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Tunnelbeschallung

  • paulianlage
  • 5. November 2005 um 11:13
  • paulianlage
    Beiträge
    257
    • 5. November 2005 um 11:13
    • #1

    Habt ihr Erfahrungen mit der Beschallung von tunnelähnlichen Lokalen mit ca. 6m Breite und 20m Länge. Also Gewölbe. Rock u. Metalbands.

    Ich hab das jetzt ein paarmal gemacht und hatte wirkliche Probleme. Die Monitore waren so gut wie unbrauchbar obwohl d&b Maxen also kein Schrott. Keine Chance einen Pegel draufzubekommen. Naturschlagzeug und Band mit Amps waren unschlagbar.

    Ohne Mutetaste zwischen den Nummern wäre nur brummen und pfeifen gewesen. Hörte sich irgenwie an als ob man mit Hall arbeitet, war aber gar nicht an.
    Vielleicht hat wer ein paar grundlegende Tips wie man sich bei solchen Verhältnissen helfen kann. Danke

  • barley
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    Beiträge
    378
    • 5. November 2005 um 12:28
    • #2

    1: disziplinierte, erfahrene Musiker, die den Output Ihrer Instrumente/Verstärker eigenverantwortlich auf Minimalpegel reduzieren.

    2: gebündeltes Frontholz verwenden (90° dürfte tödlich sein)

    3: Monitoring vielleicht nicht klassisch mit Wedges (die werden ja durch die Deckenwölbung bestens gestreut!!) sondern kleine Side-Fills mit Bündelung, direkt auf den Sänger / Drummer gerichtet. Am besten mit Flügbügel etwas nach unten gerichtet.

    4: das was sowieso meistens ausscheidet: umfangreiche Dämm-Massnahmen baulicherseits.

    Ich weiss. Es ist leichter gesagt als getan. :(

    Gruss

    Chris

    weniger ist oft mehr...

  • paulianlage
    Beiträge
    257
    • 5. November 2005 um 12:48
    • #3

    Das mit den Sidefills erscheint mir sehr gut, werd ich sicher das nächste mal probieren, ist aber auch eine Platzangelegenheit. Die Gewölbe sind meistens nicht sehr hoch und dann komm ich mit den Stativen gerade mal in gute Bauchhöhe bzw. Kopfhöhe und dann bist mit dem Mikro direkt vor der Box womit es dann sehr bald pfeift.
    Mit den 90 Grad ist oft bedingt möglich da es öfters Hausanlagen gibt und da muß man halt nehmen was vorhanden ist.

  • c.hauser
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    8
    • 8. November 2005 um 13:01
    • #4

    Hm, im Normalfall sage ich: Der Veranstalter will nen Tunnel, dann kriegt er auch Tunnel!
    Aber im ernst. Ich kenne diese Problematik.Hatte heuer zwei Shows in einem stillgelegten Eisenbahn-Tunnel. Seitdem freue ich mich auf jede Tiefgarage. Pultplatz war baulich bedingt in einer Nische 50 m vor der Bühne. Auch hatte ich heuer ein paar Rockshows in so Kellerbars mit ähnlichen Ausmassen.
    Zum Thema Monitor: In-Ear wäre das unkomplizierteste. Ansonsten wird´s bei Metal unter solchen Umständen echt schwer über die Klampfen und die Drums zu kommen, da hilft auch kein d&b. Machst Du Monitor von Front? Wahrscheinlich. Dann auf jedenfall EQs dazwischen.

    Zum Thema Front: Wäre ganz interessant zu wissen, mit was Du arbeitest: Hast Du die Boxen gestackt oder fliegst Du die Tops. Wäre halt interessant, was Du zu Verfügung hast. Vielleicht kleinere PA und delayen, oder Klampfen und Bass gar nicht groß über die Anlage jagen, sondern nur die Hauptgesänge, etwas Drums und was eben sonst noch Verstärkung braucht.

