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Feedbackprobleme

  • dj_drumm
  • 16. Oktober 2005 um 17:37
  • dj_drumm
    Beiträge
    43
    • 16. Oktober 2005 um 17:37
    • #1

    Hallo

    Ich hatte am WE ne Veranstaltung wo ich mit der Anlage vom Hausgemischt hab. Als ich in ein Handfunk von Sennheiser die Batterie rein tat, war plötzlich ein Feedback zu hören obwohl der Kanal zu war und auch der Monitor weg nicht auf war.
    Letzte Woche hatte ich ein ähnliches Porblem. Theater mit 15 Funkmikros. Porbe ist vorbei. Alle Kanäle waren komplet heruntergezogen auf dem Monitor war auch nichts drauf. Ich sammel gerade von den Kids die Mikros ein und plötzlich war ein richtig schönes Feedback zu hören was nur noch mit dem Runterziehen des Masterfaders zu beseitigen war!! Wärend der Probe hatte ich überhaupt keine Feedbackprobleme!

    mfg
    mach

  • artcore
    Beiträge
    145
    • 16. Oktober 2005 um 17:49
    • #2

    War vielleicht irgendwo noch ein Aux-Weg offen?

    Venceremos!

    Andreas

    http://www.artcore.org

  • Audiowerk
    Verifiziert
    Beiträge
    2.757
    • 16. Oktober 2005 um 17:53
    • #3
    Zitat von "Dj_Drumm"

    Als ich in ein Handfunk von Sennheiser die Batterie rein tat, war plötzlich ein Feedback zu hören obwohl der Kanal zu war und auch der Monitor weg nicht auf war.

    Denken wir logisch. Ist die Handfunke an, rückkopplungsgefährdet und es piepst tatsächlich, waren entweder Master- oder Auxbus (oder beide) noch offen.

    Weiter: waren das Master- und das Auxrouting des betreffenden Mikrofonkanals nachweislich deaktiviert, muss das Feedback anderswo her gekommen sein. Wahrscheinlich nur ein zufälliges Zusammentreffen zweier Ereignisse: du fummelst grad an der Handgurke rum, und plötzlich quietscht es. Das *muss* nicht die Funke gewesen sein.

    Weiter: die Handfunke war aus, sämtliche Kanäle waren gemutet, die Auxbusse ebenso, der Masterfader am unteren Anschlag und es piepst plötzlich. Dann handelt es sich um eine Halluzination, --> visit your psychiatrist.

  • dj_drumm
    Beiträge
    43
    • 16. Oktober 2005 um 18:10
    • #4

    ich hab doch eindeutig geschrieben dass der monitorweg aus war. es war gestern nichtmal ein monitor auf der bühne.
    drei andre mikros waren offen aber die hat keiner verstellt und an den fadern ist auch alles gleichgebleiben. davor und danach hatte ich auch keine feedbackprobleme mit der gleichen einstellung.
    können die funkwellen einen einfluss auf die schlallwellen haben?

    mfg
    mach

  • Arno
    Verifiziert
    Beiträge
    902
    • 16. Oktober 2005 um 18:13
    • #5

    Eventuell ein Effektweg offen gewesen?

    Bis dann... Arno!

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 16. Oktober 2005 um 18:58
    • #6

    Ja jetzt braucht man Ghostbusters....

    War es nur ein Theaterstück oder IN einem Theater?
    Also grade in einem Theater sind die Wege des Tons manchmal etwas, sagen wir mal undurchsichtig.
    Wenn es gekoppelt hat und du ausschließen kannst, das es an dir bzw. deinem Pult etc lag, war wohl jemand anders schuld.

    Kennst du das Theater? Oft kann man im Theater mit mehr als einem Pult auf die PA. Vielleicht wollte dich ja nur jemand ärgern...

