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Karnevalssitzung - worauf muss man bei Beschallung achten ?

  • wolfi
  • 15. Mai 2005 um 21:30
  • wolfi
    Beiträge
    4
    • 15. Mai 2005 um 21:30
    • #1

    Hallo,

    wir sind ein Verein im Rheinmain-Gebiet und veranstalten seit vielen Jahren Karnevalssitzungen. Fürs nächste Jahr ist ein Wechsel des Beschallers angedacht. Was sollte denn jemand anbieten, der folgenden Veranstaltung vernünftig beschallen soll/will ?

    Ort: Sporthalle, zu 2/3 genutzt. 1/3 weggeteilt durch Vorhang. Vor dem Vorhang (Kopfseite) Bühne ca. 10 x 7 m, Restsaal gesamt ca. 25m breit, ca. 30m lang. Vor der Bühne ca 250 Sitzplätze an Tischen. Saal wird an Breite nicht ganz genutzt. Es findet das übliche statt: Büttenreden, Vorträge, Tanzgruppen zu CD-Musik, aber auch Live singende Gruppen,(deren Musikbegleitung kommt als Karaoke von CD , aber auch ein Trio mit Instrumenten (Gitarre, Akkordeon). Wir hatten auch bei unserem bisherigen Beschaller immer das Problem des fehlenden Monitorings, aber das ist nicht der Grund, warum ich hier anfrage.

    In den letzten Jahren wurde etwa wie folgt beschallt: Rechts und links der Bühne auf Ständer je 1 x Electrovoice 12/2 Kunststoffbox (heisst glaube ich SX 300), dann in der Mitte 2 x und im hinteren Bereich des Saales 2 x auf Ständern Boxen ganz an der Aussenwand, jeweils auf Zuschauer gerichtet. Sind sehr alte Boxen von Electrovoice, auch 12/2 aber wesentlich kleiner als SX 300, haben runde Rückwand.

    Wie auch immer, Problem ist die Verständlichkeit im gesamten Zuschauerbereich, vorne gehts noch, aber ab der Mitte beschweren sich die Leute häufig, dass sie die Texte schlecht verstehen können. Bassdruck in der Magengegend ist hier nicht so gefragt, aber wie kann man eine solche Fläche entsprechend beschallen? Wir wollen demnächst anfangen, hier jemand neues zu suchen, aber auf was für eine "Philosophie" der Beschallungstechnik sollen wir dann setzen.

    Wäre für Tips sehr dankbar.

  • timotimo
    Profi
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    2.252
    • 15. Mai 2005 um 21:34
    • #2

    Die Verteilung der Boxen ist ja schon ok. Die Größe sicher auch. Zu beachten ist, daß sie auch verzögert werden (Delay). Zudem setzen wir gerne auch was größeres/Subwoofer im Bühnenbereich ein. Dann hat man es leichter, die Orientierung nach vorne zu schieben. :lol:

    [werbung an] gerne machen wir auch ein Angebot [werbung aus]

  • Jochen
    Profi
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    679
    • 15. Mai 2005 um 22:05
    • #3

    Hallo


    wenn das meine Veranstaltung wäre würde ich als Front pro Seite 1 CA1515 in der Truss geflogen hinstellen, mit einem GAE BR118 oder SW118. Als Delay kämen CA1001 zum Einsatz. Eventuell als Frontfill CA106.

    Wo aus dem Rheingebiet kommt ihr denn her ?

    Wird Licht aufgefahren und falls ja kommt ein Frontruss zum Einsatz ? In dieses könnte man gute 15/2 Kisten (wie die CA1515) hängen.

    Mfg Jochen

    http://www.zeit.de/2005/24/Medienopfer

  • Seven
    Profi
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    318
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    4.375
    • 15. Mai 2005 um 22:18
    • #4

    Angenehm ist halt immer die Möglichkeit, Boxen zu fliegen. Wobei das immer mit einem gewissen Aufwand (Kosten!!) verbunden ist, der nicht zu unterschätzen ist.

    Das Problem sind hierbei wohl die Leute ganz mitten drin. Denn ich kann zwar am Rande weitere Boxen verteilen aber mittenrein kann ich schlecht noch Boxen stellen.

