Ich möchte hier mal eure Meinungen zu einer hochinteressanten Sache sammeln:
Wie definiert ihr einen Peak?
Ein Peak ist ein kurzer hoher Impuls dem in zeitigem Abstand kein gleichartig hoher folgt.
Ab einer gewissen Tastzeit wird er zu purer Belastung. Um das differenzieren zu können muß man die Peaks erstmal zuordnen können.
Hier kann gelten: Lange Peaks, also grooße Tastzeit, sind Bässe, wobei eckige Signale auch einen Überhang in den HT Bereich haben, runde Signale nicht. Mittel-lange Peaks werden von der Weiche dem MT zugeordnet, kurze und sehr kurze Peaks dem HT.
Fangen wir mit dem langen Peak an.
Wenn er beginnt macht sich die Pappe auf den Weg nach vorne. (ja das kann auch umgekehrt sein, lass ich hier außer Acht). Sie wird beschleunigt, wenn der Peak beendet ist bremst sie durch eigen- und Luftwiderstand bis zum Stillstand um sich dann auf den Rückweg zu begeben. Ist der Peak zu lang führt das zum Abriß.
Somit ist es für den Peak Limiter von essentieller Bedeutung, zu wissen wo sich die Pappe gerade befindet. Ist sie auf Null (Mitte), dann ist die Peakbelastbarkeit geringer als wenn sie sich, da grade ein umgekehrtes Signal anlag, hinten befindet und den doppelten Weg zurücklegen kann. Ist sie noch ziemlich vorn, ist die Peakbelastbarkeit entsprechend geringer - respektive es dürfen nur kürzere Peaks oder entsprechend begrenze passieren damit sie nicht über ihre Grenzen gerät.
Es gibt Aussagen wie:
ein Peak ist ein einzelner heftiger Impuls.
ein Peak sind max. 3 Impuls in kurzer Folge
ein Peak ist ein Kick ( BD )
ein Peak ist ein Ereignis innerhalb eines Taktes der Musik (BD mit gezogenem Bass dazu, <0.5sec)
ein Peak ist eine einzelne Halbwelle
Sein Energiegehalt, der ja die Spitzenlast des Systems darstellt, besteht aus Strom x Zeit, ist also abhängig von den Faktoren Watt + Zeit. Bei Bässen ist diese Belastbarkeit etwa so: Das Vierfache der angegebenen Nenndauerlast RMS ist als Spitzenimpulslast zulässig. (Die Energie unserer Peaks geht anteilmäßig als Bestandteil des RMS mit in die Grundbelastung ein)
Der einzelne Takt der Musik mag eine Defintinsgrundlage darstellen wenn es um Schwermembran Bässe geht, wie 15" und 18".
Bei Mittel- und Hochtönern ist die Welt aber anders. Kurze Peaks sind ja keine Bässe, da Weiche das erkennt schiebt sie das den kleinen Pappen zu. Und was vertragen die?
Ist eine angetickte HiHat ein einzeln zu bezeichnender Peak für HT oder schon eine ganze Serie?
Wenn es eine ganze Serie ist, also viele Amplituden, dann ist es nichtmehr eine mechanische Hochbelastung sondern schon eine thermische, und es ist fraglich wie lang die "Abkühlpause" des HT sein muß um wieder dazu fähig zu sein etwas derart überdosiertes einstecken zu können. Während eine einzelne kurze Amplitude ein rein mechanische Strapaze darstellt die sich thermisch nicht so bedenklich auswirkt.
Gemäß dem ist es bei Mitteltönern genau dazwischen, sowohl als auch.
Wie definiert ihr also Peak & Spitzen- bzw. Impulslast ?
Und hier bitte unterscheiden: B, MT, HT.
danke.