    Zitat

    können die funkwellen einen einfluss auf die schlallwellen haben


    Ja können sie in der Tat.
    Manchmal transportieren die einen die anderen :P

    Es grüßt der Stephan

  • Loloverde
    Profi
    Reaktionen
    815
    Beiträge
    2.057
    Marktplatz Einträge
    5
    • 16. Oktober 2005 um 19:13
    • #7
    Zitat von "Dj_Drumm"


    drei andre mikros waren offen aber die hat keiner verstellt und an den fadern ist auch alles gleichgebleiben. davor und danach hatte ich auch keine feedbackprobleme mit der gleichen einstellung.

    Les mal diesen Thread durch:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=43448

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 16. Oktober 2005 um 19:47
    • #8

    Kannst Du das Feedback etwas genauer beschreiben (ca.Frequenz, Art des Einschwingens usw).
    Zum Beispiel können Sendemikros, bei denen die eingestellte Frequenz nicht mehr ganz genau stimmt (Quarzmacke) schön vor sich hin quietscheln. Das würde in Deinem Fall natürlich heissen, dass vielleicht der Kanalfader nicht mehr ganz zumacht (war ja ne Hausanlage).
    mfg
    Kai

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • dj_drumm
    Beiträge
    43
    • 16. Oktober 2005 um 21:44
    • #9

    es geht um zwei verschiedene veranstaltungen. die eine war gestern da hatten wir kein monitor und des war ein akkordeonkonzert bzw. war noch in der probe. des war da wo ich in des handfunk die batterie reingetan hab.

    des andere war letzte woche ein theaterstück. hab den sound über die boxen der halle laufen lassen und hatte mein eigenes zeug am foh. und auf die pa konnten eigentlich auch nur signale von mir drauf. dort war ein monitor vorhanden.

    Arno: alle aux potis waren auf linksanschlag.

    dasich: wie war des jetzt gemeint mit den schallwellen

    Rainer: inserts hatte ich keine gesteckt. aber kann das wirklich an nem schwinkreis liegen?

    kai: des war um die 1khz plus obertöne und es kam ziemlich schnell.
    wie meinst du des das die frequenzen nicht mehr übereinstimmen? des waren bei dem theater 13 sennheiser ew100 und 2 sennheiser ew100G2.
    bei dem konzert wars ein sennheiser ew100.
    beim konzert könnt ich mir schon vorstellen dass der kanalfader vlt nichtmehr ganz zu gemacht hat. Pult:Inter-M CMX1664.
    beim theaterstück nicht. da hatte ich ein mackie cfx20 und ein yamaha MG16/6 FX

    mfg
    mach

    Ps: danke für die vielen erklärungsversuche.

  • Arno
    Verifiziert
    Beiträge
    902
    • 16. Oktober 2005 um 22:32
    • #10
    Zitat von "Dj_Drumm"


    Arno: alle aux potis waren auf linksanschlag.

    Und die (Aux)-Returns?

    Bis dann... Arno!

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 16. Oktober 2005 um 22:45
    • #11
    Zitat von "DJ_Drumm"

    können die funkwellen einen einfluss auf die schlallwellen haben?

    Zitat von "DasIch"

    Ja können sie in der Tat.
    Manchmal transportieren die einen die anderen

    Zitat von "Dj_Drumm"


    dasich: wie war des jetzt gemeint mit den schallwellen

    als schlechter Scherz

    Es grüßt der Stephan

  • wiesel
    Profi
    Beiträge
    136
    • 17. Oktober 2005 um 08:51
    • #12

    Hallo,

    ich habe schonmal beobachtet, dass zwei Funkmikros, bei denen sich die Funkfrequenzen stöhren quietschähnliche Geräusche von sich geben. In deinem Fall hätte das Mikro, an dem Du die Batterie gewechselt hast, in ein anderes eingestreut.
    Ich habe auch bei Sennheisser schonmal beobachtet, dass die Funkmikros, wenn man sie zu nahe an einen Empfänger hält, komische Geräusche von sich geben. Das kann dann auch ein Mikro beim Empfänger einer anderen Frequenz machen.