    Aber im Normalfall klingen solche Locations jeden Meter anders, aber nirgens gut. Ein schlechter Kompromiss wird´s immer.

  • gezz-abba
    Gast
    • 8. November 2005 um 15:51
    • #5

    hallo,
    komisch ich habe in dem club, in dem ich öfter mal mische ein gewölbe auch etwa 6 m hoch und bestimmt 25 m tief. Nackter Sandstein, wenig deco, bröselnder putz, etwas molton an der bühne . Nach etwa 15 metern eine balkonetage auf halber höhe. Und ich hab dort noch NIE probleme gehabt. Ich war bisher der Meinung , Gewölbedecke sei akkustisch eher von vorteil , wegen weniger parallelel Wänden. (ausser bahntunnel :wink: ) . Als Front steht ein Turbosound ( TSD oder so, glaube ich, und zwei TMS** als Sidefill. Klar gibts da die Koppelkandidaten beim Soundcheck , aber Feedbacks während der show habe ich da noch nie gehabt. Es war eher zu laut... Aber vielleicht hängt die gefälligkeit der akkustik auch vom Material ab .Sandstein kann schon gut verschlucken.

    gruss,
    arnt

  • c.hauser
    Beiträge
    8
    • 8. November 2005 um 16:11
    • #6

    @ gezz-abba
    Grundsätzlich magst Du wohl schon recht haben. Und freue Dich über den unkomplizierten Raum. Ich hatte eben heuer echt richtige Fuck-Venues beschallt. Und Chris schreibt ja, daß der ganze Laden wohl wirklich extrem hallig war. und seit dem Bahntunnel hab ich wohl eine Phobie vor allen Röhren, denn da war nix zu machen, rein gar nix. Am Pult kam nur noch eine Summe an Reflexionen an. Soundbrei ist noch geschmeichelt. Und in den anderen beiden "Rockkellern" war die Situation schon besser, hatte aber auch genau mit den Chris beschriebenen Problemen zu kämpfen. Allerdings hatte ich auf jeder Seite 2 Doppel18er ConcertAudio Evolution mit jeweils einem EF-6 Top drauf, dazu 6x Nexo PS15 auf 3 Monitorwegen + ein Weg Drumfill und alles von der Front. Will nicht jammern, war aber fast etwas überfordert. Für einen gut gemeinten Rat bin ich natürlich dankbar.

  • paulianlage
    Beiträge
    257
    • 8. November 2005 um 17:07
    • #7

    also mir ist es genauso wie c.hauser gegangen. Hatte vom Haus eine EV Anlage mit 3 Doppel18er und 4 12/2 Tops geflogen. Dazu 4 Wedges. Keine Dämmung und Ziegelwände. Der absolute Horror. Am meisten hat mich verwundert, daß bei den Git.Amps die seitlich am Bühnenrand in die Bühnenmitte hineingespielt haben, die SM 57 gepfiffen haben. Noch nie erlebt.

  • c.hauser
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    • 8. November 2005 um 18:47
    • #8

    Mußt Du nochmal in diese Location? Oder fällt es hoffentlich unter die Rubrik: Schnell vergessen? Ich hatte bisher noch nicht das Problem mit den 57ern. Hätte spontan mal die Mikros getauscht, hätte es mal mit nem sennheiser bricket (e606 oder 906) probiert. Weiter habe ich für meinen Teil beschlossen, daß ich das nächste Mal bei solch einer Location statt Concert Audio mal sechs HK-Würfel 18" direktabstrahlend mitnehme, da bei mir vor der Bühne kaum Druck war aber am Ende des Raums die Bässe wie ein Gewitter eingeschlagen haben. Meist hatte ich dann noch Probleme mit so um die 100 Hz, obwohl ich Front-EQ und auch Kick schon entschärft habe. Dann einfach jeweils ein KME-Top. (Steht halt bei uns im Lager rum). Bin aber auch langsam überfragt, wie man in so ne Venue einen akzeptablen Sound rein kriegt.
    Beim Gesang nehm ich dann lieber mal ein SM 58, statt dem Beta 58. Am schlimmsten wars mit nem Beta 87, das ich sonst eingentlich sehr schätze. Gut klanglich ne Einschränkung, aber ich arbeite da nur noch auf Schadensbegrenzung. Hab aber auch schon an mir gezweifelt.

