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Bauprojekt Volkstop, neues Konzept

  • audio-pip
  • 11. Juni 2005 um 13:51
  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 16. Juni 2005 um 13:26
    • #41

    mhh nunja, wenn halb coax gefragt ist fällt mir nur das rcf hf64 ein.
    ansonsten warum der bms 1,5" ?
    der klingt schlechter als der bms 1" (mitlerweile selbst ausprobieren können, wenns auch nur nen hörtest war) und ist auch nicht höher belastbar.
    im ebay gibts nen 28x28x26 cm großes 1" 60x40 grad horn für schmales geld. etwas versteifen und das teil könnte gehen. ist auch schön tief, was in diesem fall vorteile hat. eine weitere möglichkeit wäre das 60x40 grad 1" horn was der audio zenit in seinen horntops einsetzt. wenn man freundlich fragt kann man die vieleicht bei ihm erwerben. (dann aber nicht coax)
    kommt halt immer drauf an, wo das hochton horn sitzen soll. ob vor einem der 12" als ne art phaseplug (dann darf nicht zu groß sein) oder zwischen den 12" ....

    wenn 1,4 oder 1,5"( und es soll günstig sein ), dann würd ich den kleinsten oberton ferrit nehmen. bezahlbar und tut ganz brauchbar. habe grad einen hier und bin ganz zufrieden. der bms 1,5" macht in meinen augen wenig sinn.

  • triton
    Beiträge
    123
    • 16. Juni 2005 um 13:30
    • #42

    zum 4555

    um ehrlich zusein kenne ich nur OHM als 4555-Anwender. Sieh Dir die 1.5er Hörner mal an.

  • Timber_MG
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    270
    • 16. Juni 2005 um 14:23
    • #43

    Kein Problem. Persönlich würde ich es versuchen mit einem "beinahe" konischen axensymetrischen Waveguide (aka Oblate Spheroidal) in einer Konfiguration die ich mal versuchen werde zu skitzieren.

    Leider habe ich keine Erfahrungen zum BMS Treiber, aber für die 1" Version 4550 gibt es ein sehr gutes Horn (auf welches das Oberton H14640 basiert ist) aber ob es dieses in D zu kaufen werden gibt wage ich zu bezweifeln. Schreit sich H1640.

    alec: wie funktioniert denn der P.Audio auf dem 18Sound horn, gibt es dazu Messungen?(pn damit thread nicht vollgemült wird) P.Audio sollen bald einen neuen 1,4er neo rausbringen (2.5er Schwingspule) aber für ein Horntop weiss ich nicht wie sinnvol es wäre (billig wird er aber allemal)

    Ich werde mich mal drann machen und eine grobe Skitze aufzeichnen.

    Martin

    Edit: viel zu langsam...

  • Timber_MG
    Beiträge
    270
    • 16. Juni 2005 um 17:03
    • #44

    So, dieses hat halt weniger mit dem Direktor als mit Seeburg, Ohm, Oberton und co's doppel12 horn-tops zu tun, ist wohl nur ein anderes HF Horn als die rechteckigen die mann dort sieht. das Horn ist zum grossteil konisch und der übergang von Treiber-exit auf konisc ist der interessante Teil.

    Die Kritik, ob es weniger lädt wird hier von Herrn Geddes angesprochen (gilt auf dem Gebiet Waveguides als führende Fachkraft)

    http://audioroundtable.com/HighEfficiency…sages/2175.html

    Kurz: "Ladung" hängt wohl mehr von Horntiefe und Mundfläche ab.

    Dass dieses Kontrovers ist kann ich mir vorstellen, aber über 2x fc wo mann halt die meisten Druckkammertreiber benutzt soll sich die "Ladung" verschiedener "Hörner" innerhalb von 1dB unterscheiden.

    So, meine Idee auf Papier (leider ohne Zirkel) skitziert von Oben

    Die am HF-horn Mund gestrichelten Linien sollen den verlauf des Mundes in der Tiefe darstellen.

    Sicht von oben (schnitt in HT-treiber Achse)

    Das konische Horn wird oben und unten mit einer Ebene "gekürzt" (und um Diffraktion zu mindern dann abgerundet)

    Seinenansicht:

    Dem Horntop im Profibrett wohl nicht unähnlich (sehr grobe Skizze, uhm Duden)


    Und dann auch noch von vorne

    Hoffentlich kannmann erkennen wie ich es meine.

    So, jetzt könnt ihr auf mich losschiessen. Ohne GFK läuft da natürlich nix. Statt dem Oblate Spheroidal kann mann natürlich auch das 18Sound horn oder ein beliebiges Horn/Waveguide nehmen.

  • audio-pip
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    • 16. Juni 2005 um 19:22
    • #45

    Timber_MG

    :shock: kurz und knapp: viel zu aufwendig.
    ohne 3D Hartschaumfräse (CNC) läuft da nichts :roll:
    da ist es einfacher einen tollen Plug um den Hinterteil des HF Treibers zu zaubern der dann doch vor den 12ern hängt..