    Maximilian Kropp
    Grundend 8
    47807 Krefeld

    http://www.kulturfabrik-krefeld.de

  • WolfgangK
    Profi
    Beiträge
    531
    • 17. Oktober 2005 um 13:56
    • #13

    Wenn soetwas passiert nehme ich mir wo immer es geht die Zeit zum Suchen. Ich fange immer damit an, die Reproduzierbarkeit festzustellen. War das ein einmaliges Ereignis, oder kann ich z.B. das beschriebene Feedback wiederholen - gezielt wiederholen? Nur wenn die Reproduzierbarkeit gegeben ist, kann sicher festgestellt werden, über welchen Weg sich z.B. die Rückkopplung aufgebaut hat. Dabei kann man dann auch schnell feststellen, ob der erste Eindruck, dieses oder jenes wäre ganz bestimmt zu gewesen, ..., stimmt.

    Dabei würde ich in Theatern, Stadthallen, ... die Kollegen aber nicht unterschätzen. Wenn ich in solchen Häusern bin, gehe ich meist mit meiner Technik auf irgendwo eingebaute XLR´s. Von dort aus gelangt das Signal zu verschiedenen Regieräumen, die dann beliebig zusammen oder auseinandergeschaltet werden können, je nachdem, was man für eine VA gerade so braucht. Meist besuche ich vor dem Aufbau die Kollegen und schaue mal, was die so treiben und haben. Mein Gefühl: Es gibt immer mal wieder Leute, die möchten einem mal was zeigen ... Aber meist wird es wohl so sein, dass bei der normalen ARbeit ggf. auch mal von denen ein falscher Fader hochgezogen worden sein könnte, also völlig unbeabsichtigt.

    Also Ruhe bewahren, Reproduzierbarkeit prüfen und dann ganz logisch das Signal verfolgen. Entsteht die Rückkopplung nicht über deinen Tisch (notfalls mal ein paar Stecker ziehen), dann gezielt die Kollegen suchen und ansprechen - schließlich muss man für eine VA auch eine gewisse Betriebssicherheit garantieren, und sei es nur für eine ggf. kommende Folge-VA.

    Unabhängig, ob ein Kollege dir mal was zeigen wollte oder ggf. auch nur zufällig und völlig unbeabsichtigt irgendetwas auf- oder zugemacht wurde, gilt meiner Meinung nach: Wer in der Lage ist, solchen Phänomenen nachzugehen, zu finden, der wird dadurch nicht dümmer und schon gar nicht "für dumm verkauft".

    Was ich damit meine ist z.B. folgende Situation: Aufbau für eine gemeinnützige VA in einer Schulaula am unteren Ende des Budgets (also nicht meine Technik, sondern zusammengewürftelt von div. Vereinen, ...). Dabei stelle ich fest, dass für eine kurze Zeit die Lampen an den Endstufen wackeln. Purer Zufall, dass ich das gesehen habe. Es war so kurz, dass man noch nicht einmal ein Knacken hören konnte. Trotzdem habe ich mir die Helfer der Vereine geschnappt, gezielt darauf angesprochen und gefragt, wie das sein kann. Natürlich konnte das niemand erklären. Also habe ich die Leute gebeten, den gesamten Stromweg zu prüfen - Wackelkontakt, alle Stecker richtig drin, ... Ergebnis: Ja, alles richtig drin, hat auch gar nicht mehr gewackelt. Mir kam das irgendwie komisch vor, also selbst hin und mal richtig an der Leitung gewackelt - na? Siehe da! Ein defekter Dreifachstecker war´s.

    Wäre der Fehler erst in der VA hochgekommen, und nach Murphy wäre er sicher nicht früher wiedergekommen, hätte ich den schwarzen Peter gehabt. Ich bin schließlich der "Fachmann". (Und bei dem gerinsten Versuch, die Schuld auf die Leute aus den Vereinen zu schieben, würden die betroffenen Personen möglicherweise anfangen, mich schlecht zu machen - das kann ich mir leider auch nicht leisten ...) Nun ist es aber eher so, dass die gerne mit mir arbeiten, denn egal was passiert, ich kümmere mich ja darum ... (und finde häufig auch die Ursache 8) )

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

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