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theoretische akzeptanz von echtzeitsoftware-outboardgeraffel

  • akustikkoppler
  • 6. September 2005 um 14:18
  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 6. September 2005 um 14:18
    • #1

    hi,

    nachdem ich vor einiger zeit auf suse linux 9.3 und mandriva 10.2 umgestiegen bin, frage ich mich ob das hier

    http://www.wakkanet.fi/~kaiv/ecamegapedal/

    schon mal jemand live getestet hat. zur zeit hab ich das nur auf meinem laptop laufen, aber mit anständigen wandlern kann ich mir gute resultate vorstellen. den "transient mangler" vom screenshot hab ich unter ähnlichem namen schonmal gehört. neben den ca. 150 effekten die ab werk dabei sind, soll man vst-plugins reinfrickeln können. was haltet ihr von sowas, würdet ihr es lowbudgetmäßig einsetzen? achja: n angepasstes linux hat bis zu viermal kleine latenzzeiten als windows...

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    Einmal editiert, zuletzt von akustikkoppler (6. September 2005 um 15:08)

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 6. September 2005 um 14:35
    • #2

    Also wenn es läuft und klingt, kann ich mir das sogar sehr gut vorstellen.
    Prima wenn man mit ner Band unterwegs ist und eh etwas mehr mit FX arbeitet. Dann ist auch auf kleineren Sachen die Sorge weg, das nicht das Siderack da steht, was man braucht und man hat alle FX fertig da.

    Dann bastel mal schön und teile deine Erfahrungen mit.....

    Es grüßt der Stephan

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 6. September 2005 um 14:41
    • #3

    mach ich! wer mitbasteln will: ecamegapedal ist bei suse linux 9.3 gleich mit dabei und als freeware gibts das bei denen für nix zum runterladen:

    ftp://ftp.gwdg.de/pub/linux/suse…e/i386/9.3/iso/

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  • treibsand
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    1
    • 6. September 2005 um 15:46
    • #4

    Also als "persönliche" Lowbudget-Lösung könnte ich mir vorstellen, mit soetwas mal arbeiten zu können.
    Wenn mir allerdings eine 'Company' soetwas auf einem Festival vorsetzt gibt es Backenfutter.
    Bis ich mich mit sämtlichen Softwarespezifikationen angefreundet habe, ist schon die Festivalzeit vorbei... :twisted:

    Persönlich bleibe ich allerdings (neben dem Rider) bei meinem 2HE Zusatzeffektrack mit vorprogrammiertem Schnickschnack. Ist robuster, als ein Laptop... :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 6. September 2005 um 15:55
    • #5

    die bedienung ist an sich recht easy. man klickt auf einen effekt, stellt die 1-30 parameter in echtzeit ein, das wars! bei mehrkanalkarten können mehrere fenster geöffnet und zugeordnet werden. n 60 s (!) delay, speakersimulator für den notfall und n deesser sind auch dabei... der barry satans maximiser klingt ein wenig nach aphex...

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  • Patric A.
    Beiträge
    562
    • 6. September 2005 um 19:41
    • #6

    Darf man sich mal nach Zahlenwerten erkundigen, was die Latenzen angeht?

    Ich versuche sowas für lowbudget-geschichten nämlich gerade mit nem alten Cubase unter WIN aufzuziehen. 5,33ms IN + 5,33ms OUT

    Zu viel für Signalbearbeitung, okay für Faltungs-Reverbs, Echo und Chorus/Flanger sowie Pitch.

    Kann Linux das besser - und stabil??

    MfG
    Patric Ackermann
    (ehemals AES-Light [Xenith])

    Auf der Suche nach dem guten Ton ;)

  • Andreas Vieten
    Beiträge
    253
    • 6. September 2005 um 19:51
    • #7

    Man sollte bedenken, dass ein 02r bereits 2ms latenz rein/raus macht. Von daher sind 5 ms vielleicht noch tragbar?