    Also würde ich versuchen ein paar Boxen zu fliegen. Am liebsten etwas horngeladenes und dies dann ordentlich ausrichten. Dazu dann vorne noch ein paar Fills für die ersten Reihen und je nach Bedarf noch Delaylines um das ganze aber nur zu stützen. Es muss allerdings nicht zwangsweise ein Hornsystem sein, wichtig ist eher das ganze richtig auszurichten und auch das ganze ordentlich hoch zu bekommen. Unten dürfen bei Fasching ruhig auch 1 bis 2 Subs pro Seite stehen, um die Tanzdarbietungen und Einspielungen nicht völlig kraftlos erscheinen zu lassen. Das muss ja nicht im Brustkorb spürbar sein, aber die Tanzgruppen wollen schließlich auch gut rüberkommen und fordern ja gerne ordentlich Lautstärke.(Fronttruss)

    Einspielungen dürfen ruhig zu 80-90 % von "vorne" kommen, während die Sprache eher mehr gestützt werden muss, gerade bei Fasching mit ungeübten Rednern.

    Noch wichtiger als das Equipment ist imho den Abend einen Techniker zu haben, der fachlich kompetent ist aber sich auch in eure "Show" reindenkt.

    Ich denke es ist bei Fasching usus, den Techniker die Generalprobe komplett mitmachen zu lassen und ihm jemanden zur Seite zu stellen, der den Ablauf, die Leute etc. kennt.

    Das ganze passiert natürlich nicht umsonst. Ich erinnere mich an eine Faschingsveranstaltung, die ich für einen Verein gemacht habe, der die Technik von einer Car Hifi Firma gebucht hatte. Da standen ca 20 Boxen kreuz und quer in der Sporthalle mit Klingel/Stolperdraht verbunden und nix war ansatzweise verzögert. Erst nachdem ich ein wenig "ausgemistet" hatte und daheim noch ein wenig Equipment "nachgeholt" habe, konnte man ansatzweise arbeiten. Der Veranstalter war verwundert, dass es besser als die Jahre zuvor klang, vor allem die Sprachverständlichkeit doch viel besser war, obwohl wir doch die Hälfte der Boxen wieder abgebaut hatten....

    Als Monitoring fand ich eine Kombination aus 2-4 Monitoren an der Bühnenkante und einem Sidefill immer ganz nett, durch das Sidefill erreiche ich auf relativ großen Bühnen doch ein bessere Schallverteilung, vor allem für die Tanzdarbietungen.

    gruß
    Jan

  • wolfi
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    4
    • 15. Mai 2005 um 22:47
    • #5

    Zuerst mal vielen Dank. Find ich ja super, dass man hier in so kurzer Zeit schon kompetente Antworten bekommt.

    Rund um unsere Bühne haben wir in den letzen Jahren immer eine Konstruktion aus Alutraversen, an denen das Licht hängt: Vier Ständer, die Traversen (Rechteckverbund) werden dann motorisch mit der kompletten Beleuchtung hochgeliftet. Hieran könnte man auch sicher noch Boxen hängen.

    Wir wissen allerdings noch nicht ganz genau, ob wir im nächsten Jahr den gleichen Aufwand wieder treiben wollen (Traversenmiete und Licht ist halt sehr teuer für uns). Evtl. steht Verkleingeung ins Haus. Steht in ca. 4 Wochen fest, wenn ich dann genaueres weiss, fordere ich gern Angebote an, auch für dann erforderliche Traversen und Licht.

    Wenn wir schon dabei sind: Wäre eine einzige Traverse auf Hallenbreite machbar - also ca 25m freitragend. an die dann das komplette Bühnenlicht gehängt wird? Ist so etwas günstiger als die bisherige "Liftkonstruktion" - soweit man das pauschal sagen kann.

    Sorry, aber nicht alles an Fachausdrücken ist mir geläufig. Hab's so verstanden: Also 12/2 oder 15/2 mit ordentlichen Hörnern wäre schon okay - noch besser, wenn von oben noch "weitreichende" Hörner mit beschallen würden, evtl. noch was "bassiges" in der Front.

    Vielleicht kann mir ja mal jemand einen Link geben, bei dem ich mich rund um die Technik weiter informieren kann. Was ein Delay grundsätzlich macht, ist mir ja klar (Zeitverzögerung), aber nicht, mit welcher Technik das geregelt wird. Unser jetziger Beschaller hat so was mit Sicherheit nicht - wenn er davon überhaupt ne Ahnung hat.

    Zur Ortung: Rheinmain-Gebiet heisst hier zwischen Frankfurt und Wiesbaden.

    Gutsnächtle noch.

