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Wie laut gez???

  • rock the bear
  • 19. Oktober 2005 um 10:26
  • rock the bear
    Beiträge
    16
    • 19. Oktober 2005 um 10:26
    • #1

    Hi Folks,
    erst mal danke an euch alle. Ich bin erst kurz im Forum und hab schon ne Menge von euch gelernt (Hoffe ich jedenfalls) :wink:
    Deshalb möchte ich euch bitten, mir zu sagen, ob ich das richtig verstanden habe: :idea:

    Wenn ich ein Signal mit der Lautheit z.B. von 1 Sone habe, brauche ich dafür 40 Phon. Eine Verdopplung der subjektiv empfundenen Lautheit (also 2 Sone) bedeutet 50 Phon. 1 Phon entspricht frequenzabhängig im Mittel ca. 1 db. Doppelte Lautstärke bedeutet also in etwa 10db mehr gleich 10-fache Ampleistung?

    Wenn ich jetzt ein Chassis z.B. den heißgeliebten XB700 mit 500 Watt spiele bräuchte ich theoretisch 5000 Watt, damit er doppelt so laut wird?

    Gebe ich ihm 1000 Watt (wird ja immer wieder gerne gemacht) bedeutet das 3db mehr. Jetzt habe ich mal gehört, durch themische Kompression sind es an Output nur ca. 1,5db.

    1 Phon (ca. 1 db) ist der im direkten Vergleich der gerade noch wahrnehmbare Lautstärkeunterschied. Heisst also, die Ampleistung von 500 auf 1000 Watt zu heben bringt in der Praxis grad gar nix. Oder liege ich jetzt völlig falsch? :roll:

    Bitte zerreisst mich nicht gleich, wenn's nicht stimmt, ich versuchs halt zu verstehen. Deshalb gebt mir bitte viel ausführliches Feedback.

    thx
    Rock

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 19. Oktober 2005 um 11:25
    • #2
    Zitat von "Rock The Bear"


    Heisst also, die Ampleistung von 500 auf 1000 Watt zu heben bringt in der Praxis grad gar nix.

    "Gar nix" vielleicht nicht, "recht wenig" ist besser.
    Du gewinnst eher etwas headroom vorm clippen.

    Aber Du schindest mit dem "1kW Amp" mordsmässig Eindruck, und das ist vielen wichtiger... :wink:

  • N-Dee
    Beiträge
    932
    • 19. Oktober 2005 um 11:53
    • #3

    Soweit dürft alles richtig sein, wobei man sich hier im Forum nicht ganz einig ist, ob 6 dB oder 10 dB eine subjektive Lautstärkeverdopplung entsprechen. Ich meine mal gelesen zu haben, dass dies auch vom Pegel abhängig ist. Das Problem dürfte wohl sein, dass man schwer festlegen kann, wie sich 'doppelt so laut' anhört.
    Frage zu Sone: soweit ich weiss, gibts da keine konstante Umrechnung, da der Sone-Wert auch die 'nervigkeit' von Geräuschen etc. berücksichtigt (laut c´t). Oder hab ich mich da verlesen?

    Greets,
    N-Dee

    There are only 10 types of people in the world: Those who understand binary, and those who don't

  • rock the bear
    Beiträge
    16
    • 19. Oktober 2005 um 13:55
    • #4

    Mechwerkandi
    Stimmt, das mit dem Eindruck habe ich übersehen. Gibts da auch ne Messgröße :lol:

    N-Dee
    mit den 10db bin ich mir ziemlich sicher, wobei die Umrechnung db<->Phon Frequenzabhängig ist. Der Zusammenhang von Lautheit zu db ist ab 40 Phon linear, vorher exponentiell abnehmend. Sone stellt eine subjektiv empfundene Lautheit dar. Wie's genau gemessen wird und was alles einfließt, weiss ich auch nicht.

    Noch ne Frage:

    Ich habe in einigen Beiträgen gelesen, das es bei Kopplung von zwei Lautsprechern (also verdopplung der elektrischen Leistung) zu einem Anstieg von 6 db kommt. Wie kann da auf einmal mehr Energie rauskommen als zusätzlich reingesteckt wird. Gibts da nicht den Energieerhaltungssatz? Welchen Unterschied macht es, die Chassis ein ein gemeinsames oder in zwei getrennte Gehäuse zu bauen. (Bitte keine Tipps zum Transport) :roll:

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 19. Oktober 2005 um 15:07
    • #5

    umrechnung von db(a) in phon schon, von db(SPL) nicht....

  • rock the bear
    Beiträge
    16
    • 19. Oktober 2005 um 15:48
    • #6

    EDE-WOLF
    was genau ist der Unterschied? Wird SPL nicht auch in db(A) angegeben. Und wenn nicht so, wie dann?

