Mal angenommen ich betreibe meine Anlage an nem Stromkreis, der für das Amping eigentlich völlig unterdimensioniert ist. Bei ordentlichem Druck geht das Netz ganz schön in die Knie, die Sicherung fliegt aber gerade noch nicht (z.B. alte Schraubsicherungen).
Ist das nun vor allem schlecht für die Amps oder schlecht für die Speaker, oder für beides???
Hab irgendwie schon öfters mal was in der Richtung aufgeschnappt - zu wenig Strom und die Speaker gehen kaputt.
Welche Rolle spielt Strom bei PA?
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Anonymous -
4. Januar 2003 um 03:46
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rein theoretisch könnte der Amp dann eher zu clippen anfangen, oder so. Aber das würdest du ja hören==>der PA ist das egal, aber wenn die Spannung wirklich so in dei Knie geht, mal die Zuleitungen checken, nicht dass die Leitung mal abbrennt!
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hängt auch ein bischen von den amps ab, wie die die das vertagen.
dein foh pult könnte aber in die knie gehen und z.b. nicht mehr in der lage sein die maximalen 20db rauszugeben. -
also
prinzipiell ist zu wenig Strom und eine zu niedrige Spanung (unter 230 V)nicht gut.
Das Gilt für alle elektrischen Geräte.
Die gefahr das etwas kaputt geht ist aber deutlich geringer als bei Überspannung ( die berühmten 400 V ) . Im Schlimmsten Fall laufen die Geräte einfach nicht.Problem bei z.b Verstärkern ist : Die Netzteile ( Trafos) haben eine feste SPannungsumsetztung das heist im Gerät fällt die Spannung parallel zu der Eingangspannung. Das wiederum ist schlecht für die Transistoren da diese einen festgelegten Arbeitspunkt bzw Spannung haben . Wenn diese unterschritten wird das ganze nicht mehr richtig oder gar nicht mehr funktionieren .
Bei Glühlampen ist der Effekt einfacher : Sie werden einfach dunkler (wie bei einem DimmeR) . Bei Entladungslampen kann es sein das die Erforderlichen Spannungen nicht mehr erzeugt werden können und sie gehen gar nicht erst an .
so weit so gut
Stefan
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Zitat
Homerjs schrieb am 2003-01-04 14:47 :
Bei Glühlampen ist der Effekt einfacher : Sie werden einfach dunkler (wie bei einem Dimmer).
Immer recht lustig bei mir im Theater zu sehen. Wenn's mal so richtig laut ist (Jugendtheater; manchmal auch die eine oder andere interne Party) dann wird meine FoH-Platz Beleuchtung bei jedem Bass-Beat etwas dunkler.
(Zuleitung 230V/16A, eigener Stromkreis nur für Ton; alle anderen Geräte werden dort von mir verbannt, sollte sich dort doch mal eins anfinden)MfG
Julian Jetter -
Zitat
julianjetter schrieb am 2003-01-05 22:34 :
dann wird meine FoH-Platz Beleuchtung bei jedem Bass-Beat etwas dunkler.lol.. ein freund von mir hatte im auto mal eine zu starke endstufe - bei jedem bassbeat wurden die frontlichter dunkler und dann wieder heller :wink:
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Beim mischen seh ich am Mischpult dann immer den Beat anhand der Pultleuchte, oder wenn die Kollegen vom Licht mal wieder Materialschlacht machen, dann wirds auh schon mal schummerig (zusammen an einem Notstromaggregat). Hab mal ne VA mit 200-210 Volt gemacht. Waren ca. 100 Meter Zuleitung bis zum Verteilerkasten.
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Ja bei Autos is das schon gängig, dass alles blinkert. Natürlich hilft n Powercap :smile:
Mfg Andreas
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woowww die car endstufe muss dann aber verdammt dick gewesen sein... ( wenn der motor sogar noch lief!!) denn eigentlich geht die autobatterie nicht so schnell in die knie-> am beispiel, haben ne seilwinde am jeep ( normale 80Ah batt) und diese seilwinde zieht so ca 500A peak bei last, trotzdem dimmen die scheinwerfer nicht...
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Hmmm
Das war in meinem Golf 3 aber auch so, bis ich einen Powercap eingebaut habe.
80 A Batt und knapp 800 W RMS. Bei ganz übelen Bassartacken war das Licht schon erheblich dunkeler geworden. Bei Fernlicht hat man es besonders stark bemerkt! -
ich wurde mal zu einer Veranstaltung gerufen, dort schalteten regelmässig (als sporadisch immer wieder die Endstufen ab, der CD-Player setzte aus,..)
