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Was verlangt ihr!

  • diezel_vh4
  • 26. April 2005 um 18:06
  • diezel_vh4
    Beiträge
    1
    • 26. April 2005 um 18:06
    • #1

    Wir haben eine Coverrock band gegründet!

    wir haben alle schon einige jahre banderfahrung, haben jedoch noch nie in dem maße gecovert!

    erste neuerung! man bekommt richtig geld (also nicht nur anfangsweg gedeckt und so... ihr wisst schon was ich mein :) )

    wir haben ne eigene PA(wir ham mal bei nem PA verleih nachgeschaut und die verlangen für unsre anlage etwa 500€)

    plus eben unsre diensleistung als Coverrockband! wir haben bisher drei std programm und wollen natürlich den anderen coverbands nicht das geschäft kaputt machen indem wir zuwenig verlangen *gg*!!

    Licht müssen wir bei jedem gig noch anmieten... des würde also mit reinfallen!

    Wie rechnet ihr eure auftritte ab? pro besucher oder pro stunde????

    mfg rolf

  • dave
    Beiträge
    288
    • 26. April 2005 um 18:40
    • #2

    Hallo

    Ohne euch auf zu nahe tretten zu wollen, aber wenn man als Band eine PA besitzt,die im Verleih 500€ kostet (und für 500€ bekomm ich schon ein "paar Boxen"), dann sollte ich doch auch ein Konzept haben wie ich das Geld dafür wieder rein spiele (oder reiche Eltern), sowas kauft man ja nicht mal eben.
    Also als Preis rechnen die meisten (Cover)Bands die ich kenne stundenweise ab, wobei es auch üblich ist, für 3 oder 4 Stunden ein pauschal Preis zumachen und bei Bedarf noch zuverlängern. Der Preis hängt davon ab, wieviel ihr verdienen wollt (also ob ihr davon lebt oder ob es nur nebenbei ist) und was ihr so an Material wieder rausspielen müßt. Also 80-100€ pro Person pro Stunde ist bei guten Bands auf jedenfall ok. Wenn ihr davon lebt, müßt ihr natürlich auch zu zahlende Steuern mit einkalkulieren. Außerdem sollten in dem Vertrag (wenn ihr einen habt) Punkte, wie Ausfälle, Gema, Versicherung usw angesprochen werden.

    Mfg
    David


    Mfg
    David

  • 8ight
    Beiträge
    471
    • 26. April 2005 um 22:07
    • #3

    das ist sehr unterschiedlich...

    unser soundtech nimmt immer PA und licht mit und er bekommt von uns 200€ dafür.

    er stellt immer ne XA28 plus monitore und ca 12KW licht plus wackellampen

    Wir nehmen im normal zw 1000 und 3000€ pro gig ein. das ist SEHR unterschiedlich. Kommt drauf an, was das für ne VA ist, und wer das ist, der uns bucht. Bei Privatfesten kann man nicht so viel verlangen...
    Spieldauer: wir spielen normal 3x60 oder 4x45 minuten und unser Soundtech ist vor und nach uns und in den pausen noch DJ

    Zum Verkauf

  • Wulfson
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    1
    • 26. April 2005 um 22:51
    • #4
    Zitat von "8ight"

    das ist sehr unterschiedlich...

    unser soundtech nimmt immer PA und licht mit und er bekommt von uns 200€ dafür.

    er stellt immer ne XA28 plus monitore und ca 12KW licht plus wackellampen

    Wir nehmen im normal zw 1000 und 3000€ pro gig ein. das ist SEHR unterschiedlich. Kommt drauf an, was das für ne VA ist, und wer das ist, der uns bucht. Bei Privatfesten kann man nicht so viel verlangen...
    Spieldauer: wir spielen normal 3x60 oder 4x45 minuten und unser Soundtech ist vor und nach uns und in den pausen noch DJ

    dann habt ihr aber nen selten dämlichen tonmenschen.... :evil:

  • hörnix
    Beiträge
    623
    • 26. April 2005 um 22:59
    • #5

    wollt ich auch grad sagen...