    Gruß Alex

  • paulianlage
    Beiträge
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    • 8. November 2005 um 19:15
    • #9

    Inh die eine Lokation muß ich wahrscheinlich so schnell nicht mehr in die andere wahrscheinlich schon da arbeite ich aber mit meiner Anlage und so ist das schon leichter. Hoffe dann mit Sidefills besser zurechtzukommen.

  • nasehase
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    • 21. Januar 2008 um 09:14
    • #10

    Ich grab den thread mal wieder aus weils gut dazu passt.

    Zum Hintergrund: Unser Verein möchte einen alten Gewölbekeller zu einem Veranstaltungsort ausbauen. Das ganze läuft als ehrenamtliches, sozial ausgerichtetes Projekt zur Nachwuchsförderung, daher ist auch nicht viel Budget zu erwarten. Musikalisch sollen sowohl DJ-Sets von Drum&Bass bis Metal als auch Liveacts verschiedenster, aber eher kleinerer Art geboten werden. An ruhigen Tagen/Abenden soll auch Sprachbeschallung möglich sein.

    Der Hauptraum ist knappe 6m breit und ca. 25m lang, Raumhöhe Gewölbefirst knapp über 3m. Beschallt soll natürlich von einem Ende weg in Längsrichtung werden.

    An Material haben wir derzeit vier Basshörner (186er) und vier PS12. Die breit abstrahlenden Tops sind in dem sicher sehr halligen Gewölbe aller wahrscheinlichkeit nicht zu gebrauchen, vielleicht für den Barbereich als Hintergrundbeschallung. Da wir gezwungen sind mit wenig Geld (<5.000) die PA zu realisieren hätte ich an die doch recht günstig und immer wieder gebraucht zu bekommenden HK RT112 gedacht, möglichst hoch geflogen, und die vier Basshörner entweder als Monocluster oder je zwei je Seite. Zusätzlich die Wände im Bühnenbereich und an den gegenüberliegenden Seite mit Molton abgehängt.

    Wäre das ein gangbarer Weg oder habt ihr andere Vorschläge?
    Bekommen wir in diesem Raum überhaupt Nachwuchsbandtaugliche Bedingungen hin?

    Vielen Dank schon für eure Antworten!

  • nasehase
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    • 25. Januar 2008 um 08:42
    • #11

    kann hier niemand etwas dazu sagen?
    einen pn hab ich ja bekommen, danke, aber das ist ja ein forum hier :)

    danke schon mal!

  • timotimo
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    • 25. Januar 2008 um 08:51
    • #12

    Mein Tip: nur Beschallung für das "Nahfeld", also Tanzfläche. Alles andere dezentral, mit vielen vereilten Lautsprechern (ruhig kleine) machen. Das hilft bei der Erhaltung des Direktschallanteils, sowie beim Lärmschutz.

  • SebastianJaeger
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    • 25. Januar 2008 um 08:58
    • #13

    Kann man nicht zwei von den PS12 vorne an die Bühne stellen und mit den zwei weiteren nochmal ne Delayline stellen?

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • nasehase
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    • 25. Januar 2008 um 12:31
    • #14

    delay-line oder verteilen hab ich eh auch schon überlegt. viele kleine boxen ist einerseits schlecht weil das vorhandene material nicht genutz wird und ob man damit eine drum&bass party adäquat beschallen kann bin ich mir auch unsicher.
    und mit den PS12 zusätzliche eine delay-line aufzubauen ... ich bin hat in sorge, dass die 90 grad abstrahlwinkel in dem schmalen gewölbe mehr probleme machen als nutzen.
    da wir vor allem auch bands dort haben werden möchte ich schon im vorfeld versuchen, den raum akustisch möglichst "sauber" zu halten.
    gibts zur rt112 noch preislich ähnliche alternativen, idealerweise am gebrauchtmarkt? ist das riskiko, "ausgelutschte" boxen zu bekommen bei den R-serie tops auch so groß wie bei den bässen?