Die dortige Technikfirma hatte rund 100m 3x1,5mm² Zuleitung verlegt, mit noch einem größeren Verbraucher drauf (ganz abgesehen mal von der Zulässigkeit dieser Konstellation). Immer wenn dieser Verbraucher auch noch mehr Leistung benötigte brach die Netzversorgung auf ca. 185V ein, (Spannungsabfall kann man ja auch ausrechnen) und bei den Endstufen reagierte der darin enthaltene Unterspannungsschutz (das haben auch manche Hersteller).
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hab mal ne dolle Sache erlebt. Dem Veranstalter gesagt, was wir fürne Leistung brauchen. Er meint er organisiert ein Aggregat. Klar, alles paletti. Wir kommen am Veranstaltungsort an. Aggregat steht da, bloß nur halb so groß wie gefordert. Dei Lichtmenschem kochten. Naja, wurden auf ein gößeres Aggregat vertrößtet. Das kam dann auch, war zwar immer noch zu klein, aber sollte knapp reichen. Außerdem hatte es nen FI, der aber im Vertrag ausdrücklich ausgeschlossen war, weil bei den eingesetzten Unterwasserleuchten auch schon mal nen kurzer vorkommen kann. Deswegen sind unsere Systeme einzeln abgesichert, so dass bei nem kurzen nicht alles Tod ist. Das Ende vom Lied war, dass alle paar Sekunden der Strom ausfiel wegen Überlastung und einem permanenten Kurzschlussfehler, der durch Wassereinschluss beim Zusammenbau vwerursacht wurde (übelste Schlagregen) obwohl die meisten Systeme nicht benutzt wurden. VA abgebrochen, nen Haufen Ärger gahabt. Super!
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Eike am 2003-01-08 18:23 ]</font>
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Jaja..das ist doch immer so..
Bei ner Installation war vorher bestellt das im Ampraum 3 einzeln abgesicherte Schuko Dosen sein sollten.
Was war ? natürlich alle auf einer sicherung.Spruch des Elektrikers: Was habt ihr denn vor? soll das ne Disco werden?
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Ich hatte im Service mal Stress mit 'nem Discothekenbesitzer, der behauptete, dass seine Anlage nachts, besonders zwischen 22:00 und 0:00 kein Leistung bringt und nach Sch... klingt. Immer wenn ich dort war (natürlich tagsüber) war der 'Fehler' nicht reproduzierbar.
Ursache war der knackig kalte Winter zu dieser Zeit in Verbindung mit extrem vielen Nachtspeicherheizungen in unmittelbarer Nähe. Und die beginnen um 22:00 mit dem Aufladen der Öfen. . .
Mit einer Langzeitmessung konnten wir dem EVU nachweisen, dass die Spannung längere Zeit unter 200V, manchmal sogar auf 185V zusammenbrach.Könnte man für eine VA nicht nur die Anzahl und die Stromstärke der benötigten CEE Anschlüsse fordern, sondern auch "Mindestspannung der einzelnen Phasen unter Last: 230V"? Dann hätte man bei 'juristischen Maßnahmen' evtl. bessere Karten . . .
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Zitat
Könnte man für eine VA nicht nur die Anzahl und die Stromstärke der benötigten CEE Anschlüsse fordern, sondern auch "Mindestspannung der einzelnen Phasen unter Last: 230V"? Dann hätte man bei 'juristischen Maßnahmen' evtl. bessere Karten . . .Diese Möglichkeit ist aber doch sowieso gegeben:
Das Toleranzband des EVU ist genormt bis zum Übergabepunkt (Verantwortungsbereich EVU), ab dann sind die max. zuslässigen Spannungsabfälle festgelegt (bis zur UV, bis Anschlußpunkt) und diese fallen in den Verantwortungsbereich des planenden Ing.-Büros, Ausführende Firma und Betreiber.Auch bei mobilen VAs "fliegende Bauten" muss der Anschlusspunkt durch eine Elektrofachkraft erstellt worden sein. Also hat man auch hier einen Verantwortlichen.
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Ich war einmal Happy das an Stelle der Vereinbarten zwei unabhängigen 16A kreise sogar ein 16A CEE vorhanden war.
Bis ich feststellte das dieser nur mit 3*10A abgesichert war.....
Gruss an die Elektriker....