  • manuela
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    9.103
    • 15. Mai 2005 um 23:28
    • #6

    Ich würde es so lösen:

    links und rechts der Bühne käm ein Hochständer "Camco SC" hin, an jeden 2 Martin Audio W8, hochgeleiert bis auf 4 Meter. Das geht ohne Truss. 2 pro Seite sind eigentlich viel zu mächtig, allerdings haben die nur 55 Grad hor., zusammen also über 100, d.h. sie teilen paarweise schön gleichmäßig aus. Als komplett horngeladene 2x12+6+1 sind sie Meisterstücke der Sprache und des Gesangs. Horizontal sind die so auszurichten daß der vordere Bereich der Gäste nicht gezielt von den Hörnern beschossen wird, also eine sehr große Wurfweite. Das gibt bei mäßiger Lautstärke schon erstaunte Gesichter verglichen mit den kleinteilen die ihr vorher verwendet habt.
    Ob da überhaupt noch nach einem Delay gefragt wird bezweifle ich, das wär aber kein Problem, sehr kleine Teile bei 15 Meter, ordentlich delayt mit einem Rane AD22, und ebenfalls auf Stativ, aber eher nach hinten ausgerichtet, nicht zur Mitte.
    Unter die Bühnenschürze eine dicke WLX gelegt, das genügt völlig als Bass.
    Es sind nur 250 Leute und es soll ja auch bezahlbar bleiben.
    Das Rednermikrofon bekäme einen Vokalprozessor/Kompressor, das wäre dann der Feinschliff der Verständlichkeit :)

    Diese Lösung erfordert nichtmal eine Leiter, Schnellaufbau.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • timotimo
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    • 16. Mai 2005 um 09:18
    • #7

    Es gibt da aber sicher auch andere Lösungen. Bei Manus Vorschlag gefällt mir nicht, daß die Boxen zu weit von den Zuhörern weg sind: die ersten Reihen sind unterversorgt, der Headroom (bis zur Rückkopplungsgrenze) leidet auch darunter. Es ist ja keine Rockband (mit closed Microphones) auf der Bühne, sondern hohe Besprechungsabstände, Headsets/Lavalier, etc. Zudem wird viel Raumhall angeregt. Grundsätzlich versuche ich immer: mit dem Mikrofon möglichst nahe an die Schallquelle, mit dem Lautsprecher möglichst nahe an den Zuhörer (was sich beides leichter anhört als es ist). Daher lieber die Lösung mit Delays. Wobei ich ja oben schon geschrieben habe, daß es vorne auch gerne was stärkeres (horngeladenes) sein darf. Horngeladen bezieht sich jetzt hier nicht (nur) auf das Hochtonhorn, sondern auch auf den Mitteltöner.

  • manuela
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    • 16. Mai 2005 um 10:33
    • #8
    Zitat von "timotimo"

    Horngeladen bezieht sich jetzt hier nicht (nur) auf das Hochtonhorn, sondern auch auf den Mitteltöner.

    Eben drum hab ich das ja so gewählt, das ist auch praxiserprobt. Das w8 ist eine komplett horngeladene Angelegenheit mit Doppel12+6+1, daraus ergibt sich eine Vocalpräsenz die man kaum noch toppen kann. Und das dann auchnoch paarweise. Das Crossover liegt so butterweich und sanft daß sie klassiktauglich ist, eben die feine englische Art 8)

    Diese Abtrennwände in Turnhallen sind dieselben Schallschlucker wie Zelte, auch wenn das nur einseitig der Fall ist, es ergibt sich eine sehr brauchbare Akustik. Der Frontbereich wird ausreichend versorgt, auch wenn es "drüberweg" zeigt. vertikal ist das ein 30 Grad-System, kein 7,5. Das ist so ein bissi was für Fans der genauen ausrichung im Vertikalbereich, wenn das so steht wie ich es meine hast du im vorderen Bereich der Gäste etwa -6dB , also die Randzone des 30 Grad-Keils wo der Power sehr abnimmt. Nach hinten wirds dann etwas mehr, bei richtiger einstellung der Gesammtlautstärke gliecht sich da die größere Entdernung wieder aus sodaß es theoretisch im gesammten Bereich etwa gleichlaut wird, nach ganz hinten abnehmend.
    Im übrigen muß man noch für den Redner noch einen kleinen Wedge hinlegen, zB ein LE12

    4 Meter sind für diese Anwendung eine Idealflughöhe. Da muß man noch kein Frontfill setzen, es ist ja kein Rockkonzert !
    Eventuell ist eine kleine Delayline vorteilhaft, sagte ich ja auch, ich vermute aber die wird garnicht nötig sein, das sind 250 Leute, weil sie an Tischen sitzen bei doppelter Fläche.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

    Einmal editiert, zuletzt von manuela (16. Mai 2005 um 10:46)

