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verstärkerleistung messen

  • pfeffer 54
  • 15. Februar 2006 um 21:54
  • pfeffer 54
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    1.517
    • 15. Februar 2006 um 21:54
    • #1

    hi und zwar wollt ich wissen ob ich die aktuelle leistung meines amps die er ausgibt messen kann? das ich zum bleistift eine ausgabe von 1watt hab

    geht das hier mit? hab leider keine beschreibung mehr fürs gerät und im moment keinen zur hand der sich damit auskennt

    http://img383.imageshack.us/my.php?image=dsc01889large9ns.jpg


    danke

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • bemi
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    • 16. Februar 2006 um 11:17
    • #2

    Wenn du "konstante" Leistung hast, also Sinuston z.B. und die Impedanz deiner Lautsprecher kennst, ja. Waerend Normalbetrieb mit "Musik", nein.

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • pfeffer 54
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    • 16. Februar 2006 um 19:23
    • #3

    eigentlich geht es mir darum meine neuen subs zu messen

    guckt mal hier

    http://party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=40726&start=165&sid=f098cb67d792daa63e232fcad2c4a6aa

    oder hier

    http://party-pa.de/phpBB/viewtopic.php?t=43044&postdays=0&postorder=asc&start=15&sid=f098cb67d792daa63e232fcad2c4a6aa

    wäre echt wichtig hab den kram zum messen nur morgen da

    Lieber locker vom Hocker, als hektisch vom Ecktisch

  • Online
    skyper
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    • 16. Februar 2006 um 22:59
    • #4

    nimm irgendwas um die 50 Hz-150 Hz Sinus (Da ist das Meßgerät in jedem Fall ausreichend genau) Allerdings kann die Impedanz der Boxen da ziemlich schwanken, da irgendwo die Resonanzfrequenz der Box auf den Impedanzverlauf einwirkt - mal die Fachmänner wie SRAM oder Soundklinik zu diesem Thema befragen...

    1.Messung: Spannung am Ausgang
    2.Messung: Strom in der Leitung (aufpassen, ob das Multimeter da mitspielt bzw. im richtigen Meßbereich ist)

    Impedanz der Speaker bei dieser Frequenz: Z = U / I
    Leistung bei dieser Frequenz an der oben berechneten Last: P = U * I

    Demzufolge mal mit dem Taschenrechner ausknobeln, was ungefähr nötig wäre. P = U²/R -> für 1 Watt an idealen 8 Ohm ca. 2,83 Volt (effektiv), an idealen 4 Ohm exakt 2 Volt (effektiv). [bei Sinus zeigt jedes Schätzeisen den Effektivwert an, also einfach ablesen]

    Wie gesagt, die angegebenen Spannungen sind nur theoretischer Natur, da die Impedanz nicht unbedingt 4 oder 8 Ohm betragen wird. Entweder solange an der Frequenz drehen, bis es paßt (also den Bereich finden, in dem die Box exakt 8 bzw. 4 Ohm hat), oder die Strom/Spannungswerte messen und die Lautstärke verändern bis die Leistung stimmt.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • ben.kussel
    Beiträge
    9
    • 13. August 2006 um 13:22
    • #5

    Hallo

    durch die komplexe, frequenzabhängige Impedanz des Lautsprechersystems ist eine theoretische oder eine Messung des Stroms nur mit großen Tolenanzbereichen möglich.

    Einfach ist: die aufgenommene Leistung des Amps durch ein handelsüblichen Verbrauchsmesser ( 10 Euro) messen, 30% Verlust durch den Amp abziehen. Jetzt ist die Größenordnung der Leistung klar.

    Genau geht es nur durch eine echte Leistungsmessung (simultan Strom und Spannung; Multiplikation mit Effektivwertbildung). Fluke vertreibt ein digitales Meßgerät, was dies kann. Ist leider auch teuer.

    Ben

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 13. August 2006 um 15:22
    • #6
    Zitat von "Ben.Kussel"

    Genau geht es nur durch eine echte Leistungsmessung (simultan Strom und Spannung; Multiplikation mit Effektivwertbildung). Fluke vertreibt ein digitales Meßgerät, was dies kann. Ist leider auch teuer.


    ... zwei Echt-Effektiv-Multimeter (eines für die Strom- ... ein anderes für die Spannungsmessung ...) tun es auch.