    Aber deine Idee ist mir nicht fremd, gucks du hier:

    Ein älteres Model von mir... 8)

  • Timber_MG
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    • 16. Juni 2005 um 21:03
    • #46

    Aha, da kann einer zeichnen. Ich dachte eher an einen Schaum den man mit einem heissen Draht bearbeiten/schneiden kann und dann daraus eine Master-Form machen (genau wie, weiss ich aber nicht). Die runden Teile muss mann dann wohl per Hand Fertigen, aber all zu schwer sollte es ja nicht sein. Den HT horn-hals könnte mann ja auch getrennt machen (er wird binnen 5-8cm vom Hals konisch)

    Im Speakerplans.com Forum wurde vor kurzem die Möglichkeit genannt, einen Stoff über einen Rahmen zu spannen und mit Harz zu bepinseln bis et hart wird. So sollen sich Mittelton-hörner angeblich leichter formen lassen.

    Die Form liesse sich in zwei Teilen Machen.

    Ist wohl zu kompliziert. Die Idee ist es aber um Diffraktionseffekte zu reduzieren welche beides im Abstahlverhalten und im Zeitverhalten auftreten würden.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 16. Juni 2005 um 22:52
    • #47

    [quote="Timber_MG"]mit einem heissen Draht bearbeiten/schneiden quote]
    styropor? habe ich schon mal probiert und so ganz ungeschickt bin ich ja nicht... aber das geht wirklich nicht :roll: .

    ansonsten ist die idee (die letzte skizze!) im prinzip das bicoaxial-design aus dem pro-brett und, wenn er das nicht mit einem tief getrennten coax-ht gelöst hätte, inspirion´s topteil, oder :?:

  • Timber_MG
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    • 16. Juni 2005 um 23:34
    • #48

    Ja, so ähnlich wie das vom Wulfson, nur mit mehr Kurven, da ich es mit einem nicht-rechteckigem HT-horn andenke. Ich sehe aber ein grosses Problem das Horn lang genug zu machen wenn man sich auf einer 600mm breiten Front beschränkt oder den Winkl zu breit machen möchte. Vieleicht sollte mann die Randbedingungen des Tops festlegen bevor mann sich um solche Kompromisse bemüht.

    Fabian, du meintest den radialen Phase-plug a la SRAM? Es gibt wohl alternativen zu Styropor, oder? Ich hasse es Styropor an zu fassen, ich werde dabei ganz verrückt (1000x schlimmer als das Kratzen einer Tafel)

    SRAM's Topteil (welches dann von Inspiron und co. verbaut wurde) mit dem co-ax hat aber 2-3 10er hörner unter einem grossen HT-Horn, oder ist da noch ein Entwurf der sich nicht auf der Oberfläche des Forums rumbewegt?

    OT: skizze also wie pizza.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 16. Juni 2005 um 23:37
    • #49

    inspirions topteil ist ohne plugs ("geht" wohl, da bms coax), aber mit 2x12".

    Zitat von "Timber_MG"

    OT: skizze also wie pizza.


    hä :P ?


    soll ich das mal alles ordentlich zeichnen?
    58er oder 52er front?
    tiefe? (ich wäre für 60er oder 58er halt)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 17. Juni 2005 um 12:45
    • #50

    ach übrigens - was hat das jetzt noch mit "director" zu tun?
    geht doch eher hier hin...:

  • link
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    • 17. Juni 2005 um 14:18
    • #51

    die coda hat kein holz horn sieht nur so aus is ein recht grobes GFK
    (hab ja welche daher weis ich das)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 17. Juni 2005 um 14:37
    • #52

    ja gut aber man könnte halt das horn zunächst aus holz bauen, schön die gehrungen runterschleifen und das dann als negativ für´s gfk benutzen...

  • link
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    • 17. Juni 2005 um 14:51
    • #53

    achso meinst du das das geht natürlich

  • Timber_MG
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    • 17. Juni 2005 um 14:52
    • #54

    Der Unterschied zwischen den beiden Konstrukten ist, dass beim Direktor der Raum hinter und um dem Treiber/Horn nicht gefüllt wird. Ich stelle mal für interessierte die Messung vom kleinen 1x12" Oberton Top rein.

    ftp://paforum@ftp.noetec.at/images/Timber_MG/T112_FR.pdf

    Entschuldigung wenn dieser Gedanke zu OT war.

    Das Oberton Top sieht inzwischen ein wenig anders aus. Grösseres HT-Horn. Es ist recht EQ-bedürftig (Controller also) und mal wieder die Senke zwischen 3-5 kHz aber laut obenrum.

  • audio-pip
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    • 17. Juni 2005 um 16:08
    • #55

    Berechtiget Frage Fabian...

    Was hat das noch mit dem Director Top zu tun?

    Volkstop = für jeden Bastler nachbaubar!

    :wink: denkt mal drüber nach.

    ...Sebastian

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 17. Juni 2005 um 23:54
    • #56

    ja das ist schon was dran aber ein director- oder halt coda-mäßiges flare ist schon nicht ganz so einfach - ein kanten-stumpf-verleimer-anfänger-bastler würde da ohnehin verzweifeln.

    eine aus holz nachzubauende version (---das coda hat etwa 4 winkel :?: ) würde ich trotzdem bevorzugen, obwohl die gewichtsvorteile einer gfk-geschichte schon nicht von der hand zu weisen sind.