  • Seven
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    • 16. Mai 2005 um 10:43
    • #9
    Zitat

    Eben drum hab ich das ja so gewählt, das ist auch praxiserprobt. Das w8 ist eine komplett horngeladene Angelegenheit mit Doppel12+6+1, daraus ergibt sich eine Vocalpräsenz die man kaum noch toppen kann. Und das dann auchnoch paarweise. Das Crossover liegt so butterweich und sanft daß sie klassiktauglich ist, eben die feine englische Art

    Ähm das ist völlig entgegen meinen langjährigen Praxiserfahrungen mit Martin W8.
    Das W8 ist ein prima RnR System, für reine Vocals oder Klassik absolut ungeeignet, es sei denn man verbiegt den Frequenz recht abenteuerlich und auch dann isses noch sehr suboptimal. Die Box ist alles andere als "fein", Rock n Roll eben.

    Und wenn ich bei einer solchen Veranstaltungen 4 Meter hoch fliege, sind Fills für die ersten Reihen DRINGEND nötig.

    gruß
    Jan

  • manuela
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    • 16. Mai 2005 um 10:49
    • #10

    da sind wir beide mal völig anderer Meinung Jan 8)

    Ich hab die W8 öfters für solche Dinge in Gebrauch, sie macht das wirklich klasse. Ich meine allerdings áusdrücklich nicht "Vollgas", sondern den mittleren Bereich. Und vorsitzender MX5 natürlich.
    Einzigstes Manko an dieser sonst tollen Top ist das 55 Grad horizontal, das haben Hörnchen aber so an sich. Deswegen sollte man sie immer paarweise setzen. Im übrigen reden wir hier über 4 W8 gegen 1 WSX, nicht umgekehrt :D
    Wenn du antreten würdest müßte ich den Bass allermindestens vervierfachen . Im übrigen denke ich auch die 250 Menschen sitzen nicht auf 30 Metern Länge, mit 15-20 kommen wir schon eher in die Realität. Die Angabe bezog sich gewiß auf die Hallentiefe, davon get ab: Abstand der Bühne zu Wand, Bühnentiefe, Abstand zum ersten Tisch. Bei 4 Metern Höhe bekomm ich da ideale Bedingungen für die 30 Grad Sache, die Box zeigt leicht nach unten.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • timotimo
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    • 16. Mai 2005 um 12:04
    • #11
    Zitat von "wolfi"

    Bühne ca. 10 x 7 m, Restsaal gesamt ca. 25m breit, ca. 30m lang. Vor der Bühne ca 250 Sitzplätze an Tischen. Saal wird an Breite nicht ganz genutzt.

    nix 15 bis 20 m

  • wolfi
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    4
    • 16. Mai 2005 um 12:57
    • #12

    Unter Restsaal habe ich das verstanden, was nach der Abtrennung mit Vorhang übrig bleibt.
    Das sind insgesamt etwas über 30 m Saallänge, davon geht ab die Bühne mit etwa 7 m plus etwas Abstand zum Publikum, also die Tische stehen auf etwa 20 m Länge und 15 m Breite.

    Gruss Wolfi

  • Jochen
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    • 16. Mai 2005 um 13:13
    • #13

    für 20 Meter reicht vollkommen eine gute 15/2 Box.

    Falls keine Truss vorhanden ist und man will Höhe erreichen, nehme ich gerne die 1515 in den Flugbügel und kurbel die mit einem WindUp (387) hoch.
    Eine sehr schlanke und kostengünstige Lösung die Boxen zu "fliegen".

    Übrigens halte ich 4 Doppel 12" Kisten für den absoluten Overkill und überhaupt nicht angemessen(was auch sicher sehr auf den Preis schlägt).

    Wie gesagt bei einer solchen zu beschallenen Fläche würde bei mir pro Seite eine CA1515 in Flügbügel auf ein WindUp, eine CA1001 als Frontfill und ein BR118 zum einsatz kommen und das wars. Das ist ein hochamtliches Setup mit dem man locker arbeiten kann und es ist zugleich noch sehr kostengünstig in der Miete und dem Auwand.

    Mfg Jochen

    http://www.zeit.de/2005/24/Medienopfer

  • timotimo
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    • 16. Mai 2005 um 13:14
    • #14

    Ah ja, dann hatte Manu doch recht. Problem ist also weniger die Tiefe (da reicht dann auch ein Delay, jeweils eine Box links und rechts). Schwieriger ist die Breite, also die Zuschauer in der Mitte mit dem Schall zu erreichen.

