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Info zu Neodym-Technik

  • Emigament
  • 6. September 2005 um 21:17
  • Emigament
    Beiträge
    128
    • 6. September 2005 um 21:17
    • #1

    Hi,

    suche ne informative internetseite wo ich mich ueber die neodymtechnologie schlau machen kann. etwas in der richtung "pro und contra".

    gruss

    Emigament

    p.s.: schreib jetzt bitte keiner, dass die dinger leichter sind als konventionelle magnete. so weit bin auch schon. mich interessieren weitere eigenschaften. so hab z.b. mal gelesen, dass die neodyme unempfindlicher gegen powerkompressionseffekte sind.

  • dbmax
    Beiträge
    125
    • 6. September 2005 um 22:32
    • #2

    Guck mal da.

    http://www.supermagnete.de/faq.php?&show_group=neodym

    Gruß dbmax,mein Name ist Programm.

  • wolfgang schweitzer
    Beiträge
    30
    • 9. Oktober 2005 um 22:36
    • #3

    Ein mögliches Problem bei Neodym ist die Temperaturgrenze. Je nach Material gibt es eine Grenze oberhalb der der Magnet DAUERHAFT an Kraft verliert, das heißt der Lautsprecher ist dann dauerhaft geschädigt. Wenn ich mich recht erinnere liegt die Grenze bei NdFeB deutlich niedriger als bei Ferritmagneten. Der Lautsprecherkonstrukteur muss also durch entsprechende Kühlmaßnahmen dafür sorgen, dass der Lautsprecher auch bei Vollast (Nennleistung) nicht zu heiß wird. Vermutlich ist das der Grund dafür, dass Ne-Lautsprecher oft nicht so hoch belastbar sind wie ansonsten ähnliche Chassis vom gleichen Hersteller. Man braucht dann mehr Chassis um den gleichen Schalldruck zu erzeugen wie mit den höchstbelastbaren Ferrit-Chassis, so reduiert sich schon mal der Gewichtsvorteil.

    Aber selbst wenn ein Chassis ausreicht: Der Gewichtsvorteil des nackten Neodym Chassis mag ja beträchtlich sein, aber dass man es ja auch noch in ein Gehäuse einbauen muss, das oft viel mehr wiegt als der Lautsprecher selbst, reduziert den Vorteil auch eines einzelnen Neodym Chassis schon ziemlich. Ob die Kiste 30 oder 35 kg wiegt ist dann kein so riesiger Unterschied mehr. Außer man verwendet extrem leichte Materialien und Bauweisen, was aber Selbstbauern wohl eher selten gelingen dürfte. (Bitte widersprechen wenn einer von Euch anderer Meinung ist oder schon mal ein extrem leichtes Bin gebaut hat - in diesem Punkt bin ich vielleicht nicht ganz umfassend informiert!)

    Weiter ist NdFeB extrem anfällig für Korrosion. Einzelne NdFeB Magneten werden deshalb fast immer vernickelt geliefert. Da NdFeB Chassis fast immer geschlossen sind sieht man nicht ob der oder die eingesetzten Magnete tatsächlich feuchtigkeitsgeschützt sind, oder sich der Hersteller darauf verlässt, dass schon keine Feuchtigkeit eindringen wird. Wenn man seine Lautsprecher auch im Freien einsetzen will, ist man jedenfalls gut beraten, nur solche zu verwenden, die vom Hersteller auch für Einsatz im Freien vorgesehen sind. Die besseren unterscheiden nämlich durchaus zwischen "Indoors", "Outdoor" und z.T. sogar "Outdoor+", wenn das Teil auch noch 100% Luftfeuchtigkeit aushält.

  • tomfly
    Beiträge
    1.209
    • 10. Oktober 2005 um 17:00
    • #4

    @wus

    Hallo

    Ich habe gerade mal deinen Text über Neodyme-Lautsprecher gelesen.

    Eigentlich schade das die Speaker auf Dauer (Dauerleistung/viel Wärme) kaputt gehen. Ich habe mir vor über einem Jahr mal zwei 15er Subwoofer gebaut. Als Speaker haben sie je einen 18Sound 15ND930 , der mit der Angabe als "Spritzwassergeschützt" oder sowas wie "Outdoor" verwendbar angegeben ist. Da dürfte ja dann weniger mit der Feuchtigkeit passieren oder?

    Wie sieht es mit der Überhitzung denn da aus? Besonders bei Dauerlast. Das Gehäuse ist nicht besonders groß und eben Bassreflex. In jedem Eck um den 15er Speaker ist ein Bassreflexkanal, das dürfte ja schon eine recht gute Kühlung sein oder?
    So kann kalte Luft unten rein und warme Luft oben raus...

    Oder welche Sorgen muss ich mir da machen wenn ich die Speaker mal lange Zeit auf hoher Last laufen lasse?

    bye bye

    Man muss ebe wisse woran ma dreht - wenn ma an de Anlag steht.

    bye TomFly

  • wolfgang schweitzer
    Beiträge
    30
    • 10. Oktober 2005 um 20:48
    • #5

    Ich denke bei einem seriösen Hersteller wie 18sound kann man davon ausgehen dass drin steckt was drauf steht, und die Dinger dann auch tatsächlich ein paar Spritzer aushalten.

    Was die Belastbarkeit anbetrifft: die Speaker gehen auch auf Dauer nicht kaputt, solange man sie nicht ÜBERlastet. Solange sie nicht zu heiß werden passiert gar nichts, auch auf lange Sicht nicht.

    Im Prinzip kann man natürlich jeden Lautsprecher verheizen, aber bei einzeln oder paarweise eingesetzten Speakern fallen die dann auftretenden Verzerrungen dermaßen unangenehm auf, dass jeder normale Hörer - und der Mann am Mischer sollte natürlich genauer hinhören als ein normaler Hörer! - freiwillig ein wenig zurückdreht.

  • unknown_artist
    Beiträge
    2.849
    • 11. Oktober 2005 um 00:05
    • #6

    na ja man sollte sich auch mal Gedanken über die Stabilität der Weischen Bezirke machen....Nicht nur Temperatur ist als kritisch zu betrachten...ach Vibrationen/Schläge können da durchaus was ausmachen....
    Die Langzeitstabilität solcher Systeme ist mir noch etwas suspekt...bis mir wer das Gegenteil beweist...

    Für eventuell enthaltene Ironie übernimmt der Verfasser dieses Beitrags keine Haftung

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