    1. Wenn lediglich die (Nenn-) Leistung des Amps gemessen werden soll: (einen leistungsmässig ausreichend dimensionierten !!!) 8-Ohm-Widerstand (ggf. auch noch 4-Ohm ...) anschließen ... klirrarmes Sinussignal auf den Eingang legen ... ein Oszilloskop anschließen (zum gucken, wann es clippt) und max. mögliche - d.h. "saubere" - Sinus-Spannung messen ... Meßwert quadrieren und durch 8 (bzw. durch 4 ...) teilen ... fertig.

    2. Man KÖNNTE sowas natürlich auch mit einem angeschlossenen Lautsprecher (Motto: no risk - no fun* ... und sicher nicht bei mir :wink: ) machen.
    Vorgehensweise: alles wie oben - nur dann (vorm clippen) gleichzeitig Spannung und Strom messen ... Meßwerte miteinander multiplizieren ... fertig. Wenn die Messung am LS bei einer (elektrischen) Impedanzspitze - vielleicht durch Zufall - durchgeführt wird, bekommt man kleinere Werte für die max. Leistung ... bei Impedanzminima entsprechend größere.

    Ich bevorzuge Verfahren 1. :)

    * ... einige LS-Chassis mögen "nicht so gerne" länger andauernden Meßprozeduren mit Sinussignalen bei voller Endstufenleistung ...

  • chrickel
    Profi
    Beiträge
    454
    • 13. August 2006 um 15:25
    • #7

    Von bspw. HP gibt es auch feine Lastsimulatoren - die bleiben impedanzmäßig stabil und spucken Dir gleichzeitig alle für Dich wichtigen Parameter aus. Vllt. kannst Du Dir so einen man an der nächstgelegenen TH leihen...

    By(t)e,
    Chrickel
    http://www.chrickel.eu

  • usmu
    Beiträge
    6
    • 31. August 2006 um 14:24
    • #8

    Mit Wid. , Oskar, Ampere- u. Voltmeter kommen "Watt" = Wirkleistung raus .
    Voraussetzung Sinussignal und nicht im KHz - Bereich. Billig DVM können nur dieses.

    Angeschlossener LS -> komplexe Last -> R, L u. ggfs. C Anteile.
    Kommt "VA" = Scheinleistung raus.
    Um die Wirkleistung daraus zu errechenen müsste man den Winkel der Phasenverschiebung zwischen U und i messen. P= U * i * cos phi.

    Es gibt auch rechnende Multimeter mit 2 Eingängen (U,I), welche den Echt Effektivwert (RMS= root maen square) durch

    P_rms = SQRT ((Integral 0 bis t (U^2(tau) * i^2(tau)) * d_tau) / t)

    bilden.

  • swedisch
    Beiträge
    112
    • 4. März 2007 um 19:49
    • #9

    Da das Thema grad bei mir aktuell ist, grab ichs mal wieder aus:

    Folgendes Problem:
    Anzeige der Ausgangsleistung eines Amps bei 440Hz Sinus Speisung ohne grosse Rechnerei.
    Vorhanden: Messshunt 4/8/16 Ohm umschaltbar, abgang 1:100 fürs Oszi.
    Bis jetzt wird immer gerechnet, was aber durch eine komfortable Anzeige (analog oder digital, egal)in zukunft ersetzt werden soll. Hat jemand sowas schonmal umgestetzt und hat ein paar tipps? Messbereich sollte von 20W bis hm ca 2kW gehen, was auch nicht gerade gering ist.

    Mit freundlichen Grüßen Max

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 5. März 2007 um 11:44
    • #10

    Hallo,

    eigendlich ganz einfach: Meßspannung ins Quadrat und dann durch 4-16 teilen und zur Anzeige bringen. :D
    Nur von 2000 bis 20 ist.... ok nicht so schlimm: 2V bis 20mV. Analogmultiplizierer sollte es ja geben. Die Meßspannung muß natürlich entsprechend geteilt werden. Anzeige ist ja nun gar kein Prolem: gibst genug Module.

    http://www.analog.com/en/subCat/0,28…F0%255F,00.html

    Mußt Du ein wenig die Datenblätter studieren.

    Eleganter wäre natürlich Strom- und Spannungsmessung und multipliziert. Meßwiderstand in Reihe zu Last und Masse bezogen.


    MfG
    Peter


    PS: für ein "Schätzeisen" genügt natürlich ne umgekehrt logarythmische Verstärkerstufe vor ner linearen Anzeige. :roll:

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