  • EDE-WOLF
    Beiträge
    1.780
    • 19. Oktober 2005 um 15:58
    • #7

    die angabe "a" bezeichnet einen filter der in ansätzen das menschliche hörempfinden nachbilden soll, bei geringen schalldruckpegeln werden bspw. bässe und höhen weniger "laut" wargenommen als bei hohen, daher hat man eine frequenzgewichtung eingeführt, die s.g. a/b/c filter:
    der A-filter wird eigentlich bei leisen signalen eingesetzt, der b filter für mittlere laustärken und der C-filter für hohe lautstärken


    also wenn du ein tieffrequentes signal mit 130db(spl) vorraussetzt, und ne a-gewichtung erhälst du eben weniger db(a) obwohls natürlich immernoch der selbe schalldruckpegel ist!

    eingesetzt wie gesagt um das menschliche hörempfinden nachzubilden, auf konzerten und in der TA lärm wahrscheinlich deshalb, weil durch das A-filter bässe "lauter" sein dürfen, da diese weniger gesundheitsschädlich (gehörschädlich) sind....)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 19. Oktober 2005 um 17:39
    • #8

    ... es gibt einmal den Schalldruckpegel in dB, um den Wechselschalldruck (in Pascal) durch eine logarithmische Darstellung etwas besser darstellen zu können ...

    ... dann gibt es die Lautstärke in "Phon". Bei 1 kHz entspricht z.B. 40 dB Schallpegel einer Lautstärke von 40 Phon ... bei anderen Freqenzen sind die Werte dann unterschiedlich (-> Beziehung zueinander: Kurven gleicher Lautstärkeempfindung) ...

    ... und dann gibt es noch die Lautstärkeempfindung (auch Lautheit) mit der Einheit "Sone", wobei es eine direkte (nicht ganz lineare ...) Beziehung zwischen Phon und Sone gibt. im mittleren Pegelbereich bedeutet eine Zunahme der Lautstärke um 10 Phon eine Verdopplung des Lautstärkeempfindens.

  • Emigament
    Beiträge
    128
    • 19. Oktober 2005 um 17:50
    • #9
    Zitat von &quot;EDE-WOLF&quot;

    da diese weniger gesundheitsschädlich (gehörschädlich) sind....)

    :?:

    nur weil das gehoer da nicht so empfindlich ist, heisst das noch lange nicht, dass es den ohren gut tut, oder?

    es ist eher so, dass man taub wird ohne es zu hoeren. :(

  • Mechwerkandi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    7.712
    • 20. Oktober 2005 um 08:51
    • #10
    Zitat von &quot;Rock The Bear&quot;

    Mechwerkandi
    Stimmt, das mit dem Eindruck habe ich übersehen. Gibts da auch ne Messgröße :lol:

    Im Zweifelsfall benutze den Ausdruck "amtlich". :D

  • treibsand
    Verifiziert
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    1.563
    Beiträge
    9.426
    Marktplatz Einträge
    1
    • 20. Oktober 2005 um 12:11
    • #11

    Ab 2kW solltest du dann die Maßeinheit "Oberamtlich" anwenden.
    Mittlerweile etwas veraltet ist die Maßeinheit "Kg", die noch aus einer Zeit mit "richtigen Trafos" stammt. 8)

    By the way:

    Zitat

    Wenn ich jetzt ein Chassis z.B. den heißgeliebten XB700 mit 500 Watt spiele bräuchte ich theoretisch 5000 Watt, damit er doppelt so laut wird?

    Ich glaube kaum, daß er bei 5kW doppelt so laut wird, eher ziemlich leise... :|

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Henne
    Beiträge
    1.580
    • 20. Oktober 2005 um 13:24
    • #12

    selbst wenn das Teil mech. und el. die 5kW packt - die Schwingspule heizt sich auf, es gibt ne power compression und schon ist auch das nicht mehr doppelt so laut...

    Irgendwann relativiert sich halt alles. Also noch mehr Stacks und Amping. Am Ende hat man dann für 'doppelt so laut' doch wieder >30kW und dreier oder vierer Stacks...

    Henne's Sites

  • montarbo
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    1
    Beiträge
    758
    • 20. Oktober 2005 um 15:00
    • #13

    Löblich das hier mal jemand ließt bevor er was schreibt!

    Zitat

    Ich habe in einigen Beiträgen gelesen, das es bei Kopplung von zwei Lautsprechern (also verdopplung der elektrischen Leistung) zu einem Anstieg von 6 db kommt. Wie kann da auf einmal mehr Energie rauskommen als zusätzlich reingesteckt wird. Gibts da nicht den Energieerhaltungssatz? Welchen Unterschied macht es, die Chassis ein ein gemeinsames oder in zwei getrennte Gehäuse zu bauen. (Bitte keine Tipps zum Transport)

    Durch die vergrößerung der Membranfläche wird die Abstrahlung beeinflusst, näheres dazu hier
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=25790&highlight=strahlungswiderstand
    oder such mal nach strahlungswiderstand

    ceterum censeo functionum unum esse utendum
    Im übrigen bin ich der Meinung, dass Funktion One verwendet werden muss.

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