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Michael W. Smith am 02.10.05 in Wetzlar / Welches Linearray

  • pelle
  • 4. Oktober 2005 um 10:17
  • pelle
    Beiträge
    12
    • 11. Oktober 2005 um 19:55
    • #21

    pke
    Du hast gut Reden und die Theorie wird sicher von jedem Hersteller anders ausgelegt, und zwar passend zu seinem Produkt.
    Die Zylinderwelle verstehe ich irgendwie als Ding das sich nur in der Horizontalen vergroessert und daher die abgestrahlte Energie eben nicht nach Oben und Unten rauswandert. Daher traegt sie auch weiter. Deine Erklaerung ist für mich irgendwie widersprüchlich zu dieser Vorstellung.
    Wie geht das zusammen? Ich habe zwar mal soetwas Aehnliches von Volker Holtmeyer gelesen, aber eigentlich nicht verstanden.

  • pke
    Profi
    Beiträge
    74
    • 12. Oktober 2005 um 13:35
    • #22

    Hallo Pelle,

    nunja, die bildhafte Vorstellung mit Kugelausschnitt versus Tortenausschnitt ist im Endeffekt nur eine ganz grobe Verallgemeinerung.
    Ein ganz simple Überlegung: wenn es nicht nur näherungsweise so wäre, sondern exakt, weshalb gibt es dann bei einer Zylinderwelle ein Fernfeld, d.h. einen Punkt ab dem die berüchtigten 3dB/Entfernungsverdopplung in 6dB übergehen und die zugehörige Frage ob das dann ruckartig genau an diesem Punkt passiert.
    Die Antwort läßt sich mittels der Punktschallquellensubstitution relativ einfach finden:

    Stell dir vor, Du befindest dich relativ nahe an den einzelnen Quellen einer Punktschallquellenlinie. Jede dieser einzelnen Quellen kommt an deinem Ohr mit unterschiedlichen Delays an. Alles wird in deinem Ohr aufsummiert. Jedes dieser individuellen Delays kann man auch durch eine Phasenverschiebung für eine bestimmte Frequenz ausdrücken. Im Endeffekt bekommst du also eine Summe von sehr vielen phasenverschobenen Signalen.
    Je mehr von diesen Signalen existieren (bei gleichbleibender Linelänge), umso kleiner werden die einzelnen Schritte der Phasenabweichungen. Je kleiner, umso eher wird aus der Anhäufung von diskreten Einzelsignalen ein 'verschliffenes' Gesamtsignal.
    Wenn man das jetzt im Zeitbereich als eine Folge von Impulsen betrachtet,
    geht man irgendwann von einer diskreten Impulsfolge in einen (näherungsweise) verlängerten Einzelimpuls über.
    Wenn wir uns jetzt weiter von dieser Line wegbewegen, wird der Abstand zu den einzelnen Signalquellen zwar größer, aber der relative Wegeunterschied zwischen den einzelnen Quellen wird immer geringer.
    Dadurch summieren sich die Einzelsignale immer phasenrichtiger auf und der Pegel nimmt gedanklich zu. Da jedoch jede einzelne Quelle sphärsich abstrahlt, nimmt die einzelne Quelle immernoch mit ca. 6dB pro Entfernungsverdoppelung ab, die 'Summierbarkeit' im Gegenzug mit ungefähr 3dB pro Entfernungsverdoppelung zu. Übrig bleiben also die von der Zylinderwelle bekannten -3dB pro Wegverdoppelung.
    Irgendwann hat das Spiel dann ein Ende, und zwar da, wo die Entfernung so groß wird, daß alle Wegunterschiede so klein werden, daß die nahezu optimale Summierung einsetzt. Man kann ja im Endeffekt beim Hörer den Zirkel einstechen und einen mittleren Kreis durch alle Punktquellen ziehen. Bei richtig großen Abständen liegen dann die einzelnen Punkten vernachlässigbar nahe an der Kreislinie.
    Wenn man jetzt noch weiter weggeht, ändern sich die Phasenbezüge kaummehr und dadurch steigt auch die Effizienz der Summierung nicht mehr an. Dies ist dann das Fernfeld. Leicht kann man sich auch vorstellen, weshalb der Übergang zum Fernfeld frequenzabhängig ist, je tiefer die Frequenz umso irrelevanter die relativen Wegunterschiede und daß der Übergang ins Fernfeld nicht schlagartig passiert.

    Ich hoffe, daß das ganze einigermaßen verständlich ist.

  • sidler
    Beiträge
    2
    • 26. Oktober 2005 um 14:12
    • #23

    So jetzt werd ich mich hier mal der heißen Diskussion über das vertikale Array / Standalonesystem von Pairforce anschließen...

