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Ginger Baker hat keine Löcher in seinen Kickdrums!

  • ibkoeppen
  • 19. Mai 2005 um 16:12
  • ibkoeppen
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    • 19. Mai 2005 um 16:12
    • #1

    Hi -
    ich höre immer wieder, bei Rock-Bassdrums ist es eigentlich Pflicht, daß das vordere Schlagfell ein Loch zum Mikrofonieren hat.
    Geht's nicht auch ohne Loch genausogut?

    Seht mal http://www.clapton.com --> Fotos von den Konzerten der CREAM von vor 2 Wochen in der Royal Albert Hall London. Keine Löcher, dafür aber irgendwelche gefüllten Säckchen zur Dämpfung ans vordere Schlagfell gelegt.

    Oder kriegt man damit nur den Baker-Sound?
    (werd mir auf jeden Fall die DVD holen, als Cream-Fan, mal seh'n wie's klingt)

    Oder geht das nur unter solchen Idealbedingungen, und in kleineren Locations hat man dann mehr Probleme, ohne Loch?

    Michael

  • ThomasL
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    • 19. Mai 2005 um 16:33
    • #2

    Ich glaub das ist ne philophische Frage, oder?
    1.) Man kann auch das Schlagfell abnehmen, das Mic reinmontieren und dann Schlagfell wieder drauf, klingt anders, aber ist auf jeden Fall unproblematisch.
    2.) Es geht auch mit Mic vor der Trommel, allerdings hats dann schon nen anderen Sound, wenn das gewünscht, bei Ginger Baker könnt ichs mir vorstellen, sollte das gut gehen. Ich hab schon ein paar jazzigere Kapellen gemacht, bei denen das auch so sein sollte und da tat das.
    Das Problem tritt imho dann auf, der Drummer und Band laut sind, einen besonders kickenden Ton haben möchten und am besten der Schlagwerker sein Set nicht zu stimmen vermag...das tut IMHO nich...da sollte man sichs dann doch mit nem spontanen Lochschneiden überlegen.
    :)
    Fazit: Es geht auch ohne, besser und gebräuchlicher gehts mit ;)

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  • slaytalix
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    • 19. Mai 2005 um 18:48
    • #3

    Ich glaube, die haben wohl von AT ein Grenzflächen-Mic in der Kick

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • ThomasL
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    • 19. Mai 2005 um 18:56
    • #4

    Wie kommst Du darauf? Gibbet irgendwo einsehbare Rider/Techniklisten? Wenn, dann lass mich bidde wissen wo, interessiert mich, was die drei alten Herren so brauchen (mein Gott, wenn Ginger Baker noch fast am frischesten aussieht, hat man als Band glaub ich n Problem)
    Ich sehe nur die beiden Beta 52 vor den Kicks...

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  • slaytalix
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    • 19. Mai 2005 um 18:59
    • #5

    Habe ich auch nur vom Hörensagen. Na ja, wenn Du bedenkst, wie abgef------- Rolling Stones daherkommen, zu viel Koks :roll:

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

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  • ThomasL
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    • 19. Mai 2005 um 19:03
    • #6

    Ahso, joa, ich könnt mir bei Ginger Bakers Art Schlagzeug zu spielen auch vorstellen, daß das wirklich mit den beiden Betas vor den Kicks läuft.
    OT:
    Also ich persönlich find, daß Keith ja seit 20 Jahren gleich abgef... ausschaut, und gegen die Herren Clapton und Bruce auf den Fotos fast schon wie ein junger Gott...ich hab letztens noch n Video vom Concert for George gesehen, da sah Eric wesentlich gesünder aus...und wie gesagt, wenn Ginger Baker erstmal anfängt JÜNGER auszusehen...der sah ja schon Anfang der 70er aus wie ne lebende Leiche (siehe Vergleich mit Keith R.)...

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • bias79
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    • 19. Mai 2005 um 22:55
    • #7

    Entscheidend ist doch das sich ne bassdrum anders spielt ohne Loch. Darum wirds dem Herrn auch gehen. Ohne Loch hast du einfach einen anderen Rebound (ich glaub das heißt so). Deshalb spiele ich schon immer mit Loch. Was der Techniker dann macht ist sein Job. Man schneidet aber ja auch nich ein Loch in einen Flügel um besser zu mikrofonieren.

