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Terrasonde Audiotoolbox

  • mp
  • 24. Juli 2005 um 17:28
  • mp
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    • 24. Juli 2005 um 17:28
    • #1

    Hallo,

    benutzt jemand o.g. Audiotoolbox. Mich würde interessieren, wie sich das Gerät im Alltag bzgl. Bedienung/ Zuverlässigkeit bewährt und inwieweit eher die Version mit S/W-display oder Color-Display empfehlenswert ist.

    Welches Zubehör sollte man preislich noch mit einkalkulieren?


    Grüße

    MP

  • Volker Holtmeyer
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    • 25. Juli 2005 um 13:18
    • #2
    Zitat


    Welches Zubehör sollte man preislich noch mit einkalkulieren?


    Ein XLR-Kabel zum Anschließen.

    Gib mal "Terrasonde" in die Forumssuche ein, der Mod verschiebt diesen Thread derweil nach "Messtechnik" und falls noch Fragen sind diskutieren wir da gerne weiter.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mp
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    • 25. Juli 2005 um 16:18
    • #3

    Hallo Volker,

    leider konnten ältere Beiträge meine Fragen nicht wirklich beantworten. Insbesondere wäre interessant, ob sich der doch deutliche Mehrpreis zwischen ATB-3 (s/w) und ATB3-C lohnt, in dem Sinne, dass evtl. diverse nützliche Mehrfunktionen integriert sind.

    Bezüglich Zubehör: man kann ja einige Software-Optionen zusätzlich freischalten lassen. Welche sind davon sinnvoll, z.B. RT60 Multi-Band oder Time-Delay Analyse?

    sollte man das Originalmikro mitkaufen oder gibt es gleichwertige Alternativen? Was ist der Unterschied zwischen Mikrofon Type1 und Type2


    Danke und Grüße

    MP

  • Volker Holtmeyer
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    • 26. Juli 2005 um 00:10
    • #4

    Ich habe noch die Ur-Version der Toolbox. Über die neuere Version mit Farb-Display habe ich auch schon mal nachgedacht, aber es dann schnell wieder bleiben lassen, als ich mir die Preise ansah. :lol:
    Weiß nicht, ob das gerechtferigt ist. Mir ist's jedenfalls zu viel.

    Für die Anbindung an den PC hab ich mich nie interessiert. Wenn ich den PC bemühe, ziehe ich lieber gleich mit dem Laptop los.

    An der alten Toolbox ist das Mirko schon fest dran. Der Unterschied zwischen Type I und II ist in der Praxis nicht relevant - Type II ist nur für einige "amtliche" Messungen erforderlich.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • MarkusZ
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    • 27. Juli 2005 um 11:34
    • #5
    Zitat von "MP"

    Bezüglich Zubehör: man kann ja einige Software-Optionen zusätzlich freischalten lassen. Welche sind davon sinnvoll, z.B. RT60 Multi-Band oder Time-Delay Analyse?

    Sollen wir jetzt raten, was du gerne messen möchtest und dir dann darauf beruhend eine Empfehlung abgeben?

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • mp
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    • 28. Juli 2005 um 10:56
    • #6
    Zitat von "MarkusZ"

    Sollen wir jetzt raten, was du gerne messen möchtest und dir dann darauf beruhend eine Empfehlung abgeben?

    Ja, warum? :wink:

    Um genau zu sein, RT60 Multiband ist klar was es ist. Unter "Time Delay Analysis"-Modul kann ich mir jetzt nicht komplett was vorstellen, zudem das dann ca. 1000 Euro extra kosten soll.

    Benutzt Du die Audiotoolbox? Wenn ja welche Version, bist Du zufrieden damit?


    Grüße

    MP

  • MarkusZ
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    • 28. Juli 2005 um 12:35
    • #7

    Man könnte jetzt ganz einfach sagen: wenn du nicht weisst was es ist, brauchst du es auch nicht; aber das möchtest du ja vermutlich nicht hören. :wink:

    Terrasondes TDA ist eine vereinfachte Form einer Messmethode die unter dem Begriff "Time Delay Spectrometry TDS" und den TEF-Analyzer von Goldline bekannt geworden ist. Durch die Generierung und Messung eines linearen Sweeps lassen sich damit Amplituden-/Phasenfrequenzgänge von Systemen messen. Durch Umformungen kann man ausserdem verschiedene weitere Analysen durchführen (z.B. IR, ETC).

