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passive Anlage mit Controller verbessern ?

  • daniel.huber
  • 17. Februar 2006 um 10:46
  • daniel.huber
    Beiträge
    74
    • 17. Februar 2006 um 10:46
    • #1

    Hallo Experten,

    ich habe von acoustic line 2 Bässe A8 SUB und 2 Topteile A6, eine Endstufe QSC 3402 und betreibe das System passiv mit einer Endstufe.

    problem: die bässe bekommen viel zu viele Mitten ab und sind daher nicht klar und warm, die trennung müsste, denke ich (achtung, bin kein pa-profi .-), besser sein (in den A8 Sub ist eine passive Frequenzweiche.

    Nun die Frage:

    Ist die einzige Möglichkeit, das Problem zu lösen, eine aktive Weiche und 2. Endstufe zu kaufen ???

    Oder kann ich mit einem "Controller" das Problem auch im Passivbetrieb besser in den Griff bekommen?

    Danke für Eure Tips.

  • eventproduction austria
    Beiträge
    234
    • 17. Februar 2006 um 11:08
    • #2

    Möglichkeit 1: Mit 2. Endstufe und Controller! (Beste Lösung)!

    Möglichkeit 2: EQ und die Mitten absenken! (Billiglösung!)

    Lg
    E-Tech Austria

  • der onk
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    462
    • 17. Februar 2006 um 11:11
    • #3

    Mit einem Controller kann man z.B. feiner filtern als mit einem Terzband-EQ oder Parametrik-EQ mit festem Q. Dem Problem mit der anscheinend unglücklichen passiven Trennung kann man damit nicht begegnen.

    Hier hilft nur ein zweiter Amp und einen aktive Weiche oder besser ein Controller.


    der onk

  • Insomnia
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    460
    • 17. Februar 2006 um 11:12
    • #4

    Hallo Daniel,

    wenn Du´s im passivbetrieb verbessern willst, müßtest Du die (passive) Frequenzweiche verbessern/optimieren.
    d.h. die Trennfrequenz nach unten schieben und/oder die Flankensteilheit der Weiche ändern.
    Das ist aber aufwändig und verlangt ein "gewisses" know how.
    Vielleicht gibt es für dieses System etwas fertiges, wäre mir aber nicht bekannt.
    Die unaufwändigere Art, und sicher auch die akustisch bessere wäre, wie schon von Dir geschrieben, eine aktive Weiche und eine zweite Endstufe.
    Der Vorteil ist auch, daß Du abhängig von den Einsatzbedingungen auch mal kurzfristig die Trennfrequenz ändern kannst, je nach Weiche auch z.B. eine Laufzeitverzögerung wenn die Bässe nicht direkt unter den Tops stehen.
    Z.B: Tops auf Stativ vor der Bühne, Bässe als Centerclaster unter der Bühne.

    Gruß

    Insomnia

  • sleepingbear
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    86
    • 17. Februar 2006 um 16:41
    • #5

    Ich kenne die A8-Sub nicht, aber ich besitze die ähnlich aufgebaute TSM15-Sub.
    Darin verbaut ist lediglich ein zuschaltbarer Tiefpass( Spule) mit 6dB Flankensteilheit.
    Eine Frequenzweiche ist das nicht. Das Topteil läuft immer Fullrange mit.
    Wenn Top und Sub nicht aufeinander abgestimmt sind, klingt das nicht.

    Ich betreibe die TSM15-Sub daher immer aktiv mit einem SP2.5 Controller.
    Einzige Ausnahme ist die Verwendung zusammen mit der zugehörigen TSM15.
    Ich denke gleiches gilt auch für die A8/A8-Sub Kombination.

    Der Aufbau einer „echten“ Passivweiche erfordert, neben ein wenig
    KnowHow, auch Zeit und Messtechnik, in diesem Fall würde ich
    den Aufwand nicht betreiben.

    Mein Rat : Controller oder Aktivweiche und Endstufe besorgen.
    oder evtl. A6 gegen A8 tauschen


    Gruß

    Sleepingbear

  • songe creux
    Profi
    Beiträge
    626
    • 17. Februar 2006 um 17:17
    • #6

    Hallo Daniel,
    das ist halt stets das Problem bei preiswerten Geschichten, dass diese meist irgendwie optimiert sind. Dass es besser geht, zeigt das Beispiel von AEG (oder so ähnlich) mit dem System ProStage, hier ist ebenfalls im Passiv-Bass lediglich eine von anderen Forumsteilnehmern als nicht richtige Frequenzweiche beschriebene Serienspule eingebaut, allerdings funktioniert es hier seit Jahren erfolgreich, ich konnte mich selbst mehrfach davon überzeugen. Somit bleibt als Lösungsansatz für Dein Problem entweder die aktive Variante oder das gekonnte Dimensionieren einer Serientrafokernspule. Will man allerdings keinen Lösungsansatz sondern eine Lösung, sollte man auf Produkte zurückgreifen, die Ihre Katalogangaben auch praxisnah unter Beweis stellen können.

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