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • karel noon
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    • 26. April 2005 um 23:41
    • #6

    den will ich auch mieten, er braucht auch nicht zu mischen, ich will nur die boxen, und das er sie hinstellt.........
    danach kriegt er auch ein bier, GRATIS!

    nee, mal im ernst, so etwas ist pauschal nicht zu beantworten, bin selber auch tech bei mehreren bands, und das schwankt, bei einer zum beispiel gebe ich gerne 20€ ab, wenn ich dann nichts tragen muß, und nur kabel einstecke!
    eine andere band wiederum steht gerade am anfang, da bekomme ich genausoviel wie die bandmitglieder, was immer noch nicht viel ist.
    um dir mal den rahmen zu nennen (oder um die unsinnigkeit der frage zu zeigen) es geht von 300€ für 90 minuten bei einer bluescombo in ner kneipe,
    bis zu 5000€ für 4 Stunden anwesenheit bei ner Gala /Top 40 band, also abhängig von ort, veranstalltung und auftraggeber, also immer erstmal sehen wer was von einem will.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Seven
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    4.371
    • 26. April 2005 um 23:48
    • #7

    Bringt der Tech auch seine Frau mit? :twisted:

    Du solltest dir das ganze schon ordentlich durchkalkulieren.
    - Werbemittel (Plakate, Flyer, Unterhalt der Website)
    - Bier für die Proben
    - Anfahrtskosten zu Gigs (und auch Probe)
    - Anschaffungskosten für Instrumente
    - Verschleisskosten Instrumente (Felle, Saiten etc)
    - Kosten für Licht, Ton und Techniker
    - und alles was ich nun vergessen habe.


    Am besten ihr setzt euch mal hin und kalkuliert das durch. Dann solltet ihr euch auf eine Linie einigen. Man kann schlecht hier mal 2000 € nehmen und 10 km weiter 3500 € für einen ähnlichen Gig.
    Es sollte schon eine Struktur bzw ein Konzept zu erkennen sein. Ein Club kann meistens deutlich weniger zahlen als ein Verein, der sein Fest in nem 50 Meter Zelt feiert und 1500 zahlende Gäste hat. Es gehört zum Konzept auch noch immer ein wenig Fingerspitzengefühl dazu.

    Wir bieten halt auch verschiedene Konzepte an. Festpreis / Festpreis minus x €, dafür Eintrittsbeteiligung von y €ab dem z.ten Gast / Festpreis - a € plus Eintrittsbeteiligung von b € ab dem ersten Gast. Dann solltest du aber auch immer jemanden an der Kasse dabei haben, der natürlich auch was kostet, was wiederum in deine Kalkulation eingehen sollte.

    gruß
    jan

  • Jelly
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    154
    • 3. Mai 2005 um 16:48
    • #8

    Stimme Seven voll zu, möchte aber noch einen Schritt weiter gehen.

    Sind gerade mit einer neuen Tour-Produktion vor einer ähnlichen Situation eins steht aber fest:

    Auftritte werden zum Fixpreis angeboten, schliesslich kauft der Kunde ja unser Gesamtkonzept. Ausnahmen gibts nur für wenige, lange befreundete Veranstalter.

    Muss aber auch sagen, dass wir "Zielgruppentechnisch" (Mann ist das ein schönen Wort :D) von einer konstanten Liga sprechen, d.h. wir wollen gar nicht in einem 200 Mann Club spielen.

    Entscheidend ist dabei für uns, was ist der Kunde bereit für das Konzept zu bezahlen.

    Was hilft es mir, wenn ich die beste, größte, superste Band bin, mich aber keiner bucht, weil ich zu teuer bin?

    Jelly

    Also ist

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  • timotimo
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    • 3. Mai 2005 um 17:03
    • #9

    Möchte es nochmal andersherum aufrollen. Der Veranstalter bekommt sein Geld vorwiegend über den Eintritt. Wenn also die Coverbands in der Gegend für 5, 6 oder 7 Euro Eintritt spielen, man realistisch kalkuliert, wieviele Leute kommen, hat man einen Anhaltspunkt, was der Veranstalter an Eintritt einnehmen wird. Und ob man jetzt 100 %, 70 % oder was auch immer davon als Festage ansetzt, muß man selbst abschätzen.

  • manuela
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    9.103
    • 3. Mai 2005 um 17:11
    • #10
    Zitat von "Jelly"

    Entscheidend ist dabei für uns, was ist der Kunde bereit für das Konzept zu bezahlen.