    Obschon heute eigentlich vorzugsweise nur noch mit logarithmischen Sweeps gearbeitet wird, scheint das Verfahren nach wie vor beliebt zu sein, ist es doch zum Beispiel auch im recht neuen EASERA als Option erhältlich.

    Trotzdem muss man sich fragen, ob die Messmethode noch zeitgemäss ist. Es gibt im Web ein schönes Dokument von Swen Müller (vermutlich bei "Monkey Forest"zu finden), welches die Funktionsweise von TDS erläutert und auch auf die Nachteile eingeht.

    Hier wurde schon mal kurz was zur Audiotoolbox geschrieben:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=39606

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • MarkusZ
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    • 28. Juli 2005 um 12:37
    • #8

    Ach ja: Als seinerzeit vor einigen Jahren die ersten Toolboxes ausgeliefert wurde und ich mir ein Exemplar sichern konnte, hatte ich sogleich den Gedanken das Gerät von der Software und allenfalls auch von der Hardware her modular aufzubauen. Scheinbar war ich nicht der einige der dieses Feedback gab und entsprechende Bedürfnisse anmeldete.

    Der grosse Vorteil eines "offenen Konzeptes" ist für den Anwender natürlich, dass er sich verhältnismässig günstig eine Basisversion kaufen kann und bei Bedarf die Optionen dazukauft. Auch wenn sich neue Messmethoden etablieren, wie z.B. kürzlich STIPA, ist es dann kein Problem ein entsprechendes Modul zu integrieren, sofern man das braucht und haben möchte.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • mp
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    • 28. Juli 2005 um 15:59
    • #9

    o.k.,

    Danke Markus.

    grüße

    MP

  • Volker Holtmeyer
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    • 28. Juli 2005 um 16:48
    • #10
    Zitat von "MarkusZ"


    Obschon heute eigentlich vorzugsweise nur noch mit logarithmischen Sweeps gearbeitet wird, scheint das Verfahren nach wie vor beliebt zu sein, ist es doch zum Beispiel auch im recht neuen EASERA als Option erhältlich.


    Na ja, noch nicht. :?

    Zitat von "MarkusZ"


    Trotzdem muss man sich fragen, ob die Messmethode noch zeitgemäss ist. Es gibt im Web ein schönes Dokument von Swen Müller (vermutlich bei "Monkey Forest"zu finden), welches die Funktionsweise von TDS erläutert und auch auf die Nachteile eingeht.


    http://www.monkeyforest.de/Page10383/Monk…swp-english.PDF S. 4 ff

    Wenn du von den Nachteilen sprichst, solltest du aber auch die Vorteile erwähnen. Allen voran der riesen Vorteil, fast immer unter quasi Freifeldbedingungen messen zu können.

    Das geht so: Vom Messsystem wird ein Sweep über den zu messenden Lautsprecher geschickt, den das Messsystem anschließend über ein Mikrofon wieder empfängt. Im Eingang des Messsystems läuft nun aber ein Filter (mit einem entsprechen Delay zur Laufzeitkompensation) mit dem Sweep mit, so dass ganz schmalbandig immer nur der Bereich empfangen wird, bei dem der Sweep gerade ist. Wenn nun beispielsweise eine Reflexion von der Wand eintrifft, ist das Filter vielleicht schon bei 1,5 kHz, die Reflexion ist aber (durch die längere Laufzeit) noch bei 1 kHz. So kann man recht wirkungsvoll Reflexionen, die die Messung verfälschen würden, ausblenden.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • MarkusZ
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    • 28. Juli 2005 um 17:40
    • #11
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Wenn du von den Nachteilen sprichst, solltest du aber auch die Vorteile erwähnen. Allen voran der riesen Vorteil, fast immer unter quasi Freifeldbedingungen messen zu können.


    Ich habe mir schon gedacht, dass sich noch ein TEF-Anhänger melden wird :wink:

    Das TDS-Modul für EASERA ist doch schon seit längerem erhältlich.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

  • Volker Holtmeyer
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    • 28. Juli 2005 um 17:44
    • #12

    Ne, das TDS-Modul ist noch nicht mal an die Beta-User raus. 8)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • MarkusZ
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    • 29. Juli 2005 um 09:11
    • #13
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Ne, das TDS-Modul ist noch nicht mal an die Beta-User raus. 8)


    Habe ich nicht gewusst. Danke für die Info.

    Markus Zehner

    http://www.zehner.ch/

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