlüsselbund ist? Wobei ich nichtmal alle dranhab, ein Teil davon ist in der Tasche (die ganz großen).
    Wie das Teil was ich meinte mit richtigem Namen heisst weiss ich leider nicht - hab das wirklich heute zum 1. Mal vor mir gehabt - Geselle ebenfalls. Und was das Werkzeug angeht, das kauft der Cheffe und da der ungefähr so die Einstellung vertritt wie auch ich wird da eher mal kurz improvisiert als bergeweise Werkzeug gekauft, was man eh nur hin und wieder mal braucht.

    Und was diese Wechselsysteme mit Bits angeht: Die finde ich extrem nervig, da die Dinger klein sind, schnell mal verloren gehen und die Dreher die ich bisher kennengelernt hab lagen auch bei weitem nicht so toll in der Hand wie ein Wera Schraubendreher. Ich bevorzuge da die feste Variante wie ein Schraubendreher, halt nur mit Torx oder was man grad möchte. Dieses Bit-gefummel ist mir zu windig, besonders wenn man auch mal in Verteilungen rumschraubt.

    Außerdem (um es nochmal zu wiederholen) finde ich es nervig zig Teile mit mir zu schleppen oder danach wühlen zu müssen. Auf der Arbeit brauche ich die (nach Möglichkeit WENIGEN) Sachen direkt griffbereit bei mir (ohne Bit umstecken) und auch wenn ich zu Hause mehr Zeit habe geht es mir auf den Wecker alle paar Schrauben nach einem anderen Dreher greifen zu müssen.

    Wie Hippeli es schon sagte: Den Leatherman raus und losschrauben ohne vorher zum Werkzeugkoffer rennen zu müssen und eine Auswahl von Schraubern rauskramen. Daheim hat man mehr Ruhe, aber auch da würde ich diese Methode bevorzugen...

  • niggles
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    • 16. April 2005 um 14:18
    • #17

    Hmm, meinst du vielleicht das schon etwas ältere Schließsystem bei dem das Schlüsselloch rund (etwa 7mm Durchmesser) ist und der "Schlüssel" einfach nur ein Stück Rundstahl ist, der am Ende etwa 1 cm halbrund gefeilt wurde? So was hab ich noch nie an einem Schaltschrank gesehen, das kriegt ja jedes Kind mit Muttis altem Ford-Autoschlüssel auf... :shock:

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Marcel
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    • 16. April 2005 um 19:41
    • #18
    Zitat von "niggles"

    Hmm, meinst du vielleicht das schon etwas ältere Schließsystem bei dem das Schlüsselloch rund (etwa 7mm Durchmesser) ist und der "Schlüssel" einfach nur ein Stück Rundstahl ist, der am Ende etwa 1 cm halbrund gefeilt wurde? So was hab ich noch nie an einem Schaltschrank gesehen, das kriegt ja jedes Kind mit Muttis altem Ford-Autoschlüssel auf... :shock:

    So, damit es nun ganz OT wird:
    Man stelle sich einen runden Metallbolzen vor, der an einer Seite ca. zu einem Drittel weggefeilt ist. Das ist schon alles. Theoretisch mit jeder Kombi-, Spitz- oder Wasserpumpenzange ohne Probleme zu lösen, ABER der Bolzen sitzt tief in einem Schacht, der so klein und schmal ist, dass man nichtmal mit der Spitzzange das Teil packen konnte. Daher die Zange ein wenig flacher geflext, weil grad nix anderes da war. Netterweise fällt einem jener Bolzen auch direkt noch entgegen, sobald der Deckel aufgeklappt wird...hat man wohl wieder am falschen Ende gespart. War jedenfalls kein Geyer-kasten, die haben normalerweise auch alle den Innenvierkant. Es geht übrigens um einen HAK = Hausanschlusskasten, keine Verteilung ;) Und das Ding war noch recht neu...und wohl nicht teuer.

    Und nun bitte weiter im Text. Imho schon interessant, dass einige hier die Schrauberei nervt, andere das sogar befürworten.

  • niggles
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    • 16. April 2005 um 23:23
    • #19

    Gut kehren wir zum Thema zurück...
    Schlitz und Kreuzschlitz: bäh für alles > M3, ich weiß gar nicht mehr wie viele kaputte M6-Rackschrauben ich schon ausgewechselt habe, weil da immer mit dem viel zu kleinen Kreuzschlitzdreher vom Leatherman dran rumgemurkst wird. Wenn nennenswertes Drehmoment drauf kommt: Sechskant, Inbus oder Torx. In der Kfz-Technik seit Jahrzehnten so üblich, und die werden wissen warum. Serviceklappen, Batteriefächer u.ä. sollten ohnehin werkzeuglos oder mit grobem Schlitz (Münze) zu öffnen sein.
    Was mir viel mehr auf den Keks geht ist die zum Teil völlig praxisfremde Dimensionierung, die man bei manchen Geräten antrifft. Wer Mischpultkanalzüge mit 2er Inbus-Schrauben aus brünierten Weichstahl (Studer... :evil: ) im Rahmen befestigt, hat echt einen an der Waffel (oder glaubt, sich an den Ersatzschrauben gesundstoßen zu können...)
    Manche Verschraubungsarten sind auch einfach nur sinnlos kompliziert bzw. setzen den Hersteller dem Verdacht aus, am Verkauf entsprechender Spezialwerkzeuge zusätzlich verdienen zu wollen. Bis heute hat mir z.B. noch niemand schlüssig die Notwendigkeit der kranken "2-Nut-Muttern" an den Zugentlastungen der originalen Metallgehäuse für Siemensleisten erklären können. Die neueren Versionen haben nämlich normale Zugentlastungsbügel mit M2-Schlitzschrauben...

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

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