    GHOSTNOTE-SOUND

  • karel noon
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    • 20. Mai 2005 um 02:04
    • #8

    kick ohne loch kann auch mal schön sein, man muß zwar untenrum etwas aufpassen wegen feedbackgefahr, da das mikro da "drausen ja auch mehr umgebung mitbekommt, aber das ist eigentlich kein problem. Und wenn doch muß man halt auf interne mics (mey system od. grenzfl.) und so dinge wie den Y Subkick zurückgreifen, aber das ist in den meisten fällen eh nicht nötig, da ein anderer sound gewünscht ist.

    aber wie vorher gesagt: wenn das set nicht klingt ist es egal wie viele löcher es hat!

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • jlp
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    • 20. Mai 2005 um 11:08
    • #9

    Also Bassdrum ohne Loch geht ganz prima (ursprünglich hatten ja die "Standpauken" auch kein Loch), wie bereits erwähnt, ist es aber zwingend , dass die Stimmung und va. auch der Drummer gut ist. Dies sollte bei Herrn Baker ja der Fall sein... :P
    Ich habe das selbst schon gemacht und es klingt ganz gut, halt nicht so rockig (wenig Kick), sondern natürlicher, irgendwie bauchig runder, jazziger. Wenn die Musik dazu stimmt, sehr schön!
    Hatte aber auch mal einen Drummer mit einer solchen BD, bei dem half nur das Resonanzfell abzunehmen und dann ordentlich EQ damit's einigermass klang... (vom Rest spreche ich jetzt lieber nicht, das kennt ihr ja... :evil: )
    Abgesehen davon ist der für uns "normale" BD-Sound eh nicht natürlich, oder habt ihr schon ne Bassdrum gehört, welche pur von sich aus auch so klang, wie nach Einfluss von Mik, EQ (+ev. Dynamix) und ner ordentlichen PA?
    Werde mir diese Cream-DVD wohl auch besorgen, ist immer wieder schöne solche Altmeister zu sehen. :D

    Gruss
    Olaf

  • timotimo
    Profi
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    • 20. Mai 2005 um 13:20
    • #10

    Und ich habe schon einen bekannten Jazz Drummer gehabt (Trevor Richards), der entsetzt war, als ich Ihn darauf ansprach, wie ich seine Bassdrum abnehmen darf. Zitat: "Ich stimme die Bassdrum auf den Raum, dann brauche ich kein Mikrofon"..... also nur Klavier und Ansagemikrofon übertragen. .... und der Veranstalter hatte einen Hals, weil er große PA gemietet hat.... :D

  • timotimo
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    • 25. Mai 2005 um 14:30
    • #11

    Wie nimmst Du die Bassdrum dann ab? habe das schon vom Schlagfell her gemacht. Aber der Headroom ist dann vergleichsweise gering. Bei Jazz noch ok, aber bei Rock?

  • Soundworld
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    • 27. Juni 2005 um 05:37
    • #12

    Was auch sehr gut geht, ist das Mikrofon mittels eines speziellen Mikrofonarms, der an die vorhandenen Schrauben in der Bassdrum mit angeschraubt wird, zu befestigen... Die Mikrofonleitung wird dann einfach durch das ebenfalls immer vorhandene "Luftloch" in der Bassdrum nach außen geführt...

    Finde momentan leider keinen Link zu diesem Mikrofonarm, kann aber, wenn ihr genaueres wissen wollt, mal nen Kollegen fragen, der so ein Teil besitzt, von welchem Hersteller das ist...

    Ansonsten eben zur Not ne Grenzfläche vor das Resonanzfell... Wirklich tolle Ergebnisse habe ich so im Rock-Bereich allerdings auch noch nicht machen können.

    Gruß,

    Thilo Schack

  • Online
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    • 27. Juni 2005 um 06:33
    • #13

    Ich mußte mal eine Anfängerband mit einer solchen BD abnehmen. Das Ding war wiederlich vom Sound (ich tippe auf völlig verstimmt), also positionierte ich das Mic einfach auf die Schlagseite und der Sound war um Welten besser.

    Wobei die hier Diskutierten Feedbackprobleme hatte ich bei Drumsetmikros noch nie, dafür ist der Nutzschall viel zu hoch. Oder mischt von euch einer MANOWAR?

    Gruß Wolf

  • timotimo
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    • 27. Juni 2005 um 08:34
    • #14

    Feedbackprobleme kann es schon geben, wenn kein loch inm Resonanzfell vorhanden ist, die Bassdrum also von außen abgenommen wird. Noch dazu, wenn die Bassdrum laut auf die PA (Rockmusik) oder auf den Drummonitor muß.