    Eine Traverse über 25 m Breite kann man durchaus bauen, aber wenn da auch noch was sinnvolles dranhängen soll, muß sie schon arg massiv (und teuer) ausfallen. Das komplette Bühnenlicht als Frontlicht ist auch weniger schön.

  • PA-Peter
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    • 17. Mai 2005 um 20:13
    • #15

    25m Breite Truss macht mal wenig Sinn...
    ...da muss schon Schwerlastzeux ran, was auch richtig Geld kostet!

    Dann mal eher ein paar "Ausleger" an den Groundsupport und die Lösung von Jochen angehen!
    Das dürfte wirklich spielen!
    Center/Nearfill ist zwingend erforderlich!

    Wenn Du gute 15/2er Tops auf 3,5-4m bekommst, stellen die 20m keine Probleme dar...

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • manuela
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    • 18. Mai 2005 um 07:00
    • #16

    so Jungs jetzt gehts mal an die Fakten.

    ich brauch für den Job (auf Anfrage) Euro und bau ihn allein auf.
    Bei 4 Wedges ( LE12 , incl. 2 Amps) wirds teurer.


    ( edit: ich hab die Preise auf besonderen Wunsch entfernt ) :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

    Einmal editiert, zuletzt von manuela (18. Mai 2005 um 15:09)

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    13
    • 18. Mai 2005 um 13:36
    • #17

    :shock: Was ist denn hier los!? Kann das mal jemand löschen, bitte?!

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Jochen
    Profi
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    679
    • 18. Mai 2005 um 13:52
    • #18

    Sag mal Manuela spinnst du ?

    was sollen hier die Preise und vorallem zu welchem Kurs ?!?!?
    du setzt deine Camco Tower plus 4 Martin Horntops und Bässe incl Amping Betreueung und Mikrofonie für 250 Euro dahin

    Ist schon ganz schön makaber das du dich über Dumping beschwerst !!!

    Bitte ganz schnell löschen

    Jochen

    http://www.zeit.de/2005/24/Medienopfer

  • mischpultschorsch
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    • 18. Mai 2005 um 14:04
    • #19



    Unfassbar.....

  • manuela
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    • 18. Mai 2005 um 14:51
    • #20

    was wollen wir wetten das der Karnevalsverein mehr eh nicht ausgeben wird? Es geht hier nicht um "Rock" oder Disco ( nur 1 Sub)

    Und der Einsatz von Hochständern ( SC ist noch kein Tower, das sind hier nur die kleinen mit den 2 Rohren) ist eine Arbeitserleichterung, damit baut sogar eine kleine Frau wie ich das Ding ohne Hilfe auf (die mehr kostet als diese dinger zu leihen). Das eigentlich zu schwere Material spart hier ganz gezielt die Delaylines ein, somit spar ich auch die Ranes , die Stative hinten samt Amps, das Einmessen usw, eine plug&play Lösung also.
    4 Tops nur deshalb weil ich keine 90 Grad Boxen in der Liga habe, eine Bestandsfrage also, sonst hingen da 2. Das sind eben 55x30 Grad x2 als Ersatzlösung (für die man nur eine berechnen darf)

    Vom Aufwand her also noch weniger als eine "Mobildisco ohne Licht".
    Alternativ machts irgendein HKS mit 6x S300, wie gehabt. Im übrigen gehts um 300pax, wenn da 600 wären dürfte man gewiß auch was mehrverdienen. Diese "VA" ist gewiß auch nicht ein voller Tag, ich schätz die auf 4, max. 5 std, im Nahbereich, trocken, ebenerdig mit Bluewheels befahrbar.

    Es wäre gut denkbar dort noch eine chice kleine Bühne, Truss, und Licht zu vermieten, das mal nebenher erwähnt, Tische und Stühle dazu, eine Bodenputzmaschine, und eine mobile Biertheke dazu ? Ich mach meine Hausaufgaben immer gründlichst. :)

    Im übrigen ist ja ausreichend oft gesagt worden daß im Kleinkrambereich scharf geschossen wird. Sonst haben wir in 2 Jahren den ganzen Markt von irgendwelchen "Profis" unterwandert die sowas mit alten s300 machen und noch billiger :cry: Ich mach übrigends die bühne teurer wenn ein dritter die Beschallung durchführt, das gehört auch zur Politik 8)
    Und geflogene Tops werden irgendwann eh Pflicht, wegen Pegel und Verteilung. Ich setz das jetzt schon massiv ein.

    Ich hab übrigends gebrauchte Systeme und führ bei der Kalkulation noch einen Gewinnnachweis :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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