  • Timber_MG
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    • 18. Juni 2005 um 10:48
    • #57

    Wenn es denn wirklich Einfach und Volkstümlich sein sollte , wesshalb nicht a la X-Max den 12er rückwärts einbauen (dann hat man auch schon die benötigt kleine Rückkammer) und tief (6-700Hz oder so) zu einem 8er trennen (Alpha 8MR soll da ein heisser Tipp sein laut Rog Mogale welcher diese in seinen Installationshörnern benutzt, lösst auch gleich das Problem mit der Rückkammer) und einen 1er ab +/- 2.5kHz mitlaufen lassen. Der Alpha 8MR soll auch hoch getrennt deutlich Belastbarer sein als man vermuten würde.

    Dann könnte mann das 12er Horn aus Holz iergendwie bauen (wo ich GFK und Neo für deutlich vorteilhaft sehe da diese Dinger sehr schnell extrem schwer werden) und das 8"/1" wäre dann aus GfK zu gestalten (in Anlehnung am Xtro von Walt) es fehlt dann noch die Passivweiche und ein lauter 1"er (oben rum)

    3 Mal SK Bastelhorn je Top darunter und fertich is die Beschallung für die grosse Halle/Zelt.

  • Wulfson
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    • 18. Juni 2005 um 10:49
    • #58

    @timber
    aus welchem grund machst du die vorderkanten rund? ich meine, das bringt mehr sauerei in der abstrahlung als vorteile bei verzerrungen...

  • Timber_MG
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    • 18. Juni 2005 um 11:22
    • #59

    Wie meinst du Vorderkannten? Einem Konischen horn wird im Idealfall eine Rundung mit einem Radius von mindestens einer 1/4 Wellenlänge gegeben, aber der Kompromiss ist dass mann nicht genügend Platz dazu hat.

    Bitte verzeiht mir das Englisch.

    Der horntypische Ton wird nach einer Untersuchung Hollands an "non-minimum-phase" Verhalten zugeschrieben (erst recht ab hornlänge 12") und genau das nicht wieder-eintreten der Wellenfront ist ein Kriterium für annäherndem "minimum phase" Verhalten.

    Ein Kriterium ist, dass die Wellenfront im Waveguide senkrecht zur Hornwand steht. Dieses ist aus dem Kugelwellenhorn (Tractrix) den Hornfanatikern bekannt aber ist nicht für Beschalungszwecke so geeignet, weil sich kein CD verhalten ergibt und die Hörner oben rum extrem bündeln. Die andere Alternative zu diesem ist ein "Oblate Spheroidal" welches den Ausgangswinkel des Treibers relativ schnell zum Endungswinkel des konisch wedenden Waveguides anpasst und eine Spherische Wellenfront am Mund zur Folge hat.

    Geddes hat z.B ein Waveguide welches Konstruktionsbedingt kaum "higher order modes" hat (d.h die Wellenfront wird gleichmässig ohne dass sie iergendwo wieder in das Horn reintritt abgestrahlt) . Die Wellenfront wird dabei so gut sphährisch gebildet, dass es Oben rum ohne Rundung am Terminus zu Auslöschungnen kommt. Dieses Phenomen nennt sich "Aperture Diffraction Limit" und ist deutlich in den Messungnen dieser Waveguides ohne Terminus zu sehen. Geddes füllt sein horn dann nochmal mit "30 ppi open cell polyurethane" Schaum so dass jegliche restlichen HOM effektiv unterdrückt werden.

    Geddes Waveguide Theorie bestimmt das Abstrahlverhalten mit dem "Velocity Profile" am horn-mund und dem Diffraktionsverhalten und es besteht ein beinahe perfektes übereinstimmen mit dem gemessenen Abstrahlverhalten und den errechneten Simulationen.

    Daher der Versuch um dem HT-Hornterminus einen möglichst runden übergang zu schaffen (1.2kHz wären also 7cm radius). Der Schnitt des Konus mit einer(zwei) Ebene(n) ist ein Kompromiss die 12er dichter aneinander zu bekommen und das Horn in Nähe der 12er mehr runden zu können.

    Martin

  • audio-pip
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    1.412
    • 21. Juni 2005 um 18:58
    • #60

    was hält man denn hier vom Selenium D3500-TI ND, mal abgesehen das er das Budget um Welten sprengen würde, könnte ein 2"er die Hornfrage erleichtern, denn für die gibt es jede Menge brauchbares...

    Ach und bei der Coaxversion ist ein Holz - Horn ne´ einfache Sache, ich denke da mal an die Leute von KME und deren Lösung:

    Boden und Deckenschräge formen das Horn (18mm) die Seitenteile (ev. 4mm) werden an den Außenseiter, Boden/Decke, verschraubt... fertig! :roll:
    eine Idee halt...

    in etwa so:

    Sebastian

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