  • Benjamin Keßler
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    • 27. Juni 2005 um 09:46
    • #15

    Wir hatten in der Schule ein Set ohne loch, das war grauenhaft. Dazu hatten wir ein D 112, man eigentlich nie schöne Signale von dem Ding bekommen. Allerdings lag das auch an der Stimmung, wir haben es jetzt endlich mal richtig gestimmt, hat zwar ewig gedauert, aber jetzt kling es wenigstens "brauchbar". Bei Rock gefällt es mir allerdings gar nicht.

    Es lebe der Offbeat !!!

  • ibkoeppen
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    95
    • 27. Juni 2005 um 10:14
    • #16

    Also, unser Drummer, der meistens Jazz spielt, hat auch kein Loch :D

    Wir sind n Rocktrio, und in kleinen Locations mischen wir uns selbst. Durch folgendes haben wir trotzdem nen recht knackigen, nicht zu dröhnigen BD-Sound gekriegt:
    - BD-Mikro von hinten ans hintere Schlagfell stellen
    - ans vordere Fell, und das dann weitestgehend dämpfen, am besten Decke o.ä. von außen ranlegen
    - Mischpult-EQ: halt Bässe ziemlich raus, mehr nur Kick übriglassen

    geht alles, wenn man will - und schließlich müssen ja auch nich alle Bands oder Drumsets gleich klingen!

    Michael

  • Patric A.
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    • 27. Juni 2005 um 10:58
    • #17

    Wenn der Drummer mit Rack spielt, kann man das BD-Mikro auch wunderbar mit einer Stange vom Mikroständer durch die Tom-Löcher nach innen in die BD hängen.
    Das Kabel führt man durchs andere Loch oben wieder raus oder fixiert den Stecker gleich da drin.

    Ich finde es eine schöne Lösung, die zudem noch recht aufgeräumt ausschaut.
    Für die Positionierung in der BD verwednen wir ein kleines Distanzsstück aus stahl, dass zwei bohrungen für die Mikroaufnahmen hat und an die stange montiert wird.

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • karel noon
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    • 27. Juni 2005 um 12:46
    • #18

    gibts auch zu kaufen oder nicht?

    heist rims oder so, habe es schon häufiger gesehen, vorteil ist man hat das mic immer in der selben posotion, geht aber nur bei eigenem mic, bei VA ist ja nicht immer zeit das reso-fell abzuschrauben um das mikro einzubauen.

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  • 00Schneider
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    • 27. Juni 2005 um 19:15
    • #19

    mediennutte:

    RIMS sind sog. freischwingende Tomhalterungen, d.h. der Haltearm ist nicht direkt am Kessel befestigt, sondern, im Falle von RIMS, an meist 4 Stimmschrauben über Gummimuffen.

    Zitat von "Soundworld"

    Finde momentan leider keinen Link zu diesem Mikrofonarm, kann aber, wenn ihr genaueres wissen wollt, mal nen Kollegen fragen, der so ein Teil besitzt, von welchem Hersteller das ist...


    Gibt's u.a. von May und Sib Systems. Oder auch ein einfacher Winkel aus dem Baumarkt abgewandelt.

    Allerdings hat man dann das Problem dass man die Position nicht verändern kann. Und das erste EQing ist die Position.
    Wenn man nicht immer den gleichen Sound fahren will (Simon Phillips, u.a. Toto - der Tour-Mischer (Colin?) war aber gar nicht glücklich darüber...), ist das nicht so toll. Zudem ist das wieder ein Metal Sound (bzw. stark verändet eben...), wer kein Resoloch hat mag das genau eher nicht.

    Zitat von "Patric A"

    Wenn der Drummer mit Rack spielt, kann man das BD-Mikro auch wunderbar mit einer Stange vom Mikroständer durch die Tom-Löcher nach innen in die BD hängen.
    Das Kabel führt man durchs andere Loch oben wieder raus oder fixiert den Stecker gleich da drin.


    Aber das geht nur bei Kapellen die man fest betreut bzw. wenn das der Drummer schon macht. Ich glaube kaum dass sich jemand die Zeit nimmt und das Reso abschraubt um das Mikro zu montieren, und dann wieder Reso aufziehen und Stimmen.
    Und BDs die noch Tomhalterungen haben findet man in der Oberklasse so gut wie nicht mehr. Zudem ist die Kombination Rack und geschlossenes Reso sehr selten.

    Außerdem wie schon erwähnt, wer aus klanglichen Gründen mit geschlossenem Resofell spielt, mag keinen Sound von innen. ;)

    Lautsprecher verstärken die Stimme, aber nicht die Argumente.

  • karel noon
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    • 28. Juni 2005 um 00:04
    • #20

    :oops: äh, may, ja klar! war wieder mal leicht verwirrt....

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