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dB-Grenzwerte in der CH: Iggy Pop zu laut

  • text&ton
  • 17. Dezember 2005 um 13:00
  • text&ton
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    • 17. Dezember 2005 um 13:00
    • #1

    Iggy Pop war am Blue Balls Festival 05 in Luzern zu laut.
    Statt der erlaubten 100 dB(A) Leq erreichte er 102.5.
    Die Busse für den Veranstalter belief sich auf 1'500 sFr., was knapp 1'000 Euro entspricht. Dazu kommen mehrere 100 Franken Gebühren/Kosten.

    Nachzulesen hier:

    http://www.zisch.ch/navigation/top…ontentOID=57179

  • gezz-abba
    Gast
    • 17. Dezember 2005 um 21:54
    • #2

    der gig war mir leider zu teuer , da mich die anderen bands nicht interessierten. Sonst wäre ich hingegangen. Naja, im Sedel war auch laut... oder wo ich da grade war.. Meine Freundin wollte mich erst einladen. 102 db Leq für Iggy pop ist allerdings schon eher schlafzimmer-level.

  • Elias
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    219
    • 19. Dezember 2005 um 13:09
    • #3

    Dieses Jahr wurde am Blue Balls von der Beschallungsfirma für jede Location ein Cesva gestellt.

    Interessant wäre zu wissen, ob der Veranstalter diese Kosten der Band weiterverrechnen kann, da normalerweise in der Schweiz die Lautstärkelimite der Band im Vertrag mitgeteilt wird.

  • wora
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    • 24. Dezember 2005 um 00:27
    • #4

    ich hatte im letzten monat auch ein paar gigs in der schweiz.

    man sagte mir immer: "du darfst nicht über 100dB kommen!"

    ich habe (wenn es die akustischen verhältnisse zulassen) kein problem mich an sowas zu halten.

    beim gig kamen die veranstalter dann aber immer angelaufen und sagten zu mir: "lauter, lauter"

    ich dachte mir dann: "wissen sie jetzt bald was sie wollen?" ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • dotvision
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    • 25. Dezember 2005 um 21:34
    • #5

    Laut Veranstalter bezahlt er die Busse selber, da sie zu gering ist für einen juristischen Streitfall darüber, wer bezahlen muss.

    in einem für konzerte vorgesehenen saal ist es IMO kein problem, die limite einzuhalten. wenn man allerdings in irgendeiner halle beschallen muss, in der die band unverstärkt schon 96 dB an buntem klanggemisch rausspukt, ist es eher trostlos.

  • TomyN
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    • 26. Dezember 2005 um 10:33
    • #6

    Meist hat man ja auch als kleine Band den niedrigeren LEQ (96dB??). Bei mir lief es meist so, dass der 'Babysitter' die richtigen Hinweise gab 'Grad kommt der Polizeichef, mach mal etwas leiser'....... ' er hat genickt, kannst wieder lauter machen' etc.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • text&ton
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    • 27. Dezember 2005 um 16:33
    • #7

    Du meinst die 93, die wir ohne Bewilligung in der CH haben.

    Am Jazzfestival Montreux hatte ich ein Cesva auf dem Pult stehen und wurde eingewiesen, dass ich da maximal 95 dB(A) Leq haben dürfe, dann seien vorn für die nächsten ZuhörerInnen 100.
    Während der ersten Stücke waren tatsächlich zwei (2!) Kontrolleure mit je einem Cesva bei den Abschrankungen unterwegs und haben mich darauf hingewiesen, dass ich "trop fort" sei (bei mir waren's um 96).
    Ende Konzert war auf dem Meter genau abzulesen, welchen Leq ich in der zwischenzeit erreicht hatte (94,6 - soweit ich mich erinnere).

    Für mich als Mischer war dies ein sehr angenehmes, entspanntes Konzert, ohne tauben Ohren, dafür mit gutem Klang.

  • utzr
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    • 27. Dezember 2005 um 19:20
    • #8

    Hi,
    könnt ihr bitte erklären was genau ein "Cesva" ist.

    Danke

  • gezz-abba
    Gast
    • 27. Dezember 2005 um 23:14
    • #9

    googeln hält jung:

    http://www.cesva.com/prod/?lang=deu

  • databass.ch
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    • 1. Januar 2006 um 01:22
    • #10

    Nach meiner Erfahrung kümmert es in der Schweiz niemand, wie laut man macht. Mit meinem 5140 gemessen hab ich immer so 110-115dBA in der Mitte der Tanzfläche. Ohne meine Ohrenstöpsel mit linearer Dämpfung geh' ich nirgens mehr hin

  • wora
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    • 3. Januar 2006 um 19:49
    • #11

    ich war vor wenigen tagen auch mal wieder in der schweiz.

    im vertrag stand eindeutig "max.93dB".

    als ich dem betreiber während des soundchecks mitteilte, das die band ohne die PA schon etwa 98dB erzeugt und ich diese bestimmung niemals einhalten könne, lächelte er nur müde und sagte:
    "ich weiss das, aber egal, hier isses immer lauter. wir müssen das halt aus rechtlichen gründen in den vertrag schreiben"

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • gezz-abba
    Gast
    • 3. Januar 2006 um 20:37
    • #12

    meiner erfahrung nach ist es hier auf konzerten in den clubs ( und kneipen mit DJ und Laney-Brüllwürfeln :D ) .. ) in Luzern auch nicht wirklich leiser als in d-land.....

    gruss,
    arnt

  • Kracky
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    • 3. Januar 2006 um 20:38
    • #13

    Uh.. und ich glaube der VA hat nur gelacht als ihm jemand diese Peanutsstrafe aufgedrückt hat. Ist doch lächerlich bei einem Iggy Pop Konzert, das tut höchstens den Jungs vom Jugendclub bei ihrer Discoveranstaltung weh. Wenn man richtig guckt hat er das schon in der kalkulation als Nebenposten mit aufgeführt. Wenn da jetzt ne Null mehr dran wäre. Da nimmt dir ja bald ein Östereichischer Polizist mehr ab wenn du ohne Warnweste aus dem Auto aussteigst.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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