    Ich müsste mal Feldtests machen. Ich besitze selber ein RME Fireface, welches durchaus anständig 4ms latenz auf acht simultanen In/Outs unter Windows XP macht. Interessant wäre hier die Frage, wie sich die Sache bei Ergänzung mit DSP-Lösungen wie zum Beispiel TC-Powercore verhält. Acht mal Oxford-Dynamics und Eqs auf zwei HE + Laptop klingen für mich äusserst verlockend ;)

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 6. September 2005 um 19:57
    • #8

    sorry, aber ich kriegs nicht geregelt mir die latenz anzeigen zu lassen... was zum messen ist leider auch nicht da... aber mit einem anständig konfigurierten system und schnellen wandlern sollte das schneller gehen. frag da am besten die linuxusergroup in deiner nähe oder den computerhändler deines geringsten misstrauens. du kannst ja mal nach alsa und jack mit linux googlen...

    für fast alle rme-sachen gibts linuxtreiber! alsa->google

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  • Andreas Vieten
    Beiträge
    253
    • 6. September 2005 um 20:23
    • #9

    Ich benutze es ja primär zum recorden, und Cubase zeigt mir die Latenz an. Ich kann diese auch noch deutlich runterschrauben (>1ms), allerdings ist dann das Playback bei hoher cpu-belastung (also Mixe mit 30+ -Spuren und massig plugins) nicht mehr sauber. Bei nur wenigen Plugins gehe ich davon aus, das noch opimieren zu können. Und wenn Linux dann weitere Verbesserung verspricht, wird es wirklich Zeit, das mal genauer zu evaluieren!

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 6. September 2005 um 20:30
    • #10

    dann lad dir die 5 cds vom ftpserver und installier es! ich musste noch nicht einmal irgendwas mit dem terminal einstellen obwohl es n laptop ist. genau das richtige für n ehemaligen winxp-user :wink: aber vorsicht: hab jetzt schon 5gb software runtergeladen... alles da von cad bis harddiskrecording. bei problemen hift das forum http://www.linux-club.de. falls mal n treiber fehlt, kann man den meistens ohne stress aus dem windowstreiber basteln... wenn du viel mit cubase machst schau dir mal rosegarden und ardour an.

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  • spirou
    Beiträge
    120
    • 6. September 2005 um 23:49
    • #11

    Also, ich bin ja auch eingefleischter Linux-User, aber wie man die bisher verfügbare Software auch nur ansatzweise mit Cubase vergleichen kann, ist mir ein echtes Rätsel. OK, vielleicht kann man Rosegarden mit Cubase vergleichen...nämlich der Version von 1997 oder so...;).

    Ich habe schon viel ausprobiert unter Linux, aber sämtliche Musikproduktionsprogramme waren bei mir wirklich extrem instabil (ardour stürzt z.B. bei mir schon beim Erstellen eines neuen Projektes ab, muse sobald ich auf Play drücke). Ja, ich habe Jack laufen, ich habe eine RME HDSP9652, aber mehr als ein bißchen experimentieren war bei mir bisher nicht drin.

    Ich hab schon Live-Konzerte mit Cubase gemischt, aber mit den Linux-Programmen, die ich kenne, würde ich mich das nie im Leben trauen.

    Grüßle
    Spirou :D

    Ich mache keine Vorhersagen und werde das nie tun.

  • akustikkoppler
    Beiträge
    975
    • 7. September 2005 um 04:24
    • #12

    bei suse 9.3 hab ich auch noch stress mit jack. mit der für audio optimierten distribution (m)angula? auf debianbasis funzt aber alles! die ist leider schon zwei jahre alt... mit audacity hab schon einige mitschnitte gemacht die trotz onboardkarte gut gelungen sind. falls mal was nicht läuft hab ichs bis jetzt durchs aktualisieren im yast hingekriegt. und das mit jack und ardour kann ja auch nur ein konfigurationsproblem sein, oder? ich weiss leider noch nicht mal wie c++ geschrieben wird :wink: aber das linux irgendwie instabil ist.... mmmmh... bei win98 hatte ich ein schlechteres gefühl. nachdem mal irgendwas gestartet ist, hatte ich bei linux im soundbereich noch keine bösen überraschungen...

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  • akustikkoppler
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    • 7. September 2005 um 16:08
    • #13

    hier ist nochmal der link für angula, die auf audio ausgerichtete distri auf debianbasis oder redhatbasis:

    http://www.agnula.org/

    leider sind bei der von debian änderungen fast nur über die konsole möglich...... :cry:

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  • guessi
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    • 13. September 2005 um 13:04
    • #14

    habe mir das programm auch gleich mal installiert (suse93) - danke für den tip, kannte ich noch nicht. läuft hier ohne größere probleme auch mit meinem M-audio transitUSB. hab allerdings noch nicht herausgefunden, wie man die soundkarten über alsa anspricht, da bei /dev/dsp wohl OSS benutzt wird?

    darüberhinaus ist die auswahl an plugins (man muss neben ecamegapedal auch das paket ecasound installieren) recht unüberschaubar. leider ist der eingangs erwähnte "transient mangler" - abgesehen von den nur zwei parametern - sehr weit vom original entfernt (und das ist jetzt diplomatisch formuliert)

    interessant wäre die VST-Plugin-Frage...?