    Hab das System schon als Array gehört und war da schon sehr überrascht über den druckvollen und ausgeglichenen Sound... Jetzt hatte ich am WE das Vergnügen das System selbst in den Händen zu haben...

    Allerdings habe ich das ganze als Standalone gefahren...

    Kurz zur Veranstaltung:

    Kirche, 60er Jahre Betonbau, Rockoratorium mit 10 Solisten (ew300 Headsets), 40 Mann Chor und dazu noch ne Combo (E-Guit, A-Guit, Bass, Sax, Piano, Flöten, Schlagzeug)...

    Hab 4 PF112 einzeln geflogen (2 links / 2 rechts), auf Standalone geschalten...
    Darunter pro Seite 2 PF118B; hat in der Kirche vom Bass her mehr als ausgereicht...

    ==> Fantastisch!

    Fahr die PA bei ca. 50% und manche Beteiligten beschweren sich schon (wie immer) über die Lautstärke! :blush:

    Zum Sound ansich:

    Ausgewogene und druckvolle Mitten, strahlende Höhen... Das ganze klingt in der kompletten Kirche absolut präsent und vor allem homogen!

    Die Solisten kommen glasklar über die Combo drüber, präzise Sprachverständlichkeit und trotzdem drückender Sound bei den Instrumenten...

    Also summa summarum:

    Grandioses und vor allem vielfältig einsetzbares System! Macht Spass damit zu arbeiten...

  • Blancblue
    Reaktionen
    205
    Beiträge
    2.247
    • 26. Oktober 2005 um 16:01
    • #24

    Um den ttthorsten zu vertreten sag ich an dieser Stelle nur:

    WUNDERWAFFE


    :D:D:D


    Hatten wir dem TW-Audio-Top ja schon lange nicht mehr.


    (Blancblue, der das System noch nicht gehört hat, aber den Ansatz sehr interessant findet)

    ________________________________

    Signatur?

  • tufkamar
    Gast
    • 27. Oktober 2005 um 11:10
    • #25
    Zitat von "sidler"

    Hab 4 PF112 einzeln geflogen (2 links / 2 rechts), auf Standalone geschalten...
    Darunter pro Seite 2 PF118B; hat in der Kirche vom Bass her mehr als ausgereicht...

    112er oder 122er? Kleiner, aber feiner Unterschied... :)

  • sidler
    Beiträge
    2
    • 27. Oktober 2005 um 15:02
    • #26
    Zitat von "marce"

    112er oder 122er? Kleiner, aber feiner Unterschied... :)

    122er... richtig, kleiner aber großer unterschied! *gg*

  • stöff
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    Beiträge
    360
    • 30. Oktober 2005 um 23:25
    • #27

    Verschiedene Threads in diversen Foren (wie auch dieser) zeigen, dass das Interesse an vielseitig einsetzbaren und somit ökonomischen Lautsprechersystemen sehr breit ist.

    Folglich möchte ich den Lesern des PA-Forums einige Informationen eines neuen Lautsprechersystems von Shiva nicht vorenthalten.
    Das Shiva Convertible ist eine Box, welche sich kompromisslos als Punktschallquelle und eben auch als ein Modul einer „reinen“ Line-Array verwenden lässt, dies bei minimalem Umkonfigurationsaufwand.

    Damit kein Durcheinander entsteht, da ja die ursprüngliche Frage des Threadstarters auf ein anderes Produkt verwies, werde ich demnächst einen neuen Thread starten.

    In diesem Sinne
    bis bald
    Isi

  • stöff
    Reaktionen
    55
    Beiträge
    360
    • 1. November 2005 um 21:29
    • #28

    Hier der Link zum erwähnten Thread.

    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=44499&sid=3c67d7532a56b7f8fe1c5386aa8844f0

    Mit besten Grüssen
    Isi

  • pelle
    Beiträge
    12
    • 3. November 2005 um 19:02
    • #29

    in der Zwischenzeit gibt es einen Termin, bei dem man das Pairforce System anhoeren kann, siehe
    http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=44541&sid=ef6092c72a4d76bfdf41480ad7142455

  • hardy
    Beiträge
    46
    • 14. November 2005 um 20:14
    • #30

    hallo kollegen
    wer interesse an einem pairforce-system hat, kann sich mal an mich wenden. ich habe 4 boxen pf315 mit controllern(mit eingebauter hi-end endstufe)und amps (crest 8001) zu verkaufen. das system ist das gleiche das vor einiger zeit mit PUR unterwegs war. der preis ist sicher günstig.

    viele gruesse

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