  • timotimo
    Profi
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    • 25. Januar 2008 um 14:59
    • #15

    Mit den vielen verteilten Boxen machst Du ja keinen "Druck", sondern hellst den Mittel-/Hochtonanteil auf, um mehr Direktschall zu bekommen. Zentral von vorne scheidet ja schon aufgrund der niedrigen Raumhöhe aus, außer Du willst den Gästen das Gehör killen :?

  • hias.h
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    • 28. Januar 2008 um 20:49
    • #16

    Was ist denn sonst noch so vorhanden? Pult? Muco? Mics? Monitore?
    Wenn das alles schon vorhanden ist, suche nach 2 Paar horngeladenen Topteilen, ein Paar für die Front, eines als Delayline.

    Wenn nicht, dann viel Spaß dabei, ein funktionierendes Setup für Livebands für 5000€ zu erstehen.

    Um das bestehende Material komplett auszunutzen, versuche folgendes:

    Häng die 4 PS12 jeweils mittig und nach unten gewinkelt an die Decke,
    beginne über der Bühnenkannte und dann allle 5m eine weitere.
    So bräuchtest du nur Controller und etwas Amping dazukaufen.
    Die Subs würde ich einfach nebeneinander vor die Bühne stellen,
    hier solltest du einfach mal ausprobieren, wie der Raum auf die verschiedenen Subaufstellungen reagiert.
    edit: Natürlich müssen die einzelnen Topteile entsprechend verzögert werden, als Controller sollte hier der Behringer Ultradrive reichen.


    Allgemein:
    -Versuche die Rück- und Seitenwände der Bühne besonders gut zu bedämpfen, um den Bühnensound aufzuklären und die Feedbackanfälligkeit zu verbessern.

    -Wen es ins Budget passt, denke über die Anschaffung einer clubeigenen Backline nach, bestehenend u.a. aus kleinen 1x12" Vollröhren-Gitarrenverstärkern mit tilt-back-Stativen, kompakter 2x10" Basscombo (am besten ebanfalls zum anwinkeln) und einem Schlagzeug mit einem leisen Beckensatzt und realtiv hohen und kleinen Toms und kompakter BD. Einige Bands werden zwar nicht gerade begeistert davon sein, aber es hilft ungemein, in derart schwierigen Räumen einen brauchbaren Klang zu erzeugen.

    Einmal editiert, zuletzt von hias.h (28. Januar 2008 um 22:29)

  • nojunk
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    • 28. Januar 2008 um 22:16
    • #17
    Zitat von &quot;hias.h&quot;

    Häng die 4 PS12 jeweils mittig und nach unten gewinkelt an die Decke, beginne über der Bühnenkannte und dann alle 5m eine weitere.
    So bräuchtest du nur Controller und etwas Amping dazukaufen.
    Die Subs würde ich einfach nebeneinander vor die Bühne stellen, hier solltest du einfach mal ausprobieren, wie der Raum auf die verschiedenen Subaufstellungen reagiert.