  • akustikkoppler
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    • 13. September 2005 um 13:46
    • #15

    um den soundserver zu wechseln, klick auf das camälion und dann auf kontrollzentrum. der rest geht von alleine ;)

    ich hatte den packmann server unter den installationsverzeichnissen angegeben (http://www.linux-club.de) und hab mir alle multimediaquellen installiert. mit yast ist das mit den rpms echt kein stress...

    das die benutzeroberfläche das gelbe vom ei ist, hab ich nie behauptet, aber die könnte man ja ändern... ist ja opensource... eine speichermöglichkeit für presets könnte man da auch mal einbauen...

    zur soundqualität: sie hängt sehr vom verwendeten soundserver ab. ausserdem hatte ich beim transient mangler nur einen konserventrack und laptoplsp... einige presets drunter hast du ein plugin, bei dem du noch die attack- und releasezeit einstellen kannst.

    das mit den vst-plugins ist prinzipiell möglich (steht irgendwo), frag nur bitte nicht wie...

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  • guessi
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    • 16. September 2005 um 00:47
    • #16

    die benutzeroberfläche hab ich nicht kritisiert, ich brauche eher keine bunten grafiken...

    ebensowenig hab ich die soundqualität kritisiert, die ist bspw. hardwareabhängig. mir ging es darum, daß der "transient mangler" leider in keinster weise dem "original" nahekommt, was die klangbearbeitung angeht.

    das ich den standard-soundserver per kommandozentrale wechseln kann, ist klar. beim überfliegen der ecasound-man-page hatte ich aber den eindruck, daß ich anstelle von "/dev/dsp" (oss) bspw. mit "alsa,(devicename)" den alsa-soundserver ansprechen muss. nur wollte mir letzteres nicht gelingen. ist aber auch nicht so tragisch, da es ja auch mit OSS funktioniert.

    schöne sache trotzdem, ich werd das mal im auge behalten...

  • akustikkoppler
    Beiträge
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    • 16. September 2005 um 01:01
    • #17

    frag bei kommandozeilengeschichten besser wen anderes ;) aber ich werds mir mal ansehen.

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  • Patric A.
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    • 16. September 2005 um 04:46
    • #18

    Wobei sich bei der Transient-Sache wieder die frage stellt, ob man da nicht mal bei der Firma Voxengo vorbeischaut.
    http://www.voxengo.com/product/tmodder/
    Wenn mein Lappi wieder rennt, will ich mir mal die Demo anhören :) - und mir die Latenz anschauen...

    Wobei man halt wieder bei VST wäre.. :roll:

    MfG
    Patric Ackermann
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  • wora
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    • 16. September 2005 um 10:43
    • #19

    ä bissl off topc:

    wow.
    ich versteh nur bahnhof...?

    wenn ich hier mitlese, stelle ich fest das es offenbar eine parallelwelt zum livemixen gibt. wenn sich diese welt in meinen bereich vorarbeitet, stehe ich erstmal ziemlich ratlos da.
    so gesehen wäre ich im moment nicht bereit, meine effekte einem PC anzuvertrauen. die hardware-lösung ist mir da doch lieber, vor allem was die betriebssicherheit angeht.
    aber die vorstellung, das man einmal mit einem laptop an den FOH kommt und darin sämtliche eigenen effekte mitbringt, hat schon was für sich. denn die erfahrung zeigt ja, das wunschgeräte nicht immer verfügbar sind.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guessi
    Profi
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    • 16. September 2005 um 14:11
    • #20

    ok, hab das device-problem gelöst:

    um die geräte direkt über alsa anzusprechen:
    alsahw,0,0 für die erste Karte
    alsahw,1,0 für die zweite, usw.

    ob dabei irgendein unterschied zum /dev/dsp (oss) besteht, kann ich aber momentan auch nicht sagen.

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