    Darauf gibts nur eine logische Antwort: Im Gegensatz zu Originalen sind Coverbands so austauschbar wie Boxen und Ersatzteile. Eigene Anlage ist nur dann interessant wenn sonst niemand auftritt, ansonsten steht eh schon eine da. Der erzielbare Preis ergibt sich somit aus der Qualität und dem was der Markt in dieser Klasse zu bieten hat.

    auch toll formuliert 8)

    kurz&bundig: ist Nachbar günstiger und singt genausoschön guggst du in die Röhre und er ins Mikrofon !

    Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Seven
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    4.371
    • 3. Mai 2005 um 17:50
    • #11

    Coverbands haben sich aber zum Teil auch ihren Namen "erspielt".
    Ich kenne Coverbands die qualitativ gut sind (neue Band, erfahrene Musiker, gute Sänger, gute Show), die aber im Umkreis von sagen wir 20 km auf eine klassische Zeltveranstaltung für sich maximal 50 bis 100 Leute ziehen.
    Auf der anderen Seite dann "etablierte Coverbands", deren Qualität nicht heranreicht an die Band vom Beispiel A, die "ziehen" dann 700 bis 1000 oder mehr Leute.

    Zur Veranstalterseite bei Coverbandveranstaltungen. Die meisten Coverbandveranstaltungen leben doch vom großzügigen Bierkonsum der Gäste. Das ist etwas völlig anderes als ein Konzert mit "Originals". Die von vielen Veranstaltern, wie auch mir vertretene Sichtweise ist, dass ich Band und Technik über den Eintritt rausbekommen sollte. Den Gewinn mache ich bei Speis & Trank. Üblich sind momentan denke ich zwischen 4 € und 7 €(sagen wir mal 5 €).
    Wenn ich von einem Besuch von 800 Pax ausgehe, dann sehe ich 4000 € als Etat für Band & Technik als fair an. Wenn es die Band schafft entsprechend mehr Leute zu ziehen, dann sollte/kann sie das auch in ihrem Preis fordern.

    Und nochmals zu unserer Preisgestaltung. Wir tragen ja bei einer Eintrittsbeteiligung deutlich mehr Risiko als bei Festgage. Ich weiß natürlich über die Jahre, wo ich mit wievielen Leuten rechnen kann.

    Ich gehe nun von einem Besuch aus, der 20 % unter dem "Normalbesuch" liegt, an diesem Punkt verdiene ich bereits mehr als bei Festgage. Ich lasse mir das Risiko ja bezahlen, umsonst gibts nix.

  • timotimo
    Profi
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    • 3. Mai 2005 um 17:55
    • #12

    Seven hat´s auf den Punkt gebracht.

    Bei uns gibt´s oft den Mix aus Festgage (um die Fixkosten wie die Technik zu bezahlen) und Eintritt (bis zu einer Besucherzahl x, oder einer Beteiligung, z.B. 70/30).

  • Jelly
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    154
    • 3. Mai 2005 um 19:08
    • #13
    Zitat von "Manuela"


    kurz&bundig: ist Nachbar günstiger und singt genausoschön guggst du in die Röhre und er ins Mikrofon !


    Gott sei Dank ist der "Markt" hier in Österreich noch nicht so kaputt, dass es alleine auf die Höhe der Gage ankommt.

    Haben wirs gut, dass bei uns auch noch der Name und der persönliche Kontakt zählt. Glücklicher weise haben wir auch noch ziemlich viele grosse Veranstaltungen, d ist Kohle verdienen auch einfacher...

    Das merken auch einige wenige Coverbands aus D und spielen bei uns...

    J

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  • manuela
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    • 3. Mai 2005 um 19:08
    • #14

    finde ich auch prima.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Seven
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    • 3. Mai 2005 um 19:22
    • #15

    Die Zahlungsbereitschaft österreichischer Veranstalter habe ich zum Glück auch schon erlebt. Wäre schön, wenn wir diese Verhältnisse zuhause auch hätten.

  • manuela
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    9.103
    • 3. Mai 2005 um 19:58
    • #16

    Seven dafür haben wir Geiz ist Geil 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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