    Allgemein:
    -Versuche die Rück- und Seitenwände der Bühne besonders gut zu bedämpfen, um den Bühnensound aufzuklären und die Feedbackanfälligkeit zu verbessern.


    danke hias.h!
    dies ist für mich der erste vernüftige vorschlag, den ich hier seit langem gehört habe.
    bitte jetzt nicht falsch verstehen: oft wird zu viel über möglichkeiten diskutiert - was ja auch gute sein kann -, die meistens aber das budgets der thread-steller sprengen.

    in erwartung jetzt dafür gesteinigt zu werden

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • nasehase
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    • 29. Januar 2008 um 12:13
    • #18

    ich danke auch, hias.h!

    das sind durchaus gute ideen. und die max. EUR 5.000,-- beziehen sich nur auf die boxen und ggf. ergänzung des ampings. amps, controller, muco, monitoring, pult, tw. mics sind eh vorhanden.

    wenn ich das richtig verstehe meinst du, die PS12 in einer linie hintereinander hinzuhängen und somit auf stereo zu verzichten. ist natürlich eine idee, und würde auch schön ins publikum strahlen, wenig hallen und einen gut verteilten sounf geben. nachteil: kein stereo, keine wirkliche ortung einer band auf der bühne.

    sicherlich muss man hier viel im vorfeld testen, was aber im leeren raum auch wieder nicht immer verlässlich sein wird.
    ein besseres gefühl hätte ich bei einer eher bühnen/frontorientierten lösung. gibt es eigentlich kleinere, aber auch eng abstrahlende horntops, von denen man dann vier stück (2x delay) möglichst nah unter die decke und damit über den ohren der audience anbringen könnte? und die man sich leisten kann?

    thx

  • hias.h
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    • 29. Januar 2008 um 16:42
    • #19

    du schriebst etwas von einer Firsthöhe knapp über 3m, wie hoch ist der Raum denn an den Seiten?
    Im First wird es eh schon sehr knapp mit dem fliegen, es wird sicher jemand geben der nach oben springt und sich an der Box festhält. :evil:

    Wenn dass Geld da ist, dann greif zu Horntops, wobei ich diese auch Mono fliegen würde, denn bei zuviel Hall geht die Ortung genauso flöten, und in einem derart langen und schmalen Raum kann man in Natura kaum auch etwas orten.

    Edit: In reurem Preisrahmen würden die Achat-topteile von Thomann liegen, etwas günstigeres (1200€), engabstrahlendes(55°x40°) fällt mir gerade nicht ein(außer natürlich du legst dich bei ebay auf die Lauer)
    allerdings haben die mir im Vorführraum schon nicht gefallen (Frequenzgangs und Richt-Schweinereien um 1-2k).

  • kristian w.
    Verifiziert
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    310
    • 5. Februar 2008 um 23:14
    • #20

    Das krasseste was ich in die Richtung mal machen mußte: Raveparty in einem Zugangsstollen zu einem Kavernenkraftwerk. Asphaltierter Boden, Wände aus Spritzbeton. ca. 7m breit und 6m hoch. Vom Eingang bis zur Bühne: ca. 250m! Der Tunnel war noch länger.

    Unsere Firma war damals noch sehr klein und wir natürlich noch viel unerfahrner als heute. Wir machten es mit 4 geflogenen PS12 an der Traverse und 4 Stk Cervin Vega Subs (18"). Gut geklungen hat das dann so ca. bis 30 - 40m vor die Bühne. Ganz vorne am Eingang kam dann nur noch ein undefiniertes Bassgewummere an, bei dem sich gerade noch so die BPM´s raushören ließe.

    Aber das gesamte Konzept hat mir damals sehr gut gefallen. Die ersten 50m gab es Speisen und Getränke, dann kamen ein paar Tische und Bänke. Dann war ca. ab 150m vor der Bühne sehr dunkel mit nur UV Beleuchtung. Die eigentliche Tanz Area war dann ca. die letzten 50m vor der Bühne. Unter anderem hatten wir einen Argonlaser aufgebaut. Der hat sich wirklich sehr gut gemacht in dem langen dunklen und dunstigem Raum.

    Leider war das eine einmalige Sache vor knapp 15 Jahren. Würde ich es heute nochmal machen, dann sicher ganz anders. Mittlerweile verfügen wir über viel besseres Holz und was noch viel wichtiger ist: Erfahrung und Fachwissen.

    Grüße, Faxe...

    Dj, Verleiher und manchmal auch Veranstalter.

    http://www.faxe.at

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